Hab mal einen Artikel gelesen, in dem stand dass Gewalt meist aufgrund sexueller Frustrationen entsteht.
Ist das so auch bei Bush?
Er hat ja keine Monica Levinsky gehabt, denn Clinton war ein sehr sympathischer, „relaxed“ und friedlicher President.
Laut Wilhelm Reich (seine Bücher wurden im zweiten Weltkrieg von den Deutschen Nazis allesammt verbrannt) ist in den Zonen mit höherer Gewaltneigung auch eine höhere Gewalt gegenüber Frauen zu verzeichnen!
Wie seht ihr das?
Grüsse
catmad
P.S.: Bush hat es sooo eilig mit dem Krieg gehabt, das ich man sich nicht wundern dürfte falls es zu einem ejaculatio preacox kommen sollte!
natürlich kann Gewalt aus sexueller Frustration entstehen, aber es kann auch ganz andere Gründe, eben auch andere Frustrationen geben, bei Bush spielt ja wohl ein Vaterkomplex auch eine Rolle.
Erklärungen für komplexe Handlungen sind zudem selten monokausal.
bei Bush spielt ja wohl ein
Vaterkomplex auch eine Rolle.
Das erscheint mir plausibel!
Meinst du das sein Vater sehr viel von ihm verlangt hat, und er so sein Gefühl der Unzulänglichkeit mit Liebe zur Macht und Aggressionen kompensiert?
Ist die Vaterfigur also „zu stark“… wie erklärst du dir das?
Ich schätze Drewermann nicht sehr, jedenfalls finde ich seine Erklärungen in der Regel zu plakativ. Wie ich schon sagte, kann ich mir nicht vorstellen, dass man solch ein Verhalten monokausal (also nur mit einer einzigen Begründung!) erklären kann. So einfach sind Menschen nicht gestrickt, das funktioniert ja noch nicht einmal in der Physik.
Es gibt immer mehrere Ursachen , man kann natürlich nur die letzte hinzutretende Ursache „Ursache“ und die übrigen Ursachen entsprechend bloß „Voraussetzungen“ oder sonstwie nennen, aber dadurch wird das Problem nur sprachlich verlagert.
Ursachenforschung, die eine Ursache als definitive Erklärung für irgendetwas angibt, ist zumindest mit Vorsicht zu genießen, denn sie vereinfacht eben stark; mindestens gibt es ein Zusammenspiel von verschiedenen Ursachen.
Bei Bush käme zu dem erfolgreichen Vater etwa noch der religiöse Glaube hinzu, der natürlich auch wiederum eine Ursache im gesellschaftlichen Umfeld der Familie hat usw. usw. Es ist ziemlich unseriös, einen einzigen Punkt herauszugreifen; das ist bloß medienwirksam und insofern nur eine Pseudo-Erklärung.
Aber vielleicht hilft dir der Spiegel-Artikel ja weiter.
Drewermann sagt dass die USA und Irak die Religion für die Macht missbrauchen.
Wäre eine strickte Trennung von Religion und Staat denn nicht möglich, bzw. welches Land hat denn überhaupt eine strickte Trennung?
In was für einer Beziehung steht der Vaterkomplex zum Religiösem Wahn?
hast du dir frau bush mal angesehen?
glaubst du, die beiden machen zusammen mittagsschläfchen oder
sonst was nettes, wenn die im wochenende sind?
in sofern muß ich dir zustimmen: eine praktikantin wäre von
unschätzbarem wert für den weltfrieden gewesen.
So direkt hätte ich es nicht gesagt, aber ja du hast recht!
Anstatt für den Weltfrieden zu beten und für die Kriegsopfer zu spenden, sollte man das Geld einer Praktikantin geben die Bush einen Crash-Kurs in Entspannung gibt.
Anstatt für den Weltfrieden zu beten und für die Kriegsopfer
zu spenden, sollte man das Geld einer Praktikantin geben die
Bush einen Crash-Kurs in Entspannung gibt.
Oder einem Praktikanten (man weiss ja nie)
ich werde das auf ein transparent malen, vor den reichstag ziehen und für diesen zweck sammeln gehen! *lol
Wäre eine strickte Trennung von Religion und Staat denn nicht
möglich, bzw. welches Land hat denn überhaupt eine strickte
Trennung?
angeblich hat ja Amerika meines Wissens so eine Trennung, oder nicht? Aber was heißt schon „strikt“? Soll das heißen, dass alles, was nicht fundamentalistisch genannt werden kann, ab heute „liberal“ heißt? Im Ernst: Papier ist geduldig.
In was für einer Beziehung steht der Vaterkomplex zum
Religiösem Wahn?
Ich denke, dass man nicht Siegmund Freud bemühen muss, um da eine Verbindung zu ziehen, oder? „Vorbild“ und „Gehorsam“ sind doch schon zwei Begriffe, die den Zusammenhang nahelegen.
Aber Achtung: Mehr würde ich nicht behaupten wollen, weil es dann doch zu sehr in Richtung „Spekulation“ geht! Schließlich liegt Herr Bush ja nicht auf unserem Sofa …
entsteht amerikahaß und pathologisches lächerlichmachen alles
amerikanischen eigentlich durch sexmangel oder übermäßigem
sex?
die Frage war schon differenzierter gestellt, als du es mit deiner Gegenfrage unterstellst. Dass Sexualität ein Motivationsfaktor ist, ist zumindest ein Standpunkt, der von Freud und Reich nicht nur einfach aufgestellt, sondern auch begründet wurde - ob hinreichend oder nicht, ist eine andere Frage.
Dass jeder, der den Standpunkt der amerikanischen Regierung nicht teilt, gleich als Amerikahasser verdächtigt wird, ist aber nicht nur übertrieben, im Rahmen dieses Forums jedenfalls aber ein Vorgehen, das durch die Nettiquette nicht gedeckt ist.
Jedenfalls macht niemand Amerikaner lächerlich, der versucht, im Sexualverhalten eines Einzelnen - der zufällig auch noch ziemlich mächtig ist - eine Motivation zu sehen. Einen Sinn könnte ich in deiner Formulierung nur sehen, wenn dies tatsächlich der Fall wäre (was du aber ja gerade nicht sagen willst).
Ich wäre dir also dankbar, wenn du deine Unterstellungen freundlicher und angemessener formulieren würdest. Dann kann man wenigstens darüber diskutieren.
Huch?? Trennst Du nicht die Regierung (und in diesem speziellen Fall einen einzigen Mann) vom Volk/Land? Also weil ich finde, dass Bush ein geistiger Hohllauefer ist, der seine sexuelle Frustration in Gewalt umsetzt, finde ich doch nicht alle Amerikaner scheisse! Die stehen ja bekanntermassen keineswegs hinter ihrem Presidenten.
Wuerdest Du denn, wenn Du die beiden Dinge, eine Regierung und die Leute/das Land, so verknuepfst, auch jedem, der sagt, Saddam Hussein sei boese, einen pathologischen Irakhass unterstellen - dass er damit meine, alle Iraker seinen boese?
Uebrigens - Ludwig der Sechzehnte hat sieben Jahre lang nicht gevoegelt (weil er eine Phimose hatte, und zu feige war, sich operieren zu lassen). In dieser Zeit hat seine Frau, Marie Antoinette, ihre sexuelle Frustration mit Geldausgeben und hysterischem Feiern kompensiert, was zum Ausbruch der franzoesischen Revolution nicht unwesentlich beigetragen hat.
(Jetzt musste ich doch mal meinen ganzen Franzosenhass raushauen…alle impotent!)
entsteht amerikahaß und pathologisches lächerlichmachen alles
amerikanischen eigentlich durch sexmangel oder übermäßigem
sex?
entsteht amerikahaß und pathologisches lächerlichmachen alles
amerikanischen eigentlich durch sexmangel oder übermäßigem
sex?
Lächerlich machen sich die Amerikaner schon selber, pathologisch sind sie schon seit langem und Amerikahaß ist lediglich eine logische Reaktion auf amerikanischen Wirtschaftsimperialismus auf Kosten schwächerer (um nicht zu sagen : auf osten weniger gerüsteter).
Wuerdest Du denn, wenn Du die beiden Dinge, eine Regierung und
die Leute/das Land, so verknuepfst, auch jedem, der sagt,
Saddam Hussein sei boese, einen pathologischen Irakhass
unterstellen - dass er damit meine, alle Iraker seinen boese?
hallo,
ich finde das kann man nicht vergleichen. bush wurde immerhin gewählt (wenn auch knapp und mit verdacht der schiebung), aber saddam ist ein diktator (der wurde zwar auch „gewählt“, aber mit 100% der stimmen). ich persönlich glaube, daß saddam böse ist und die iraker arme schweine.
es ging mir nicht um einen Vergleich zwischen den beiden Kriegsparteien, sondern darum, klarzustellen, dass man negative Aeusserungen ueber eine Regierung (oder ueber ein bestimmtes Mitglied einer Regierung) nicht mit negativen Aeusserungen ueber das Volk oder das Land gleichsetzen sollte.
Ich haette auch jedes andere Land zum Beispiel nehmen koennen. Wenn ich sage, Aznar ist ein alter Franquist, meine ich damit nicht, dass alle Spanier Faschisten sind. Wenn ich sage, Blair ist ein verlogener Pseudolinker, dann meine ich nicht, dass alle Briten kriegsgeil sind. Und so weiter. Daher meine ich, dass man durchaus die These aufstellen kann, dass Bush aufgrund sexueller Frustration zum Agressor geworden ist, ohne, dass einem das als amerikafeindlich ausgelegt werden muesste.
Und die These, dass sexuelles Versagen, oder sexuelle Frustration zu Agressionen fuehren kann, bzw. sich in anderen Lebensbereichen sehr deutlich widerspiegeln kann, ist ja, wie weiter unten schon bemerkt, beileibe nicht neu. Waere Bush eben ein kleiner, texanischer Spiesser mit einem Haeschen in einem kleinen, spiessigen texanischen Staedtchen, dann wuerde er vielleicht ein zu dickes Auto fahren, sich jeden Freitag in der Kneipe sinnlos betrinken, hin und wieder seine Frau schlagen, und kleinliche Gerichtsprozesse gegen seine Nachbarn fuehren. Leider hat er, weil er der Sohn eines beruehmten Vaters ist, mehr Macht, als ihm gut tut, und daher mehr Moeglichkeiten, wesentlich schlimmeres Unheil anzurichten.
Daher verdienen „die Amerikaner“ (wer immer das sein mag) auch Mitleid!
Gruss, Steffi
ich finde das kann man nicht vergleichen. bush wurde immerhin
gewählt (wenn auch knapp und mit verdacht der schiebung), aber
saddam ist ein diktator (der wurde zwar auch „gewählt“, aber
mit 100% der stimmen). ich persönlich glaube, daß saddam böse
ist und die iraker arme schweine.