Wohin oder an wen muss ich mich damit wenden ?

Hallo !!

Ich hoffe das ich hier in dem Forum richtig mit meiner Frage bin, da ich frischgebackener Neuling bin.

Ich habe lange nach einer Lösung für meine anhaltenden Probleme gesucht, und wirklich jede Erklärung oder Ausrede in Erwägung gezogen was denn mit mir eigentlich los ist

Nun bin ich, warscheinlich durch Zufall, vor ca. 4 Wochen auf Berichte von biopolaren Störungen gestossen. So gut wie alle Berichte über all die Symptome ,die von verschiedenen Quellen stammen, treffen auf Mich, mein Verhalten und Mein Leben im Moment (und auch zurückblickend in der Vergangenheit) in so gut wie jedem Punkt zu.(was irgendwie sehr erschreckend war und ist)

Seit einigen Monaten schon, bevor ich dies gelesen habe, wird die Situation immer verzwickter und scheint ausweglos so dass auch meine Arbeit inzwischen darunter leidet.

Meine Beziehung, die eh schon am kriseln war, scheint total am Ende…nur ich KANN nichts daran ändern, obwohl ich es will !
Und dann wieder ist es mir erschreckenderweise egal und ich gehe den Weg des geringsten Widerstandes, der Weg der am leichtesten ist, am wenigsten von mir fordert und am nächsten Tag tut mir dieses Handeln wieder leid.

Ich habe versucht das alleine oder zusammen mit meinem Partner auszumachen, aber das ist inzwischen unmöglich geworden.

Ich weiss nun überhaupt nicht an wen ich mich mit SOWAS bloss wenden soll ? Psychologischer Berater ? Psychologische Therapie ?..kenn mich da so garnicht aus

Wäre nett wenn mir jemand einen kleinen Rat geben könnte

Danke

Xenia

Hi Xenia!

Ich hoffe das ich hier in dem Forum richtig mit meiner Frage
bin, da ich frischgebackener Neuling bin.

Hier bist Du richtig. Willkommen im Club.

Ich habe lange nach einer Lösung für meine anhaltenden
Probleme gesucht, und wirklich jede Erklärung oder Ausrede in
Erwägung gezogen was denn mit mir eigentlich los ist

Bei „Ausrede“ muß ich schmunzeln. Es ist aber wohl so, daß man sich manchmal selbst ´was vor macht.

Nun bin ich, warscheinlich durch Zufall, vor ca. 4 Wochen auf
Berichte von biopolaren Störungen gestossen. So gut wie alle
Berichte über all die Symptome ,die von verschiedenen Quellen
stammen, treffen auf Mich, mein Verhalten und Mein Leben im
Moment (und auch zurückblickend in der Vergangenheit) in so
gut wie jedem Punkt zu.(was irgendwie sehr erschreckend war
und ist)

Hm. Ohne Deine derzeitigen Probleme kleinreden zu wollen, aber es passiert häufiger, daß man, wenn man Berichte über Symptome psychischer Störungen liest, denkt, daß man diese Störung hat. Das liegt wohl daran, daß viele Symptome extreme Formen normalen Verhaltens sind.

Gehst Du manchmal los und kaufst Dir einen Ferrari, weil Du meinst, daß Du beim nächsten Grand Prix von der Pole Position startest? Oder hast Du manchmal ganz tolle Geschäftsideen und willst daher für 100.000 Euro, die Du nicht hast, die notwendigen Maschinen zusammenkaufen? Maniker machen so etwas.

Ich kann natürlich von hier aus und ohne Deinen genauen Hintergrund zu kennen, nicht sagen, ob Deine Vermutung hinsichtlich bipolarer Störung richtig ist, allerdings sind diese Störungen recht selten.

Weil Du Deine Beziehung ansprichst, so kann ich Dir sagen, daß gerade in solch emotional aufwühlenden Situationen, wie Du sie zur Zeit erlebst, vieles, was man macht, seltsam oder übertrieben erscheint. Wenn man sich später an diese Zeiten erinnert, denkt man oft: „Wie konnte ich mich damals nur so verhalten. Verrückt.“

Was ich damit sagen will: Die Krisenhaftigkeit Deiner jetzigen Situation bedeutet nicht automatisch, daß Du eine psychische Störung hast und daß es sich dabei um eine bipolare Störung handelt.

Ich vermute eher, daß Deine derzeitigen Probleme in Deiner Partnerschaft Dich emotional so stark mitnehmen, daß Du Dich ähnlich wie jemand verhältst, der an einer bipolaren Störung leidet. Wie gesagt: Ich kann es von hier aus nicht mit Sicherheit sagen.

Wie wäre es, wenn Dein Partner und Du zu einer Partnerschaftsberatung geht? Wenn Du dort Dein Problem schilderst, kann sicherlich besser eingeschätzt werden, ob Du Dich „nur“ aufgrund der Partnerschaftsprobleme so verhältst oder ob es noch eine andere Ursache, ggf. die von Dir vermutete bipolare Störung für Dein Verhalten gibt.

Grüße,

Oliver Walter

°°°Hallo auch°°°

Immerhin habe ich ma ein Fettnäpfchen nicht wahrgenommen indem ich ins falsche Forum poste *puh* :wink: *stirnabwisch*

Hm. Ohne Deine derzeitigen Probleme kleinreden zu wollen, aber
es passiert häufiger, daß man, wenn man Berichte über Symptome
psychischer Störungen liest, denkt, daß man diese Störung hat.
Das liegt wohl daran, daß viele Symptome extreme Formen
normalen Verhaltens sind.

Ja einige Symptome sind wohl einfach extreme Formen normalen Verhaltens.
Im Prinzip hat ja jeder Leser eines solchen Berichts seine eigenen Vorstellungen der Grenzbereiche zwischen Normal und extrem. Jeder empfindet extrem anders und so könnte sich jeder mit derartigen Psychische Störungen identifizieren. (?!)
Was mich daran einfach stört sind eben die die extrem vom normalen Verhalten Abweichen wie z.B. erhöhtes Schlafbedürfniss, Suizid-Gedanken, Wahnvorstellungen, nichtvohandene Sinneswahrnehmungen usw. die für mich unerklärlich und suspekt waren/sind.

Es ist einfach so das dies nicht erst nach dem Lesen der Symptome auftrat, sondern bereits vorhanden und mir bewusst waren. Die fast identischen Übereinstimmung meiner mir bekannten Seltsamkeiten und dem Krankheitsbild hat mich sozusagen aus den Socken gehauen.

Da es aber für alles ein erstes Mal gibt, will ich um Gottes Willen nichts behaupte oder versuchen zu analysieren wovon ich keine Ahnung habe.

Gehst Du manchmal los und kaufst Dir einen Ferrari, weil Du
meinst, daß Du beim nächsten Grand Prix von der Pole Position
startest? Oder hast Du manchmal ganz tolle Geschäftsideen und
willst daher für 100.000 Euro, die Du nicht hast, die
notwendigen Maschinen zusammenkaufen? Maniker machen so etwas.

Ich neige wohl zu Übertreibungen, und manchmal stolzer Besitzer eines Egos von der Grösse Frankreichs :o)…aber nicht in diesem Ausmaße und Art wie Du sie hier beschrieben hast.

Weil Du Deine Beziehung ansprichst, so kann ich Dir sagen, daß
gerade in solch emotional aufwühlenden Situationen, wie Du sie
zur Zeit erlebst, vieles, was man macht, seltsam oder
übertrieben erscheint. Wenn man sich später an diese Zeiten
erinnert, denkt man oft: „Wie konnte ich mich damals nur so
verhalten. Verrückt.“

Vermutlich wird es irgendwann so sein, ich hoffe es.

Ich vermute eher, daß Deine derzeitigen Probleme in Deiner
Partnerschaft Dich emotional so stark mitnehmen, daß Du Dich
ähnlich wie jemand verhältst, der an einer bipolaren Störung
leidet. Wie gesagt: Ich kann es von hier aus nicht mit
Sicherheit sagen.

Nunja das haarige an der Situation ist das ich der Grund der Probleme bin.
Ein Ereigniss das ich zeitlich bestimmen kann ist wohl der Auslöser ; denn genau von da ab hab ich mich von einem Tag auf den anderen um 180 Grad gewendet.

Aber ich danke Dir nun erstmal für deinen Rat und Deine Meinung, (ein Aussnstehender sieht oft Dinge, an denen man schon zigmal blind vorbeigerannt ist), die mir Perspektiven aus anderen Richtungen ermöglicht haben.

Eine Ferndiagnose ist auch sehr schwer wenn man wie Du meinstest die Hintergründe nicht kennt, aber hast dafür glaube ganz ich gut ins Schwarze gezielt und getroffen…wird sich zeigen… :wink:

Ich war mir nur nicht sicher ob ich nun alleine oder mit meinem Partner zu einer Beratung gehen soll, aber ich glaube das das Problem wohl ausschlaggebend erstmal an unserer Beziehung liegt .

THX

Gruss

Xenia

Hi Xenia,

wenn Du Dein Problem hier postest, schliesse ich daraus, dass Du (im weitesten Sinne) Hilfe brauchst. In Form von „Rat geben“ und „zuhören“ kann das vielleicht aus der Ferne geleistet werden - Hilfe im medizinischen Sinne darf man wohl nicht erwarten.

Wenn Du selbst also glaubst, allein nicht klar zu kommen mit Deiner Situation bzw. medizinische Hilfe zu benötigen, dann wende Dich an Deinen Hausarzt oder Arzt Deines Vertrauens und berichte dem ausführlich. Danach kannst Du immer noch entscheiden, ob Du weitere (ärztliche oder therapeutische) Hilfe in Anspruch nehmen willst …

Hallo!

Ich war mit Oliver einer Meinung, Deine Antwort darauf erzwingt aber den Rat, doch um professionelle Unterstützung zu schauen, da mit Suizid-Gedanken wirklich nicht zu spassen ist. Dein Hausarzt kann Dir Adressen von „Gesprächspartnern“ in Deiner Nähe geben. Das heisst auch nichts schlimmes. Viele Menschen gehen, sofern sie es sich leisten können, auch zum Therapeuten, ohne dass sie sich besonders komisch oder krank fühlen. Sowas tut fast immer gut.

Ich vermute eher, daß Deine derzeitigen Probleme in Deiner
Partnerschaft Dich emotional so stark mitnehmen, daß Du Dich
ähnlich wie jemand verhältst, der an einer bipolaren Störung
leidet. Wie gesagt: Ich kann es von hier aus nicht mit
Sicherheit sagen.

Nunja das haarige an der Situation ist das ich der Grund der
Probleme bin.
Ein Ereigniss das ich zeitlich bestimmen kann ist wohl der
Auslöser ; denn genau von da ab hab ich mich von einem Tag auf
den anderen um 180 Grad gewendet.

Was war das für ein Ereignis, und in welchem Kontext ist es aufgetreten? Das wäre möglicherweise aufschlussreich, weil du ja offenbar das Beziehungsproblem direkt daran anknüpfst. Interessant wäre auch der Zusammenhang dieses Ereignisses mit deinen psychischen Störungen.

Hallo auch :smile:

wenn Du Dein Problem hier postest, schliesse ich daraus, dass
Du (im weitesten Sinne) Hilfe brauchst. In Form von „Rat
geben“ und „zuhören“ kann das vielleicht aus der Ferne
geleistet werden - Hilfe im medizinischen Sinne darf man wohl
nicht erwarten.

Nein ich habe sicherlich nicht derartiges erwartet…
Lediglich hatte ich wissen wollen wohin und an wen man sich am besten in Bezug auf das geschilderte Problem wendet.
Da ich auf der Suche verwirrterweise auf viele Möglichkeiten (man könnte auch Berufsbezeichungen sagen)gestossen bin und etwas verunsichert war.
Und das Ganze mal aus Sicht anderer zu sehen war interessant und hilfreich.

Wenn Du selbst also glaubst, allein nicht klar zu kommen mit
Deiner Situation bzw. medizinische Hilfe zu benötigen, dann
wende Dich an Deinen Hausarzt oder Arzt Deines Vertrauens und
berichte dem ausführlich. Danach kannst Du immer noch
entscheiden, ob Du weitere (ärztliche oder therapeutische)
Hilfe in Anspruch nehmen willst …

Naja Hausarzt is nich unbedingt der richtige in meinem Fall und Arzt des Vertrauens habe ich meines Wissens auch nicht, deshalb hab ich ja mal auf gut Glück hier gepostet.

Inzwischen habe ich das Problem in Angriff genommen (auch Dank den Anregungen hier) und weiss nun die Antwort auf meine Frage :wink:

Danke für Deinen Beitrag
Gruss
Xenia

Hallo :smile:

Nunja das haarige an der Situation ist das ich der Grund der
Probleme bin.
Ein Ereigniss das ich zeitlich bestimmen kann ist wohl der
Auslöser ; denn genau von da ab hab ich mich von einem Tag auf
den anderen um 180 Grad gewendet.

Was war das für ein Ereignis, und in welchem Kontext ist es
aufgetreten? Das wäre möglicherweise aufschlussreich, weil du
ja offenbar das Beziehungsproblem direkt daran anknüpfst.
Interessant wäre auch der Zusammenhang dieses Ereignisses mit
deinen psychischen Störungen.

Das Ereignis nun genau zu schildern sprengt wohl glaube ich °°°hier°°° den Rahmen, da man zuviele Zusammenhänge/Gegebenheiten erläutern müsste um überhaupt durchzublicken.

Gruss Xenia

Hi !

Als ich den Thread gepostet hab, war ich schon am Anfang meiner Suche nach dieser Unterstützung, nur wollte ich wissen an welche speziellen Gesprächspartner ich mich wenden kann, da ich nicht wirklich durchblickte (und mein Hausarzt für mich ausschied in Bezug auf dieses Problem)
Inzwischen habe ich Rat bekommen und bin dabei ihn auszuführen.

Thx für deinen Beitrag

Gruss Xenia

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