Kureinrichtung für Psychosomatische Erkrankungen

Wir haben in der Familie einen schweren Fall
von Depressionen und Suizidgefahr.Auch Besuche bei Psychologen ,Beratungsstellen,usw. halfen bis jetzt wenig.Die Person ist zur Zeit nicht arbeits-
fähig und wir leiden alle ziemlich stark
unter seinem Druck.Er war schon einmal in einer Psychatrischen Klinik wegen Suizid-
gefahr,die haben ihn aber einfach als,ge-
heilt" entlassen und nun sind wir wieder da wo
wir schon mal waren,nur noch schlimmer!Er
weigert sich auch nochmals in so eine Ein-
richtung zu gehen(Das war auch sehr heftig
was da abging)!Wir versuchen gerade bei der AOK eine Kur zu beantragen.Hat jemand Erfahr
ung mit solchen Einrichtungen?Kann mann eine
empfehlen(Wir wissen schwierig)?

Hallo Michael,
Es hängt davon ab, wo du wohnst!
Im München gibt es Harlaching, eine sehr gute Klinik. Ein Platz da wird am Rechts der Isar vermittelt. Hier gibt es auch die Arche, die spezializiert in Selbstmordverhütung ist.
Wo wohnst du eigentlich?
Alles Gute
Carla

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Wir wohnen im Ruhrgebiet

hallo michael,

ich war wg. depressionen, essstörungen… schon zwei mal in einer psychosomatischen klinik, hat mich beim zweiten mal auch ein ganzes stück weitergebracht.
ich denke mir hat das nur geholfen, weil ich erkannt habe, dass ich ein problem habe, bei dem ich professionelle hilfe brauche und ich deshalb auch bereit war mir helfen zu lassen.
du schreibst, dass dein die person, um die es sich dreht, nicht bereit ist nochmal in eine klinik zu gehen. ich denke, dann hat das ganze auch keinen sinn. du kannst eine super-erfolgversprechende klinik mit den besten referenzen ausfindig machen, aber wenn er seine mitarbeit verweigert, nützt das alles nichts. erst wenn er etwas verändern möchte, dann kann sich für ihn was verändern.

natürlich verstehe ich deine ängste und sorgen, aber ein bisschen initiative muss auch von ihm kommen.(ich weiss, das ist so leicht gesagt!)
wenn du noch fragen hast kannst du mir gerne mailen.

gruss, ines

Hallo,

grüße Dich. Magst Du sagen wie die Diagnose lautet? Als Anhängerin ganzheitlicher Medizin empfehle ich Dir Dich an Therapeuten mit Systemischer Familientherapie bzw. an Heilpraktiker (Homöopathen) zu wenden.

Ferner gibt es ganz neu im Panda Versand (www.panda.de), ein Versandhandel mit Naturprodukten, wovon ein Teil an den WWF geht, auch eine Kooperation mit einer Krankenversicherung, die man ganz oder als Zusatz verwenden kann.

Du kannst Dir ja für „Securvita“ gerne mal unter der kostenlosen Rufnummer: 0800 - 600 22 22 Informationsmaterial zusenden lassen.

Alles Gute,
Romana

PS: Die DAK soll auch Kuren mit ganzheitlichem Ansatz anbieten.

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Wir wohnen im Ruhrgebiet

Da kenne ich mich nicht aus, aber ich werde schauen, ob ich mich danach erkundigen kann!
Alles Gute
carla

Sie schreiben nicht, ob es sich hier um einen Mann oder Frau handelt.
Wurden auch alle körperlichen Untersuchungen durchgeführt um festzustellen, da körperliche Ursachen ausgeschlossen sind.
solche können sein: Lebensmittelallergie, andere Allergien, bei Männern fehlen des männlichen Hormons Testosteron.
Klinik: Niedersächsische Landesklinik Tiefenbrunn, Rosdorf bei Göttingen

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Hallo!

Wir haben in der Familie einen schweren Fall von Depressionen

Bei psychosomatischen Erkrankungen ists meist umgekehrt: Ausgangspunkt sind körperliche Beschwerden zu denen man keine körperlichen Ursachen findet. So sucht man dann nach seelischen. Was Du beschreibst würde ich deshalb nicht zu den psychosomatischen Erkrankungen zählen. Eine psychosomatische Kur hätte dann keinen Sinn.

Bei schweren Depressionen, die sich mit Beratung nicht mildern lassen, könnte es sich um eine endogene Psychose handeln. Wie eine genaue Diagnose gestellt wird, weiß ich nicht. Relativ häufig erscheint die Krankheit in einem Wechsel zwischen überschwenglicher Manie und dann wieder starker Depression, muß aber nicht.

Die genaue Ursache solcher Psychosen (zu denen auch Schizophrenie gehört) ist nicht bekannt. Jedenfalls können sie nach meinem Kenntnisstand nur mit Medikamenten behandelt werden, die in Stoffwechselprozesse des Gehirns eingreifen. Dabei kann ein Aufenthalt in einer psychiatrischen Klinik, evtl. auch auf einer geschlossenen Station sinnvoll sein, um bis zu einem ersten Behandlungserfolg das Risiko von Selbstmord zu verringern.

Sollte es sich tatsächlich um eine Psychose handeln, sind homöopathische Medikamente riskant, weil sie als Placebo wirken, was hierbei nicht reicht.

Behandlung unter Zwang hat es keinen Sinn. Was sind denn die Gründe für die völlige Ablehnung der Klinik? Vielleicht ändert sich die Einstellung, wenn derjenige nach korrekter Diagnose mehr über seine Krankheit erfährt.

Übrigens sind Psychosen zwar behandelbar, aber nicht unbedingt heilbar. Die Mutter eines Freundes nimmt seit vielen Jahren Medikamente und hat so ihre Lage im Griff. Dennoch gibt es bei ihr noch immer Phasen, die etwas stärker ausgeprägt scheinen, als man das bei ‚normalen‘ Leuten kennt.
Ebenso gut ist möglich, daß man eine depressive Phase erlebt und nach einigen Monaten wieder ok ist.

Tschuess, Sven.