Tourette-Syndrom

Hallo!

Wir haben neulichst im Psychologieunterricht einen Film über das Tourette-Syndrom angeschaut. Nun würde mich interessieen wie dieses zustande kommt bzw. wie es entsteht, ob es vererbbar ist usw.
Da mein Lehrer mir dazu so gut wie garnichts sagen konnt hoffe ich daß Ihr mir dazu ein paar Infos schicken könnt. Das wäre echt super.

Vielen Dank
Chris

Hi Chris
die Ursachen sind noch nicht eindeutig geklärt, allerdings tritt eine vermehrte Häufung in Familien auf, auch kommt es meist bei männlichen Personen vor.
Vielleicht versuchst Du mal eine Suchmaschine mit „Gilles de la Tourette Syndrom“.
Gruss
Rainer

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Da mein Lehrer mir dazu so gut wie
garnichts sagen konnt hoffe ich daß Ihr
mir dazu ein paar Infos schicken könnt.
Das wäre echt super.

Wie gut ist Dein Englisch? Einen nicht ganz leichten Text, der sich auch mit der Vererbung des Syndroms beschäftigt, habe ich hier

http://www.chadd.org/tsprime.htm

gefunden.

Gruß
Michael

Hallo Chris,

in den empfohlenen Websites wirst Du alles finden, doch kurz gefasst kann ich Dir schon etwas dazu sagen, weil mein jüngerer Sohn auch betroffen war.

Die Informationen der Tourette-Gesellschaft Deutschland hatten uns sehr geholfen.
Das Schwierigste ist zunächst, überhaupt die richtige Diagnose zu dieser Zwangserkrankung zu bekommen. Der 5. Arzt war dazu in der Lage!
Deshalb geht die Liga davon aus (die mit den Ligen in aller Welt in Verbindung steht), dass die überwiegende Zahl der Fälle nicht diagnostiziert wird - es gibt weniger auffällige und extrem auffällige Betroffene. Hierbei überwiegt bei weitem die Zahl der geringer Betroffenen. Zum Glück mindern sich die Symtome nach der Pubertät, bzw. verschwinden fast völlig, bei den meisten. -
So war es auch bei meinem Sohn. Er ist jetzt 17 und zum Glück - mit seltenen Ausnahmen - total erscheinungsfrei.
Manche behalten es auch im Erwachsenenalter.

Die derzeitigen Forschungsergebnisse sprechen dafür, dass ein gestörter Stoffwechsel eines Neurotransmitters, des Dopamins, vorliegt. Man vermutet aber, dass andere Neurotransmitter, z. B. Serotonin, ebenfalls betroffen sind.
Genetische Studien weisen darauf hin, dass es zumindest auch eine erbliche Form des TS gibt (dominantes Gen).

Bei einer Jahreshauptversammlung kam z. B. zur Sprache, dass man eigentlich normal damit leben kann (auch ohne Medikamente, da Nebenwirkungen +++), wenn nicht die Umgebung wäre, die entsprechend verständnislos bis ärgerlich darauf reagiert. Aber dagegen hilft nur Aufklärung!
Gruß, Renate

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hallo chris,
unter www.tourette.de findest du bestimmt antworten auf deine fragen.
lea