Normal / Unnormal ?

Hi,

unlängst führte ich ein sehr interessantes Gespräch, welches mich im Nachhinein noch sehr beschäftigt.

Da jemand, der als „nicht normal“ (gleich welcher Hinsicht) gilt, selbst seine Unnormalität als völlig in Ordnung ansieht, also sein Anderssein nicht merkt beziehungsweise durch eine Art „Eigenzensur“ sich selbst gegenüber leugnet ( obwohl die Signale der Umwelt eindeutig sind), kann man nicht uneingeschränkt davon ausgehen, dass man selbst in allen Dingen „normal“ ist.

Gibt es einen einfachen, für den Laien durchführbaren Test, durch den feststellbar ist, ob man sich selbst innerhalb unserer gesellschaftlichen Gegebenheiten und Normen als Normalo erfreuen kann, oder schon überangepasst ist, oder im Gegensatz dazu liebenswerte Eigenheiten aufweist oder vollkommen daneben / krankhaft verquer ist ?
Einen solchen Test habe ich zwar in einem Buch, aber die Fragen sind so gestellt, dass ein Prüfling schon mittlerer Intelligenz den Zweck dieser Fragen sofort erfasst, und somit die unbefangene Beantwortung und korrekte Bewertung unmöglich macht.

Natürlich kann einem dies schon der gesunde Menschenverstand sagen. Die Faustregel könnte lauten: " Je mehr Freunde ich habe, um so größer ist meine Anpassung " Wobei man hier noch erhebliche Differenzierungen treffen muß, hinsichtlich der Art, des Charakters dieser Freunde und seiner selbst, und seiner eigenen Ansprüche an das Leben, an den Umgang mit anderen Menschen usw., womit sich die Katze wiederum in den Schwanz beißt.

Mich interessiert ein Test, der auf verschiedene Lebensbereiche eingeht (Ein hervorragender Kaufmann kann ja im zwischenmenschlichen Bereich ein absoluter Versager sein…). Ist ein solcher eventuell gar im Internet aufzufinden ?

Wäre schön, von Euch in die richtige Richtung geschoben zu werden.

Herr.Meyer (hofft im stillen, nicht ganz normal zu sein :wink:)

PS: Ist es schon unnormal, überhaupt solche Fragen zu stellen ?

LOL
In einem sehr gestreßten Zustand habe ich dieses Posting gelesen, daß mich sofort erheiterte und etwas entspannte. Gleichwohl ich nehme die Frage ernst, zumal ich sie mir hi und da selbst stelle, allerdings nicht mit einer tieferen Ernsthaftigkeit.

Diese Frage ist schlichtweg nicht zu beantworten, denn welchen Maßstab mag man hierfür ansetzen?

In Bayern ist es „normal“, daß die meisten dort lebenden Menschen bayrischen Dialekt sprechen. Aber dem ist in Hamburg oder in London nicht so.

Franzosen haben ein unterschiedliches Duschbedürfnis verglichen mit den Amerikanern, dennoch ist das nicht zu generalisieren. Es gibt auch bestimmt Franzosen, die täglich duschen und Amerikaner, die eine Woche mal kein Wasser an sich ran lassen.

Normal… sorry, ich muß immer grinsen… Das was Norm-al ist bestimmt doch auch die Gesellschaft und veränderte Einflüsse (Kultur, Politik, Soziales, Lebenserwartung…) verändern auch die Normen.

Tja, man muß jetzt nichts von Astrologie halten, doch es heißt im Wassermann-Zeitalter wären eher die originellen, unkonverntionellen Dinge und Menschen gefragt. Wer hätte sich vor 20 Jahren, nicht mal vor 10 Jahren vorstellen können, daß ein Gildo Horn Deutschland im Grand Prix vertritt. Ich konnte Grand Prix nie ab, aber jetzt auch mit Stefan Raab gewinnt das Ganze doch eine gewisse witzige Note. Wobei - Witz und Humor, das ist sicherlich auch Geschmackssache.

Viel interessanter finde ich die Frage, warum Herr Meyer wissen möchte, ob er genormt ist oder nicht? Kein Mensch paßt in alle „Schubladen“. Und ganz simpel: ich finde es wichtiger einfach sich selbst zu finden, sich selbst zu leben. Dann ist es vollkommen gleich, ob man normal ist oder nicht, man ist einfach!!!

In diesem Sinne,

Romana

PS:
Wenn Herr Meyer im Stillen hofft, nicht ganz normal zu sein, vielleicht sollte er dann einfach für etwas Abwechslung in seinem Leben sorgen, Dinge einfach mal anders oder überhaupt machen?! :smile:

Ciao,
Romana

Franzosen ? Nur 1x duschen ?
Hi, Romana,

es freut mich, und das ist ernst gemeint, Dich erheitert zu haben. Ich lache auch gern, notfalls über mich.
Bei dem Posting ging es aber gar nicht so sehr um meine Wenigkeit. Für mich kann ich eben nur hoffen, nicht allzu normal zu sein, und bei Lichte besehen, glaube ich, dass ich manchmal ganz schön ein „Rad abhabe“ :wink:))
Ein Hobby von mir ist „Menschen studieren“.
So versuche ich immer herauszufinden, WAS ich an bestimmten Menschen mag oder nicht mag. Bei Personen, wo Sympatie/Antipatie unbestimmter Herkunft ist, glaube ich fast, dass diese ZU normal sind. Wo man weiß, WARUM man jemanden mag/ablehnt, sind es sicherlich außergewöhnliche Eigenschaften. Endlich kommt es auf jeden selbst an - nicht jeder ist jedermanns Sache.

Ein Stefan Raab beispielsweise ist im positiven Sinne verrückt, sein spontaner messerscharf - ironischer Witz, seine Albernheiten ( die keineswegs flach, sondern hochintelligent sind) treffen den Zeitgeschmack, während ein Dieter Hallervorden sein MHD um 20 Jahre überschritten hat ( Bitte kein Aufschrei - alles Geschmackssache !) - er ist nicht mehr verrückt, ein Komiker von vielen, austauschbar.

Bleiben wir bei den „kleinen“ Leuten: Du hast mit der Überlegung natürlich nicht Unrecht, warum sich Leute wie Herr Meyer mit solchen Problemen auseinandersetzen, wo sie doch mit ihrem Leben im großen und ganzen zufrieden sind. Hin und wieder stellt man sich doch die Frage: Wer bin ich ( was gut wäre ) oder: Wer will ich sein ( nicht so gut ). Angenommen, ich würde jemand anders sein wollen, dann doch bestimmt nicht ein anderer Herr Meyer oder ein Otto Normalverbraucher, sondern vielleicht, ein Popstar, Künstler, Politiker , oder möglicherweise auch ein Hund- weiss der Deibel…
Ist jetzt vielleicht ziemlich verworren , das ganze. Aber ich denke, wer sich solche grundlegenden Dinge nicht ab und vorhält, ist vielleicht nicht ganz normal :wink:

Gruss
HM

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi, Romana,

Hm… Hallo Herr Meyer,

laut einer Studie duschen Franzosen weitaus weniger als Amerikaner. Doch wie das eben so mit Statistiken ist…traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast.:smile:

es freut mich, und das ist ernst gemeint,
Dich erheitert zu haben. Ich lache auch
gern, notfalls über mich.
Bei dem Posting ging es aber gar nicht so
sehr um meine Wenigkeit.

Sondern? Selbst wenn man meint für andere zu fragen, tut man nicht in gewisser Weise immer auch was für sich dabei - egal auf welcher Ebene?

Für mich kann
ich eben nur hoffen, nicht allzu normal
zu sein, und bei Lichte besehen, glaube
ich, dass ich manchmal ganz schön ein
„Rad abhabe“ :wink:))

Hast Du ein Fahhrad-Geschäft?

Ein Hobby von mir ist „Menschen
studieren“.

Tja, jedem seine Beschäftigungstherapie :smile:

So versuche ich immer herauszufinden, WAS
ich an bestimmten Menschen mag oder nicht
mag.

Und was bringt’s?

Bei Personen, wo Sympatie/Antipatie
unbestimmter Herkunft ist, glaube ich
fast, dass diese ZU normal sind.

Eher ist Dir es ZU unbewußt. :smile:

Wo man

weiß, WARUM man jemanden mag/ablehnt,
sind es sicherlich außergewöhnliche
Eigenschaften. Endlich kommt es auf jeden
selbst an - nicht jeder ist jedermanns
Sache.

Naja, ich denke ja sehr einfach. Das Leben scheint schon kompliziert genug zu sein. Und bei der Gelegenheit stießen mir mal zwei Volksweisheiten auf „Gleich und Gleich gesellt sich gern“ bzw. „Gegensätze ziehen sich an“. Tja, und was stimmt nun? Ich grübelte über diesen „scheinbaren“ Widerspruch und kam zu der Erkenntnis beides stimmt. Ist der Mensch mit sich im Reinen, sozusagen in seiner Mitte, gilt, „Gleich und Gleich gesellt sich gern“.

Beispiel: Lerne ich gerne dazu, suche ich mir Gleichgesinnte mit denen ich mich austauschen kann und erfreue mich an meiner Horizonterweiterung und an meiner zunehmenden Allgemeinbidung, an meinem Spezialistenwissen und an meiner gewinnenden Weisheit.

Natürlich kann das auch ganz anders sein, wenn ich in dieser Hinsicht nicht in meiner Mitte bin. Das heißt, ich suche mir keine adäquaten Gesprächspartner sondern Leute denen ich geistig überlegen oder auch unterlegen bin. Nehmen wir mal geistig überlegen als Beispiel. Lade ich bewußt oder eher zumeist unbewußt Menschen in mein Leben ein, die mir geistig unterlegen sind, so kann ich mich an meiner großen Intelligenz erfreuen, kann andere runterputzen und, und, und… Derweil kann ich vielleicht gar nicht erkennen, daß nur speziell ich mir etwas ungebildetere Leute in mein Leben einlade um mich künstich zu erhöhen. Oder ich lade Menschen in mein Leben ein, deren Intelligenz (für mich gibt es verschiedene Formen davon) ich nicht anerkennen kann. Angenommen, ich möchte für alles logische Beweise, so werde ich einen intuitiv noch so richtig argumentierenden Menschen nie zustimmen. Dahinter mag viel stecken können, zumeist irgend ein Komplex, sei es besser sein zu müssen als andere, Angst weniger zu wissen, nur weil man langsamer lernt, oder, oder, oder…

Naja, ich habe jetzt nicht groß nachgedacht. Sicherlich mag es bessere Beispiele geben. Doch das Grundgerüst stimmt für mich einfach. Wenn etwas nicht im Gleichgewicht ist, gilt „Gegensätze ziehen sich an“. Man lernt da nur die andere Seite, das andere Extrem von sich kennen. Jeder Mensch strebt zur Mitte, zur Ausgewogenheit. Oft zieht es Männer, die emotionsärmer sind zu sehr emotionalen Frauen hin. Jeder sucht das im anderen, was er bei sich selbst vermißt, was ihn so oder so ergänzen soll. Doch dann kann es eben auch entsprechend bald zu Reibereien und Enttäuschungen kommen, denn das was am Anfang so anziehend war, im Prinzip ebenso eine Überdosis ist, wie man sie selbst hat (zu egoistisch - zu selbstlos, zuviel Nähe beim anderen suchend - zuviel Nähe vom anderen abblockend, zu überlegt zu sein und nicht in die Hufe kommen - zu wenig Aktionismus, zu wenig handeln…)

Ein Stefan Raab beispielsweise ist im
positiven Sinne verrückt, sein spontaner
messerscharf - ironischer Witz, seine
Albernheiten ( die keineswegs flach,
sondern hochintelligent sind) treffen den
Zeitgeschmack, während ein Dieter
Hallervorden sein MHD um 20 Jahre
überschritten hat ( Bitte kein Aufschrei

  • alles Geschmackssache !) - er ist nicht
    mehr verrückt, ein Komiker von vielen,
    austauschbar.

Ja, Geschmackssache. :smile:

Bleiben wir bei den „kleinen“ Leuten: Du
hast mit der Überlegung natürlich nicht
Unrecht, warum sich Leute wie Herr Meyer
mit solchen Problemen auseinandersetzen,
wo sie doch mit ihrem Leben im großen und
ganzen zufrieden sind.

Tja, das ist die Frage, ist Herr Meyer mit seinem Leben im Großen und Ganzen wirklich zufrieden? Ich frage mich das bzw. er möge sich das doch selbst fragen. :smile: Denn wer kommt denn sonst auf solche Ideen, ist da nicht in einem verborgenen Winkel, eine Unzufriedenheit, die man vertuschen oder insgeheim damit bearbeiten möchte? Denn wer zufrieden ist, der ist meines Erachtens einfach. Je zufriedener jemand in seinem Leben geworden ist, umso weniger Fragen muß er sich zum Leben stellen. Wer frägt, ist ja immer noch auf der Suche, oder?

Hin und wieder

stellt man sich doch die Frage: Wer bin
ich ( was gut wäre ) oder: Wer will ich
sein ( nicht so gut ). Angenommen, ich
würde jemand anders sein wollen, dann
doch bestimmt nicht ein anderer Herr
Meyer oder ein Otto Normalverbraucher,
sondern vielleicht, ein Popstar,
Künstler, Politiker , oder möglicherweise
auch ein Hund- weiss der Deibel…

Hund, auja, dann zahlen andere für mich die Steuern, aber so ein Hundeleben… nix wie Flöhe… und Chappi würde mir auch nicht so taugen. Tja, Politiker in dieser unserer Zeit sein zu wollen finde ich gewagt. Und die Popstars werden ganz schön verheizt. Wieviele Boygroups gibt es denn heute für wie lange? Ich habe gehört, mit den Backstreet Boys hat das Sammelpostern in der Bravo aufgehört. Die Stars sind schneller weg vom Fenster als gesammelt. :smile:
Künstler… das finde ich attraktiv, versuche mich ja schon von jeher als Lebenskünstlerin :smile:

Ist jetzt vielleicht ziemlich verworren ,
das ganze. Aber ich denke, wer sich
solche grundlegenden Dinge nicht ab und
vorhält, ist vielleicht nicht ganz normal
:wink:

Hm. Du wolltest doch nicht ganz normal sein.
Was willste nu? :smile:)

Gruss
HM

Mit sonnigem Gruß,
Romana

Au wei…

…da hab ich ja was losgetreten, Romana

Hi, Romana,

Hm… Hallo Herr Meyer,

laut einer Studie duschen Franzosen
weitaus weniger als Amerikaner. Doch wie
das eben so mit Statistiken ist…traue
keiner Statistik, die du nicht selbst
gefälscht hast.:smile:

OK, Man kann mit einer Statistik auch beweisen, dass der Storch die Kinders bringt !

es freut mich, und das ist ernst gemeint,
Dich erheitert zu haben. Ich lache auch
gern, notfalls über mich.
Bei dem Posting ging es aber gar nicht so
sehr um meine Wenigkeit.

Sondern? Selbst wenn man meint für andere
zu fragen, tut man nicht in gewisser
Weise immer auch was für sich dabei -
egal auf welcher Ebene?

Natürlich, indem man sich um die Belange seiner Mitmenschen kümmert, werden sie ein bisschen zu den eigenen Problemen - schließlich definiert man die eigene Persönlichkeit auch über die Beziehung zu anderen Menschenkindern

Für mich kann
ich eben nur hoffen, nicht allzu normal
zu sein, und bei Lichte besehen, glaube
ich, dass ich manchmal ganz schön ein
„Rad abhabe“ :wink:))

Hast Du ein Fahhrad-Geschäft?

NEin - Kennst den Ausdruck nicht ? (= einen an der Ratsche haben, nicht ganz rundlaufen, übergeschnappt sein… und all diese netten Sachen :wink:

Ein Hobby von mir ist „Menschen
studieren“.

Tja, jedem seine Beschäftigungstherapie

-)

Why Not ? Andere sitzen allabendlich in der Kneipe und/ oder vor der Glotze

So versuche ich immer herauszufinden, WAS
ich an bestimmten Menschen mag oder nicht
mag.

Und was bringt’s?

Was sollte es denn bringen ? Was bringt Briefmarkensammeln, Tischtennisspielen, BWL studieren, Bergsteigen oder … Verstehe dien Sinn DIESER Deiner Frage nicht so recht. Muss denn alles was bringen, messbar sein ? Darf man lachen, lustig sein - es gibt da kein Geld für ?

Bei Personen, wo Sympatie/Antipatie
unbestimmter Herkunft ist, glaube ich
fast, dass diese ZU normal sind.

Eher ist Dir es ZU unbewußt. :smile:

Kann sein, schon. Du scheinst eher das Grundlagenwissen hierzu drauf zu haben. Bin halt ein ganz gewöhnlicher unstudierter Mensch, der seine Brötchen mit seiner Hände Arbeit verdient, und sich trotzdem zuweilen den Kopf über Gott und die Welt zerbricht.

Wo man

weiß, WARUM man jemanden mag/ablehnt,
sind es sicherlich außergewöhnliche
Eigenschaften. Endlich kommt es auf jeden
selbst an - nicht jeder ist jedermanns
Sache.

Naja, ich denke ja sehr einfach. Das
Leben scheint schon kompliziert genug zu
sein. Und bei der Gelegenheit stießen mir
mal zwei Volksweisheiten auf „Gleich und
Gleich gesellt sich gern“ bzw.
„Gegensätze ziehen sich an“. Tja, und was
stimmt nun? Ich grübelte über diesen
„scheinbaren“ Widerspruch und kam zu der
Erkenntnis beides stimmt. Ist der Mensch
mit sich im Reinen, sozusagen in seiner
Mitte, gilt, „Gleich und Gleich gesellt
sich gern“.

Beispiel: Lerne ich gerne dazu, suche ich
mir Gleichgesinnte mit denen ich mich
austauschen kann und erfreue mich an
meiner Horizonterweiterung und an meiner
zunehmenden Allgemeinbidung, an meinem
Spezialistenwissen und an meiner
gewinnenden Weisheit.

Natürlich kann das auch ganz anders sein,
wenn ich in dieser Hinsicht nicht in
meiner Mitte bin. Das heißt, ich suche
mir keine adäquaten Gesprächspartner
sondern Leute denen ich geistig überlegen
oder auch unterlegen bin. Nehmen wir mal
geistig überlegen als Beispiel. Lade ich
bewußt oder eher zumeist unbewußt
Menschen in mein Leben ein, die mir
geistig unterlegen sind, so kann ich mich
an meiner großen Intelligenz erfreuen,
kann andere runterputzen und, und, und…
Derweil kann ich vielleicht gar nicht
erkennen, daß nur speziell ich mir etwas
ungebildetere Leute in mein Leben einlade
um mich künstich zu erhöhen. Oder ich
lade Menschen in mein Leben ein, deren
Intelligenz (für mich gibt es
verschiedene Formen davon) ich nicht
anerkennen kann. Angenommen, ich möchte
für alles logische Beweise, so werde ich
einen intuitiv noch so richtig
argumentierenden Menschen nie zustimmen.
Dahinter mag viel stecken können, zumeist
irgend ein Komplex, sei es besser sein zu
müssen als andere, Angst weniger zu
wissen, nur weil man langsamer lernt,
oder, oder, oder…

Dem habe ich nichts hinzuzufügen!

Naja, ich habe jetzt nicht groß
nachgedacht. Sicherlich mag es bessere
Beispiele geben. Doch das Grundgerüst
stimmt für mich einfach. Wenn etwas nicht
im Gleichgewicht ist, gilt „Gegensätze
ziehen sich an“. Man lernt da nur die
andere Seite, das andere Extrem von sich
kennen. Jeder Mensch strebt zur Mitte,
zur Ausgewogenheit. Oft zieht es Männer,
die emotionsärmer sind zu sehr
emotionalen Frauen hin. Jeder sucht das
im anderen, was er bei sich selbst
vermißt, was ihn so oder so ergänzen
soll. Doch dann kann es eben auch
entsprechend bald zu Reibereien und
Enttäuschungen kommen, denn das was am
Anfang so anziehend war, im Prinzip
ebenso eine Überdosis ist, wie man sie
selbst hat (zu egoistisch - zu selbstlos,
zuviel Nähe beim anderen suchend - zuviel
Nähe vom anderen abblockend, zu überlegt
zu sein und nicht in die Hufe kommen - zu
wenig Aktionismus, zu wenig handeln…)

Ein Stefan Raab beispielsweise ist im
positiven Sinne verrückt, sein spontaner
messerscharf - ironischer Witz, seine
Albernheiten ( die keineswegs flach,
sondern hochintelligent sind) treffen den
Zeitgeschmack, während ein Dieter
Hallervorden sein MHD um 20 Jahre
überschritten hat ( Bitte kein Aufschrei

  • alles Geschmackssache !) - er ist nicht
    mehr verrückt, ein Komiker von vielen,
    austauschbar.

Ja, Geschmackssache. :smile:

Bleiben wir bei den „kleinen“ Leuten: Du
hast mit der Überlegung natürlich nicht
Unrecht, warum sich Leute wie Herr Meyer
mit solchen Problemen auseinandersetzen,
wo sie doch mit ihrem Leben im großen und
ganzen zufrieden sind.

Tja, das ist die Frage, ist Herr Meyer
mit seinem Leben im Großen und Ganzen
wirklich zufrieden? Ich frage mich das
bzw. er möge sich das doch selbst fragen.

-) Denn wer kommt denn sonst auf solche

Ideen, ist da nicht in einem verborgenen
Winkel, eine Unzufriedenheit, die man
vertuschen oder insgeheim damit
bearbeiten möchte? Denn wer zufrieden
ist, der ist meines Erachtens einfach. Je
zufriedener jemand in seinem Leben
geworden ist, umso weniger Fragen muß er
sich zum Leben stellen. Wer frägt, ist ja
immer noch auf der Suche, oder?

Richtig - und nicht richtig.
Sicher - wir lebten noch auf Bäumen , wenn einzelne Menschen nicht unzufrieden, forschend, entwickelnd, lernend gewesen wären !
Ich meinte aber mit „zufrieden“, nicht einer dieser ewig negativen, nörgelnden misstrauischen, anderen mit ihrem Missmut das Leben schwer machenden Zeitgenossen zu sein, sondern ein positiv denkender, mit dem bisher erreichten zufrieden seiender Mensch zu sein ! Trotzdem in die Zukunft blickend, das Streben nach Verbesserung ( nicht nur in materieller Hinsicht ), nach noch mehr Anerkennung durch andere und mich selbst. Bin da sicher nicht auf dem TOTALEN Holzweg !

Hin und wieder

stellt man sich doch die Frage: Wer bin
ich ( was gut wäre ) oder: Wer will ich
sein ( nicht so gut ). Angenommen, ich
würde jemand anders sein wollen, dann
doch bestimmt nicht ein anderer Herr
Meyer oder ein Otto Normalverbraucher,
sondern vielleicht, ein Popstar,
Künstler, Politiker , oder möglicherweise
auch ein Hund- weiss der Deibel…

Hund, auja, dann zahlen andere für mich
die Steuern, aber so ein Hundeleben… nix
wie Flöhe… und Chappi würde mir auch
nicht so taugen.

Wenn Du ein Hund wärst ? Wieso nicht ? Alles eine Frage der Perspektive :wink:)

Tja, Politiker in dieser

unserer Zeit sein zu wollen finde ich
gewagt. Und die Popstars werden ganz
schön verheizt. Wieviele Boygroups gibt
es denn heute für wie lange? Ich habe
gehört, mit den Backstreet Boys hat das
Sammelpostern in der Bravo aufgehört. Die
Stars sind schneller weg vom Fenster als
gesammelt. :smile:
Künstler… das finde ich attraktiv,
versuche mich ja schon von jeher als
Lebenskünstlerin :smile:

Ist jetzt vielleicht ziemlich verworren ,
das ganze. Aber ich denke, wer sich
solche grundlegenden Dinge nicht ab und
vorhält, ist vielleicht nicht ganz normal
:wink:

Hm. Du wolltest doch nicht ganz normal
sein.
Was willste nu? :smile:)

Nicht zu wissen was man will - ist ein Vorrecht der Jugend, von der ich immer ein Stück in mir erhalten möchte. Bisher ist es mir sehr gut gelungen !

Gruss
HM

Mit sonnigem Gruß,
Romana

Danke für die Zeit , die Du mir geopfert hast :smile:
HM

…da hab ich ja was losgetreten, Romana

Ach, Vertreter bist Du also :smile:)

Hi, Romana,

Hi Herr Meyer,

Hm… Hallo Herr Meyer,

laut einer Studie duschen Franzosen
weitaus weniger als Amerikaner. Doch wie
das eben so mit Statistiken ist…traue
keiner Statistik, die du nicht selbst
gefälscht hast.:smile:

OK, Man kann mit einer Statistik auch
beweisen, dass der Storch die Kinders
bringt !

Das ist doch auch so.:smile:

es freut mich, und das ist ernst gemeint,
Dich erheitert zu haben. Ich lache auch
gern, notfalls über mich.
Bei dem Posting ging es aber gar nicht so
sehr um meine Wenigkeit.

Sondern? Selbst wenn man meint für andere
zu fragen, tut man nicht in gewisser
Weise immer auch was für sich dabei -
egal auf welcher Ebene?

Natürlich, indem man sich um die Belange
seiner Mitmenschen kümmert, werden sie
ein bisschen zu den eigenen Problemen -
schließlich definiert man die eigene
Persönlichkeit auch über die Beziehung zu
anderen Menschenkindern

Ja.

Für mich kann
ich eben nur hoffen, nicht allzu normal
zu sein, und bei Lichte besehen, glaube
ich, dass ich manchmal ganz schön ein
„Rad abhabe“ :wink:))

Hast Du ein Fahhrad-Geschäft?

NEin - Kennst den Ausdruck nicht ? (=
einen an der Ratsche haben, nicht ganz
rundlaufen, übergeschnappt sein… und
all diese netten Sachen :wink:

Klar, kenne ich den Ausdruck, es war nur ein solcher meines etwas trockenen Humors. Nun, der Deine ist er offenbar nicht. :smile:

Ein Hobby von mir ist „Menschen
studieren“.

Tja, jedem seine Beschäftigungstherapie

-)

Why Not ? Andere sitzen allabendlich in
der Kneipe und/ oder vor der Glotze

Da kann man auch wunderbar Menschen studieren. :smile:

So versuche ich immer herauszufinden, WAS
ich an bestimmten Menschen mag oder nicht
mag.

Und was bringt’s?

Was sollte es denn bringen ? Was bringt
Briefmarkensammeln, Tischtennisspielen,
BWL studieren, Bergsteigen oder …
Verstehe dien Sinn DIESER Deiner Frage
nicht so recht. Muss denn alles was
bringen, messbar sein ? Darf man lachen,
lustig sein - es gibt da kein Geld für ?

Hm. Mir müssen die Dingen etwas bringen, ein Reiz muß dabei sein, sonst würde ich es nicht tun. Und es geht nicht immer um Geld, beileibe nicht.

Bei Personen, wo Sympatie/Antipatie
unbestimmter Herkunft ist, glaube ich
fast, dass diese ZU normal sind.

Eher ist Dir es ZU unbewußt. :smile:

Kann sein, schon. Du scheinst eher das
Grundlagenwissen hierzu drauf zu haben.
Bin halt ein ganz gewöhnlicher
unstudierter Mensch, der seine Brötchen
mit seiner Hände Arbeit verdient, und
sich trotzdem zuweilen den Kopf über Gott
und die Welt zerbricht.

Womit jemand seine Wurstsemmeln verdient, ob jemand studiert hat oder nicht, daß sagt noch lange nichts über dessen Fähigkeit zu denken aus. Ich kenne viele studierte Fachidioten. Ein Mann als Eremit auf einem Berg lebend kann viel weiser sein als so mancher Akademiker.

Wo man

weiß, WARUM man jemanden mag/ablehnt,
sind es sicherlich außergewöhnliche
Eigenschaften. Endlich kommt es auf jeden
selbst an - nicht jeder ist jedermanns
Sache.

Naja, ich denke ja sehr einfach. Das
Leben scheint schon kompliziert genug zu
sein. Und bei der Gelegenheit stießen mir
mal zwei Volksweisheiten auf „Gleich und
Gleich gesellt sich gern“ bzw.
„Gegensätze ziehen sich an“. Tja, und was
stimmt nun? Ich grübelte über diesen
„scheinbaren“ Widerspruch und kam zu der
Erkenntnis beides stimmt. Ist der Mensch
mit sich im Reinen, sozusagen in seiner
Mitte, gilt, „Gleich und Gleich gesellt
sich gern“.

Beispiel: Lerne ich gerne dazu, suche ich
mir Gleichgesinnte mit denen ich mich
austauschen kann und erfreue mich an
meiner Horizonterweiterung und an meiner
zunehmenden Allgemeinbidung, an meinem
Spezialistenwissen und an meiner
gewinnenden Weisheit.

Natürlich kann das auch ganz anders sein,
wenn ich in dieser Hinsicht nicht in
meiner Mitte bin. Das heißt, ich suche
mir keine adäquaten Gesprächspartner
sondern Leute denen ich geistig überlegen
oder auch unterlegen bin. Nehmen wir mal
geistig überlegen als Beispiel. Lade ich
bewußt oder eher zumeist unbewußt
Menschen in mein Leben ein, die mir
geistig unterlegen sind, so kann ich mich
an meiner großen Intelligenz erfreuen,
kann andere runterputzen und, und, und…
Derweil kann ich vielleicht gar nicht
erkennen, daß nur speziell ich mir etwas
ungebildetere Leute in mein Leben einlade
um mich künstich zu erhöhen. Oder ich
lade Menschen in mein Leben ein, deren
Intelligenz (für mich gibt es
verschiedene Formen davon) ich nicht
anerkennen kann. Angenommen, ich möchte
für alles logische Beweise, so werde ich
einen intuitiv noch so richtig
argumentierenden Menschen nie zustimmen.
Dahinter mag viel stecken können, zumeist
irgend ein Komplex, sei es besser sein zu
müssen als andere, Angst weniger zu
wissen, nur weil man langsamer lernt,
oder, oder, oder…

Dem habe ich nichts hinzuzufügen!

Nix zum Auseinandersetzen - schade. Und Übereinstimmung ist ja auch mal schön, so denn es eine ist.

Naja, ich habe jetzt nicht groß
nachgedacht. Sicherlich mag es bessere
Beispiele geben. Doch das Grundgerüst
stimmt für mich einfach. Wenn etwas nicht
im Gleichgewicht ist, gilt „Gegensätze
ziehen sich an“. Man lernt da nur die
andere Seite, das andere Extrem von sich
kennen. Jeder Mensch strebt zur Mitte,
zur Ausgewogenheit. Oft zieht es Männer,
die emotionsärmer sind zu sehr
emotionalen Frauen hin. Jeder sucht das
im anderen, was er bei sich selbst
vermißt, was ihn so oder so ergänzen
soll. Doch dann kann es eben auch
entsprechend bald zu Reibereien und
Enttäuschungen kommen, denn das was am
Anfang so anziehend war, im Prinzip
ebenso eine Überdosis ist, wie man sie
selbst hat (zu egoistisch - zu selbstlos,
zuviel Nähe beim anderen suchend - zuviel
Nähe vom anderen abblockend, zu überlegt
zu sein und nicht in die Hufe kommen - zu
wenig Aktionismus, zu wenig handeln…)

Ein Stefan Raab beispielsweise ist im
positiven Sinne verrückt, sein spontaner
messerscharf - ironischer Witz, seine
Albernheiten ( die keineswegs flach,
sondern hochintelligent sind) treffen den
Zeitgeschmack, während ein Dieter
Hallervorden sein MHD um 20 Jahre
überschritten hat ( Bitte kein Aufschrei

  • alles Geschmackssache !) - er ist nicht
    mehr verrückt, ein Komiker von vielen,
    austauschbar.

Ja, Geschmackssache. :smile:

Bleiben wir bei den „kleinen“ Leuten: Du
hast mit der Überlegung natürlich nicht
Unrecht, warum sich Leute wie Herr Meyer
mit solchen Problemen auseinandersetzen,
wo sie doch mit ihrem Leben im großen und
ganzen zufrieden sind.

Tja, das ist die Frage, ist Herr Meyer
mit seinem Leben im Großen und Ganzen
wirklich zufrieden? Ich frage mich das
bzw. er möge sich das doch selbst fragen.

-) Denn wer kommt denn sonst auf solche

Ideen, ist da nicht in einem verborgenen
Winkel, eine Unzufriedenheit, die man
vertuschen oder insgeheim damit
bearbeiten möchte? Denn wer zufrieden
ist, der ist meines Erachtens einfach. Je
zufriedener jemand in seinem Leben
geworden ist, umso weniger Fragen muß er
sich zum Leben stellen. Wer frägt, ist ja
immer noch auf der Suche, oder?

Richtig - und nicht richtig.
Sicher - wir lebten noch auf Bäumen ,
wenn einzelne Menschen nicht unzufrieden,
forschend, entwickelnd, lernend gewesen
wären !
Ich meinte aber mit „zufrieden“, nicht
einer dieser ewig negativen, nörgelnden
misstrauischen, anderen mit ihrem Missmut
das Leben schwer machenden Zeitgenossen
zu sein, sondern ein positiv denkender,
mit dem bisher erreichten zufrieden
seiender Mensch zu sein ! Trotzdem in die
Zukunft blickend, das Streben nach
Verbesserung ( nicht nur in materieller
Hinsicht ), nach noch mehr Anerkennung
durch andere und mich selbst. Bin da
sicher nicht auf dem TOTALEN Holzweg !

Hat ja niemand behauptet, daß Du auf dem Holzweg bist. Selbst würde ich das denken, so kann Deine Wahrnehmung der Realität doch eine ganz andere als die meine sein. Ich wollte ja auch nur zum Ausdruck bringen, daß ich es sehr naheliegend finde, daß ein Teil in Dir unzufrieden im Sinne von unzufrieden ist und der Erlösung, Veränderung, Transformation oder wie auch immer Du es nennen magst, anstrebt. Dennoch können natürlich viele Teile in Dir zufrieden sein.

Hin und wieder

stellt man sich doch die Frage: Wer bin
ich ( was gut wäre ) oder: Wer will ich
sein ( nicht so gut ). Angenommen, ich
würde jemand anders sein wollen, dann
doch bestimmt nicht ein anderer Herr
Meyer oder ein Otto Normalverbraucher,
sondern vielleicht, ein Popstar,
Künstler, Politiker , oder möglicherweise
auch ein Hund- weiss der Deibel…

Hund, auja, dann zahlen andere für mich
die Steuern, aber so ein Hundeleben… nix
wie Flöhe… und Chappi würde mir auch
nicht so taugen.

Wenn Du ein Hund wärst ? Wieso nicht ?
Alles eine Frage der Perspektive :wink:)

Naja, ich höre ungern auf ein Herrchen. Mein Ding wäre es sicherlich nicht.

Tja, Politiker in dieser

unserer Zeit sein zu wollen finde ich
gewagt. Und die Popstars werden ganz
schön verheizt. Wieviele Boygroups gibt
es denn heute für wie lange? Ich habe
gehört, mit den Backstreet Boys hat das
Sammelpostern in der Bravo aufgehört. Die
Stars sind schneller weg vom Fenster als
gesammelt. :smile:
Künstler… das finde ich attraktiv,
versuche mich ja schon von jeher als
Lebenskünstlerin :smile:

Ist jetzt vielleicht ziemlich verworren ,
das ganze. Aber ich denke, wer sich
solche grundlegenden Dinge nicht ab und
vorhält, ist vielleicht nicht ganz normal
:wink:

Hm. Du wolltest doch nicht ganz normal
sein.
Was willste nu? :smile:)

Nicht zu wissen was man will - ist ein
Vorrecht der Jugend, von der ich immer
ein Stück in mir erhalten möchte. Bisher
ist es mir sehr gut gelungen !

Es ist ein Audruck von Lebendigkeit. Wer immer weiß was er will, dem glaube ich nicht. :smile: Dazu ist das Leben viel zu sehr im Fluß.

Gruss
HM

Mit sonnigem Gruß,
Romana

Danke für die Zeit , die Du mir geopfert
hast :smile:

Dito.

Allerdings wird es langsam mit dem untereinander posten und antworten etwas schwer. Hm. Ich war einfach drauf angesprungen, da ich geade gestreßt war. Aber vielleicht nehmen wir ja beide was mit.

Mach’s gut,
Romana

HM

Hi, Romana,

so denke ich auch; man wird von einem Gespräch mit anderen Menschen keinesfalls dümmer !

Alles Gute Dir !
HM

PS: War schön mit Dir gepostet zu haben :smile: