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Hallo Ihr Lieben,

es gab ja nun rege Antworten auf mein letztes Posting - „WG“ - aber schlauer bin ich deshalb noch lange nicht… Hat jemand eine Idee, was ich noch machen kann???

Und nehmt mich nicht wieder auseinander, ich will lediglich eine konstruktive Lösung, mit der alle zufrieden sind.

Grüße
Natascha

da gibt´s nicht mehr viel zu sagen
Hallo Natascha,

es gab ja nun rege Antworten auf mein letztes Posting - „WG“ -
aber schlauer bin ich deshalb noch lange nicht… Hat jemand
eine Idee, was ich noch machen kann???

also ich finde, dass da sehr gute Vorschläge und Überlegungen kamen, denen man nicht allzuviel (ich häng gleich noch meinen Senf dran :wink: hinzfügen kann.
Da war, dass du mit deiner Wohngenossin Tacheles redest, und dass du dich von störenden Wertungen befreist (die ist so und so, und ich bin so und so) - dich also auf Fakten beschränkst: das stört, gibt´s da nicht einen Kompromiss, oder dass du dir eine eigene Wohnung suchst, weil Privat- und Berufsleben mit einem Menschen oft zu Schwierigkeiten führen.

Und nehmt mich nicht wieder auseinander, ich will lediglich
eine konstruktive Lösung, mit der alle zufrieden sind.

Was ist schon „auseinander nehmen“? Manchmal reicht bei einer Problemlösung es nicht bestimmte Maßnahmen zu ergreifen, sondern es gilt auch das eigene Verhalten und die Denkweise zu überprüfen. Wenn einem das nicht gelingt, dann könnem einem ja die w-w-w-User auf die Sprünge helfen - das ist nicht gegen dich sondern für dich.

In meiner WG-Zeit haben wir uns einmal die Woche zu einem „gruppenhydraulischen Treffen“ (so haben wir das spöttischer Weise genannt) getroffen. Da kam dann alles auf den Tisch: von unterlassenen Krümelbeseitigungen bishin zur viel zu lauten Musik nachts um 3 Uhr.
Gut daran fand ich, dass so eine Möglichkeit gegeben war, sich über alles auszutauschen. Das hat dem Bestand unserer WG sehr gut getan.

Das Gespräch mit deiner Wohngenossin und Kollegin steht an, das läßt sich nicht vermeiden. Aber ich würde sie nicht überfallen, sondern eine Gelegenheit schaffen, wo ihr erst einmal Vertrauen zueinander findet, und so offener für den anderen seid. Vielleicht magst du sie bekochen, und sie besorgt den Nachtisch. Oder ihr spielt eine Runde Backgammon, und zwischendurch ist die Chance für ein: „du, ich hab was auf dem Herzen…“
Was du was ich meine? Zu welcher Gelegenheit du am besten mit ihr redest, kannst du selbst am besten herausfinden.
Und nochwas ist ganz probat. Laß auch sie reden, und hör ihr zu. Es kann auch für dich interessant sein, mitzubekommen was sie drückt, ärgert, beschäftigt, mißfällt - vielleicht ist das alles gar nicht so schlimm. Und wenn sie wirklich erstmal tobt, und dir der Hals vor Ärger eng wird, dann atme ein paar mal tief durch, bis der Stunk verdampft ist, und dann ist eventuell doch noch ein Gespräch möglich, weil das Donnerwetter vorher nötig war.

Also, ran an den Speck, das Reden mit ihr kann dir keiner abnehmen.

gruß
grilla

Hi
es gibt leute die sollten nicht zusammenwohnen. zb. gibt individuen die mit miemandem zusammenwohnen können, oder 2 individuen die zusammen nicht können. Manchmal muss man sich dann dividieren.
HH