Selbstmordforen bzw. -chats

Hallo,
anlässlich eines Religionsreferates habe ich folgende Fragen zum Thema Selbstmord im Bezug auf Foren und Chats, die sich mit diesem Thema befassen. Zunächast würde ich dabei gerne erst einmal wissen wollen, was Menschen dazu bringt sich gemeinsam das Leben zu nehmen, nachdem sie dies vorher z.B. im Internet abgesprochen haben. Sehr interessant für mich wäre auch eine Antwort Frage, welche Rolle das Medium Internet dabei einnimmt, bzw. welche „Vorteile“ und „Nachteile“ es bietet.
Vielen Dank im Vorraus für die hoffentlich äußerst zahlreich und für einen Schüler(=Pisastudienteilnehmer) nachvollziehbar erscheinenden Antoworten, Carsten Mai

Hallo!

Vielen Dank im Vorraus für die hoffentlich äußerst zahlreich
und für einen Schüler(=Pisastudienteilnehmer) nachvollziehbar
erscheinenden Antoworten, Carsten Mai

Du hast im Alter von 13-14 Jahren an einer Untersuchung im Rahmen von PISA mitgemacht? Da ich selbst Untersuchungen für PISA gestalte, weiß ich, daß wir bei PISA 15jährige und/oder Neuntklässler testen. Wie bist DU denn unter die Getesteten gekommen?

Grüße,

Oliver Walter

Habe mich auch mit diesen Foren auseinander gesetzt. Ist nicht so einfach, wie man denkt da guten Ratschlag oder gar Unterstützung zu bekommen. Die meisten dort sind einfach nur Spinner oder Selbstdarsteller.

Ich denke das ganze wird gewaltig überbewertet. Natürlich gibt es vielleicht den ein oder anderen Glückstreffer, aber die Regel ist das dort sicherlich nicht.

Was Menschen dazu bringt ist eigentlich klar… Oftmals geschieht ein Suizid aus Gründen der Einsamkeit. Dann will man wenigstens im allerletzten Moment - der sicherlich nicht schön ist - nicht alleine sein. Ausserdem muß für diesen Schritt immer noch eine gewisse Hemmschwelle überschritten werden. Ich selbst würde es als den Zustand des todsein wollens aber nicht sterben könnens beschreiben. Diese Hemmschwelle kann gemeinsam leichter überwunden werden.

Hallo Oliver,

Du hast im Alter von 13-14 Jahren an einer Untersuchung im
Rahmen von PISA mitgemacht? Da ich selbst Untersuchungen für
PISA gestalte, weiß ich, daß wir bei PISA 15jährige und/oder
Neuntklässler testen. Wie bist DU denn unter die Getesteten
gekommen?

An dem Neuntklässler hänge ich Dir mal eben auf! *ggg* Es besteht ja die Möglichkeit, daß Carsten ein Jahr früher eingeschult wurde und/oder eine Klasse übersprungen hat. Außerdem: wenn Du eine ViKa erstellst, wirst Du nur nach dem Geburtsjahr gefragt… Es ist also durchaus drin, daß Carsten bereits in der 9. Klasse ist. Und wenn er sich mit 14 angemeldet hat…

Korinthenkackerische Grüße

Tessa

Auch die wildesten Spekulationen können sich als wahr ergeben; ich bin tatsächlich in der neunten Klasse, der Test für die Studie liegt allerdings schon einige Jahre zurück, wenn ich mich nicht täusche, war’s in der sechsten Klasse, ich weiß zwar, dass unsere Schule an der Pisastudie teilgenommen hat, bin mir aber nicht sicher, ob die Ergebnisse dieser Studie mit „nach Pisa“ geflossen sind. Ich bin mir zwar erneut nicht sicher, meine aber zu glauben, dass die besagte Studie nicht nur auf die neunten Klassen beschränkt war, es gab’ doch nach der Veröffentlichung zahlreiche Beispielaufgaben, die unter anderem auch in Altersgruppen aufgeteilt waren. Ich könnte mir aber auch nicht vorstellen, zu welchem Zweck nur eine bestimmte Jahrgangsstufe „getestet“ werden sollte, schließlich sollen die Ergebnisse ja so repräsentativ wie möglich ausfallen, allerdings sind mir auch die ungefähren Teilnehmerzahlen bekannt, die dies wiederum widerlegen.
Eigentlich war es auch nur als kleine Anspielung auf die Leistung, die „wir“ dabei erbracht haben, gedacht und sollte die Autoren der Antwortartikel dazu animieren sich in einer meiner Altersgruppe entsprechenden Form zu artikulierem.
Nebenbei noch eine Prise Dank, die hiermit unter allen verstreut sei, mfg carsten

P.S.: es gibt aber nicht nur diese Pisastudie, es gibt an manchen Schulen auch ein gleichnamiges Projekt, wie es z.B. auch an der meinigen angeboten wird; die Abkürzung steht dann für Projekt intelligente Schüler Abitur und ermöglicht das Abitur in elf (!) Jahren.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Carsten!

ich bin tatsächlich in der neunten Klasse

Meinen Glückwunsch. Mancher schafft es nicht so weit.

der Test für die
Studie liegt allerdings schon einige Jahre zurück, wenn ich
mich nicht täusche, war’s in der sechsten Klasse,

Dann war es definitiv nicht die PISA-Studie. Diese Studie wird an 15jährigen (OECD-Teil) oder an 15jährigen/Neuntklässlern (nationale Ergänzungen) durchgeführt.

ich weiß
zwar, dass unsere Schule an der Pisastudie teilgenommen hat,
bin mir aber nicht sicher, ob die Ergebnisse dieser Studie mit
„nach Pisa“ geflossen sind.

Es gibt neben PISA noch viele andere, kleinere Bildungsforschungsprogramme. So habe ich z.B. - als ich während meiner Studentenzeit noch wissenschaftliche Hilfskraft war - im Rahmen von SEMIK gearbeitet. SEMIK beschäftigt sich mit der Einführung Neuer Medien in den Unterricht.

Ich bin mir zwar erneut nicht
sicher, meine aber zu glauben, dass die besagte Studie nicht
nur auf die neunten Klassen beschränkt war, es gab’ doch nach
der Veröffentlichung zahlreiche Beispielaufgaben, die unter
anderem auch in Altersgruppen aufgeteilt waren.

Dies ist wiederum an Hinweis, daß es nicht PISA war. Vielleicht hast Du an einem Intelligenztest o.ä. teilgenommen. Bei solchen Tests wird im allgemeinen nach dem Alter differenziert.

Ich könnte mir
aber auch nicht vorstellen, zu welchem Zweck nur eine
bestimmte Jahrgangsstufe „getestet“ werden sollte,

PISA beschränkt sich deshalb auf die 15jährigen, weil dadurch weitgehend gesichert ist, daß die getesteten Schüler einen kompletten Geburtsjahrgang ausmachen. Wenn ältere Schüler getestet werden würden, dann würden z.B. die Hauptschüler wegfallen. Außerdem will man bei PISA das Bildungssystem untersuchen, um es beurteilen zu können. Dazu ist es günstig, wenn man diejenigen Schüler testet, die am weitesten im Bildungssystem fortgeschritten sein, die also in der höchsten Klasse sind. Um beide Kriterien (kompletter Geburtsjahrgang, höchste Klasse) zu erfüllen, greift man auf die 15jährigen zurück.

schließlich
sollen die Ergebnisse ja so repräsentativ wie möglich
ausfallen,

Die Stichprobe der getesteten Schüler soll repräsentativ sein - und zwar für den Geburtsjahrgang der 15jährigen. Bei der ersten PISA-Studie im Jahr 2000 wurde es weitgehend geschafft, eine repräsentative Stichprobe zu ziehen.

P.S.: es gibt aber nicht nur diese Pisastudie, es gibt an
manchen Schulen auch ein gleichnamiges Projekt, wie es z.B.
auch an der meinigen angeboten wird; die Abkürzung steht dann
für Projekt intelligente Schüler Abitur und ermöglicht das
Abitur in elf (!) Jahren.

Dieses P-I-S-A dürfte weniger bekannt sein als das PISA von der OECD.

Vielen Dank für die Antwort auf meine Frage. Sie war nicht böse gemeint, sondern ich habe mich wirklich gefragt, wie Du unter die Getesteten von PISA gekommen sein könntest (haben die Kollegen etwa nicht aufgepaßt? *g*). Nun weiß ich, daß es nicht OECD-PISA, sondern eine andere „Testung“ war.

Grüße,

Oliver Walter

Hallo Oliver,

PISA beschränkt sich deshalb auf die 15jährigen, weil dadurch
weitgehend gesichert ist, daß die getesteten Schüler einen
kompletten Geburtsjahrgang ausmachen. Wenn ältere Schüler
getestet werden würden, dann würden z.B. die Hauptschüler
wegfallen. Außerdem will man bei PISA das Bildungssystem
untersuchen, um es beurteilen zu können. Dazu ist es günstig,
wenn man diejenigen Schüler testet, die am weitesten im
Bildungssystem fortgeschritten sein, die also in der höchsten
Klasse sind. Um beide Kriterien (kompletter Geburtsjahrgang,
höchste Klasse) zu erfüllen, greift man auf die 15jährigen
zurück.

Dazu hab’ ich mal eine Frage - in den meisten anderen Laendern fangen die Kinder ja schon viel frueher mit der Schule an (in Spanien z.B. mit fuenf). Wenn die dann fuenfzehn sind, haben sie ja bereits ein oder zwei Schuljahre mehr hinter sich, als die deutschen Vergleichsfuenfzehnjaehrigen. Ist es dann nicht klar, dass die im Schnitt einen hoeheren Bildungsstand haben? Oder wird das noch auf die Anzahl der Schuljahre normiert?
Gruss, Steffi

Hallo Steffi!

in den meisten anderen Laendern
fangen die Kinder ja schon viel frueher mit der Schule an (in
Spanien z.B. mit fuenf). Wenn die dann fuenfzehn sind, haben
sie ja bereits ein oder zwei Schuljahre mehr hinter sich, als
die deutschen Vergleichsfuenfzehnjaehrigen.

Das ist richtig. Die Definition der Zielpopulation ist bei internationalen Vergleichsstudien im Bereich der Bildungsforschung u.a. aus diesem Grund eine sehr schwierige Aufgabe. Es ist bis heute nicht gelungen, eine vollkommen befriedigende Lösung für die entstehenden Probleme zu finden.

Ist es dann nicht
klar, dass die im Schnitt einen hoeheren Bildungsstand haben?

Nein, das ist es deshalb nicht, weil der Bildungsstand nicht nur von der Anzahl der Schuljahre abhängt. Wenn es so wäre, dann müßten alle Bildungssysteme mit gleichem Einschulungstermin ungefähr gleich gut sein.

Gruß,

Oliver Walter

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Die Definition der Zielpopulation ist bei
internationalen Vergleichsstudien im Bereich der
Bildungsforschung u.a. aus diesem Grund eine sehr schwierige
Aufgabe. Es ist bis heute nicht gelungen, eine vollkommen
befriedigende Lösung für die entstehenden Probleme zu finden.

Kann ich mir vorstellen.

Ist es dann nicht
klar, dass die im Schnitt einen hoeheren Bildungsstand haben?

Nein, das ist es deshalb nicht, weil der Bildungsstand nicht
nur von der Anzahl der Schuljahre abhängt. Wenn es so wäre,
dann müßten alle Bildungssysteme mit gleichem
Einschulungstermin ungefähr gleich gut sein.

Hm, das verstehe ich dann aber nicht - man ist doch dann voellig
gebiast, oder? Mal gesetzt den Fall, ich vergleiche einen
Fuenfzehnjaehrigen, der sich seit zehn Jahren den Kopf mit
Wissen vollstopft, mit einem, der das seit drei Jahren tut (in
zwei gleichartigen Schulsystemen - also selbe Inhalte,
identische Didaktik, identische Ausbildung der Lehrer, etc.).
Dann hat der eine den Bildungsstand eines Grundschuelers, und
der andere den eines Realschulabgaengers/Gymnasiasten kurz vor
der Oberstufe. Das heisst aber doch nicht, dass das
Bildungssystem als solchen schlecht ist, sondern nur, dass ein
gewisser Grad an Bildung in einem System in einem frueheren
Alter erworben wird, als im anderen, oder taeusche ich mich da?

Hallo Stefanie!

Hm, das verstehe ich dann aber nicht - man ist doch dann
voellig gebiast, oder?

Nö.

Mal gesetzt den Fall, ich vergleiche einen
Fuenfzehnjaehrigen, der sich seit zehn Jahren den Kopf mit
Wissen vollstopft, mit einem, der das seit drei Jahren tut (in
zwei gleichartigen Schulsystemen - also selbe Inhalte,
identische Didaktik, identische Ausbildung der Lehrer, etc.).
Dann hat der eine den Bildungsstand eines Grundschuelers, und
der andere den eines Realschulabgaengers/Gymnasiasten kurz vor
der Oberstufe. Das heisst aber doch nicht, dass das
Bildungssystem als solchen schlecht ist, sondern nur, dass ein
gewisser Grad an Bildung in einem System in einem frueheren
Alter erworben wird, als im anderen, oder taeusche ich mich
da?

Mit PISA sucht man Faktoren, die die Unterschiede in den Leistungsniveaus der 15jährigen erklären könnten. Ein solcher Faktor könnte die Anzahl der Schuljahre sein, die die 15jährigen hinter sich haben. Allerdings: Meinst Du ernsthaft, daß Dein Beispiel der Regelfall in den miteinander verglichenen Bildungssystemen ist?

Grüße,

Oliver Walter

Hallo !!! hat hier keiner gemerkt…
dass die Frage von Carsten sich auf Selbstmordforen bezog
und eure Diskussion um PISA oder Pisa mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat???

KH

Hallo,
ich bin mir wie das in diesem Zusammmenhang bei mir häufiger so ist nicht ganz sicher, meine aber das sich dieser Test auch nur auf naturwissenschaftliche Leistungen bezogen hat, was daraus geworden ist oder wer überhaupt dahintersteckte kann ich aber leider nicht sagen, einen Intelligenztest kann ich jedoch mit ziemlicher Sicherheit ausschließen, liegt jedoch alles schon ein paar Jahre zurück, und wie deutsche Schüler lernen und behalten dürfte jawohl allgemein bekannt sein, schönen Abend noch, Carsten

Hallo, auch ich habe mal in so ein Forum gesehen und fand es sehr interessant! Interessant fand ich es, daß sich eh Keiner umbrigen will, jeder nur nach ein wenig Wärme schreit!
Alles nur Humbuk, laut meiner Meinung!
Ich bin wichtig de., sollte die Überschrift dazu sein! Vielleicht gibt es einige wenige die anders sind, aber ich nöchte gerne die „unwichtigen“ unterstützen!
Timie

Ich bin wichtig de., sollte die Überschrift dazu sein!
Vielleicht gibt es einige wenige die anders sind, aber ich
nöchte gerne die „unwichtigen“ unterstützen!

Hallo Timie,
Auch hier bist du bei „Ich bin wichtig.de“ wenn du mal genau hinschaust.
Das kannst du daran erkennen, dass oft auf die Problematik eines Fragestellers gar nicht eingegangen wird und stattdessen einige Leute diese Fragestellung zum Anlaß nehmen, um sich hier gigantisch aufzublasen.
Es sind immer wieder die gleichen kleinen Klugscheisser, die sich hier zu profilieren versuchen.
Für den Fragesteller ist das dann oft entäuschend.

Gruß
KH

Pisa?
Hallo, Loide!
(tschuldi, Oli, nur zufällig an dir)
Könnte es nicht auch sein, daß die deutschen Schüler (genauer: wir als deutsche Schüler) einfach wirklich die dooftsten sind?

Ich finde ja!

Batsch, manni