Der/die richtige ? Gibts das überhaupt ?

Hallo,
vor wenigen Jahren, war ich mit einer wundervollen Frau mit einer Herkunft über tausende von Kilometern weg, engstens befreundet.
Es ging fast 2 Jahre lang unsere Beziehung.
Und wir trennten uns (nur räumlich auf unabsehbare Zeit), weil Sie die Chance hatte in Ihrem Heimatland Ihre Karriere erfolgreich zu zementieren.
Was wegen mangelnder Sprachkenntnisse hier nicht der Fall war.
Die 1 bis 1,5 Jahre später, in denen ich beim Anblick eines Fotos, immer noch zu schluchzen anfing, glaubt ich es wäre „die“ Frau meines Lebens gewesen.
Heute glaube ich das nicht mehr. Und vermeide das Wort so gar, wo es geht.
Es gibt so Sprüche, wie: Du wirs Sie / deine bessere Hälfte / die Frau deines Lebsns / … schon finden.
Blödsinn.
Es liegt doch weniger an dem ersten zufällign Schicksaalschlags, bei dem man sich trifft, sondern daran wie es sich entwickelt, und daran ist man doch weitgehend selbst der der es gestaltet.

Ich glaube also nicht so an Schicksal und das man sich findet.
In der richtigen Atmospähre glaubn viele sich gefunden zu haben.
Und wenns hart kommt, glauben Sies dann nicht mehr.
Dann ist doch die Ganze Logik falsch ?

Es geht doch nur um den Nervenkitzel das „den richtigen Finden“ ist doch nur ein lustvoller Kick !?
Man könnte sich doch auch ganz anders finden.
Wie ist es mit den indischen Leuten die von den Eltern verheiratet werden ?
Ich denke die können doch auch ein wunderbares sehr liebevolles Leben führen ?!

Also alles, mehr oder weniger, romatische Verklärung ? Oder wie muss man es nennen ? Lusvolle verinnerlichte Erwartung an Nervenkitzel für den Anfang einer Begegnung ?

Lieben Gruß Baddi

Hallo Baddi,

es gibt sicherlich für jeden Menschen einige, sogar eher viele ‚richtige‘ Partner - sonst würden bei den vielen Menschen auf der Welt und somit Optionen die man hat ja niemals jemand zusammenfinden.

Es kommt halt nur auf den richtigen Ort, den richtigen Zeitpunkt, die richtige Stimmung an so jemanden zu treffen, kennenzulernen, sich zu verlieben, irgendwann zu lieben.

Trotzdem kann es sein dass man bei bestimmten Personen das Gefühl hat dass derjenige der einzig Richtige für einen (gewesen) sei, die Liebe des Lebens eben. Manche erleben das, einige sogar mehrfach, andere vielleicht nie.

Gefühle sind aber auch nicht unbedingt von Dauer, Liebe kann entstehen aber auch wieder gehen. Verliebtheit sogar noch schneller, da sie hormongesteuert ist. Manche sind schnell 'be’geistert und genauso schnell wieder 'ent’geistert :wink:, andere verlieben sich nur langsam.

Auch wenn man ‚den/die Richtige/n‘ gefunden hat oder gefunden zu haben glaubt mag das für eine bestimmte Zeit zutreffen, aber nicht unbedingt ein Leben lang.

Eine Beziehung die einige Monate oder Jahre hält und dann zerbricht ist somit nicht eine ‚gescheiterte‘ Beziehung, sondern sie war ja durchaus eine Zeitlang gut und richtig.

Kulturen in denen man ‚verheiratet‘ wird - sicher kann auch da Liebe entstehen, denn Liebe wächst ja langsam. Die Chance ist aber sicherlich grösser wenn die Partner frei in ihrer Wahl sind.

Übrigens finde ich persönlich das Verlieben und Kennenlernen in einer neuen Beziehung ganz grässlich, das was andere vielleicht als ‚den Kick‘ erleben. Ich mag Beständigkeit, Sicherheit, und eben ‚Liebe‘.

So empfindet jeder anders, und eben dass alles letztendlich doch unberechenbar ist macht das Leben so spannend.

Liebe Grüsse
Carolin

Hallo,

hatte fast genau die gleiche Situation wie Du. Ich (27) hab mich mit 19 bei einem Schüleraustausch in Griechenland in eine Griechin unsterblich verliebt. Die Beziehung war sehr emotional, viele Liebesbriefe, wenig gesehen, aber dafür umso intensiver. das ging 2 Jahre so, danach war die Entscheidung für Sie England oder Deutschland-Sie hat sich wg. der Sprache für England entschieden-für mich ein Grund die Beziehung zu beenden.
noch ein Jahr danach hatte ich Liebeskummer, hätte alles dafür getan Sie zu behalten. Jetzt gut 5 Jahre danach habe ich diese Gefühle nicht mehr, kann sogar freundschaftlich mir Ihr umgehen. Wie Du sagst den oder die Richtige wird es entweder gar nicht geben, oder öfters, womit eigentlich schon alles gesagt ist. Der Mensch, der nur dafür geboren wurde, einen selbst glücklich zu machen gibt es leider nicht.
Es gibt mit Sicherheit Menschen, die besser als andere zur eigenen Persönlichkeit passen. Das Beispiel Indien, wo Frauen nicht heiraten sondern verheiratet werden ist nicht unbedingt auf unsere Gesellschaft übertragbar, da die Heirat dort einen ganz anderen Stellenwert wie bei uns besitzt. So spieln dort vielmehr materielle und gesellschaftliche Gründe eine Rolle, mit der die Frau sich arrangiert und dadurch glücklich werden kann. Der Drang nach unbedingter selbstverwirklichung in unserer Gesellschaft führt natürlich zwangsläufig nach dem wunsch den PERFEKTEN Partner zu treffen- was aber eine mangelnde Kompromissbereitschaft und das schnelle Aufgeben einer Beziehung , wenn man merkt dass sie nicht soo perfekt ist mitr sich bringt.

Gruss

es gibt sicherlich für jeden Menschen einige, sogar eher viele
‚richtige‘ Partner…

Es kommt halt nur auf den richtigen Ort, den richtigen
Zeitpunkt,…

Eine Beziehung die einige Monate oder Jahre hält und dann
zerbricht ist somit nicht eine ‚gescheiterte‘ Beziehung,
sondern sie war ja durchaus eine Zeitlang gut und richtig.

Hey, das hatte ich kürzlich ähnlich irgendwo gepostet und kann es nur unterschreiben!!! Stimme voll zu!

Übrigens finde ich persönlich das Verlieben und Kennenlernen
in einer neuen Beziehung ganz grässlich, das was andere
vielleicht als ‚den Kick‘ erleben. Ich mag Beständigkeit,
Sicherheit, und eben ‚Liebe‘.

Da muss ich allerdings widersprechen, das Prickeln ist doch was Tolles, der „Alltag“ tritt früh genug ein. Verlieben und Kennenlernen macht SPAß!!!

So empfindet jeder anders, und eben dass alles letztendlich
doch unberechenbar ist macht das Leben so spannend.

Genau!
Liebe Grüße,
Cess

Hi Baddi,

große Verliebtheiten gibt es sicher einige,

große Liebe schon seltener

und den Partner nur, wenn beide es wollen und stets was dran tun.

Eine (gute) Beziehung ist nichts statisches, sondern sie muß stets gepflegt werden - von beiden!

Meine Frau und ich sind nun schon viele Jahre ein Paar, schaffen es aber immer noch, trotz Alltag und Kinder, uns gegenseitig Schmetterlinge in den Bauch zu pflanzen. Nicht jeden Tag, aber ab und zu.
Das passiert meist ohne Vorsatz, irgend eine Kleinigkeit und schon fängt es bei ihr oder mir an mit dem Flattern.
Dazu kommt ein tiefes Gefühl der Vertrautheit und des Vertrauens.
Bis es dazu kam, hat es eine Zeit gedauert und ich bin auch ein Mensch, er diese Vertrautheit dem Prickeln des Neuverliebtseins vorzieht.
Natürlich streiten wir uns, haben Phasen, wo wir uns anöden, wo der Alltag erbarmungslos zuschlägt, aber irgendwie schaffen wir es immer wieder, und davon zu befreien.
Wir haben viele Gemeinsamkeiten und (wichtig!!!) viele unterschiedliche Interessen, lassen uns gegenseitig viele Freiheiten freuen uns aber auch auf gemeinsames Erleben.

Ob ich so was mit einem anderen Menschen auch erleben könnte weiss ich nicht, möchte es momentan auch gar nicht wissen.
Der Mensch, mit dem ich zusammenlebe ist auf jeden Fall der Mensch, mit dem ich weiterhin zusammenleben möchte. Zumindestens sieht es im Augenblick so aus.

Daher wage ichzu behaupten, daß es den/die richtige geben kann, aber nur wenn beide es zulassen.

Gandalf

Partner schreiben zusammen Geschichte
Hallo Gandalf ! :smile:

Ich finde das eigentlich so toll, das der Mensch mit dem man zusammen sein will, nicht anfangs, sondern mit der Zeit, einzigartig für einen wird.
Man schreibt zusammen Geschichte. Und das geht niemals wieder weg.
Es ist also nicht so relevant, ob es einen anderen Menschen gegeben hätte können.
Ich bin traurig um die gemeinsame Geschichte die ich verloren habe mit jeder verlorenen Beziehung.
Das Schmerzt.
Nervenkitzel und Verliebtheit ist bei mir auch (wie der Posterin unten) nicht überwiegende positiv besetzt.
Sich neu vertraut zu machen und alles noch einmal zu erleben, das finde ich … ja notwenidig… aber schade.
Man wächst doch über Jahre zusammen. Daher kannst du deine Frau doch als die einzige Frau, deine andere Hälfte, als die beste Frau auf der Welt für dich sehen. Nimand anderes hat diese Geschichte mit dir.
Das finde ich entscheident.
Am Beginn einer Beziehung steht für mich der Entschluss, das Versprechen, der Versuch, gemeinsam ernsthaft und aufrichtig Geschichte in Liebe zu schreiben.
Die Person mit der man startet ist nicht (noch nicht) so einzigartig.
Da fehlt mir schon die Romantik (mitlerweile). Früher war das etwas anders.

Lieben Gruß Sebastian

Bei mir war es schon ein bischen Traumatisch.
Wir waren sehr eng zusammen, wir wohnten nur 1 km auseinander und sahen uns oft.
Die Zeit schweiste uns zusammen.
Es gab einen Termin an dem Sie fliegen musste. Wir hatten bis dahin nicht realisiert, was das bedeutet.
Und ich war völlig benommen und nur vertränt nach dem Sie durch die Drehtür gegangen war. Ich glaube ich habe Tage kaum was gesprochen.
Für Sie war alles anders. Mich erinnert alles an Sie.
Da der Weg, auf dem wir in der Sonne standen. Da die Brücke auf der wir uns küssten. Dann die Kleindungstücke die sie noch bei mir vergessen hatte. Auch viele Fotos, Briefe, Bekannt und Freunde und auch Ihren Bruder kannte ich noch.
Das Bett… es war mir als würde ich Sie noch riechen.
Ich habe lange sehr gelitten… als Ihr erstes Kind kahm kapierte ich dann, das mein Leben wohl mit Ihr nicht mehr so viel zu tun haben wird.
Mittlerweile hat Sie drei Kinder mit einem Großgrundbesitzer und ich bin 30 Jahre geworden. Gerne wäre ich der Vater Ihrer Kinder gewesen und ich bin sicher ich hätte mir riesig Mühe gegeben in dieser Beziehung. Sie ist eine wunderbare, tolle und starke Frau !
Aber natürlich gibt es auch andere. Es war aber meine Tanja über eine lange Zeit… Und irgendwie ist es immer noch minja Minina in meiner Erinnerung.
Ich kann heute auch andere Menschen lieben.
Aber die Erlebnisse werden nicht vergehen.

kann. Der Drang nach unbedingter selbstverwirklichung in
unserer Gesellschaft führt natürlich zwangsläufig nach dem
wunsch den PERFEKTEN Partner zu treffen- was aber eine
mangelnde Kompromissbereitschaft und das schnelle Aufgeben
einer Beziehung , wenn man merkt dass sie nicht soo perfekt
ist mitr sich bringt.

Meines erachtens gibt es auch einen Wunsch nach der PERFEKTEN Dramaturgie. Will sagen, der Partner soll hoffnungslos verloren sein (in die Frau).
Das finde ich besonders Kontraproduktiv und unlocker.
Das Rollenverhalten ist mir auch zu festgefahren.
Es ist doch kein Spiel. Wenn man sich achtet, und sich zeigen will das man sich mag, sollte es keine Einseitigkeiten geben, wie der Mann muss mich anhimmeln oder etwas ähnliches (gerade am Anfang nicht, wenn die ersten Signale gesetzt werden).

Lieben Gruß Sebastian

leuchtturm
hallo,

die richtige = die richtungsgebende, resignier. je weiter die weg ist, um so größer ist dein laufgitter. haut ist wichtig, hab ich mal gelesen. aber interaktion ist bunt. der eine sucht die richtige im krieg, die andere in sich selbst. upps, war das jetzt lesbisch? eigenliebe schützt vor nähe. jetzt spielt grad mike@work sein lieblingslied. seine Liebe ist weit weg. vielleicht hört sie ihn. auf ukw oder im internet. das heißt, ich weiß nicht mal, ob er das lied mag. richtig, was ist richtig? du begegnest dem wolf auf dem weg durch den wald der wichtigkeiten…

Die 1 bis 1,5 Jahre später, in denen ich beim Anblick eines
Fotos, immer noch zu schluchzen anfing, glaubt ich es wäre
„die“ Frau meines Lebens gewesen.

fotos sind so ruhig, widersprechen selten, verstehen dich… fast so wie das ampelrot. du weißt genau, was kommt. beruhigend. dieses kommkommgeh.

Atmospähre
Logik
Nervenkitzel
verheiratet werden
romatische Verklärung ?

es ist dressur auf nähe, leuchtturm.

Lieben Gruß

Baddi

Biggi

Hallo :smile:

Ich finde das eigentlich so toll, das der Mensch mit dem man
zusammen sein will, nicht anfangs, sondern mit der Zeit,
einzigartig für einen wird.

das verstehe ich nicht. was meinst du mit einzigartig? dass du immer seltener spürst, dass du projezierst?

Man schreibt zusammen Geschichte.

auch einzeln.

Und das geht niemals wieder weg.

das? was meinst du damit?

Es ist also nicht so relevant, ob es einen anderen Menschen
gegeben hätte können.

wobei?

Ich bin traurig um die gemeinsame Geschichte die ich verloren
habe mit jeder verlorenen Beziehung.

solche tage gibt es.

Das Schmerzt.

manchmal. manchmal macht es verrückt. krank eben.

Nervenkitzel und Verliebtheit ist bei mir auch (wie der
Posterin unten) nicht überwiegende positiv besetzt.

ja?

Sich neu vertraut zu machen und alles noch einmal zu erleben,
das finde ich … ja notwenidig… aber schade.

ich seh deine bilder nicht. hör da bloß ein imaginäres wir, obwohl du SICH schreibst, lese ich UNS. austausch ist dir wichtig. aber diskontinuierlich wichtig. ja? siamesisch vielleicht. aber bitte einseitig siamesisch, wie bungee? verstehe ich dich richtig?

Man wächst doch über Jahre zusammen. Daher kannst du deine
Frau doch als die einzige Frau, deine andere Hälfte, als die
beste Frau auf der Welt für dich sehen.

jetzt benutzt du das erste mal ein besitzanzeigendes wort „deine“ hälfte… ich verstehe dich nicht und spüre bloß enge beim lesen.

Nimand anderes hat diese Geschichte mit dir.

wie bei allen anderen geschichten auch, die du lebst. das leben ist kurz

Das finde ich entscheident.

warum steckt ausgerechnet in diesem wort scheide? enthälftent wäre besser.

Am Beginn einer Beziehung steht für mich der Entschluss, das
Versprechen, der Versuch, gemeinsam ernsthaft und aufrichtig
Geschichte in Liebe zu schreiben.

nein, für mich nicht. am anfang steht das wort. ein SchönesWetterHeute oder so.

Die Person mit der man startet ist nicht (noch nicht) so
einzigartig.

genau. aber das wetter. das wetter ist wieder einmalig. und die luft, die euch verbindet.

Da fehlt mir schon die Romantik (mitlerweile).

jaja, die romane.

Früher war das etwas anders.

später auch.

Lieben Gruß

Sebastian

Biggi

Hallo,

unsterblich verliebt.

meinst du mit unsterblich sprachlos?

entweder gar nicht oder öfters

wärmeerhaltungssatz zum urknall…

Der Mensch, der nur dafür geboren wurde, einen
selbst glücklich zu machen gibt es leider nicht.

inseln hast du auch in dir. mancher ritzt sich sogar, pierct oder markiert seine claims. manche verletzt dritte, um dir zu beweisen, wie nah du ihr bist. glück ist unwahrscheinlich anziehend. wie horizont überhaupt.

Es gibt mit Sicherheit Menschen, die besser als andere zur
eigenen Persönlichkeit passen.

neben denen du seltener ausbrennst? oder was meinst du mit passen?

Das Beispiel Indien, wo Frauen
nicht heiraten sondern verheiratet werden ist nicht unbedingt
auf unsere Gesellschaft übertragbar, da die Heirat dort einen
ganz anderen Stellenwert wie bei uns besitzt.

in deutschland wird aber körper auch nicht als grenze akzeptiert. ayurveda ist keine deutsche vision. kasten gibt es in deutschland auch. nur dass die grenzen nicht so offensichtlich sind.

So spieln dort vielmehr materielle und gesellschaftliche Gründe eine Rolle,

die reihenfolge ist anders. in deutschland schafft frau sich erst ein nest und wählt bei der zweitehe bauchnäher. ist das sozialer? ok meine stichprobe ist klein. der satz ist zum widerspruch frei gegeben, flöt. ehegattensplitting ist sowieso ein wort, das ich nie begriffen habe.

mit der die Frau sich arrangiert und dadurch glücklich werden
kann.

arrowgans im glück

Der Drang nach unbedingter selbstverwirklichung

unbedingt = frei?

in unserer Gesellschaft führt natürlich zwangsläufig

zwangsläufig = du filterst?

nach dem wunsch den PERFEKTEN Partner zu treffen-

perfektion ist anteilig: DU bist auf dem weg und teilziele überlappen. du gehst ein paar schritte gemeinsam. auf dem gleichen planeten. das kommt vor.

was aber eine mangelnde Kompromissbereitschaft

Meinst du damit den Distanzverlust durch Überlappen des Zieles und Konkurrieren Dritter?

und das schnelle Aufgeben einer Beziehung ,

Ich suche die Nähe zur eigenen Mitte,

wenn man merkt dass sie nicht soo perfekt
ist mitr sich bringt.

…sobald der andere mich verrückt macht, weil ich mich sonst neben ihm zerrissen fühle.

Gruss
Biggi

mit viel Glück schon
Hallo Baddi,

mich erinnert das ein wenig an einen verlorenen Schlüsselbund, den man tagelang gesucht hat, und ihn einfach nicht finden kann. Auf einmal liegt er unvermutet irgendwo zwischen irgendwas, man hat nicht mit diesem Fund gerechnet. Momentan ist man verwirrt, und braucht eine Weile bis man das Wahrgenommene fassen kann…
So ähnlich kommt es mir mit dem/der Richtige(n) (die Beziehung ist leichtgängig mit nicht nennenswerten Belastungen) vor. Ich glaube, dass man so eine Person nicht gezielt finden kann, und dass nicht viele Menschen dieses Glück haben.
Wahrscheinlich gehen/gingen die meisten Menschen (so auch ich) Beziehungen ein, bei der es ein paar wichtige Berührungspunkte gibt, und bei Reibereien versucht jeder auf seine Weise damit fertig zu werden.
Sehr lange habe ich auf den Richtigen gewartet, und leider nicht gefunden. Aber ich habe aus der Menge an Schwierigkeiten mit dem Partner viel über mich selbst gelernt, und betrachte das gelegentlich als meine persönliche Chance daran zu wachsen.
Ich glaube, dass es für jeden Menschen den richtigen Partner gibt. Aber es gehört sehr viel Glück dazu zum richtigen Zeitpunkt an einem günstigen Ort bei ihm willkommen zu sein.

viele Grüße
grilla

es gibt sicherlich für jeden Menschen einige, sogar eher viele
‚richtige‘ Partner…

Es kommt halt nur auf den richtigen Ort, den richtigen
Zeitpunkt,…

Eine Beziehung die einige Monate oder Jahre hält und dann
zerbricht ist somit nicht eine ‚gescheiterte‘ Beziehung,
sondern sie war ja durchaus eine Zeitlang gut und richtig.

Hey, das hatte ich kürzlich ähnlich irgendwo gepostet und kann
es nur unterschreiben!!! Stimme voll zu!

bei welt der wunder ist eine stelle ausgeschrieben. das passt nicht her, ich weiß. ist auch nicht in köln, der job. aber vielleicht schaust du trotzdem in www.newsroom.de :smile:

hab bislang nur telefonstimmen als feedback, aber die waren entspannt und ruhig. ich bewerbe mich auch dort. irgendwann. wenn ich besser drauf bin :smile:

Übrigens finde ich persönlich das Verlieben und Kennenlernen
in einer neuen Beziehung ganz grässlich, das was andere
vielleicht als ‚den Kick‘ erleben. Ich mag Beständigkeit,
Sicherheit, und eben ‚Liebe‘.

Da muss ich allerdings widersprechen, das Prickeln ist doch
was Tolles, der „Alltag“ tritt früh genug ein. Verlieben und
Kennenlernen macht SPAß!!!

ja. immer wieder.

So empfindet jeder anders, und eben dass alles letztendlich
doch unberechenbar ist macht das Leben so spannend.

Genau!

Liebe Grüße,

Cess

Biggi

hallo,

die richtige = die richtungsgebende,

Falsch.

Gruß.

-doc.

wo auch immer er hinleuchten mag
hallo,

die richtige = die richtungsgebende,

Falsch.

wieso? es hat den vorteil sich selbst keine ziele suchen zu müssen - ist allerdings eine unmoderne einstellung zur partnerschaftlichkeit.

gruß
grilla

hallo,

die richtige = die richtungsgebende,

Falsch.

wieso?

Weil „die Richtige“ weder immer „die Richtungsgebende“ ist noch das sein muß.

es hat den vorteil sich selbst keine ziele suchen zu
müssen - ist allerdings eine unmoderne einstellung zur
partnerschaftlichkeit.

Ich bestreite nicht, daß es Menschen gibt, die das so sehen und sogar damit glücklich werden! :wink:

Gruß,

-doc

Hallo, Baddi,
ach, ich glaube schon, dass es das gibt.
Sicher nicht an jeder Straßenecke. Und die Volle Übereistimmung zwischen zwei Menschen wird es wohl kaumn geben, und wenn, dann wäre das ja fürchterlich langweilig, so als liebte man sich selbst.

Also müssen schon neben einer weitgehenden Grundübereistimmung noch weitere Züge am Partner sein, die es entweder erlauben sich aneinander auszurichten, oder sich miteinander einzurichten, sich gegenseitig aufzurichten…

Von vorneherein, sozusagen „readymade“, den/die 100%ig Richtige/n zu finden, wäre zuviel des Glücks. außerdem wäre dann die Frage, wielange diese identische Ausrichtung denn andauern wird, denn „Die Zeiten ändern sich und wir mit ihnen“.

Da ist es dann nötig, dass die Partner einander bei diesen Änderungen folgen wollen und können.- also sich wieder einer nach dem anderen richten.

Insofern ist wohl der/die „richtig“, der/die sich nach dir richten will und nach dem du dich zu richten bereit bist.
Grüße
Eckard.

das hat mir gut gefallen
hallo Eckard,

mein Kompliment, du bist wirklich ein kluger Mann :smile:))
viele Grüße
Claudia

wenn jeder seine eigene Richtung geht und lebt, stehen die Chancen gut, DEN (DIE) Richtige(n) zu finden.
Es kann sicher nicht gut gehen, wenn ich mir die Richtung eines Anderen (vor)geben lasse, oder meinem Partner vorgebe. Dann bin ich kein gleichberechtigter Partner mehr und aus Beziehung wird Abhängigkeit.

Zumindest ist es nicht mein Weg.

gruss
l.w.

Ja der letzte Satz ist wie eine Fromel. Schön :smile:
Gruß Baddie :smile:

Hallo :smile:

Ich finde das eigentlich so toll, das der Mensch mit dem man
zusammen sein will, nicht anfangs, sondern mit der Zeit,
einzigartig für einen wird.

das verstehe ich nicht. was meinst du mit einzigartig? dass du
immer seltener spürst, dass du projezierst?

Ich meine das so:
Anfangs zur Stunde 0 des Kennenlernens, hat man mit der Person so viel gemeinsam Erlebt wie mit vielen anderen auch.
Insofern ist die Person anderen gegenüber nicht einzigartik.
Also bezüglich des eben genannten Aspektes.

Mit der Zeit, ändert sich das.
Und die/der Partner schreibt mit einem Geschichte.

Dieses Modell gilt natürlich nicht nur auf Partner.
Wenn du Lustik genug dazu bist, kannst du das auch auf uns beide jetzt sofot anwenden.

Wir haben komuniziert… uns kennen gelernt (ein keines Stück).
Treffen wir uns wieder können wir auf gemeinsame Geschicht aufbauen.
Trifft du jemand „neuen“ geht das nicht.

Man schreibt zusammen Geschichte.

auch einzeln.

Sicher. Hatte ich nicht bestritten.
Was ist dir lieber ?
Mit uns hier im Forum Geschichte zu schreiben. Oder deine Briefe an dich selbst zu schreiben, und selbst zu lesen ?

Und das geht niemals wieder weg.

das? was meinst du damit?

Die Geschichte. Natürlich mann vergisst usw., aber das ist Kleinkrahmstreiterei.

Ich bin traurig um die gemeinsame Geschichte die ich verloren
habe mit jeder verlorenen Beziehung.

solche tage gibt es.

Ja ist nicht immer :smile:

manchmal. manchmal macht es verrückt. krank eben.

Manchmal. Im Moment is bei mir aber eher gut :smile:

Nervenkitzel und Verliebtheit ist bei mir auch (wie der
Posterin unten) nicht überwiegende positiv besetzt.

ja?

Ja, weil die (meine) Erfahrung zeigt, das Nervenkitzel in Entäuschung endet. Dieser Nervenkitzel.

Sich neu vertraut zu machen und alles noch einmal zu erleben,
das finde ich … ja notwenidig… aber schade.

ich seh deine bilder nicht. hör da bloß ein imaginäres wir,
obwohl du SICH schreibst, lese ich UNS. austausch ist dir
wichtig. aber diskontinuierlich wichtig. ja? siamesisch
vielleicht. aber bitte einseitig siamesisch, wie bungee?
verstehe ich dich richtig?

Weis nicht. Ich habs gerade nicht geschafft, deinen letzten Absatz zu verstehen.

Man wächst doch über Jahre zusammen. Daher kannst du deine
Frau doch als die einzige Frau, deine andere Hälfte, als die
beste Frau auf der Welt für dich sehen.

jetzt benutzt du das erste mal ein besitzanzeigendes wort
„deine“ hälfte… ich verstehe dich nicht und spüre bloß enge
beim lesen.

Interessant. Du spührst Enge beim lesen.
Hmmmm. Ich weis zwar nicht was ich darauf eridern kann, aber interessant. Vielleicht gehts anderen auch so ?

Das finde ich entscheident.

warum steckt ausgerechnet in diesem wort scheide? enthälftent
wäre besser.

Ist halt die Sprachgewohnheit, von vielen, auch meiner Eltern, also kein „freudscher Versprcher“ oder so.

Am Beginn einer Beziehung steht für mich der Entschluss, das
Versprechen, der Versuch, gemeinsam ernsthaft und aufrichtig
Geschichte in Liebe zu schreiben.

nein, für mich nicht. am anfang steht das wort. ein
SchönesWetterHeute oder so.

Hmmm. Das kann ich so sehen, wie du sagst. Bin da kompatibel.

Die Person mit der man startet ist nicht (noch nicht) so
einzigartig.

genau. aber das wetter. das wetter ist wieder einmalig. und
die luft, die euch verbindet.

Eben, und die Geschichte/Erlebnisse häufen sich.

Lieben Gruß
Baddi