Hallo,
suche in Hannover einen Therapeuten, der sich mit Arbeitssucht auskennt. Gibt es da einen anderen Weg als alle Therapeuten durchtelefonieren??
busy
Hallo,
suche in Hannover einen Therapeuten, der sich mit Arbeitssucht auskennt. Gibt es da einen anderen Weg als alle Therapeuten durchtelefonieren??
busy
Hi busy,
geh mal auf die Seite des Bund Deutscher Psychologen,
(muste auf google suchen, da ich im moment dir url nicht mehr weiss.)
Dort gibt es eine Suchmaschine in der du PLZ und Art des Psy mit Therapieangebot suchen kannst.
gruss
winkel
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Busy,
Arbeitssucht ist eine SUCHTERKRANKUNG. Sie ist nicht mehr, oder weniger schlimm, wie JEDE andere Suchterkrankung auch. Die denkbar besten Hilfsmöglichkeiten bestehen daher bei Therapeuten, die sich mit SUCHTERKRANKUNGEN beschäftigen. Daher ist es am Sinnvollsten zu einer Drogen- oder Suchtberatungsstelle in Hannover zu gehen. Die Leute die dort arbeiten können in der Regel, den für Dich geeigneten Therapeuten finden.
Da ich auch in der Suchtberatung tätig bin, weiß ich, dass AS oftmals als die weniger bedeutsame Sucht angesehen wird. Viele suchen daher auch nicht einen Suchttherapeuten auf.
Unsere Erfahrung ist, dass viele Therapeuten die keine Zusatzausbildung „Fachrichtung Sucht“ haben, leider mit dem Thema Arbeitssucht überfordert sind.
In der Selbsthilfe haben wir im Laufe der Jahre einige Erfahrungen zusammentragen können, was Beratung und Hilfe betrifft.
Angehörige, wie Betroffene werden oftmals auf die Geduldsprobe gestellt, wenn es darum geht die richtige Beratung zu bekommen. Wir verfügen zwar über ein dichtes Netz an Beratungsstellen und Selbsthilfegruppen, aber was im Örtlichen Telefonbuch einer Stadt „Psychosoziale Behandlungsstelle“ heißt, ist woanders unter Drogenberatung zu finden. In vielen Psychosozialen Einrichtungen arbeiten nicht immer Fachleute für Suchtkrankheiten. Die richtigen Ansprechpartner sollten eine Ausbildung zum Sozialtherapeuten mit der Fachrichtung Sucht haben. Meine eigene Erfahrung ist, dass ich Jahre!! von Psychologe zu Therapeut gelaufen bin, ohne den geeigneten Experten zu finden. Du gehst am Sichersten, wenn Deine erste Anlaufstelle eine Suchtberatungsstelle ist und Du Dir bestätigen lässt, dass die Mitarbeiter über eine Qualifizierung verfügen.
Oftmals führt der Erste Weg über den Hausarzt. Auch hier sind unsere Erfahrung nicht die Besten. Viele praktizierende Ärzte verfügen nicht über ausreichende Kenntnisse und setzten sich nicht genügend mit dem Thema Sucht auseinander. So werden gerne Medikamente zur Beruhigung und zur Entspannung verschrieben, teilweise werden Psychopharmaka verabreicht. Der Weg in eine weitere Abhängigkeit ist schnell geebnet.
Ich möchte hier aber nicht auf die Ärzte schimpfen, oder einen Berufsstand in Verruf bringen, vielmehr gehört es zum Krankheitsbild des Suchtkranken, dass er seine Erkrankung verharmlost, selbst oft noch nicht realistisch genug erkannt hat, wie es um ihn steht. Es entsteht dann schnell eine „Schieflage“ Der Arzt bekommt schnell einen falschen Eindruck in der ohnehin knapp bemessenen Behandlungszeit
Ein eigentlich sehr ernster Zustand, wird als eine „vorübergehende Lebenskrise“ beschrieben und vom Arzt falsch eingeordnet. Wir haben leider oft erleben müssen, dass das Verschreiben einiger Medikamnete, hier vor allem Benzodiazepine, wie Valium (Diazepam), Bromazepam, u.s.w. in eine weitere Abhängigkeit führten.
LG
Frank
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Frank,
ich kann deinen Artikel so nciht akzeptieren, werde es aber trotzdem so stehen lassen.
hier noch die Adressen der Beratungstellen in Hannover:
Das Suchergebnis beschreibt die Beratungsangebote.
gruss
winkel
Hi winkel,
bin etwas schwer von Begriff. WAS ?? kannst Du so nicht akzeptieren.
Wenn ich etwas NICHT akzeptieren kann, dann lass ich es NICHT trotzdem stehen.
Also, es wäre schön für mich zu wissen, was Du nicht akzeptierst an dem Artikel, dann können wir ja mal genauer hinsehen.
Gruß
Frank
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hi Frank,
bin etwas schwer von Begriff. WAS ?? kannst Du so nicht
akzeptieren.
Wenn ich etwas NICHT akzeptieren kann, dann lass ich es NICHT
trotzdem stehen.
Also, es wäre schön für mich zu wissen, was Du nicht
akzeptierst an dem Artikel, dann können wir ja mal genauer
hinsehen.
Wenn hier jemand nach Rat fragt und sucht, dann sollte man ihm nicht sagen, was alles nicht klappt und was nicht funktioniert und was für schlechte Erfahrungen man selbst gemacht hat und den eigentlichen richtigen Hinweis (Suchberatungsstelle Hannover) damit vergraben.
Du als Suchberater solltest wissen, daß damit die Schwelle zur Hilfe erhöht statt erniedrigt wird.
Jede Hilfe die gesucht wird, auch wenn sie zunächst falsch landet ist der erste Schritt eines Kranken auf dem Weg der Gesundung und Rehabilitation.
Hier sollte man uneingeschränkt fördern und nicht wieder Einstiegsschwellen aufbauen. Insbesondere auch für die, die nur interessiert mitlesen und sich mit dem Gedanken tragen, sich ebenfalls um Hilfe zu bemühen.
Dazu noch: Auf der Seite des Bundes der Pscyhlogen gibt es auch eine Verlinkung zu einem Telefonberatungsdienst, der einem sagt welcher Behandler der richtige für das Problem ist, damit kann man dann in der Suchmaschine die Adresse eines Therapeuten in der Nähe suchen.
gruss
winkel
Hallo Winkel,
Wenn hier jemand nach Rat fragt und sucht, dann sollte man ihm
nicht sagen, was alles nicht klappt und was nicht funktioniert
und was für schlechte Erfahrungen man selbst gemacht hat und
den eigentlichen richtigen Hinweis (Suchberatungsstelle
Hannover) damit vergraben.
Ich hatte nicht das Gefühl den richtigen Hinweis vergraben zu haben, sondern mein Anliegen war den richtigen Hinweis HERVORZUHEBEN. Bereits im Ersten Absatz habe ich deshalb auf die Suchtberatungsstelle hingewiesen.
Also, das versteh ich nun wirklich nicht.
Du als Suchberater solltest wissen, daß damit die Schwelle zur
Hilfe erhöht statt erniedrigt wird.
Wenn es so gewesen wäre, hast Du sicherlich recht.
Jeder Ansatz einer Lösungsmöglichkeit sollte aufgegriffen und versucht werden. Da es aber schon so ein paar Trottel wie mich und viele andere gibt, die dabei in „Fallen“ getappt sind, halte ich es für hilfreich diese mitzuteilen. Es geht dabei nicht um „meine schlechten Erfahrungen“ sondern es sind die Erfahrungen die wir im Laufe von 17 Jahren mit vielen, vielen Hilfesuchenden in der Selbsthilfe und Beratung zusammengetragen haben. Wir tun dies nicht, um irgendjemanden zu ärgern, sondern wir möchten damit sagen, dass es wie in vielen anderen Bereichen der richtigen Arzt- oder Therapeutenwahl auch hier, Schwierigkeiten bei der Suche geben kann. Wir geben Broschüren und Infos heraus in denen dies, was ich auch hier geschildert habe (richtige Suche eines qualifizierten Therapeuten) geschrieben steht. Dies geschieht in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband Sucht in Deutschland. (Die sind nicht irgendwer, sondern haben qualifiziertes Fachpersonal, dass sich durchaus Gedanken macht, was in so einem Info geschrieben zu stehen hat, oder nicht)
Jede Hilfe die gesucht wird, auch wenn sie zunächst falsch
landet ist der erste Schritt eines Kranken auf dem Weg der
Gesundung und Rehabilitation.
…oder, wie unsere Erfahrungen sagen, in eine weitere Abhängigkeit. Die Realität zu verschweigen, kommt mir beinahe einer kriminellen Handlung gleich
Hier sollte man uneingeschränkt fördern und nicht wieder
Einstiegsschwellen aufbauen. Insbesondere auch für die, die
nur interessiert mitlesen und sich mit dem Gedanken tragen,
sich ebenfalls um Hilfe zu bemühen.
Hier wurde von Busy, der mehrfach bereits Antworten von mir hier öffentlich und per mail erhalten hat, bereits eine Entscheidung getroffen. Er fragte konkret nach einem Spezialisten für AS.
Er ist weder in einem Zweifel noch unentschlossen, sondern er verdient großen Respekt, weil er die Sache vernünftig angeht.
Zu dieser vernünftigen, vorbildlichen Angehensweise gehört z.B. sich schlau zu machen.(Das tat er bereits in vorherigen sehr konkreten Anfragen in diesem und im Suchtforum). Das ist gut so.
Auf Risiken hinzuweisen, die andere erlebt haben, halte ich für notwendig und hilfreich. Sucht hat etwas mit lügen, betrügen, verwischen, vertuschen, verharmlosen zu tun. Ich werde, wo immer ich Suchthilfe betreibe, die Wahrheit sagen. Das sieht sicherlich ein wenig anders aus, wenn jemand noch nicht bereit ist, Hilfe anzunehmen. Das ist hier aber definitiv (weder in diesem, noch in den Postings zuvor) nicht der Fall!
Dazu noch: Auf der Seite des Bundes der Pscyhlogen gibt es
auch eine Verlinkung zu einem Telefonberatungsdienst, der
einem sagt welcher Behandler der richtige für das Problem ist,
damit kann man dann in der Suchmaschine die Adresse eines
Therapeuten in der Nähe suchen.
Das ist ein hilfreicher Hinweis von Dir, den ich durchaus zu schätzen weiß.
Hätte ich nicht im Laufe der Jahre so viele Abhängige kennengelernt, die mir im nachhinein sagten: „Hätte ich das vorher gewußt, wäre mir viel erspart geblieben“, würde ich nicht so handeln. Wir und damit spreche ich einmal für ALLE Suchthelfer, handeln ausschließlich und gerade deshalb hilfreich, weil wir unsere eigenen Erfahrungen mitteilen.
Es versteht sich von selbst, dass meine und die Erfahrungen anderer nicht zwangsläufig auf jeden Menschen zutreffen müssen.
Gruß
Frank
vorab: endlich hab ichs geschafft das man in der Überschrift nachzuliefern.
Hallo Frank,
Ich hatte nicht das Gefühl den richtigen Hinweis vergraben zu
haben,
Und ich hatte das Gefühl, daß eben doch.
Also, das versteh ich nun wirklich nicht.
Gefühle kann und muss man nicht verstehen. 
Du als Suchberater solltest wissen, daß damit die Schwelle zur
Hilfe erhöht statt erniedrigt wird.Wenn es so gewesen wäre, hast Du sicherlich recht.
Jeder Ansatz einer Lösungsmöglichkeit sollte aufgegriffen und
versucht werden. Da es aber schon so ein paar Trottel wie mich
und viele andere gibt, die dabei in „Fallen“ getappt sind,
halte ich es für hilfreich diese mitzuteilen. Es geht dabei
nicht um „meine schlechten Erfahrungen“ sondern es sind die
Erfahrungen die wir im Laufe von 17 Jahren mit vielen, vielen
Hilfesuchenden in der Selbsthilfe und Beratung
zusammengetragen haben. Wir tun dies nicht, um irgendjemanden
zu ärgern, sondern wir möchten damit sagen, dass es wie in
vielen anderen Bereichen der richtigen Arzt- oder
Therapeutenwahl auch hier, Schwierigkeiten bei der Suche geben
kann.
Hier sprichtst du das eigentliche Problem an. der Hilfesuchende weiß meist nicht, daß er unter (nimm irgendeinen Begriff aus der Psyrembel) leidet. Er hat lediglich das Gefühl, da stimmt was nicht.
Nicht der Hilfesuchende verirrt sich im System, sondern das System ist dem Hilfesuchenden und sogar sich selbst gegenüber verschlüsselt. Deshalb meine ich: Wann und wo der Hilfesuchende einsteigt ist vollkommen egal, selbst wenn es der falsche Einstieg ist.
Es sollte eher Aufgabe des Systems sein, sich so zu erklären, daß der Hilfesuchende direkt dem richtigen Eingang zugewiesen wird.
Du als Systemimannenter steigst aber in die alte Sache ein: „Wir erklären alle Fehler des Systems!“ Ergebnis: Abschreckung
Der Weg sollte sein: Aufklärung und Wegweiser ins System. Ergebnis: Anlockung
Wir geben Broschüren und Infos heraus in denen dies, was
ich auch hier geschildert habe (richtige Suche eines
qualifizierten Therapeuten) geschrieben steht. Dies geschieht
in Zusammenarbeit mit dem Gesamtverband Sucht in Deutschland.
(Die sind nicht irgendwer, sondern haben qualifiziertes
Fachpersonal, dass sich durchaus Gedanken macht, was in so
einem Info geschrieben zu stehen hat, oder nicht)
Aufgabe: Les mal die Broschüren (ich kenn einige davon) und frag dich, ob sie dir den Einstieg gewiesen hätten, oder ob sie dich eher verunsichert hätten, welche der zig Möglichkeiten denn jetzt für dich die richtige wäre.
Jede Hilfe die gesucht wird, auch wenn sie zunächst falsch
landet ist der erste Schritt eines Kranken auf dem Weg der
Gesundung und Rehabilitation.…oder, wie unsere Erfahrungen sagen, in eine weitere
Abhängigkeit. Die Realität zu verschweigen, kommt mir beinahe
einer kriminellen Handlung gleich
Den Hilfesuchenden positiv in seinem Tun zu bestätigen und dabei die abwehrenden negativen Aspekte wegzulassen, das bezeichnest du doch wohl nicht als kriminelle Handlung?
Hier wurde von Busy, der mehrfach bereits Antworten von mir
hier öffentlich und per mail erhalten hat, bereits eine
Entscheidung getroffen. Er fragte konkret nach einem
Spezialisten für AS.
„Eine Suchtberatungsstelle in Hannover“ ist dahingehend für mich nicht konkrete Antwort genug. Und dann noch die Aufzählung von allen möglichen Fehlentscheidungen, die möglich sind, würden z.B. mich dazu bewegen zu sagen: „Dann warten wir mal lieber noch ein bißchen!“
Auf Risiken hinzuweisen, die andere erlebt haben, halte ich
für notwendig und hilfreich.
Eben nicht! Dies ist abschreckend.
Sucht hat etwas mit lügen,
betrügen, verwischen, vertuschen, verharmlosen zu tun.
Also sagst du: „z.B. beim Hausarzt oder irgendeinem Therapeuten, da wirst du die gleichen Erfahrungen machen, denn er handelt wie du: lügen, vertuschen, verharmlosen“
Ich
werde, wo immer ich Suchthilfe betreibe, die Wahrheit sagen.
Warum die negative Wahrheit? Warum nicht die positive Wahrheit? Hat das Negative und das negative Erleben denn nicht den Süchtigen zum Süchtigen gemacht? Braucht er nicht eher positive Aspekte und positive Bestärkung seines Tun?
Hätte ich nicht im Laufe der Jahre so viele Abhängige
kennengelernt, die mir im nachhinein sagten: „Hätte ich das
vorher gewußt, wäre mir viel erspart geblieben“, würde ich
nicht so handeln. Wir und damit spreche ich einmal für ALLE
Suchthelfer, handeln ausschließlich und gerade deshalb
hilfreich, weil wir unsere eigenen Erfahrungen mitteilen.
Da müßt ihr Therapeuten euch doch fragen, warum haben eure Klienten es nicht „vorher gewußt“? Und da hilft es nicht die anderen „falschen Anlaufstellen“ anzuschwärzen und als Zweit-Suchtverursacher/verstärker hinzustellen, wo der Fehler doch eher in der Selbstdarstellung der „richtigen Anlaufstellen“ liegt. Womit der Vorwurf des Zweit-Suchtverursacher/verstärker somit euch selbst ebenfalls trifft.
Nochmal die Frage: Warum die teilt ihr die negativen Erfahrungen mit? Teilt doch eure postiven Erfahrungen mit. Columbus hat doch auch gesagt, er hat Westindien entdeckt und nicht daß er einige Matrosen und ein Schiff unterwegs verloren hat.
Und noch was: Ich wollte dich nie persönlich angreifen. In deinen Antworten klang das manchmal so an.
gruss
winkel
Hi Winkel,
Nochmal die Frage: Warum die teilt ihr die negativen
Erfahrungen mit? Teilt doch eure postiven Erfahrungen mit.
Columbus hat doch auch gesagt, er hat Westindien entdeckt und
nicht daß er einige Matrosen und ein Schiff unterwegs verloren
hat.Und noch was: Ich wollte dich nie persönlich angreifen. In
deinen Antworten klang das manchmal so an.
Ich habe mich zu keiner Zeit persönlich angegriffen GEFÜHLT.
Es geht mir definitiv auch nicht, um Recht haben wollen, oder sonst irgendeinen Pumuckl.
Ich vertrete hier nur meine Sichtweise, sonst nichts, wenn Du eine andere hast, ist das für mich vollkommen in Ordnung, hält mich dennoch nicht davon ab, meinen Senf dazuzugeben, O.K.??
Deine Sichtweise unterscheidet sich nicht wesentlich von meiner. Leute die mich kennen, wissen dass ich "DER POSITIVdenker schlechthin bin.
Ich verstehe und erkläre Sucht auch immer als eine Chance zur Veränderung. Meine ganze Arbeit ist darauf ausgerichtet die Positive Wandlung zu verdeutlichen, die Chancen zu begreifen. Vielen meiner Mitsreiter geht das gehörig auf den Zeiger, weil sie sagen, es geht an der Realität vorbei.
Ich sage es gibt ZWEI SEITEN: VIEL POSITIVES- WENIG NEGATIVES!!
Du siehst also, in diesem Punkt halte ich es ganz wie Du.
Gerade aber bei dem Punkt Arzt/Therapeut halte ich es für (ich sag mal) meine Pflicht, auf gewisse Schwierigkeiten hinzuweisen, da wir diese Erfahrung leider immerwieder machen müssen. Ein Suchtkranker greift nach jedem Strohhalm, wenn ein Arzt mit Beruhigungsmitteln kommt, ist es schon zu spät. Es besteht an diesem Punkt einfach eine viel zu große GEFAHR NICHT darauf hinzuweisen.
Unsere Erfahrung ist einfach: Wenn erst mal ein ungünstiger Einstieg (jemand gerät an einen nicht- qualifizierten Therapeuten)
stattgefunden hat, ist es für den Betroffenen schwierig sich da wieder rauszuhangeln.
Leider haben wir die Erahrung gemach, dass in Deutschland SEHR VIELE ÄRZTE Beruhigungsmittel bei Suchterkrankungen verschreiben- Ja ich halte es für meine Pflicht, das zu sagen. Ein verschwindend geringer Teil macht an diesem Punkt positive Erahrungen. So ist es leider.
Ein weiteres sehr schönes Beispiel, wie ich finde, sind die verschiedenen Erfahrungen von Patienten, die auf IRGENDEINEM Gebiet schlechte Erfahrungen mit einem Psychologen, oder Therapeuten gemacht haben- ihr eigentliches Problem besteht weiterhin, es schreckt sie aber geradezu ab, nochmal einen Fachmann aufzusuchen weil sie EINMAL eine schlechte Erfahrung gemacht haben!!
Es kostet jede Menge Zeit, Geduld, Arbeit, bis derjenige endlich wieder bereit ist, Hilfe anzunehmen. Das sind doch alles wichtige ErfahrungsWERTE!!
Wenn es Dich dennoch beruhigt- und das ist zweifellos zu kurz gekommen- gibt es eine ganze Reihe gewissenhaft arbeitender, guter Ärzte und Therapeuten auf diesem Gebiet, vor deren Arbeit ich großen Respekt habe.
POSITIVE Erfahrungen mitzuteilen, Lebensfreude vermitteln, Glück und Zufriedenheit (vor)leben, Orientierung bieten, ist die EINE SEITE der Arbeit- die andere besteht darin auf Gefahren hinzuweisen, und zwar niemals in der Form von Falsch oder Richtig, sondern immer anhand des Erlebten, damit der Betroffene die Chance hat, zu sehen: Aha, dem Frank ist es so ergangen, da bin ich an diesem Punkt wachsam, obwohl- was Frank passiert ist, muss nicht auch für mich gelten.
So möchte es ich verstanden wissen.
Ansonsten, immer die Devise THINK POSITIV!!
weder angegriffen, noch negativ eingestellt, sondern eher gelassen und schmunzelnd…
Frank
ICH fand die Antwort sehr hilfreich… owt
00