zum gleichen Therapeuten?

Von: , Frage gestellt am Do, 6. Feb 2003

Hallo!

Mein Freund und ich sind beide in verhaltenstherapeutischer Behandlung. Bei zwei unterschiedlichen Therapeuten. Nun würden wir - auch aufgrund des Rates seines Therapeuten - gerne eine Paartherapie machen. Für mich auf jeden Fall zusätzlich.

Nun stellt sich für mich die Frage, in welcher Konstellation eine Therapie für uns am sinnvollsten wäre. Möglich wäre:

1) Er bei seinem, ich bei meiner und die Paartherapie bei einer Dritten Person.

2) Er und die Paar bei seinem, meine weiterhin bei der alten Therapeutin.

3) Ich bin ohnehin gerade mal wieder an dem Punkt, eine Verlängerung beantragen zu müssen. Könnte es sinnvoll sein, mal zu sehen, wie ich mit seinem Therapeuten klar komme und ggf. auch zu ihm zu wechseln, so dass der Therapeut alles 3 macht?

Ich wüsste dazu einfach gerne Eure Meinung, Erfahrungen...

Grüße,
Pituffo

4 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 47 Minuten 1 hilfreich
    Re: zum gleichen Therapeuten?

    Hi Pituffo

    diese Entscheidung läßt sich nicht durch Meinunsgumfrage treffen. Was ihr gemeinsam tun könnt, hängt entscheidend davon ab, wie eure Therapien bisher gelaufen sind. Dahe solltet ihr das allein mit euren Therapeuten besprechen und klären. Die Erfahrungen anderer nutzen euch dabei wenig.

    Im Allgemeinen empfiehlt es sich nicht, mehr als einen Therapeuten zu haben. Und da ihr jeder schon einen habt ...

    Grüße

    Metapher

  2. Antwort von nach 6 Stunden 3 hilfreich
    Re: zum gleichen Therapeuten?

    Hi Pituffo,

    aus eigener Erfahrung:

    Es sollte nie eine Paartherapie stattfinden, bei einem Therapeuten, der einen der beiden Klienten betreut, da sich der andere dadurch nie gleichbehandelt fühlen kann.

    Weißt du was dein Partner, ihm über dich erzählt hat? Wie wird dir der Therapeut, aufgrund seines Wissens gegenüber treten? Wird er weiter die Postion und den Erfolg der Therapie deines Partners im Auge haben, oder sich auf deine Position einstellen?

    Ein Ausweg ist allein:

    a) bei einem vollkommen neutralen, d.h. neuen Therapeuten anfangen.

    b) "Paargespräche" im Rahmen der Einzeltherapien mal bei dem einen, mal bei dem anderen Therapeuten.

    PS: Deine Beschreibung klingt mir so, als würdet ihr die Verantwortung für die Lösung eurer Probleme auf die Therapeuten verlagern. Je mehr Therapeuten, desto mehr Abladestellen.
    Mein Tipp: Setzt die Ergebnisse eurer Verhaltenstherapie in euer Leben ein und fangt an selbst zu handeln anstatt behandeln zu lassen.

    gruss
    winkel

  3. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: neeee, bringt nix...

    Hallo!

    man wird regelrecht eifersüchtig (bei mir Mutter/Kind).

    Ist glaube ich, auch zuviel für den Therapeuten, der ja euer beider Ziel, dass es gelingt (was auch immer) im Auge hat.

    nur aus Erfahrung...die dennoch für MICH was gebracht hat.

    Alles Gute auf Eurem Weg.
    d.

  4. Antwort von nach 3 Tagen 0 hilfreich
    Re: zum gleichen Therapeuten?

    Hi,

    Eine GRUPPENtherapie hat viel für sich: Du hast dann mehr Abstand zum Therapeuten, ohne deinen Partner tragen zu müssen, WENN die Gruppe bunt ist. Es kann auch sein, dass du dadurch einen intensiveren Kontakt zu deiner eigenen Mitte findest als zu ihm. Grad bei Musiktherapie und Körperwahrnehmung. Zeit spürst du in der Gruppe deutlicher. Auch deine Möglichkeiten, einer Gruppe (deiner Familie?) Halt zu geben.

    Gruß
    Biggi

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