Jemandem ist vor längerer Zeit Gewaltopfer geworden und hat seitdem täglich grosse vergetaive Probleme; regelmßige Muskelkrämpfe usw.
Ansonsten aber vollkommen ok.
Wer hat hier Tipps, Erfahrungen usw.
Eine reine Psychobehandlung kommt nur bedingt in Frage, da die eigentliche Tat ganz gut verarbeitet wurde, sich das o.g. aber verselbständigt hat.
Bitte nur ernste und der Sache angemessene Antworten.
Jemandem ist vor längerer Zeit Gewaltopfer geworden und hat
seitdem täglich grosse vergetaive Probleme; regelmßige
Muskelkrämpfe usw.
Ansonsten aber vollkommen ok.
Wer hat hier Tipps, Erfahrungen usw.
Eine reine Psychobehandlung kommt nur bedingt in Frage, da die
eigentliche Tat ganz gut verarbeitet wurde, sich das o.g.
aber verselbständigt hat.
Bitte nur ernste und der Sache angemessene Antworten.
Ich bin da kein Experte, aber ich denke, ernsthaft und angemessen bekomm ich hin…
Zum einen werden die vegetativen Probleme und Muskelkrämpfe ja sicher keine körperliche Ursache haben, sondern stehen natürlich in einem Zusammenhang mit dem Erlebnis. Dennoch, wenn das solche körperlichen Auswirkungen hat, wäre da nach meinem Dafürhalten ein Psychiater & Neurologe (gibt’s häufig in Personalunion) der richtige Ansprechpartner - wenn’s dann noch einer mit ner psychotherapeutischen Zusatzqualifikation ist, perfekt.
Der könnte und dürfte dann evtl. medikamentöse Soforthilfe leisten, ohne die zugrundeliegende Ursache psychischer Natur zu vernachlässigen.
Soviel von mir, aber Du bekommst hier sicher noch mehr und fundiertere Antworten.
psycho und neuro ist schon durch, können mit medikamenten nur kurzfristig helfen und die nebenwirkungen sind mittelfristig schon immens.
raten wg. der abkopplung vom eigentlichen ereignis von „tiefer“ psycho-therapie ab. kann evtl. auch verschlimmern - sorry bn da Laie bei dem Thema, nur indirekt Betroffener.
aber leider dauert das schon jahre und es muss was passieren.
vielleicht mal beim „Weisen Ring“ oder in einer
Selbsthilfegruppe vorstellig werden.
Da gibt es immer noch den einen und vielleicht
auch mal entscheidenden Tipp für solche Sachen.
für Gewalt- und Katastrophenerfahrungwn und deren (psychische und somatische) Folgen und Spätfolgen hat sich immer mehr die sog. Traumapsychotherapie bewährt. („Traumapsychotherapie“ bitte nicht mit „Traumatherapie“ verwechseln, die gehört nämlich in die Sportmedizin)
Von Einstellungen dieser Art:
… kommt nur bedingt in Frage, da die eigentliche Tat ganz gut verarbeitet wurde …
ist dringend abzuraten. Das kann bei den angedeuteten somatischen Erscheinungen ein fataler und folgenreicher Irrtum sein.
Auch mit flotten Sprüchen wie:
psycho und neuro ist schon durch …
… raten wg. der abkopplung vom eigentlichen ereignis von „tiefer“ psycho-therapie ab. kann evtl. auch verschlimmern
sollte man nicht so salopp hantieren, auch nicht als Nicht-Betroffener. Die engen Verflechtungen zwischen somatischen und psychischen Vorgängen sind dem Laien kaum auch nur annähernd durchschaubar …
Meine Empfehlung ist Erstkontakt zu einem „psychologischen Psychotherapeuten“ mit Spezialausbildung in Traumapsychotherapie.
Informationen dazu bekommt bei den Krankenkassen bzw. -versicherungen.
für flotte sprüche ist uns die sache viel zu ernst, aber an einem brett, wie hier kann man so leute am besten erreichen.
hab da erfahrungen seit 1996, seit dem es www gibt.
kannst du adressen von solchen spezialisten nennen bzw. stellen, die solche benennen können?
Eine reine Psychobehandlung kommt nur bedingt in Frage, da die
eigentliche Tat ganz gut verarbeitet wurde, sich das o.g.
aber verselbständigt hat.
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es sicherlich nicht verarbeitet wurde, sonst würden diese Probleme nicht auftreten. Mag ja sein, dass es so aussieht, aber das Unterbewusstsein hat da seine eigenen Regeln.
Ich denke, wenn es so schlimm ist, sollten diese Probleme erstmal medikamentös behandelt werden, damit parallel die Psyche wieder in Ordnung gebracht werden kann, sonst beeinflussen sich die Probleme gegenseitig und der Teufelskreis kann gar nicht mehr durchbrochen werden.
Ich biete mich gerne an, wenn die von Dir erwähnte Person einen Ansprechpartner braucht, mir hat es geholfen, mit Leuten zu reden, vor allem mit solchen, die die Probleme durch eigene Erfahrung nachvollziehen konnten.
Alles Gute,
Cess
Hallo Heinz,
ich habe alle bisher eingestellten Artikel gelesen und möchte kurz dazu Stellung beziehen.
Ich empfehle dringend das Aufsuchen (genau wie ein/e Vorschreiber/in) eines psychologischen Psychotherapeuten bzw. eines Facharztes für Psychotherapeutische Medizin. Der Psychiater oder Neurologe ist hier NICHT geeignet, da diese auf die physische Behandlung psychischer Krankheiten auf neurologischem Wege spezialisiert sind. Dies ist nach Deiner Schilderung des Vorfalls nicht der richtige Weg. Mit Medikamenten werden nur Symptome, nicht Ursachen behandelt. Den Weg über die Selbsthilfegruppe finde ich auch gut. Man muss ja auch immer an das Opfer denken, und was für sie/ihn für Wege in Frage kommen. Vielleicht ist da eine Selbsthilfegruppe zunächst mal der angezeigteste Weg.
Gruß
Matthias
Dipl.-Sozialpädagoge
Dipl.-Pädagoge