sagt mal, ist Fleisch-Wahn (ja, ich nenne es so) bei Männern angeboren?? Warum müssen die immer am Grill stehen und mit glänzenden Augen Fleischbatzen braten? Warum säbelt mein Mann wie ein Irrer am Schinken und vertilgt ihn ohne Brot? Ich kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert. Steckt das in den Genen? Ähnlich wie die Vorliebe nach Süßem?
Und warum nur bei Männern??
sagt mal, ist Fleisch-Wahn (ja, ich nenne es so) bei Männern
angeboren?? Warum müssen die immer am Grill stehen und mit
glänzenden Augen Fleischbatzen braten? Warum säbelt mein Mann
wie ein Irrer am Schinken und vertilgt ihn ohne Brot? Ich
kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert. Steckt
das in den Genen? Ähnlich wie die Vorliebe nach Süßem?
Und warum nur bei Männern??
der „Fleisch-Wahn“ ist nicht nur bei Männern vorhanden, ich bin eindeutig weiblicher Natur und brauche zum gebratenen Fleisch auch keinerlei Bremsbeilagen.
Nachdem ich die ersten 10 Jahre meines Lebens fast gar kein Fleisch mochte, kann es heute nicht genug davon geben. Ich stehe mit ebenso glänzenden Augen vor dem Grill mit Steaks und Würstchen und zum Schinken brauchte ich noch nie ein Brot, auch als Kind nicht. Was allerdings diesen Geschmacksumschwung im Alter von ca 10 Jahren verursacht hat, weiß heute weder ich noch konnten meine Eltern das je nachvollziehen.
An den männlichen Genen alleine kann es also nicht liegen, vermutlich eher ein Teil der Erziehung. „Männer müssen groß und stark sein und viel Fleisch essen“ an diesen und ähnliche Werbesprüche kann ich mich aus der Kindheit in den 60ern noch gut erinnern. Frauen kamen darin nicht vor, das größte Stück Fleisch bekam in den Familien auch immer der Mann serviert.
HAllo Wega, wie schaff ich es endlich es zu werden. Ich probier es seit JAhren, hab immer gute Vorsätze, koche auch gern vollwertig, züchte Sprossen etc. Das macht Spass und schmeckt, aber spätestens nach einem Monat muss es einfach ein fettes Holzfällersteak sein, oder ein Mcdoof zieht mich magisch an und ich schaff es nur in einigen Fällen grad noch die Notbremse zu ziehen und den Gemüsemac zu bestellen.
Susanne
hi wega,
das ist natürlich schade, aber du bekommst hier bestimmt gute tipps,
wie du auch andere leute kennenlernen kannst.
manchmal braucht es nur einen kleinen schritt, und die welt lacht
dich wieder an.
der „Fleisch-Wahn“ ist nicht nur bei Männern vorhanden, ich
bin eindeutig weiblicher Natur und brauche zum gebratenen
Fleisch auch keinerlei Bremsbeilagen.
das gefällt mir nun wirklich! Meiner Meinung nach gehörst Du zu einer von Männern heiß begehrten Minderheit. Ich habe jedenfalls lange suchen müssen bis ich eine Frau fand die genau so lustvoll und herzhaft in den Braten beißt wie Du.
HAllo Wega, wie schaff ich es endlich es zu werden.
lass das fleisch einfach weg
ansonsten geh die glücklichen kühe in einem schlacht- oder mastbetrieb besichtigen. wenn du dann noch lust auf fleisch hast, dann hilft gar nichts.
probier es seit JAhren, hab immer gute Vorsätze, koche auch
gern vollwertig, züchte Sprossen etc. Das macht Spass und
schmeckt, aber spätestens nach einem Monat muss es einfach ein
fettes Holzfällersteak sein, oder ein Mcdoof zieht mich
magisch an und ich schaff es nur in einigen Fällen grad noch
die Notbremse zu ziehen und den Gemüsemac zu bestellen.
Susanne
solche anwandlungen hab ich höchstens mal, wenn ich alkohol trinke. irgendwas generell fettiges und salziges tuts dann aber auch(kartoffelchips, pasta mit sahnesoße, käsefondue…). wenn du im supermarkt leute siehst mit einer flasche billigem wodka oder korn, haben die meistens als einzige andere ware mindestens eine packung salami im einkaufswagen. ohne brot. soll jetzt nicht heißen, dass alle fleischesser sich übermäßigem alkoholgenuß hingeben. aber alkohol scheint die lust auf fleisch (und auf zigaretten) zu steigern.
hi wega,
das ist natürlich schade, aber du bekommst hier bestimmt gute
tipps,
wie du auch andere leute kennenlernen kannst.
wirklich??
meine freundin trägt geringelte socken. das heißt doch: alle FRAUEN tragen geringelte socken?! ich hab noch nie einen mann mit geringelten socken gesehen. es muss also ein geringeltes-socken-gen geben, dass nur an frauen weitergegeben wird. *sfg*
Warum müssen die immer am Grill stehen und mit
glänzenden Augen Fleischbatzen braten?
*g* also am Grill stehen muß ich nicht unbedingt, aber die Ergebnisse vertilge ich auch ganz gerne.
wie ein Irrer am Schinken und vertilgt ihn ohne Brot?
Gegen eine gute, kleine Schnitte Schinken ohne Brot ist doch nichts einzuwenden. Esse ich auch schon mal.
kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert.
Also ich giere nicht nach Fleisch, aber ich mag trotzdem Gegrilltes sehr gerne.
Allerdings esse ich z.B gegrillte Maiskolben mindestens ebenso gerne wie gegrilltes Fleisch.
Und warum nur bei Männern??
Scheint eher an Deinem Bekanntenkreis als an irgendwelchen Genen zu liegen )
das darf ich jetzt mal graderücken: Madame drambeldier frisst (jawohl, frisst!) rohe Leber - und da hackst du auf Männern rum, die unter Lebensgefahr die Holzkohle am Kokeln halten, damit ihre lieben Frauen wenigstens von vorn warm haben?
Auch im Freundeskreis mache ich andere Erfahrungen: Fast alle Köchinnen verwünschen ihre Männer, weil die immer jede Menge Soße über die Kartoffeln kippen möchten, auf das Fleisch aber großzügig verzichten können („Kannst du da nicht noch was Schönes von machen?“). Wo die Soße herkommen soll, interessiert diese Ignoranten nicht.
Ich bin seit nun fast acht Jahren Vegetarier. Es begann mit dem zu 60% aus Wasser bestehenden Schweinefleisch, das weder schmeckte noch ansehnlich war. Dann begann BSE aufzukommen, als ich dann noch Berichte über die Geflügelhaltung sah war es endgültig vorbei mit Fleisch. Es geht mir dabei in erster Linie über die Futterzusatzstoffe die sich in den Tieren anlagern und die wir dann mit aufnehmen. Die Auswirkungen dieser Hormonbomben auf Lebenszeit sind ja kaum erforscht. Oder weiß da jemand etwas drüber? Außerdem ist die gnadenlose Tierhaltung und der Transport etwas was ich nicht unterstützen möchte. Diese Unternehmer sollten auch mal alle zusammengefercht werden und auf 30 x 30 cm quer durch Europa gefahren werden. Möglichst bei den derzeit herschenden Temperaturen und dann ruhig mal den Transporter in der Sonne auf einem Rastplatz stehen lassen.
kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert. Steckt
das in den Genen? Ähnlich wie die Vorliebe nach Süßem?
Und warum nur bei Männern??
Hi Anna,
weil Männer einfach Spaß beim Essen haben und essen was schmeckt, ohne vorher diese Brigitte-diät-Pläne und Kalorien-Zählereien
und ach-Gott-das-macht-dick -Gedanken aus dem Kopf lassen.
Deswegen gehen Männer nach genussvollem Essen auch seltener aufs Kl zum Kotzen als Frauen.
wat eeeen Sch*** )), oder bin ich ein Mann am Ende?
sagt mal, ist Fleisch-Wahn (ja, ich nenne es so) bei Männern
angeboren?? Warum müssen die immer am Grill stehen und mit
glänzenden Augen Fleischbatzen braten?
Weil Frauen dazu zu faul sind?
Warum säbelt mein Mann
wie ein Irrer am Schinken und vertilgt ihn ohne Brot?
Weils schmeckt?
Ich
kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert. Steckt
das in den Genen?
Ach herrje! Nöööö, ich esse auch nur herzhafte Dinge. Süßes am Morgen …brrr, allerdings ändern sich Eßgewohnheiten auch rhythmisch alle paar Jahre.
Z.B. mag ich selten „kaltes“ Essen, so daß ich öfter vorkoche und ne
herzhafte Linsensuppe am Morgen mit Kassler, Brat- und Rotwurst macht mir nix. Sollte ich aber ein Honigbrötchen essen müssen, würd ich es lassen.
PS: heute morgen gab es Kartoffeln und Quark von gestern (mikrowellengewärmt…)
LG und nicht verzagen: es ist normal, was gut tut.
folgende Seite habe ich gefunden: http://vegetarierbund.de/vegetarierbund/bald_jeder_d…
ein Zitat daraus:
Die bereits genannte Erhebung von FORSA aus dem Januar 2001 zeigt die geschlechtsspezifischen Unterschiede auf: 13 % weiblichen Vegetarierinnen stehen 3 % männliche Vegetarier gegenüber. Nach Aussage des Robert Koch-Institutes leben sogar 16 % der 18-24-jährigen Frauen ausschließlich oder teilweise vegetarisch („Was essen wir heute?“ Robert Koch-Institut, 2002).
sagt mal, ist Fleisch-Wahn (ja, ich nenne es so) bei Männern
angeboren??
Als Männer noch ausschließlich körperlich arbeiteten, bekamen sie im Fleisch enthaltene Stoffe, die für sie lebenswichtig waren (Eisen, Magnesium, Eiweiß, Fett), so am schnellsten und unkompliziertesten. Deshalb mag es angeboren aber auch anerzogen sein.
Aber auch ich habe festgestellt, dass das Bedürfnis nach Fleischgerichten in meiner Generation wesentlich weniger vorkommt, als in der elterlichen Nachkriegsgeneration.
Warum müssen die immer am Grill stehen und mit
glänzenden Augen Fleischbatzen braten? Warum säbelt mein Mann
wie ein Irrer am Schinken und vertilgt ihn ohne Brot? Ich
kenne keine einzige Frau, die so nach Fleisch giert.
Während einer Schwangerschaft bin ich einmal über 500g gekochtes Rindfleisch wie ein Vampir hergefallen.
Um aus dem Nähkästchen zu plaudern: ich habe es probiert, ich komme ohne Fleisch nicht aus, aber ein-zweimal die Woche reicht mir.
Beim Grillen bin ich meistens schon rappelvoll von leckeren Soßen und Salaten, dass mir dann eine Scheibe Kotelett locker reicht.
Steckt das in den Genen? Ähnlich wie die Vorliebe nach Süßem?
Ob es an den Genen liegt weiß ich nicht. Aber ich vermute, dass dahinter wirklich auch körperliche Bedürfnisse stecken, was man als Jieper oder Appetit bezeichnen würde.
Warum müssen die immer am Grill stehen und mit
glänzenden Augen Fleischbatzen braten?
also das hat sicher andere gründe. wahrscheinlich das alte klischee, daß der mann am gefährlichen offenen feuer hantieren muß und kochendheiße spieße mit bloßen händen (wie *männlich*!) für die frauenwelt aus dem feuer holt… außerdem ist ein grill voll ruß und fett. frauen machen sich so gern schmutzig. außer hinterher natürlich, wenn sie den grill putzen, aber dann sind die schicken klamotten für das grillfest ja schon wieder gegen das schürzchen getauscht (boah so viele klischees)
Machtgelüste?
Hallo,
kann sein, dass dahinter Machtgelüste stehen. Macht über das „erlegte“ Tier? Bei der Jagd finden sich ja auch vornehmlich Männer. Stierkämpfer? - fast nur Männer. Dompteure? - Männer. Schlachter? - Männer in der Überzahl.
Ob das jetzt anerzogen ist, kulturell bedingt oder genetisch veranlagt, wahrscheinlich eine Mischung.
Ich kenne auch nur einen männlichen Vegetarier. Mein Cousin.
Für viele Männer scheint es unmännlich zu sein kein Fleisch zu essen, in die Richtung Weichei. Die meisten denken auch, ohne Fleisch kann man(n) nicht leben, ts ts.
Hallo,
ich würde darauf tippen, daß die hormonellen Unterschiede ein nicht unwesentlicher Faktor für das unterschiedliche Eßverhalten sind. Momentan eigentlich eher aus persönlichen Beobachtungen, als das ich z.Z. etwas handfestes als Beleg vorzuweisen hätte.
diese Aussage finde ich hochinteressant, weil vollkommen nutzlose Tatsachenvermittlung ohne jeden Informationsgehalt für die Fragestellerin. Aber das ist gerade das interessante.
Wenn nach einem Tip für einen BMW gefragt wird, kommt normalerweise niemand und sagt: „Ich kenne nur XY!“. Bei Vegetariern klappt das immer.
Ich mag z.B. keinen Fenchel. Dies erfährt nur derjenige, mit dem ich über ekliges Essen scherze oder der mir Fenchel vorsetzt. Daß jemand Vegetarier ist, erfährt man in den allermeisten Fällen in den ersten 15 Minuten.
Woher kommt das? Geltungssucht? Kompensationsversuch? Missionierungswahn?
Oder will uns der gemeine Vegetarier damit nur sagen, daß er besser ist als wir normalen Menschen?
Daß normale nicht-Vegetarier sich in den allermeisten Fällen gesünder ernähren als der normale Vegetarier und daß der Verzicht auf Fleisch beim Menschen genauso widernatürlich ist, wie das Verfüttern von Tiermehl an Rinder, glaubst Du ja eh nicht, so daß wir darüber gar nicht diskutieren müssen.
es ist eigentlich ganz einfach: Männer sind einfach und faul.
Gemüse muß man vorher putzen, Fleisch haut man auf den Rost.
Gemüse braucht elend lange bis es auf dem Grill gar ist und man kann das noch nicht mal von außen erkennen. Fleisch ist OK, wenn es außen braun oder schwarz ist. Ob innendrin noch ein bißchen was rohes oder blutiges ist, ist egal.
Die Kartoffeln ißt man im Steakhouse ja zum Steak, nach einer dreistündigen Futterorgie noch was runter zu bekommen, ist ein echtes Problem.
Fleisch hat meist eine gute Grillform und wenn nicht, wird es aufgespießt. Gemüse rutscht leicht durch den Rost, läßt sich nur schlecht aufspießen und rutscht bei einer Zange schnell mal durch die Backen.
Du siehst, das hat rein praktische Erwägungen. Daß der Mann kein Problem mit Gemüse hat, kannst Du schon daran erkennen, daß Paprika und Zwiebeln bei Spießen durchaus geduldet werden. Es muß halt handlich dargereicht werden und darf keinen Ärger oder Mühe machen bzw. Gedanken erfordern.
Gruß,
Christian
P.S.
Die einzigen fleischlosen Dinge, die ich bei einer richtigen Grillerei dulde, sind Brot, Kräuterbutter bzw. Knoblauchöl und Bier (von meinen 700 Saucen mal abgesehen).
ich denke ja auch, daß dieser „Effekt“ auf Vorurteile und die statistischen Daten auf Erziehung basieren…
Ich esse auch mit Begeisterung Fleisch - z.B. reicht mir zu einem englisch gebratenen Filet-Steak die Deko als Beilage aus (und meinem Schatz dreht sich der Magen um, wenn er das blutige Fleisch nur sieht)…
Mein Schatz zetert zwar immer, daß er Schweinebraten haben will (den ich nun wieder nicht sonderlich mag), aber wenn ich dann mal einen mache, braucht er das Fleisch auch nicht unbedingt - selbstgemachte Spätzle, in Soße ersäuft, reichen ihm dann.
Das mehr Frauen Veggis sind, liegt meiner Meinung nach, daran, daß Mädchen viel früher sogenannte bewußte Ernährung nahegebracht wird - also „Wie bleibe ich schön schlank?“ und „Welche Diät fange ich morgen an?“
Die Folge ist, daß nicht nur mehr weibliche Veggis existieren, sondern auch mehr weibliche Magersüchtige - aber beides ändert sich ja gerade…