Sind schöne Menschen glücklicher?

Ja, die Frage hört sich etwas komisch an. Aus dem Bauch heraus würde man sicherlich ein klares „Nein“ setzen. Besonders schöne Menschen - denen es bescheinigt wird und die es auch von sich wissen - können wohl kaum nachvollziehen, was sie von den mit weniger Schönheit Versehenen unterscheiden soll… außer der Schönheit selbst natürlich. Schließlich hat doch jeder seine Probleme…
Ich will gar nicht davon anfangen, daß die eine Diva kokst und die andere vielleicht säuft und die dritte sich unkontrolliert durch alle Betten bumst. Diese Extreme - egal, wie „normal“ in diesen Sphären - sind eine noch ganz andere Liga.

Nein, ich meine uns Nullachtfuffzehn-Normalmenschen.
Außer Frage stehen dürfte die Tatsache, daß schöne Menschen erfolgreicher sind: Job, Anerkennung, Geld, Bewunderung, Liebesleben - auch Sex… gerade Sex? - … der ganze Komplex eben. Damit ist tendenziell schon eine wichtige Voraussetzung für Glück - wie auch immer von jedem persönlich definiert - geschaffen.
Nun… steht das wirklich außer Frage???

Sind schöne Menschen glücklicher?

Gruß!
Tino

Hi Tino,

das alles fängt ja dann schon mit der simplen Definition von Glück an! Und bei all dem Subjektiven, das dabei herauskommen wird, ist die Beantwortung Deiner Frage kaum allgemeingültig zu tätigen…

Ich will gar nicht davon anfangen, daß die eine Diva kokst und
die andere vielleicht säuft und die dritte sich unkontrolliert
durch alle Betten bumst. Diese Extreme - egal, wie „normal“ in
diesen Sphären - sind eine noch ganz andere Liga.

Warum eigentlich nicht? Da liegt doch schon der erste „Hase im Pfeffer“, finde ich. Schönen Menschen wird allzu oft mit Misstrauen begegnet. Ihnen wird von vornherein und oft nicht das Gleiche zugetraut wie allen Durchschnittsmenschen eigentlich. Für mich hat das viel mit mangelndem Selbstbewusstsein zu tun: Die sieht so gut aus, die kann einfach nicht auch noch wirklich toll sein :wink:

Nein, ich meine uns Nullachtfuffzehn-Normalmenschen.

Auch bei denen…

Außer Frage stehen dürfte die Tatsache, daß schöne Menschen
erfolgreicher sind:

Find ich nicht, dass das außer Frage steht (siehe oben).

Job,

Gutaussehende Frauen haben es bei Männern oft leichter. Aber wehe, die einstellende Firma hat eine Frau beauftragt!

Anerkennung,

Wofür?

Geld,

q.e.d.

Bewunderung,

Ach jooo…

Liebesleben - auch Sex… gerade Sex? -

Das Angebot ist mit Sicherheit größer. Aber damit werden Probleme auch nicht leichter. Vielleicht sogar im Gegenteil? Und bei Sex, naja, wird da vielleicht nicht sogar viel zu viel erwartet?

… der ganze Komplex
eben. Damit ist tendenziell schon eine wichtige Voraussetzung
für Glück - wie auch immer von jedem persönlich definiert -
geschaffen.

Ich tendiere eher zum Gleichstand. Ich denke, Schöne Menschen und weniger schöne haben mehr oder weniger die gleichen Probleme, nur oft spiegelverkehrt.

Sind schöne Menschen glücklicher?

Ergo: Nein *g*

Viele Grüße
Jana

Eine Gegenfrage aus dem Bauch heraus…
Wie Du es beschreibst, handeln sich schöne Menschen durch die Schönheit selbst Probleme ein, vor denen die grauen Mäuse von Mutter Natur geschützt werden.
Dann wollen wir doch mal einen schön-unglücklichen Menschen fragen, wie gerne er/sie mit einem hässlichen Entlein und der Aussicht auf die Lösung der „optisch verursachten Probleme“ tauschen würde…?! Über die Antwort brauchen wir kaum zu spekulieren, oder?

Gruß!
Tino

Schönen Menschen wird allzu oft mit
Misstrauen begegnet. Ihnen wird von vornherein und oft nicht
das Gleiche zugetraut wie allen Durchschnittsmenschen
eigentlich.

Hallo, Jana, hi, Tino,
andererseits aber findet ein „gutaussehender“ Mensch doch wohl eher Kontakt als ein „schiacher“, hat also zunächst mal das leichtere Entree.

Ich denke, dass sich auf längere Sicht nicht das Aussehen den beruflichen oder sozialen Erfolg bestimmt, jedenfalls nicht wesentlich. Eigenschaften wie Selbstvertrauen und Selbstsicherheit gehören vor allem dazu. Damit lassen sich dann schon einmal eine schiefe Nase oder die Segelohren „retuschieren“.

Bei Berufen oder Tätigkeiten, bei denen es auf das Äußere ankommt (Fernsehen, Models etc), ist das Aussehen natürlich ein k.o.-Kriterium, aber sonst ist die Fassade nur eines unter vielen Kriterien, die bei der Einodrnung von Menschen durch ihre Mitmenschen eine Rolle spielen.

Mehr „Glück“ haben - Jana, hinterfragt es mit Recht. Was soll Glück in diesem Zusammenhang bedeuten. Einen 6er im Lotto jedenfalls gewinnt man nicht durch Schönheit sondern nur durch Dusel. Glück im Leben - das macht man sich meist selbst und auch unglücklich wird man eher durch eigenes Versagen als durch die Schuld anderer.

Grüße
Eckard.

Vielleicht sind sie beglückter…
Hallo Tino,

was ist Glück? Vielleicht müssen schöne Menschen weniger kämpfen, um die von Dir genannten Werte zu erringen - insofern sind sie beglückter.

Als Anregung ein Gedicht von Schiller „Das Glück“:

Selig, welchen die Götter, die gnädigen, vor der Geburt schon
Liebten, welchen als Kind Venus im Arme gewiegt,
Welchem Phöbus die Augen, die Lippen Hermes gelöset
Und das Siegel der Macht Zeus auf die Stirne gedrückt!
Ein erhabenes Loos, ein göttliches, ist ihm gefallen,
Schon vor des Kampfes Beginn sind ihm die Schläfe bekränzt.
Ihm ist, eh’ er es lebte, das volle Leben gerechnet,
Eh’ er die Mühe bestand, hat er die Charis erlangt.
Groß zwar nenn’ ich den Mann, der, sein eigner Bildner und Schöpfer,
Durch der Tugend Gewalt selber die Parze bezwingt;
Aber nicht erzwingt er das Glück, und was ihm die Charis
Neidisch geweigert, erringt nimmer der strebende Muth.
Vor Unwürdigem kann dich der Wille, der ernste, bewahren,
Alles Höchste, es kommt frei von den Göttern herab.
Weil die Geliebte dich liebt, so kommen die himmlischen Gaben;
Oben in Jupiters Reich herrscht, wie in Amors, die Gunst.
Neigungen haben die Götter, sie lieben der grünenden Jugend
Lockigte Scheitel, es zieht Freude die Fröhlichen an.
Nicht der Sehende wird von ihrer Entscheidung beseligt,
Ihrer Herrlichkeit Glanz hat nur der Blinde geschaut.
Gern erwählen sie sich der Einfalt kindliche Seele,
In das bescheidne Gefäß schließen sie Göttliches ein.
Unverhofft sind sie da und täuschen die stolze Erwartung,
Keines Bannes Gewalt zwingen die Freien herab.
Wem er geneigt, dem sendet der Vater der Menschen und Götter
Seinen Adler herab, trägt ihn zu himmlischen Höhn.
Unter die Menge greift er mit Eigenwillen, und welches
Haupt ihm gefället, um das flicht er mit liebender Hand
Jetzt den Lorbeer und jetzt die herrschaftgebende Binde,
Krönt doch selber den Gott nur das gewogene Glück.
Vor dem Glücklichen her tritt Phöbus, der pythische Sieger,
Und der die Herzen bezwingt, Amor, der lächelnde Gott.
Vor ihm ebnet Poseidon das Meer, sanft gleitet des Schiffes
Kiel, das den Cäsar führt und sein allmächtiges Glück.
Ihm zu Füßen legt sich der Leu, das brausende Delphin
Steigt aus den Tiefen, und fromm beut es den Rücken ihm an.
Zürne dem Glücklichen nicht, daß den leichten Sieg ihm die Götter
Schenken, daß aus der Schlacht Venus den Liebling entrückt.
Ihn, den die Lächelnde rettet, den Göttergeliebten beneid’ ich,
Jenen nicht, dem sie mit Nacht deckt den verdunkelten Blick.
War er weniger herrlich, Achilles, weil ihm Hephästos
Selbst geschmiedet den Schild und das verderbliche Schwert,
Weil um den sterblichen Mann der große Olymp sich beweget?
Das verherrlichet ihn, daß ihn die Götter geliebt,
Daß sie sein Zürnen geehrt und, Ruhm dem Liebling zu geben,
Hellas’ bestes Geschlecht stürzten zum Orkus hinab.
Zürne der Schönheit nicht, daß sie schön ist, daß sie verdienstlos,
Wie der Lilie Kelch, prangt durch der Venus Geschenk!
Laß sie die Glückliche sein; du schaust sie, du bist der Beglückte!
Wie sie ohne Verdienst glänzt, so entzücket sie dich.
Freue dich, daß die Gabe des Lieds vom Himmel herabkommt,
Daß der Sänger dir singt, was ihn die Muse gelehrt!
Weil der Gott ihn beseelt, so wird er dem Hörer zum Gotte;
Weil er der Glückliche ist, kannst du der Selige sein.
Auf dem geschäftigen Markt, da führe Themis die Wage,
Und es messe der Lohn streng an der Mühe sich ab;
Aber die Freude ruft nur ein Gott auf sterbliche Wangen,
Wo kein Wunder geschieht, ist kein Beglückter zu sehn.
Alles Menschliche muß erst werden und wachsen und reifen,
Und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit;
Aber das Glückliche siehst du nicht, das Schöne nicht werden,
Fertig von Ewigkeit her steht es vollendet vor dir.
Jede irdische Venus ersteht, wie die erste des Himmels,
Eine dunkle Geburt, aus dem unendlichen Meer;
Wie die erste Minerva, so tritt, mit der Ägis gerüstet,
Aus des Donnerers Haupt jeder Gedanke des Lichts.

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Viele Grüße
Diana

Hallo Tino,

es ist nicht nur die Frage, was denn Glück ist. Auch der Begriff „schön“ ist sehr relativ. Es gibt eine Menge Menschen, die in den Augen anderer schön sind, sich selber aber nicht schön finden. Oder an sich vermeintliche Makel entdecken. Schöne leiden auch mehr als „Normale“ darunter, zu altern. Schau Dir Greta Garbo an, die sich ab 36 nicht mehr in die Öffentlichkeit wagte.

Beste Grüße
Anna

hallo!

ich hab deine frage jetzt schon zum 10ten mal gelesen und finde immer noch keinen weg mich richtig auszudrücken.
einen versuch sollte es aber wert sein:
es fehlen noch die definitionen der begriffe „schön“ und „glücklich“ ohne die eine diskussion schwierig wird-wenn nicht sogar unmöglich.

aber mal andersrum: woher weiss jemand dass er schön ist? wenn er/sie dass durch seine umwelt erfährt-ihm/ihr das also gesagt wird führt das evtl. zu einem wahnsinnigen leistungsdruck; dem gefühl „immer schön sein zu müssen“. was dann mit den leuten passiert kann dir jeder „schönheitschirurg“ erzählen.
hast du dir schonmal leute nach solchen op`s angesehen? oder photos von „schönen“ menschen ohne schminke? da kommt einem das mittagessen wieder hoch!
die meisten schönen menschen sind todunglücklich weil irgendwann der vorherrschende modewahn andere (jüngere?) als schöner ansieht.

glücklich: wann weiss man dass man glücklich ist?-oder glücklich war?
das eine am ende des lebens-wenn man im nachhinein beurteilen kann wie man gelebt hat-das andere jeden abend (war ich mit mir und dem tag zufrieden).

schönheit hat mit glücklich nichts zu tun-überhaupt nichts. glücklich ist man wenn man sich selber kennt und jeden neuen tag als geschenk betrachtet und entsprechend geniesst.
sich auf äusserlichkeiten zu verlassen „geld“, „macht“, … führt schnell zur „dark side of the force“-denn davon kann man nichts mitnehmen wenn man stirbt.

tschüss

matthias

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hi tino,

ich bin da mal ganz schlicht:

glückliche menschen sind schön.

gruß,
frank

Hallo,
Glück findet im Kopf statt. Es definiert sich über den pur
subjektiven Eindruck, inwieweit Bedürfnisse erfüllt sind.

Sind schöne Menschen glücklicher?

Würde ich daher mit nein beantworten.

Gruss
Enno

perfekt!!!

hallo!

besser kann man es nicht ausdrücken!!!
schön dass es noch kreative leute im land der dichter und denker gibt!!

tausend sternchen wären zu wenig-also haltet euch ran leute!

tschüss

matthias

Hallo!

Du hast die Antwort schon vorweggenommen.

Außer Frage stehen dürfte die Tatsache, daß schöne Menschen
erfolgreicher sind: Job, Anerkennung, Geld, Bewunderung,
Liebesleben - auch Sex

Im Durchschnitt sind schöne Menschen auf diesen Gebieten erfolgreicher. Verantwortlich zu machen, ist höchstwahrscheinlich ein Vorurteil: Gutes Aussehen einer Person verleitet dazu, dieser Person positive Charaktereigenschaften zuzuschreiben. Gut aussehende Menschen sollen zwar weniger bescheiden sein, dafür aber sexuell „wärmer“, sozial kompetenter, geselliger, dominanter, selbstbewußter und geistig gesünder (Zitat: „dazu gehört glücklicher und emotional stabiler“- aus einem Lehrbuch der Sozialpsychologie). Diese Meinung (der Allgemeinbevölkerung, nicht der Psychologen!)besteht deshalb, weil attraktive Menschen tatsächlich weniger einsam, weniger sozial ängstlich, sozial kompetenter und beim anderen Geschlecht beliebter sind.

Also doch kein Vorurteil? Doch, man erklärt das nämlich so, daß das erlernte Vorurteil, schöne Menschen hätten positivere Eigenschaften, sich dahin auswirkt, daß diese Menschen quasi „einen Stein bei uns im Brett“ haben und wir über ihre Schwächen eher hinwegsehen als bei den weniger schönen. Somit könnte es sich also um eine sich selbst erfüllende Prophezeiung handeln. Die ganze Geschichte fällt in den Bereich der impliziten Persönlichkeitstheorien, die ein Bestandteil unserer Alltagspsychologie sind.

Wenn nach Glücklichsein gefragt wird, so muß man natürlich den Begriff des Glücks betrachten, den man in der Psychologie heranzieht. Dieser dürfte dem Begriff nahe kommen, der in der Philosophie der des vulgären Glücks ist. Das reflektierte Glück des Tugendhaften dürfte nicht mit Schönheit zusammenhängen. Vergessen darf man auch nicht, daß der Zusammenhang zwischen körperlicher Attraktivität und Glücklichsein kein perfekter ist. Also nicht jeder, den wir als schön einstufen, ist glücklich.

Schöne Grüße,

Oliver

die formel dafür
hallo!

jetzt gibts angeblich auch schon eine formel fürs glücklichsein: http://www.sky.com/skynews/article/0,31500-12218695…

was sagen unsere psychologieprofis dazu?

tschüss

matthias

Nur ne klitzekleine Ergänzung…
…nachdem schon so Vieles gesagt wurde. Und zwar eine Ergänzung hierzu:

daß schöne Menschen
erfolgreicher sind: Job, Anerkennung, Geld, Bewunderung,
Liebesleben - auch Sex… gerade Sex? -

Vor etlichen Jahren habe ich mal eine wissenschaftliche Studie gelesen, die zumindest das letztere eindeutig verneinte. Allerdings befaßte sich diese Studie ausschließlich mit Frauen, und besagte, daß schöne Frauen deutlich weniger Spaß am Sex hätten und verkrampfter seien als durchschnittlich aussehende.

Leider kann ich Dir keine Quellen mehr nennen, weil das schon recht lange her ist, aber die Quelle war seriös, wir haben die Studie an der Uni diskutiert.

Liebe Grüße,
Nike

Eher nicht.
Hi Tino,

das Problem bei dieser Frage ist wohl die Voraussetzung: Was ist schön? Mir fällt da immer Otto ein: " Mein Sohn, du bist schön - schön doof". Aber im Ernst, mir fällt es schwer, Schönheit zu definieren. Watt dem ein sin Uhl, iss dem annern sin Nachtigall, dh schön ist der Mensch nicht für sich, sondern erst im Blick der Mitmenschen. Hättest du nach Attraktivität gefragt, dann hätte ich lauthals „Ja!“ gerufen.

Im Übrigen glaube ich, dass Liebe schön macht, und das auch noch auf zwei Wegen: Der Mensch, den ich liebe, ist in meinen Augen schön, und wer geliebt wird, strahlt. So einfach iss datt Lehm.

Gruß Ralf

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Etwas vom Thema ab…

das Problem bei dieser Frage ist wohl die Voraussetzung: Was ist schön?

Das wurde herausgefunden: Man nehme alle Menschen Deines normalen Lebensraums - natürlich nach Frauen und Männern getrennt - und erfasse alle Messwerte der Körper. Daraus wird das statistische Mittel errechnet. Und damit hast Du das Ideal, nach dem man sich auf der Straße umdreht. Das hört sich nicht romatisch an, stimmt aber.

Gruß!
Tino

Hallo Tino,

jein:smile:

Sicher haben glückliche Menschen mehr Chancen bzw. eine höhere Chancenausnutzungsmöglichkeit (cooles Wort, sollte ich mir schützen lassen). Aber letztendlich kommt es zum Glücklichsein
darauf an, ob es auch die Chancen sind, die man will…

Da der Mensch (und schöne Menschen sind auch nur Menschen) häufig eben nicht mit dem zufrieden ist, was er hat oder bekommen könnte, hilft das im allg. wenig.

Es gibt ja schließlich Studien, dass Paare sich in ihrem Schönheitsgrad ähnlich sind (d.h. ein schöner Mensch wird eher eine schöne Partnerin haben). Somit ist dann also die Konkurrenz bei dem letztendlichen Objekt der Begierde ähnlich.

Auch kann leichter beruflicher Erfolg schnell zu Überforderung führen.

Demnach ist Schönheit ein zweischneidiges Schwert, das zielsicher genutzt werden sollte…

Grüße
Jürgen

Hi Timo,

Das wurde herausgefunden: Man nehme alle Menschen Deines
normalen Lebensraums - natürlich nach Frauen und Männern
getrennt - und erfasse alle Messwerte der Körper. Daraus wird
das statistische Mittel errechnet. Und damit hast Du das
Ideal, nach dem man sich auf der Straße umdreht. Das hört sich
nicht romatisch an, stimmt aber.

wenn das so wäre, dann müsste sich nach inzwischen ca 240.000 Generationen seit Adam und Eva ein Durchschnittstyp herausgemendelt haben, der den Vorstellungen der Statistiker entspricht. Davon sehe ich auf den Straßen aber nichts!

Gruß Ralf

Gut geschlussfolgert! :wink:

wenn das so wäre, dann müsste sich nach inzwischen ca 240.000
Generationen seit Adam und Eva ein Durchschnittstyp
herausgemendelt haben, der den Vorstellungen der Statistiker
entspricht.

Davon sehe ich auf den Straßen aber nichts!

Kannst Du auch nicht. Denn KEIN Mensch entspricht diesem Wert. Irgendein Maß - eigentlich immer mehrere - weicht von dieser Norm ab. Etwas größer, etwas leichter, etwas irgendwas… deshalb ist logisch, daß auch der schönste Mensch zwangsläufig Individualität hat… mit einer Wirkung, die noch ganz andere Felder betritt.

Gruß!
Tino

Hi Tino,

ich hatte aber auch weiter von „Spiegelbildproblemen“ gesprochen. Damit wollte ich sagen, dass ein schöner Mensch unter seinem Äußeren und den Auswirkungen dessen genauso leiden kann wie ein nichtschöner Mensch unter wieder seinem Äußeren und den Auswirkunge.

Letztendlich kommt für mich dabei das Gleiche heraus. Daher mein Fazit.

Viele Grüße
Jana

Hallo Eckard,

andererseits aber findet ein „gutaussehender“ Mensch doch wohl
eher Kontakt als ein „schiacher“, hat also zunächst mal das
leichtere Entree.

Das kommt aber doch auch immer auf den Einzelfall an. In einer Diskothek sicherlich. Andererseits habe ich auch schon davon gehört, dass sich beispielsweise Männer oft gar nicht an eine Schönheit herantrauen… So kann das Ganze also auch seine Kreise ziehen.

Ich denke, dass sich auf längere Sicht nicht das Aussehen den
beruflichen oder sozialen Erfolg bestimmt, jedenfalls nicht
wesentlich.

Das denke ich auch. Nur Persönlichkeit (wie auch immer geartet) wird Eindruck machen.

Eigenschaften wie Selbstvertrauen und
Selbstsicherheit gehören vor allem dazu. Damit lassen sich
dann schon einmal eine schiefe Nase oder die Segelohren
„retuschieren“.

Jap. Und ein schöner Mensch, der total schüchtern und ohne viel Selbstvertrauen ist, kann genauso relativiert gesehen werden („Die ist ja gar nicht so eingebildet wie ich immer dachte!“).

Bei Berufen oder Tätigkeiten, bei denen es auf das Äußere
ankommt (Fernsehen, Models etc), ist das Aussehen natürlich
ein k.o.-Kriterium, aber sonst ist die Fassade nur eines unter
vielen Kriterien, die bei der Einodrnung von Menschen durch
ihre Mitmenschen eine Rolle spielen.

Da fällt mir eine Unart ein, die es aber wohl nur unter Frauen zu geben scheint, zumindest jedenfalls sehr häufig ist. Ein wirklich gutaussehende Frau im Freundeskreis wird oft als Konkurrenz gesehen und entsprechend behandelt. Vor allem, wenn sie solo ist und den Freund ausspannen könnte. Frauen untereinander sind, was das Äußere anbetrifft, oft gnadenlos. Und das Phänomen der zwei Freundinnen, von denen oftmals die Eine immer die graue Maus und die Andere die Supertolle ist, davon hast Du bestimmt auch schon einmal etwas gehört.

Viele Grüße
Jana