Lithium

Hallo,
ein Bekannter bekommt Lithium zur Behandlung einer bipolaren Störung (manisch/depressiv). Wie wirkt Lithium gemütsstabilisierend ? Im Netz habe ich bisher nichts taugliches gefunden.

Gruss
Enno

Hi!

Hier wird es (finde ich) ganz gut erklärt.

http://www.nami.org/helpline/lithium.htm

LG
Siân

Hallo Enno,

diese Seite habe ich gefunden:
http://www.dr-walser.ch/mandepro.htm

gruß
grilla

Hallo,
danke der Artikel gibt einige Infos zum Gebrauch von Lithium. Was ich allerdings suche ist die Wirkungsweise von Lithium, z.B. ein (biochem.) Modell das erklärt, wie Lithium im Gehirn als Stimmungsstabilisierer wirkt.
Das einzige was ich bisher dazu gefunden habe, war die Negativ-Aussage, daß die Wirkungsweise bisher noch unklar ist.

Gruss
Enno

Hier wird es (finde ich) ganz gut erklärt.

http://www.nami.org/helpline/lithium.htm

Hallo,
die Wirkungsweise scheint noch unklar zu sein - das deckt sich mit dem, was ich bis jetzt im Netz dazu gefunden habe.

Gruss & Danke
Enno

diese Seite habe ich gefunden:
http://www.dr-walser.ch/mandepro.htm

Hallo Enno,

ein Bekannter bekommt Lithium zur Behandlung einer bipolaren
Störung (manisch/depressiv). Wie wirkt Lithium
gemütsstabilisierend ? Im Netz habe ich bisher nichts
taugliches gefunden.

in kurzen Worten:

Die Stimmung wird nach Einnahme von Lithium (Quilonum) ausgeglichener, gleichförmiger, die Empfindungen sind ohne Höhen und Tiefen. Für den Patienten ist es oft ein Verlust (emotionale Eintönigkeit) an Lebensqualität. Es gibt mittlerweile bessere Alternativen.

Falls Du mehr wissen willst, komme einfach per Mail, o.k.?

Viele Grüße
Michael

second try
http://hdlighthouse.org/treatment-care/treatment/dru…

Vielleicht dieser?

Best wishes
Siân

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Halo Enno!

Bei ganz bestimmten Formen der MDK (manisch depressives Kranksein) hilft Lithium, warum das so ist, weiß man nicht genau. Es wird vermutet, das Lithium positiv auf die Zirbeldrüse wirkt, aber es ist wissenschaftlich nicht bestätigt. Das Problem dabei ist, daß man im Tierversuch keine MDK-Affen oder Ratten „erzeugen“ kann. Woran erkennst Du eine depressive Ratte? Und wenn Du es erkennst, weißt Du noch immer nicht, ob es exogen oder endogen ist.
Es gibt offenbar viele Ursachen für ein und dasselbe Sypmtom und bei manchen dieser Ausprägungen hilft Lithium, bei anderen hilft Serotonin, bei wieder anderen hilft ein Serotonin-Antagonist, manchmal hilft Noradrenalin,manchmal hilft einfach nur ein Ortswechsel oder Lichttherapie. Es gibt auch eine Therapie, bei der man vermutet, das der Tag-Nacht-Rhythmus aus den Fugen geraten ist, folglich werden die Klienten 24 Stunden oder länger wach gehalten und das hilft manchmal.
In der Psychiatrie hat man das Problem, das sich viele Krankheiten durch Äußerungen bemerkbar machen, die nur die Menschen haben (z.B. Sprechen), deshalb kann man im Tierversuch nicht leicht nachvollziehen, ob und wie etwas wirkt.

Daher weiß niemand genau, warum Lithium hilft, aber denen, denen es hilft, ist es wichtiger, daß es wirkt.

liebe Grüße

Wolfgang

Danke,
das könnte ein Hinweis sein.

Gruss
Enno

http://hdlighthouse.org/treatment-care/treatment/dru…

Vielleicht dieser?