@Dilda & thanx ans Team
@Heiner
Danke für die freundliche Re-Aktion!
Grüße zurück
Hi Dilda
Endlich: Duuu bist schuld!
Klar - aber das ist nach …
Ich hab ja niemanden!!!
„ανθρωπον ουκ εχω“ [Joh.5.7]
Dem ich die Schuld geben kann!
Und doch geben wir diesem niemanden die Schuld - die ganze!
Vielleicht die einzig erfolgversprechende Therapie?
… vielleicht nicht „therapeutisch effizient“, da ich so ein „niemand“ nun mal nicht bin 
Dabei zieht Sui gar nicht wirklich.
Das nicht-sein nur.
Und das gibs schaman nich ohne sein.
Stimmt. Das ist die Dialektik von Lebend-Sein.
Also die Frage: Kann oder sollte man wirklich die Sehnsucht nach Leben und die Sehnsucht nach Aufhebung von Leben unterscheiden?
Ohne mein-dein-sein.
Ja. Leben ist Interaktion.
Oft ist der Sui auch das einzige eigene,
was einer zustande zubringen können meint.
ja - aktuell meint!! Meinst du denn mit „zustande bringt“, daß sui ggf. ein Versuch ist, einem eigenen Leistungsanspruch gerecht zu werden?
Weil ersie nie das Leben als eigenes gelebt hat.
Weil es ja soviele andere für einen leben.
Eine bedeutsame Deutung: Es wäre dann also eine Befreiung von Leben, das bisher & ansonsten in totaler Introjektion und Internalisierung fremder Maßstäbe lebte?
Ist denn
Befreiung von Fremdbestimmtung bereits der Gewinn von Eigenbestimmung?
Rebellion gegen Machtlosigkeit bereits der Gewinn von Vollmacht?
Der Mut zur sinnlich erlebten Leere. Männer haben ihn selten.
Hut ab, wenn einer ihn hat!"
Du wissmich bestechen, wa?
schon passiert 
allerdings nicht bestechen, sondern verlocken …
und nicht zu Meinigem, sondern zu Deinigem …
Hab mich immer mehr mit Angst reingelassen; inne Leere.
Und sie dann sinnlich schließlich erfüllt.
Auch das erstaunliche Dialektik des Psychischen:
Sich-Einlassen-auf-Leere ist Sich&Leere-Erfüllen
Be-hut-samen eruptief.
Also doch Hut ab?
Ja!
Konnte scha auch nie ne Puppe poppend gummigeben.
Klar - that’s the wrong way.
Beate Use hat keine Leere im Sortiment.
ABER numa ernsthaft, Meta, kennst du denn auch Para?
Das hast du backstage erklärt: Ich kenne
Julian Jaynes „The origin of consciousness“ nicht, daher kann ich zu „paraphoratorisch“ und deine weiteren Assoziationen daran nichts sagen. Aber die Idee, neben „metaphorisch“ (eine der wichtigsten Denkfiguren) auch „paraphorisch“ (sic!) zu reden, nehme ich gerne auf - es macht Sinn.
Und warum kleisterst du meinen leisen Schrei nach „Geben-Nehmen-Leuten“ gleich zu mit blöden Sprüchen?
Kleister war es nicht - ich hatte ich deine eigenen Gedanken weitergesponnen:
„… warum gibt … niemand … ganz von alleine …“
Nur wer es geben kann, weiß wonach er eigentlich sucht.
Er weiß dann allerdings auch, warum er’s nicht bekommt …
Natürlich, weil er dann weiß, daß „ganz von alleine geben“ übermenschlich ist - nicht nietzscheanisch sondern topologisch gemeint.
Ist:
„Um dahin zu gehen, was niemand kennt, muß man Wege gehen, die niemand kennt“ [Juan de la Cruz]"
von diesem Johann vom Kreuz, nicht ein ganz blöder Spruch?
Denn: gehen wir nicht alle solche, die niemand kennt?
Nein. Du sagst ja selbst:
Weil ersie nie das Leben als eigenes gelebt hat.
Die meisten (oder besser „wir meisten“?) gehen weitgehend (hach - diese Wortspiele *g*) auf einer dünnen Eis-Schicht von gutfuntionierendem „ich bin perfekt wie man zu sein hat“ herum. Aber im Falle, daß das Eis bricht und man eben fällt, ist „Krise!“ angesagt, und dafür gilt der Spruch von Juan de la Cruz. Ebenso wie dein:
Weil jeder wirkliche G a n g einzigartig ist …
Denn jeder wirkliche G a n g ist ein Gang durch Krisen!
Dünneisgänger gehen nur bewährte Wege - mit dem Minensuchgerät namens „Skepsis“ oder „Mißtrauen“ oder „Vorbehalt“ ausgestattet.
Du aber bist viele „wirkliche“ Gänge gegangen.
Die Schwierigkeit scheint mir gerade darin zu liegen, die
Einzigartigkeit auch noch in jedem „dahergelaufenen Wege“ zu
erkennen und zu nutzen.
Und diese Schwierigkeit auf unseren dahergelaufenen Wegen - und nicht in den Tälern des Himalaya und auch nicht Hades - auf sich zu nehmen, bedeutet Mut, und oft Heulen und Zähneknirschen …
Deshalb sagte ich „Hut ab!“
In mancher Beziehung „immer tiefer rein“.
(Verzeiht mir meine vorderen und hinteren Gedanken)
Wir nehmen teil - sofern du uns teilnehmen läßt.
Vor-verlautbarige rekursive Verstehbarkeitserwägungen würden da natürlich manchmal hilfreich sein 
Und ich bestehe drauf:
„Blind vor Einsamkeit und einsam vor Blindheit.“
Natürlich! Wer sollte dir das nehmen können? Das ist es doch gerade, daß es nur genommen werden kann, wenn einer „von ganz allein …“. Und solange dieser nicht unverhofft erscheint, sondern nur erhofft scheint, bleibt uns das, was im betreffenden „bibliophilen BlindLink“ steht: „Mit den eigenen Augen sehen …“ - nämlich die, mit denen du um die Einsamkeit weißt.
A.a.O. sagtest du:
„Den richtigen (verbalen, was sonst) Weg habe ich noch nicht gefunden.“
Siehe den bibliophilen BlindLink von Juan de la Cruz 
und:
"Ist ‚Wundern‘ nicht eine sehr schöne ‚Sache‘?!!!
Vielleicht sogar auch die wichtigste?
Siehe Platon Theaitetos 155 & Aristoteles Metaphysik 982
Alles wirklich Sinnvolle fängt damit an.
Grosses bises, grossi baci, großen batsch, Dilda.
ich dich auch 
Metapher