Trennung - Verdrängung

Guten Morgen!

Ich benötige mal euren Experten Rat, weil ich mir folgendes selbst nicht erklären kann: Ich habe mich vor 6 Wochen von meinem Freund getrennt. Wir haben uns beide sehr geliebt und er wollte die Trennung auch nicht.

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus. Mich überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das Gewesene.

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht. Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert. Wenn ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben! Er verdrängt anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen. Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende muss doch kommen!? Während unserer Beziehung hat er auch Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Vielen Dank und einen schönen Sonntag!

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.
Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und
verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert. Wenn
ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben! Er verdrängt
anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen.
Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!? Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Guten Morgen,

jeder hat seine Art um mit einer Trennung fertig zu werden. Seine ist typisch und es muss keinen Knall geben.
Den gibt es nur, wenn die Person die die Beziehung beendet hat auch noch ständig nachbohrt. Lass das bitte.
Ihr habt euch getrennt und nun geh bitte deine eigenen Wege.
Zerbrich dir bitte nicht seinen Kopf.

Gruß Ivo

Hi Ilka,

Ich benötige mal euren Experten Rat, weil ich mir folgendes
selbst nicht erklären kann: Ich habe mich vor 6 Wochen von
meinem Freund getrennt. Wir haben uns beide sehr geliebt und
er wollte die Trennung auch nicht.

Heißt das, daß du dich von ihm getrennt hast, obwohl du es nicht wolltest?

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus.

SEIN oder DEIN Egoismus?

Mich

überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich
mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das
Gewesene.

Offensichtlich nicht.

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.

Wieso habt ihr Kontakt? Wozu? Und: Er scheint die Trauerarbeit schon geleistet zu haben und das macht dich stinksauer, oder?
Du wolltest ihn bestrafen, dadurch, daß du ihn verläßt. Das hat offensichtlich nciht geklappt. Bist du jetzt auf dich wütend, weil du dich eher selbst gestraft hast?

Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und
verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert.

Dieser Lump! Er soll doch weinen, auf Knien kriechen, dich anflehen zu ihm zurückzukehren, seinem Egoismus abschwören und immer brav sein.

Das würd ich mich auch wütend machen, wenn mein Bannfluch nicht wirken täte.

Wenn

ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben! Er verdrängt
anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen.

da hat er dir was voraus!

Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!? Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Was geht denn in dir vor?

einen schönen Sonntag

winkel

Hallo,
Dein Artikel strotzt nur so von Selbstverliebheit und Egoismus. Ich könnte jetzt z.B. auf den Punkt seiner Distanziertheit und dem tollen Leben eingehen, daß er jetzt ohne Dich führt. Aber solange Du das nicht von Dir aus verstehst, ist jeder Mann mit einer anderen Frau besser bedient.

Enno

Hallo Enno!

Anscheinend fehlt es dir gehörig an Tacktgefühl und auch an Einschätzungsvermögen!
Dies hier ist zuwar ein offenes Brett, aber wenn du nicht wirklichw as zu einem Thema zu schreiben weist, dann lass es doch in zukunft auch einfach!

Pia

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Hallo!

Du schreibst, dass du dich von ihm getrennt hast, und er die Trennung nicht wollte!
Wenn du also den Schlußstrich schon teilweise gezogen hast, dann zieh ihn doch auch zu ende!

Du hast dich von ihm getrennt, weil dich etwas gestört hat, was anscheinend nicht zu reparieren ist/war.

Denk einfach rational!
Er verdrängt es, wie du beschreibst, und ich denke mal, dass in ihm eine ziemliche Eiseskälte ist. Er hat also praktisch alles eingefrohren.
Verdrängung mag für ihn eine Lösung sein, allerdings finde ich es fraglich, ob es sinnvoll ist, weil es sowieso wieder an die Oberfläche kommt, irgendwann!
Und wie Ivo schon geschrieben hat, zerbrich dir nicht seinen Kopf!
Du solltest an dich denken, und nicht an ihn!

Grüße
Pia

Ich habe mich vor 6 Wochen von meinem Freund getrennt.
Wir haben uns beide sehr geliebt und er wollte die Trennung auch nicht.

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus. Mich
überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich
mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das
Gewesene.

Was waren Deine Fehler? Welchen Anteil trägst Du daran, daß ihr Euch getrennt habt? Solang Du Dich das nicht fragst, ist es mit Verarbeitung auch nicht weit her.

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.

Warum habt ihr noch Kontakt?

Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und
verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert. Wenn
ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben! Er verdrängt
anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen.
Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!?

Wieso? Nur weil Du rumheulst und es Dir schlecht geht, muß es ihm doch nicht genauso gehen. Das, was Du beschreibst, ist eine völlig legitime Art, mit seinem neuen Leben jetzt klarzukommen. Falls er doch mal „schlechte“ Momente haben sollte, gehen Dich die nun nichts mehr an.

Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Auch das geht Dich nichts mehr an, wenn er das nicht will.
Laß ihn einfach in Ruhe und komm mit Dir selber klar.

Gruß,

-doc.

Wie bitte ?
Hallo,
sie hat mit ihm Schluß gemacht. Ihr geht es schlecht, weil er ihr scheinbar nicht nachtrauert. Sie erkennt nicht, daß seine Distanziertheit purer Selbstschutz ist und der aktive Lebenswandel Mittel zum Ablenken/Vergessen/Verdrängen. Inwieweit es Momente für ihn gibt, wo er sich echt mies fühlt, hinterfragt sie nicht.
Für mich stellt sich die Frau als egoistisch, selbstherrlich und selbstverliebt dar. Wieso sie trösten ? Ihr kann es nicht schlecht genug gehen. Durch Schmerzen lernt der Mensch.
Bzgl. Deines Artikel. Es ist pur anmaßend meinen Artikel als nicht wirklich dem Thema zugehörend abzutun. Es ist eine Meinung, die ebenso im Raum steht, wie Deine.

Enno

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Hallo Enno!

Lassen wir diese unnötige Streiterei besser.
Es geht allerdings nicht darum zu verurteilen und zu verteidigen aber genau das hast du getan.
Sicherlich ist es deine Meinung und auch ich habe meine Meinung dazu, aber denk mal daran, das nicht jeder Mensch auch diese Meinung vertritt :„Durch Schmerzen lernt der Mensch“.

Pia

PS: Liebe MODs entschuldigt diesen Exkurs.

Trennung = Trennung
Hi Ilka,

Ich habe mich vor 6 Wochen von
meinem Freund getrennt. Wir haben uns beide sehr geliebt und
er wollte die Trennung auch nicht.

Warum habt Ihr Euch dann getrennt?

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus.

Ich habe es so verstanden, dass Du Dich von ihm getrennt hast? Wieso trennst Du Dich erst und leidest dann derart darunter? Ich versteh es einfach nicht: Wenn Ihr beide zusammen bleiben wolltet und es jetzt schlechter ist und mit ihm besser, warum hast Du Dich getrennt (ich wiederhole mich, aber es erscheint mir doch sehr eigenartig).

Mich
überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich
mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das
Gewesene.

Na gut, dass ist immer nach einer Trennung der Fall, da musst Du durch, so hart sich das anhört. Vor gar nicht allzu langer Zeit ging es mir noch ähnlich, jetzt ist es vorbei (und alles besser! :smile:).

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.

Na, aber oben sagst Du doch, er hätte die Trennung nicht gewollt? Versteh ich nicht ganz, aber jetzt mal Bezug nehmend auf die Aussage, dass er Deiner Meinung nach nicht drunter zu leiden scheint: Du erklärst doch in Deinem Artikel selber, dass das nicht so ist:

Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und
verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert.

Du sagst ja selber, dass das seine Art sein kann, damit fertig zu werden. Er scheint sich doch abzulenken, und eine Flasche Wein am Abend ist nicht wenig - vielleicht kippt er sich zu, um zu verdrängen? Darum ist er auch distanziert, damit nicht wieder alles hochkommt, wenn Ihr Kontakt habt.

Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!? Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Das kann er wohl nur selber, aber es ist nicht mehr Deine Aufgabe, ihm bei der Lösung seiner Probleme zu helfen. Kommt mir einfach zu bekannt vor - vergiss Mitleid mit ihm oder Ähnliches, er muss selber klarkommen. Wie gesagt, das ist seine Art, damit fertig zu werden, Du selber machst das halt übers Weinen und Nachdenken. Männer scheinen da den härteren Weg zu brauchen (*gg*), Alkohol, Feiern etc…

Und wenn Du glaubst, dass er trotz allem nicht unter der Trennung leidet, dann muss er immer noch mit seinem verletzten Ego fertig werden - immerhin hast Du Dich von ihm getrennt, muss er erstmal verkraften!

Er kommt drüber weg, keine Sorge!

Aber trotz allem: Warum seid Ihr nicht mehr zusammen? Wenn beide die Beziehung wollen? Und keiner die Trennung? Ist mir zu hoch…

Cess

Hi
letztens sah ich der Tochter meiner Freundin zu, die ihr liebstes Püppchen in die Ecke feuerte. Tja, es kam nicht zurück… Nörchen fing an zu brüllen. Pupe lag da. Irgendwo erinnert mich die Scene da an was.
HH

Emotionen - Phantasien - Werte
Hallo Enno,

beim Lesen von Postings besteht immer die Gefahr, dass man zeitgleich vorm inneren Auge Gefühle und Bilder entstehen läßt. So habe ich bei dir das Bild von jemanden, der in dem getrennten Paar ein Opfer und einen Täter sieht. Die Frau ist der Täter, der mit ersichtlichem Trennungsleid nicht bereit ist einen Schlußstrich zu ziehen, und außerdem von ihrem Ex ebenso Leiden erwartet. Dabei muss er doch Schuldgefühle haben. Doch erfählt sich im Gegenteil lebenslustig und gar nicht insichgekehrt. Kommst du deshalb zu dem Schluß?

Dein Artikel strotzt nur so von Selbstverliebheit und
Egoismus.

Doch wenn man Ilkas Posting mehrmals durchliest, steht auf der einen Seite ihre Trauer, und auf der anderen Seite eine Beschreibung über die Freizeitgestaltung ihres Ex. Und sie resümiert, dass sie beim ihm nicht nachvollziehen kann, warum ihm kein Trennungsschmerz anzumerken ist. Sie nimmt an, dass er traurig sein muss, und befürchtet, dass er bei all seinen Vergnügunsmaßnahmen irgendwann in ein Depressionsloch fallen muss.
Mehr ist nicht zu wissen, nur zu erahnen. Ich finde es immer ein wenig unfair jemanden einen Vorwurf für eine Einstellung zu machen, der nur ansatzweise zutreffen könnte.
Welchen Vorteil hast du bzw. sie von deinem Posting?
Ich neige dazu dir Rachegelüste zu unterstellen, bin aber wahrscheinlich ebenso ungerecht, wie du mir erscheinst.

viele Grüße
grilla

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Hallo Ilka,

schade, daß Du nichts in der VIKA stehen hast…ich vermute mal, daß Du noch ziemlich jung bist?

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus. Mich
überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich
mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das
Gewesene.

Hm…kann man ein Problem nicht lösen, löse man sich vom Problem…auch eine Art loszuwerden, was einem nicht passt, aber bisweilen leider auch egoistisch. Was tut denn Dein Ex, daß Du ihn derart beschreibst?
Ich denke auch nicht, daß Du Dich verabschiedest, sondern eher, daß Du Deine Entscheidung bereust und jetzt ziemlich planlos bist.
Klar sollte man einen Menschen nie ändern wollen, damit er (zu einem)passt, aber man kann miteinander arbeiten. Denn eine Partnerschaft beruht ja auf dem Für- Und Miteinander. Was hast Du denn unternommen um ihm zu zeigen, daß Du das Gefühl hast, daß er es mit seiner Untugend übertreibt?

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.
Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein und

Männer verarbeiten diese Art Seelenschmerz anders als Frauen scheint mir…sie lenken sich ab, um nicht daran denken zu müßen, was weh tut…irgendwann ist diese Wunde dann verheilt. Frauen hingegen neigen eher dazu, sich dem Schmerz hinzugeben und alle Hintergründe und Warums zu ergründen und um sich selbst ein bißchen leid zu tun.

verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert. Wenn
ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben!

Er läßt Dich nicht mehr an sich ran, damit Du ihm nicht noch mehr weh tust.

muss doch kommen!? Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen.

Vielleicht war das was Du als „Problem“ angesehen hast, ja gar nicht Euer Problem, sondern Deines, weil Du es zu einem gemacht hast? Ich meine vielleicht konnte er gar nicht nachvollziehen, was Du meintest und was Dir wichtig war? Wie lange war denn Eure Beziehung?

Prüfe Deine Gefühle und entscheide Dich dementsprechend. Entweder für ihn, dann weißt Du was Du tun mußt, oder gegen ihn, dann geh ihm aus dem Weg und lass die Wunde (Deine und seine) verheilen.

Gruß
Maja

Hallo,

Kommst du deshalb zu dem Schluß?

Teilweise. Es ist insbesondere die oberflächliche Art, wie sie seine Situation beurteilt. Ihr scheint es an Empathiefähigkeit zu mangeln. Sie stellt z.B. nicht in Frage, ob seine Aussagen überhaupt wahr sind, scheint es nicht als bedenklich abzutun, daß er jeden Abend eine Flasche Wein abkippt und fragt sich nicht, wie seine Momente ohne Zerstreuung wohl aussehen könnten.

Sie nimmt an, dass er traurig sein muss, und befürchtet, dass er bei all seinen
Vergnügunsmaßnahmen irgendwann in ein Depressionsloch fallen muss.

Das ist mir zu selbstlos. Warum trennt sie sich dann von ihm, wenn er die Trennung nicht will ?

Mehr ist nicht zu wissen, nur zu erahnen. Ich finde es immer
ein wenig unfair jemanden einen Vorwurf für eine Einstellung
zu machen, der nur ansatzweise zutreffen könnte.

Das ist sicher richtig. Allerdings enthalten die wenigsten Postings über private Belange ausreichende Informationen. Man muß hier ggf. falsch vervollständigen oder pauschale Antworten geben. Ich tendiere in solchen Fällen dazu meinen Eindruck wiederzugeben, der auf zusätzlichen Annahmen beruht.

Welchen Vorteil hast du bzw. sie von deinem Posting?

Er kann als Denkanstoß dienen.

Ich neige dazu dir Rachegelüste zu unterstellen, bin aber
wahrscheinlich ebenso ungerecht, wie du mir erscheinst.

Da liegst Du durchaus richtig. Eine gewisse Vorbelastung meinerseits gibt es. Ilka matcht mit dem Bild einer ehemaligen Beziehung, bis hin auf die sprachlichen Formulierungen.

Gruss
Enno

Hallo.

Ich bin auch der Meinung, dass jeder so seine Art hat, mit einer
Trennung umzugehen. Jeder muss selber wissen, was für ihn das Richtige ist. Aber ich finde es nicht gut, wie hier teilweise sehr rücksichtslos argumentiert wird. Ilka ist in einer sehr schwierigen Situation, jeder (?) von uns kennt das wahrscheinlich.
Es mag auch vielleicht auch stimmen, das Ilka auch gewisse Charakterzüge aufweist, die nicht allen passen. Aber ich finde - egal was gewesen ist - man sollte nicht ihr eigentliches Anliegen außer Acht lassen. Und da ist es nunmal so, dass jeder seine Art hat mit einer Trennung umzugehen und das „der große Knall“ keineswegs kommen muss (aber er kann).

Es hilft Ilka sicherlich mehr, sie aufzubauen und auch wenn man noch so ein Realist ist, etwas blumiger zu schreiben :smile:

Gruss
Thomas

Hi Ilka

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus.

So ist das wenn man sich trennt um etwas zu erreichen und es nicht nach Plan läuft - Risiko - und das trägst halt du, ärgerlich wenns nicht klappt, aber das ist halt so. Und sein Egoismus besteht darin, dass er nicht das heulende Elend bekommt und auf knien angekrochen kommt um Vergebung bettelt und sich bedingungslos unterwirft. Wirklich grenzenlos und selbstherrlich.

Mich

überfallen tagtäglich die verschiedensten Gefühle. Kurzum, ich
mache den Prozeß eines Abschieds durch und verarbeite das
Gewesene.

Das wird ihm sicher genauso gehn, und vor allem wird er noch mehr leiden weil er zu deinem Spielball geworden ist. Wenn du es verarbeiten würdest, würdest du eher mal bei dir suchen und nicht nur bei ihm. Du beobachtest seine Reaktion und die gefällt dir nicht. mehr seh ich bisher nicht.

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.
Er ist pausenlos unterwegs, geht feiern, arbeitet bis tief in
die Nacht, trinkt jeden Abend alleine ein Fläschen Rotwein

Du meinst weil er sich ablenkt und die Birne zu giesst, geht alles spurlos an ihm vorbei…? das gegenteil würd ich in dem Verhalten erkennen, und wenn es monatelang anhält wird er noch Problenme bekommen … im harmloseren Spodbrennen.

…und

verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert.

was ist daran falsch? soll er dich beschimpfen, Vorwürfe machen, Krieg beginnen? Würde ich, wenn mir etwas an dir und nem halbwegs menschlichen Kontakt zu dir liegt auch tun. Viel zu nett eigentlich der Typ.

Wenn

ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben!

Klar, du reisst ihm das Herz raus und reibst es dann noch regelmässig mit salz ein…

Er verdrängt

anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen.

Das geht dich nichts an, komm mit dir selber klar, er machts mit sich wie er es braucht.

Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!?

Bei ihm, geht dich immer noch nichts an.

Während unserer Beziehung hat er auch

Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen.

Deswegen u.a. hast du du dich ja von ihm getrennt…

Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

ja, er will am liebsten erstmal nichts von dir hören, trinkt abends ein fläschchen um schlafen zu können und hat immer noch die selbstbeherrschung nicht ausfallend zu werden, wenn du alle naselang daherkommst und in seiner wunde bohrst. erstaunlich.

Vielen Dank und einen schönen Sonntag!

büddä
hh

Hi Ilka,

nach Lektüre Deiner Frage und der der anderen Artikel möchte ich auch meinen Senf dazugeben.

und
er wollte die Trennung auch nicht.

Was heißt auch nicht?! Wer hat sich von wen getrennt? Wenn Du Dich von ihm getrennt hast, kannst Du schlecht schreiben ‚auch nicht‘
Er war Deiner Meinung nach kein Mensch mit dem Du zusammenleben konntest und jetzt bist Du neidisch, weil er (scheinbar) gut darüber hinweggekommen ist. Du denkst, nein forderst, daß es ihm auch schlecht zu gehen hat, was soll daß. Jemand der so denkt, mit dem wollte ich ehrlich gesagt nicht zusammensein.

Nun ist es aber so, dass ich leide, mich einsam fühle, ständig
an ihn denken muss, mich leer und ohne Boden sehe, viel weinen
muss, auch wütend werde über die Gründe der Trennung nämlich
sein grenzenloser und selbstherrlicher Egoismus.

Warst Du in dieser Beziehung makellos?! Ich vermisse ein werten des eigenen Verhaltens.

Wir haben Kontakt, aus dem ich entnehmen kann, dass
anscheinend diese Trennung völlig spurlos an ihm vorbei zieht.

Woher willst Du das wissen?! kriegst Du alles von ihm mit?!

verhält sich mir gegenüber sehr sachlich und distanziert.

also doch nicht völlig spurlos an ihm vorbeigegangen?

Wenn
ich ihn frage, wie es ihm geht kommt die Antwort: ich soll
bitte nicht in seinem Unterbewußtsein rumgraben! Er verdrängt
anscheinend, lässt das alles gar nicht an sich herankommen.

Was denn jetzt? Spurlos vorbeigegangen oder verdrängen? Entweder oder.

Kann soetwas gutgehen? Und wenn ja, wie lange? Das dicke Ende
muss doch kommen!?

Was soll noch gutgehen, welches dicke Ende soll noch kommen?
Ich denke eure Beziehung ist zuende?
Mir scheint, Du hast ihn mit dem Schlußmachen provozieren wollen und er hat sich nicht provozieren lassen. Das scheint Dich nun maßlos zu enttäuschen oder zu ärgern.

Während unserer Beziehung hat er auch
Probleme nicht versucht zu lösen bzw. ist Konfrontationen aus
dem Weg gegangen. Könnt ihr mir sagen, was in ihm vorgeht?

Er will scheinbar nur Ruhe vor Dir haben. Aber dann versteh ich nicht, warum ihr weiter Kontakt habt. Das ist von beiden Seiten inkonsequent.

Mein Rat:
Laßt es beide bleiben, sehr euch nicht mehr, zumindestens eine ganze Zeit und schau dann, was passiert ist.

Du scheinst mit dem, was Du getan hast nicht glücklich geworden zu sein, weil Dein (unbewuster?!) Plan nicht aufgegangen ist, also zieh die Konsequenzen.

Gandalf