Hallo!
Neu in der Runde (naja, zumindest was dieses Brett angeht) sage ich erstmal „Hallo“ *in die Runde winkt*
Ich denke, hier finde ich Fachleute für ein Gespräch, dass ich heute mit einem guten Freund hatte. Er fühlt sich von seinem Job überfordert. Der ständige Stress, die Existenzangst machen ihn fertig. Ich mag nicht unvoreingenommen an das Thema ran gehen, aber für mich klingt das nach Depressionen bzw. Burn out.
Wir sprachen darüber, was wohl mal passiert, wenn er wirklich nicht mehr kann. Als Selbständiger (das ist er) ist das glaube ich, nochmal schlimmer, als als Angestellter. Ich kann verstehen, dass ihm das zusätzlich Sorgen macht.
Weiß jemand wie das mit längerer Arbeitsunfähigkeit wegen Depressionen / Burn out geht? Wann ist jemand berufsunfähig deswegen? Als Selbständiger kann man nicht mal ein 1/2 Jahr Auszeit nehmen und dann sehen, ob’s wieder geht. Wird so eine Berufsunfähigkeit dann auf eine bestimmte Zeit befristet?
Mein Freund hat natürlich auch die ‚normalen‘ Ängste in Richtung ‚was ist, wenn mir keiner glaubt‘. Das kenne ich - und leider habe ich nichts zu sagen, was ihm diese Angst ein wenig nehmen könnte. Aber ist das für Männer (und er ist einer, der nur schwer über Gefühle reden kann) noch schwerer? Was kann ich ihm sagen, um ihm Mut zu machen?
Ein wenig ratlose Grüße,
Snoef
Aber manche Menschen sind, wen sie selbst betroffen sind, nicht in der Lage rational zu denken und zu handeln. Was ist verwerflich daran, dann ein Verhalten zu empfehlen, das diese Menschen ohnehin sonst ständig und ohne nachzudenken anwenden?