Burnout - was kann ich dagegen tun?

Hallo,
bin zwar nicht in einem der klassischen „zielgruppen“ des Burnouts, sondern nur Student, kann aber bei mir alle Symptome des Burnouts (ständige Erschöpfung, negative Arbeits- und Lebenseinstellung etc.)feststellen, wohl ausgelöst durch eine sechsjährige (!), höchst frustrierende und durch Arbeitshemmungen belastete Studienarbeit. Da ich nun auch noch gerade vor meiner Diplomarbeit stehe, ist dies natürlich besonders hinderlich. WIe kann ich das in den Griff bekommen? Kann mir da jemand weiterhelfen?

Danke

dererschöpftebusy

Hallo Busy (dein nick paßt auch gut dazu :wink: ),

Ich bin zwar vermutlich die letzte, die dir da einen Tipp geben kann/soll, siehe meinen Beitrag direkt vor deinem …
Es klingt so, als täte es dir gut, wenn du dir definierte Auszeiten nimmst, zB morgen entspanne ich mich nur, egal wie jetzt (schlafen, … was du immer schon mal befreit u. ohne Druck machen wolltest …) oder du lenkst dich durch einen Kurs ab (Qi Gong oder was Flotteres), wie du magst, vielleicht richten sich dann auch deine Gedanken mehr in die Zukunft, zu dem alsbaldigen Abschluß u. dem fruchtbaren Ende deiner langjährigen Arbeit u. deine Aufmerksamkeit weniger auf die letzten harten Jahre. (Aber glaube mir, ich bin auch Meisterin darin, mich in Selbstmitleid ausgiebigst zu baden … plantsch …).
Liebe Grüße
Michaela

Hy,
ich kann dir zwar da auch keinen besonders tollen Tip geben, sondern dir nur sagen, dass es mir am Ende des Studiums auch so gegangen ist und wie ich´s „gemeistert“ hab.
Also zum einen hab ich mir immer das „nahe“ Ende vor Augen gehalten und mir versucht zu sagen, dass das „sich-hängenlassen“ die Situation nur verschlimmert.
An Praktischen Dingen hab ich mir einen festen Zeitplan zu recht gelegt, sowohl als Gesamtzeitplan, als auch pro Tag (z.B. aufstehen um soundsoviel Uhr, dann das machen, dann das…) wichtig sind auch Pausen - ich hab damals immer um 16.00 Uhr Enterprise geguckt.
Ausserdem nur auf kleine Ziele hinarbeiten (natürlich das Große Ziel nicht ganz vergessen) aber es macht zwischendurch schon ein gutes Gefühl, wenn z.B. ein Experiment abgeschlssen ist oder die Literaturrecherche oder die Einleitung geschrieben oder sowas. Und wenn so ein Ziel erreicht ist hast du es auch verdient dich zu belohnen (mal ein Wochenende mit Freunden saufen oder ne andere Stadt besichtigen oder ins Theater/Kino gehen oder einfach mal nen Tag nix machen, was immer dir halt grad taugt)
So, dass war´s
viel Erfolg

Raul

Hallo Busy,

wie äußert sich das bei Dir noch, hast Du auch Schmerzen und Schwindel ??
Wo bist Du zu hause ??
Ich habe 3 Jahre in diesem Zustand zugebracht und bin aber eine der wenigen, die es geschafft hat, da wieder rauszukommen.
Ich habe alles mögliche probiert, am Anfang mit erhöhtem Vitamien C, bis zu 5 Gramm, und NADH von Brench, sowie andere Vitamine, wie B und E und Selen und L-Carnitin.
Das hatte mir ein Arzt empfohlen und es wirkte erst mal wie ein Schub, ich war schon in einer Depression, wegen der Karnkheit, weil sie nix fanden…
Also schreibe mir wenn Du willst auch privat, ich kann Dir viele Tips geben.
Liebe Grüße Gina und nie aufgeben !!!

Zwischenfrage
Hi,

Kann es möglich sein, dass Du glaubst, das falsche Fach zu studieren? Dass Dich deine beruflichen Aussichten abschrecken, weil Du erkennst, dass sie allenfalls wenig mit Deinen Interessen zu tun haben? Dass Du fürchtest, Dich nach Studienabschluss im Berufleben nicht selbst verwirklichen zu können?

gruß

unimportant