hi…würde mich mal interessieren, was es zu bedeuten hat,
wenn ein mensch, nicht immer, nur ab und zu…während er schläft
mit den zähnen knirscht?
träumt dieser mensch dann schlecht, etc? oder ist es schlicht
eine dumme angewohnheit?
danke, gruss andi.
Zähneknirschen?
Hallo, andi und alle!
Bei der Gelegenheit: wie ist das mit Zeitgenossen, die am hellichten Tage dauernd (écht bedrohlich) mit den Zähnen knirschen?
Bewältigen die irgendetwas?
moin, manni
Hallo Andi,
solche Menschen gehören dringend zum Arzt!
Du hast recht, das Zähneknirschen hat meist seelische Ursachen, doch ruiniert man sich damit gründlich das Gebiss! Ein Zahnarzt kann einem ein Gestell verpassen, das verhindert, dass der Zahnschmelz abgerieben wird.
Inzwischen kann man ja nach den psychischen Ursachen forschen und versuchen, sie zu beheben.
Alles Gute
Hanna
Hi Andi,
mein Freund hat das immer mal wieder: Stress an der Grenze der Überforderung! (im Urlaub knirscht er z.B. nicht) Er hat mittlerweile den von Hanna beschriebenen Zahnschutz - ganz ganz wichtig wegen des Zahnschmelzes!
Grüße,
Barbara
Hallo Andi,
ich glaube schon, daß da eine psychische Komponente mitspielt, aber nicht nur.
Ich habe als Kind fürher ganz schlimm geknirscht und je älter ich wurde, desto weniger wurde auch das Geknirsche.
Allerdings ist mir aufgefallen, daß ich immer noch in schwierigen Situationen presse, also die Zähne ganz fest aufeinander drücke-> „Beiß die Zähne zusammen“
Gruß Maja
Hi Andi,
die DGSM (Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin) kennt das nächtliche Zähneknirschen als anerkannte Schlafstörung, man nennt es Bruxismus. Es kann auch in Schlaflaboren behandelt werden.
Ob es psychische Ursachen gibt, konnte bisher nicht eindeutig nachgewiesen werden (obwohl ich persönlich annehme, daß es sie gibt).
Und selten ist es auch nicht: Fast jeder (90 % der Bevölkerung) knirscht gelegentlich mal nachts.
Erst, wenn das Ganze häufig passiert, ist es eine Störung und sollte behandelt werden.
Sicher ist nur, daß das ganze ziemlich schlecht für die Zähne ist - darum sollte, wenn keine Behandlung erfolgt, wenigstens eine Klammer getragen werden, wie Hanna sie schon angeführt hat.
Weitere Infos hier:
http://yavivo.lifeline.de/GesundesLeben/20Schlaf/10K…
http://www.schlaflabor-emden.de/Schlafmedizin/3/inde…
http://www.schlafmedizin.de/information/schlaf/schla…
Liebe Grüße,
Nike
Hallo Andi!
Nike hat ganz Recht. In der Medizin und der klinischen Psychologie bezeichnet man das nächtliche Zähneknirschen als Bruxismus. Dieses Knirschen tritt besonders in den Stadien des leichten Schlafes und im REM-Schlaf (Schlaf, in dem sich u.a. die Augen schnell bewegen) auf. Im EEG zeigen sich auch typische Muster (sogenannte K-Komplexe). Zur Entstehung des Bruxismus fallen mir zwei Theorien ein:
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psychoanalytische Theorie: Das Zähnknirschen soll der unbewußte Ausdruck verdrängter oraler Aggressionen sein.
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neurophysiologische Theorie: Es soll eine Fehlregulation zwischen dopaminergen Nervenzellen im Hirnstamm, die bei der Motorik eine Rolle spielen, und noradrenergen Nervenzellen in der Formatio reticularis vorliegen, die an der Koordination von Aktivitäten in verschiedenen Gebieten der Großhirnrinde beteiligt sind, wobei die Fehlregulation insbesondere während und nach Streßsituationen eintritt. Bruxismus soll auftreten, wenn a) das motorische Zentrum dem Erregungsanstieg des Hirnstamms nachhinkt und b) kortikale und limbische motorische Felder, die die Kaufunktionen betreffen, durch die Projektionen des Hirnstamms stark stimuliert werden.
Zur Behandlung:
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symptomorientierte B.: Zahnschienen, die die Zähne schützen, und regelmäßig getragen werden müssen.
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psychologische B.: Abbau psychischer Streßfaktoren, z.B. durch Entspannungstraining, Streßimpfungstraining. Außerdem können Methoden verwendet werden, die ähnlich wie die funktionieren, die zur Behandlung von nächtlichem Bettnässen eingesetzt werden: Ein Mikrophon erfaßt die nächtlichen Geräusche, beim Knirschen wird der Patient geweckt, was ihn stört. Damit soll ein Lernprozeß in Gange kommen, der dazu führen soll, daß das Zähneknirschen seltener auftritt.
Gruß,
Oliver Walter
mein letzter l.gefährte hat nachts auch des öfteren die zähne spielen lassen. ich könnte mir gut vorstellen, daß es sich um angestaute agrssionen gehandelt hat. jedoch hab ich mich von ihm anstecken lassen und es selber ungewollt nächtlich praktiziert. ungefähr ein halbes jahr lang. bis ich mich von ihm hab lösen können. tja das unterbewußtsein hatte wohl keine gnade mit mir.
*mic