Geltungsdrang im Unternehmen

Geltungsdrang und Narzißmus
Hi Christian

was du beschreibst - rücksichtsloser Geltungsdrang, Egozentrismus, Egoismus, Selbstaufwertung durch Abwertung anderer, Unfähigkeit, Kritik angemessen zu verarbeiten - deutet in die Richtung der narzißtischen (genauer: narzißtisch gestörten) Persönlichkeit.

Deren Eigenschaften finden sich unter Führungskräften besonders häufig.
Die Grundstrukturen dieser Eigenschaften sind für ein effizientes Führungsverhalten vermutlich sogar notwendig (andere Modelle von Führungsverhalten bewähren sich nur unter ganz speziellen Umständen), aber sie verbinden sich eben sehr oft mit gestörtem Selbstmanagement und Beziehungsunfähigkeit (umgangssprachlich könnte man von Charaktermängeln sprechen) und wirken sich daher auf die Motivation der Mitarbeiter katastrophal aus. Schäden, die daraus entstehen, werden diese Personen niemals sich selbst, sondern immer den anderen zuschreiben.

Ich habe über solche Persönlichkeiten hier schon einiges gepostet, vielleicht findest du etwas für dich Nützliches dabei:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Wie kann ich mich verhalten.

Dafür gibt es - außer „aushalten“ - kaum generelle Vorschläge. Ein Konfliktmanagement setzt immer detailliertere Kenntnisse über diese Person voraus, und vor allem auch über die Personen, die mit ihr umzugehen gezwungen ist. Korrigierbar ist das Verhalten nur in den Fällen, wo so jemand die Folgen seines Verhaltens einsieht und sich dann selbst (in Form privater Coachings) über Möglichkeiten der Schadensbegrenzung kundig macht. Auch mit den Mitarbeitern müssen in solchen Fällen ganz individuelle Verhaltenstaktiken ausgearbeitet werden.

Gruß

Metapher

Hallo,
nur zwei Nachfragen

Habe einen Vorgesetzten der jeden Unternehmenserfolg als
seinen persönlichen Erfolg und aufgrund seiner Leistungen vor dem Personal verkauft.

Personal = Vorgesetzte von ihm oder ihm Unterstellte ?

Ich habe dann dies auch schon richtig gestellt.
Darauf reagiert dieser Vorgesetzte dann sehr gereizt.

Wo richtiggestellt - unter vier Augen oder vor versammelter Mannschaft ?

Gruss
Enno

Narzißmus
Lieber Metapher!

Deren Eigenschaften finden sich unter Führungskräften
besonders häufig.
Die Grundstrukturen dieser Eigenschaften sind für ein
effizientes Führungsverhalten vermutlich sogar notwendig

Warum?

Liebe Grüße

@Christian:

  1. Meiner Erfahrung nach ist dies eine von mehreren typischen charakteren für leitende Positionen.
  2. Da es Dein Chef ist ist es gefährlich, wenn Du ihn vor sich selbst schützen willst und befürchtest, daß die Motivation einbrechen könnte. Kündige das lieber seinem Vorgesetzten im Vier-Augen Gespräch an und bleibe dabei, dnn kannst Du vielleicht in einem Jahr seine Position einnehmen.
  3. Manche Vorgesetzte mit diesen Eigenschaften sind erfolgreich, manche nicht. Das liegt aber an der Philosophie der Firma, nicht an Dir. Dein Engagement in Ehren, aber Zivilcourage ist auf der Straße gefragt, nicht im Unternehmen.
    Das ist zumindest meine Erfahrung, vielleicht ist es in eurem Unternehmen aber auch ganz anders.

@Metapher: Woher nimmst Du die Gewissheit, daß die Symptome so ausgeprägt sind, daß es sich um eine psychische Störung handelt? Übrigens riesenkompliment für Deine Ausführungen über narzißtische Störungen. Das ist für mich brandheiße Information und ich bin dankbar, daß ich nun einen so kompetenten und kurzen Abriß mit nachvollziehbaren Beispielen habe. Und ich komme erneut zu dem Schluß:

Gutachter irren. Ausnahmen bestätigen die Regel.

AndyM

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo,

Deren Eigenschaften finden sich unter Führungskräften
besonders häufig.
Die Grundstrukturen dieser Eigenschaften sind für ein
effizientes Führungsverhalten vermutlich sogar notwendig

Warum?

weil sich Personen ohne Geltungs- und Machtbedürfnisse sich eher
unterordnen und einfügen somit nicht so gut als
Führungspersönlichkeit eignen.
Gruß Uwi

Gutachten? :smile:
Danke für das feedback. Aber

Woher nimmst Du die Gewissheit, daß die Symptome so ausgeprägt sind, :daß es sich um eine psychische Störung handelt?

ich sehe nicht, wo ich eine solche Gewißheit geäußert habe. Und glaubst du im Ernst, aus solchen spärlichen und im Grunde nichtssagenden Andeutungen könne irgendjemand ein „Gutachten“(!?) erstellen? (ja, ich weiß, ich habe auch schon Haarsträubendes solcher Art gesehen)

ok - Ich jedoch sagte vielmehr „deutet in die Richtung[!] der narzißtischen Persönlichkeit“. Dagegen wäre eine Diagnose „narz. Persönlichkeitsstörung“ auf diesem Wege überhaupt gar nicht möglich, abgesehen davon, daß die Hinweise dafür eh gar nicht geeignet wären. Sie läge auch gar nicht an, sondern bestenfalls, wenn eine solche Person sich von sich aus in therapeutische Beratung begäbe. Das aber wiederum geschieht äußerst selten, denn wenn es deswegen zu Konflikten im sozialen Beziehungsgefüge kommt, sind doch immer die anderen schuld :smile:

Die Korrektur „narzißtisch“ %→ „narzißtisch gestört“ machte ich vielmehr nur zur Information, daß dieser verkürzte Ausdruck nicht ganz korrekt ist, denn einen narzißtischen Aspekt hat jede Persönlichkeit, ganz besonders eine solche, deren diesbezügliches Verhalten gerade nicht zu Interaktionskonflikten führt. Das „gestört“ ist also nicht diagnostisch zu verstehen, sondern als Kennzeicnung für ein konfliktproduzierendes Verhalten.

Das ganze war auch nur zur Information für den Fragesteller gemeint. Es ist bei problematischem Verhalten meist nützlich, zu wissen, daß die krasseren Formen davon durchaus bekannt sind. Auch wenn diese Eigenschaften nicht ausreichen würden, um die international vereinbarten Bedingungen für die Diagnose „Persönlichkeitsstörung“ zu erfüllen, ist es oft nützlich, zu wissen, daß sie sich Umfeld einer bestimmten PSt. xyz befinden. Aus den sonstigen Eigenschaften, die meist mit den beobachteten gemeinsam auftreten, ergeben sich manchmal Hinweise für den konfliktvermeidenden Umgang mit solchen Personen.

Gruß

Metapher

Hi Christian,
solche „Boss“-Typen habe ich immer in extrem hierarchisch geführten Betrieben kennenlernen „dürfen“, wo das nach oben schleimen und nach unten treten noch als Garantie für eine Karriere galt. In einem gesunden Unternehmen haben solche Typen heute keine Chance mehr. Es gab mal in den 70er Jahren ein Buch, das hieß „Das Peter-Prinzip“. Kernaussage dieses Buches war: „Jeder wird befördert bis zur Stufe seiner Unfähigkeit“. Das wird auch bei diesem Vorgesetzen - so wie Du das beschreibst - der Fall sein. In sog. „flachen“ Hierarchien oder Unternehmen, die in Konfliktfällen sog. Supervisoren hinzuziehen, würde so ein Typ mit seinem Verhalten sofort auffliegen. Also handelt sich es sich um so etwas wie eine „Familien-“ sprich: Unternehmenskrankheit. Da hast Du als das „leidende Kind“, d.h. das scheinbar schwächste (weil aufmerksamste und damit eigentlich stärkste) Glied in der Kette kaum eine Chance. Manchmal ist es dann besser, einen Schlussstrich zu ziehen und sich einen Job zu suchen, wo die eigenen Fähigkeiten auch anerkannt werden.
LG,
Anja

Hi,
dein Vorgesetzter ist mit seiner Aufgabe überfordert. Weil er deshalb nicht erfolgreich ist, muss er ständig wortreich „Erfolge“ anpreisen, damit es auch der Dümmste merkt.
Dass das so ist, liegt an eurer Unternehmens"kultur".
In Anführungsstrichen deshalb, weil euer Unternehmen leider zu denen zählt, die sich über sowas wie Kultur keine Gedanken machen, die Geschäftsführung (vermutlich handelt es sich bloss um „Besitzer“) also einer ihrer wichtigsten Aufgaben nicht nachkommt.
Das wichtige daran ist, dass du das nicht ändern kannst.
Wenn du deinen Vorgesetzten angreifst, dann kommt irgendwann der Punkt, an dem dein Vorgesetzter zu unfairen Mitteln gegenüber dir greifen „muss“.
Aus der Ferne gesehen, also ohne weitere Information, kann ich dir nur 2 Dinge raten: Zurücklehnen und deine Ressourcen mehr auf den Freizeitbereich verlagern, oder nach eineer neuen Arbeit umsehen.
Gruss,

Hallo Metapher,

Du sprichst mir aus der Seele. Wenn sowieso nur die anderen schuld sind, warum nicht im Umgang mit diesem Menschen eben dies berücksichtigen anstatt ihm das immer wieder vorzuwerfen.

Hast Du einen ähnlichen Abriß über paranoide Störungen bzw. paranoide Realitätsverzerrungen? Und vielleicht auch über Borderline?

Bin halt kein Fachmann, sondern Ingenieur, und manche Begriffe werden im Volksmund tatsächlich etwas anders verstanden als in der Psychologie.

Grüße, AndyM

Hallo peet,

Deren Eigenschaften finden sich unter Führungskräften
besonders häufig.
Die Grundstrukturen dieser Eigenschaften sind für ein
effizientes Führungsverhalten vermutlich sogar notwendig

Warum?

aus Spaß an einer Vermutung und weil Metapher noch nicht geantwortet hat, lasse ich auch noch eine Überlegung los:
Führungskräfte müssen ein gewisses Maß an Egozentrik vermitteln, weil ein Selbstbewußter zielsicher und damit leitungsfähig auf seine Befehlsempfänger wirkt (auch aus Gründen des Strafgehorsams).

viele Grüße
grilla

Führungsrolle
Hi peet

Warum?

im Grunde ist es durch Uwi und grilla ja schon beantwortet.

Zur Führungsposition gehört einerseits ein hohes Maß an Selbstsicherheit und pychischer Stabilität. Damit ist zumindest ein gesundes Abgrenzungsvermögen verbunden - natürlich neben dem Interesse an der Macht, das hier aber sowieso vorauszusetzen ist. Kritik oder sogar Mißerfolge dürfen eine solche Persönlichkeit also nicht aus dem Gleis bringen.

Anderserseits ist die Position je gerade durch die Abhängigkeit anderer definiert. Sie besteht darin. Dadurch ist die Führungsrolle selbst wiederum abhängig von den anderen, die sie führt. (Diese Dialektik ist im Kapitel „Herrschaft und Knechtschaft“ in Hegels Phänomenologie des Geistes gut beschrieben).

Bei der narzißtisch gut organisierten Persönlichkeit wird diese Dialektik bewältigt - zum Wohl des Ganzen. Beim gestörten Narzißmus aber lebt die Selbstsicherheit des einen allzusehr nur von der Unterordnung der anderen und nimmt deren Leistung als Erfolg für sich statt als Erfolg für das Ganze. Und dann haben wir solche Erscheinungen wie beschrieben.

Soweit mal in Kurzform.

liebe Grüße zurück

Metapher

Strafgehorsam :frowning:
Hallo Grilla,

weil ein Selbstbewußter zielsicher und damit
leitungsfähig auf seine Befehlsempfänger wirkt (auch aus
Gründen des Strafgehorsams).

Strafgehorsam - versus Motivationsakzeptanz

Du hast mir wieder mal vor Augen geführt, warum ich keine Führungskraft werden wollte/möchte - „Strafgehorsam“ - da rollen sich bei mir alle Nervenendigungen ein.

Ich bin ein Vertreter der Motivationstrategie - und vertraue auf die Einsichtsfähigkeit von Menschen.

Gruß
karin

Abriss BS
Hi Andy

Hast Du einen ähnlichen Abriß über paranoide Störungen bzw. paranoide Realitätsverzerrungen? Und vielleicht auch über Borderline?

Über Borderline hier einige Postings von mir:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
(auch die darin zitierten Links)
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
sowie
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

… manche Begriffe werden im Volksmund tatsächlich etwas anders verstanden als in der Psychologie.

klar, und dafür ist so ein Forum ja da, um ggf. Mißverständnisse aufzuheben :wink:

Gruß

Metapher

Hallo Karin,

Du hast mir wieder mal vor Augen geführt, warum ich keine
Führungskraft werden wollte/möchte - „Strafgehorsam“ - da
rollen sich bei mir alle Nervenendigungen ein.

Führungskraft sein kann schon Spaß machen, das hängt von den Leuten ab, die man anleiten darf.

Ich bin ein Vertreter der Motivationstrategie - und vertraue
auf die Einsichtsfähigkeit von Menschen.

Ich hatte einmal eine Gruppe Frauen „unter mir“, die sich nur mit Androhung von Sanktionen bewegen ließen (auch eine Form von Motivationsstrategie). Grausam, demütigend und demotivierend so mit erwachsenen Menschen umgehen zu müssen. Davon abgesehen ist es für einen Chef sehr anstrengend so agieren zu müssen, weil er ständig kontrollieren muss.

viele Grüße
grilla

Hallo Grilla,

Führungskraft sein kann schon Spaß machen, das hängt von den
Leuten ab, die man anleiten darf.

zeichnet sich eine Führungskraft nicht auch dadurch aus, dass sie die Fähigkeit besitzt, sich in verschiedenartige Menschen einfühlen zu können?

Ich bin ein Vertreter der Motivationstrategie - und vertraue
auf die Einsichtsfähigkeit von Menschen.

Ich hatte einmal eine Gruppe Frauen „unter mir“, die sich nur
mit Androhung von Sanktionen bewegen ließen (auch eine Form
von Motivationsstrategie). Grausam, demütigend und
demotivierend so mit erwachsenen Menschen umgehen zu müssen.

Hast Du versucht, verschiedene Motivationsstrategien anzuwenden?
Ich denke (Brainstorming) an:
-Lob (!)
-persönliche Anerkennung
-am Pflichtbewusstsein packen
-auf die Wechselwirkung in der Gruppe hinweisen
-auf die Wichtigkeit der Tätigkeit hinweisen
-Erfahrungswerte respektieren
-Selbstbewusstsein stärken
-Fähigkeiten anerkennen
-Fehler eingestehen dürfen
-sich bestätigt fühlen
-Belohnung
usw.

Davon abgesehen ist es für einen Chef sehr anstrengend so
agieren zu müssen, weil er ständig kontrollieren muss.

Genau - deshalb scheint mir der Weg über die Einsichtsfähigkeit der Mitarbeiter doch der Beste zu sein.

Meine Erfahrungswerte beschränken sich auf Zivis, Schüler(innen) der Kranken- und Altenpflege und auf Kollegen, ich hatte jedoch „fast nie“ Probleme mit der Motivation, nachdem ich mich dementsprechend erklärt hatte - natürlich war Das manchmal ein längerer Prozess.

Gruß
karin

Lieber Christian,
Dein Vorgesetzter hat offenbar eine NARZISSTISCHE PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG, die Du mit noch so viel gutem Willen und Engagement nicht ändern können wirst. Es handelt sich dabei um eine sogenannte FRÜHE STÖRUNG, die im ersten halben Lebensjahr des Säuglings erworben wird und als Kern-Neurose zu den schwer behandelbaren gehört.
Es tut mir leid, Dir keine positivere Nachricht übermitteln zu können. Love it or leave it, wäre hier die Devise.
Gruss von Branden

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Geltungsdrang and all that
Hi von Branden

Dein Vorgesetzter hat offenbar eine NARZISSTISCHE PERSÖNLICHKEITS-STÖRUNG,
die Du mit noch so viel gutem Willen und Engagement nicht ändern können wirst.

Das ist unverantwortlicher Unsinn, auf der Basis solcher spärlichsten Informationen eine Diagnose definitiv zu behaupten. Und dann auch noch, ohne die Person auch nur von Ferne gesehen zu haben.

Es ist mir nichts Neues, daß Ärzte für Psychotherapeutische Medizin das so handhaben. Ich frage mich immer nur: Wo habt ihr gelernt, daß man so mit diesen sensiblen Dingen umgehen darf?

Vielleicht doch erstmal lesen, was die anderen so geschrieben haben?

Ansonsten herzlich willkommen im w-w-w.

Gruß

Metapher

6 „Gefällt mir“

Hallo Herr Doktor,

obwohl ich häufiger einmal Metapher widerspreche(n muß), hat er in diesem Fall absolut recht. Das, was Sie in Ihrem Posting machen, das empfinde ich als einen Kunstfehler ersten Ranges. Kürzlich habe ich erst einen Laien hier gebeten, nicht so schnell mit Ferndiagnosen bei der Hand zu sein. Was soll ich nun bei Ihnen sagen? Sie müßten doch gelernt haben, wie man fachlich korrekt diagnostiziert. Sie müßten sich doch im klaren sein, wie schwierig es gerade ist, eine Persönlichkeitsstörung zu diagnostizieren. Stattdessen ferndiagnostizieren Sie aufgrund eines kurzen Textes, in dem ein User per Internet etwas über einen Dritten erzählt. Schon einmal den Gedanken gehabt, daß das, was jemand über einen anderen schreibt, nicht in jedem Fall den Tatsachen entsprechen muß und schon deshalb nicht ausreicht, um eine Diagnose zu stellen? Kein noch so gutes Klassifikationssystem und keine noch so gute wissenschaftliche Forschung kommen dagegen an, wenn die angeblichen „Profis“ sich einfach über die Regeln der Kunst hinweg setzen. Ich bin schlicht entsetzt, auch wenn ich weiß, daß so etwas kein Einzelfall ist.

Dipl. Psych. Oliver Walter

6 „Gefällt mir“

Verehrter Kollege von der psychologischen "Bruder"fakultät,
nun tun Sie mal nicht so etepetete. Wenn Sie genauer hinschauen, habe ich nicht umsonst das Wörtchen „OFFENBAR“ dahin gesetzt und mich auf einen geshilderten Fall GRUNDSÄTZLICH bezogen, also alles andere als eine Ferndiagnose gestellt.
Gruss von Branden