Hallo Ihr hier!
Vielleicht könnt Ihr mir mit ein paar Tipps helfen…
Zur Zeit fühle ich mich gegenüber meinem Partner in eine Art „Wettbewerb“ gestellt. Das geht ziemlich weit und in komische Richtungen:
Ich hab beim Sex das Gefühl, „gegen“ seine Zeit, die er braucht, um zum Orgasmus zu kommen, anzurennen. Nach dem Motto: „Ach, ich tu mir ja eh viel schwerer, ach, ich brauch ja eh so lang, ach, bei ihm gehts so schnell…“ - bis ich inzwischen verkrampft bin und schon fast Angst vor dem nächsten Sex, weil ich mich dann wieder gezwungen fühle.
Dabei sehne ich mich nach dem freien Sex, den wir und ich hatten! Ich war früher sogar das Gegenteil von heute - ich tat mir mit Orgasmen so leicht… deswegen ists für mich umso schwieriger jetzt.
Tja, und dann sogar beim Schlafen ist es ähnlich: Ich hab eher Probleme, einzuschlafen - er döst schnell und ruhig weg. Dann lieg ich neben ihm, hör sein ruhiges Atmen - und ich werd wieder unruhig. „Ich schlaf so schwer ein, ich…“ etc. - und die Folge: Ich hab inzwischen Probleme, einzuschlafen, wenn er neben mir liegt.
Dabei sehn ich mich doch nach dem gemeinsamen Einschlafen. Freilich kann ich in mein eigenes Zimmer (wir haben jeder ein eigenes Zimmer) auswandern… aber das will ich ja nicht immer nur.
Ich bin momentan nach dem Studium in der Lehrerausbildung (Referendariat), er hat nen festen Job mit recht viel Lohn, meiner ist gering - fängt meine Wettbewerbsmentalität dort an?
Ich kann momentan auch nicht die sein, als die ich ihn am Anfang so begeistern wollte - die Freie, die gern Verrücktes hin und wieder macht, die „besondere“ Leute kennt, die gern ausgefallen weggeht… geht ja nicht mehr so recht - ich hab zu viel zu tun. Gut, das wird sich auch ändern…
ABER - habt Ihr vielleicht eine Idee?
Ich bin so weit, dass ich den Sex mit ihm, der eigentlich sehr unbefangen ist (wir können sehr gut miteinander reden über Sex, wir sind gern zusammen nackt, haben keine Scheu, Wünsche zu äußern usw.) - dass ich daran Leidenschaft vermisse.
Wir haben eine offene Beziehung, sodass ich auch überlegt habe, vielleicht mit einem andern Mann mal wieder das „Freie“ zu „probieren“, weil ich da ja nicht so arg im Wettbewerb lieg; bei demjenigen kann ich mir vielleicht eher „holen“, was ich brauche…
Habt Ihr einen Lösungsvorschlag???
Ich bin sehr dankbar!
Heidi
