Hallo zusammen,
ich arbeite in einer Werbeagentur und soll eventuell eine Kampgane zum Thema Selbstmord machen. Ziel ist natürlich nicht, daß sich jetzt alle Leute umbringen. Nein, es ist eine sog. Socialkampagne deren Aufgabe es ist, das Tabuthema Suizied „gesellschaftsfähig“ zu machen und Spenden für eine Organisation zu generieren.
Könnt ihr mir Eure Meinungen, Ansichten und Erfahrungen zum Thema Selbstmord mitteilen?! Wie gehen wir damit in unserer Gesellschaft um? Ist es wirklich ein Tabuthema über das man nicht gerne spricht??? Schreibt einfach drauf los. Wie sollte Eurer Meinung nach eine Kampagne mit diesem Thema umgehen?
Vielen Dank für Eure Hilfe.
Gruß Oli
Hi,
ich habe keine Ahnung von Psychologie, aber ich glaube, dass besonders Teenager sehr selten sterben wollen, sondern „nur“ Aufmerksamkeit erregen wollen. Den Satz „Ich bringe mich um.“ oder „Ich will sterben.“ hat vielleicht jeder schon mal gedacht oder gesagt und ich kenne nicht wenige, die „schon mal auf dem Fensterbrett standen“. Ich persönlich hab Schmerzmittel- und Schlaftabletten gesammelt.
Das soll nicht heißen, dass alle Teenager suizidgefährdet sind, das sind wohl die wenigsten.
Aber da so viele Jugendliche sich (geistig und reell) die Möglichkeit schaffen, sich umzubringen, reicht bei manchen vielleicht schon wenig, um das dann auch
zu machen.
Susan *diesehrfrohistnurpotentielleselbstmörderzukennen*
Hallo Oliver
In einem Buch habe ich auch einen sehr interessanten Ansatz gelesen. Da hieß es, wer Selbstmord begeht hat einen langen Leidensweg hinter sich, im Laufe dessen er sich gedemütigt und von allen unverstanden und ausgegrenzt fühlt (nur mal ganz knapp gesagt, stand da länger). Sich dann das Leben zu nehmen ist quasi der Versuch, das letzte bißchen Würde, das er vor sich selbst noch besitzt, zu wahren, indem er den Entschluß setzt: „mit mir nicht mehr!“ und eben „geht“, um den anderen die Möglichkeiten weiterer Demütigungen zu nehmen. Eine sehr interessante und mal ganz andere Ansicht als immer nur die: die wissen nicht weiter und sind zu „feige“ oder haben keine Ahnung, jemanden um Hilfe zu fragen. Auch solchen Schwachsinn hab ich schon gehört von Bekannten, die dazu eine „Meinung“ hatten.
Tschüssi Kerstin
Vorletztes Wochenende hat sich eine liebe Kollegin von mir das Leben genommen.
Jeder der sie kannte war schockiert, sie war (nach außen hin wie man jetzt sagen muß) lebenslustig, kommunikativ, immer gut drauf, ein rundum positiver Mensch mit Mann und einem 13jährigen Sohn - keine nach außen sichtbaren Probleme.
Das Thema IST Tabuthema, denn die Gründe wieso es dazu kam werden in unserer Firma totgeschwiegen, jeder flüstert, daß man darüber nicht reden solle.
Aber ich finde es wichtig auch für uns als Kollegen/innen, daß darüber gesprochen wird, denn auch WIR trauern, auch WIR wollen gerne ‚verstehen‘ (oder es zumindest versuchen), unsere Trauer ‚verarbeiten‘.
Und - bei einem Selbstmord sind auch die nahen Freunde / Verwandten anders betroffen als wenn jemand durch einen Unfall o.ä. ums Leben kommt, weil sich JEDER Gedanken und Vorwürfe macht, ob man die Anzeichen nicht hätte erkennen müssen, ob man es selber nicht hätte irgendwie verhindern können.
Ich habe es mehrfach erlebt, daß sich Leute umbringen, denen man nichts anmerkt vorher - die, die es ankündigen oder damit drohen tun es meistens nicht, sondern möchten Aufmerksamkeit, Hilfe.
Meine Meinung: niemand oder nichts auf der Welt ist es wert, sein eigenes Leben dafür wegzuwerfen.
Aber: wenn man(n)/frau einen Knopf am Bauch hätte, den man nur zu drehen bräuchte um sich umzubringen, wäre die Menschheit sicherlich bereits ausgestorben, denn jeder macht sich in manchen Lebensphasen solche Gedanken.
Deswegen finde ich es wichtig, das Thema zu enttabuisieren, solch eine Kampagne wie Du sie planst kann dazu beitragen. Ich würde die Betroffenheit der Verwandten/Freunde zeigen, vielleicht in kurzen Interviews.
Gruß Helga
Hi,
vor Jahren hatte ich eine junge Bekannte, mit der ein gemeinsames Treffen zur Lichterkette am 6.12.19?? nicht klappte. Ich hatte auf einmal so ein eigenartiges Gefühl. Ja, sie war schizophren. Ja, es war teils sehr schwierig mit ihr zu reden. Ich wußte nie wie sie gerade drauf ist oder drauf kommt. Ganz stark hatte ich auf einmal das Gefühl, sie würde sich was antun. Ich überlegte zwar, ihre Oma anzurufen, bei der sie wohnte, doch ich traute mich nicht. Heute muß ich sagen, daß ich mich leider nicht traute. Diese junge Frau, 20, sprang von einer Brücke, und wie ein Wunder überlebte sie a, den Sturz und b, überfuhr sie keins der vielen vorbeifahrenden Autos. Sie lag über ein Jahr im Krankenhaus, hatte x-Knochenbrüche, als sie wieder laufen lernte, hatte sie Schwierigkeiten mit dem ganzen Bewegungsapparat. Tja, heute würde ich lieber einmal zuviel fragen als zu wenig. Ich habe mich danach geschämt und mir auch Selbstvorwürfe gemacht, was ist das Gefühl eventuell blöd angeredet zu werden, weil niemand so eine Botschaft ernstnehmen will und weil man sich täuschen könnte, gegen einen tatsächlichen Suizid und den Verlust eines Menschen, der dazu ansich gerne leben würde, der nur im Moment mit seinem Leben nicht zurecht kommt?
Ja, manche Menschen wollen mit ihrem Suizidversuch nur Aufmerksamkeit erregen, Hilfe finden. Doch das reicht ja auch.
Die Frage ist, weswegen schauen Menschen weg, wenn jemand sich scheinbar das Leben nehmen möchte? Was könnte den nicht sehen wollenden Menschen schlimmstenfalls passieren?
Ansich ist das Thema Tod generell ein Tabuthema.
Ich könnte mir vorstellen, daß es interessant ist, mal Leute zu interviewen, weswegen sie sich das Leben nehmen wollten und wie sie heute zu ihrem Leben stehen und wie es dazu gekommen ist, daß sie ihr Leben heute lebenswert-er sehen? (was hoffentlich so ist, sonst hätten sie überdies wohl erneut einen Suizidversuch gemacht). Parallel würde ich auch die Außenstehenden befragen, wieso sie wegschauen, wieso sie nicht hinschauen können und wovor sie „Angst haben“. Schließlich kann jede/r von uns mal in so eine scheinbar auswegslose Situation kommen. Ein Fazit sollte sein, wie Suizidgefährdete geholfen bekommen möchten bzw. wie man ihnen effektiv helfen kann, z.B. jemanden einfach mit dem Verdacht ruhig und sachlich und doch vor allem empathisch konfrontieren.
Ciao,
Romana
ich weiss nicht, ob dass ein tabuthema ist und ich bin auch kein psychologe.
deshalb bloss meine meinung(s.h. ich hab ja bloss gemeint:wink: ):
m.e. haben sich die meisten menschen bereits mehr od. weniger ernsthaft (sprich: mit der tatsaechlichen suizidabsicht) mit der frage auseinander gesetzt.
schade finde ich es um die leute, denen niemand geholfen hat, bedauernswert finde ich leute, die es als ausdrucksmittel eines hilferufes verstehen, „zum kotzen“ finde ich aussagen wie:„wenn du mich verlaesst, bringe ich mich um“ (ich weiss nicht, ob es dass nur in schlechten filmen gibt), und ok finde ich es wenn es leute als ihr ureigenstes recht auf selbstbestimmung betrachten (dafuer ist „freitod“ dann ein guter ausdruck).
unsicher bin ich mir, wie es einzuschaetzen ist, wenn leute ihre familie(kinder frau hund)mitnehmen.
und ganz uebel finde ich amoklaeufer, die sich dann das leben nehmen und z.b. wenn jemand z.b. auf der landstrasse in den gegenverkehr zieht, um sich das leben zu nehmen.
kennt jemand eine situation, in der jemand sich das leben nimmt, um eine andere person zu schuetzen, retten etc? wie ist so etwas zu bewerten?
was eigentlich denken leute davon, die in solchen faellen immer den „dreck“ wegraeumen muessen, feuerwehr , bestatter, polizei etc.?
und was ist eigentlich mit der „todessehnsucht“, von der ich gehoert habe, dass sie prinzipiell jedem lebewesen inne wohne (als gegengewicht zum ueberlebenstrieb).
neulich habe ich einen bericht ueber die golden-gate-bridge gesehen…
gibt es statistiken, die sich mit dem thema auseinander setzen?
ist der umgang mit dem thema vielleicht so heiss, weil man relativ kalt mit einem thema umgeht, dass potentiell viele leute tief beruehrt?
selbstmord klingt uebrigens nicht gut. suizid,… suizidal,… selbsttoetung (so heisst doch der jur. fachausdruck od.?), freitod klingen besser, naja freitod ist etwas zu pathetisch…
ist suizid tatsaechlich strafbar?
was sagt vater staat eigentlich zu suizid und suizidversuchen?
hey, dein thema hat ja jede menge aspekte!
ich denke, bei aller Richtigkeit der vorigen Antworten, man sollte nicht vergessen, daß sich viele Menschen mit dem Freitod einer Qual entziehen wollen. Und mal ehrlich, wenn ich wüßte ich hätte eine Krankheit die mir vielleicht noch ein 1/2 Jahr Schmerzen bis zum Tod „schenkt“, ist es dann nicht nachvollziehbar, daß man sich dem versucht zu entziehen? Das man versucht zu gehen solange man es noch selbst in der Hand hat?
Suizid ist vom Gesetzgeber her wirklich strafbar, wird aber im Normalfall nicht verhandelt bzw. bestraft.
Gruß Petra
suizid
genau so ist es wohl: hätten wir einen „knopf zum abschalten“ wäre die suizidrate deutlich höher. in einem buch über suizid las ich eine statistik, dass dialyse-patienten die höchste suizidrate aller körperlich erkrankten patienten hätten. warum? leidensdruck? den gibt es bei vielen anderen erkrankungen auch. der grund sei der, dass es bei diesen patienten diesen „knopf“ eben gibt. durch öffnen des „shunts“ (die stelle, wo die blutgefässe mit der künstl. niere verbunden werden) können sie sehr rasch verbluten.
wichtig ist noch zu bemerken, dass es nicht den suizid gibt, sondern verschiedene kategorien, zB kurzschluss-suizid, bilanz-suizid oder den suizid im rahmen einer erkrankung (vor allem einer depression).
oft gibt es auch nachfolgesuizide, wenn ein „idol“ auf diese weise gestorben ist (zb bei kurt cobain). historisch gesehen löste wohl goethe`s werk „die leiden des jg. werthers“ die erste nachfolgesuizidwelle in europa aus (obwohl der protagonist nur fiktiv war).
eines ist wirklich ein mythos: wer von suizid redet, der tut es nicht - das gegenteil ist der fall! bitte solche aussagen immer ernst nehmen und hilfe anbieten. den meisten suiziden geht ein misslungenes gespräch voraus. interesse (liebe) zu den mitmenschen und einfühlungsvermögen können viele suizide vermeiden.
das thema ist natürlich sehr vielschichtig. es gibt hier wohl auch eine sehr hohe dunkelziffer: viele suizidale verschwinden in den statistiken der unfall- oder drogenopfer, manche menschen (besonders alte!) nehmen ihre medikamente nicht mehr oder essen kaum noch etwas. obwohl es dann eigentlich ein suizid war, steht dann auf dem totenschein: herzstillstand.
ciao - george
Tag.
Suizid ist vom Gesetzgeber her wirklich
strafbar, wird aber im Normalfall nicht
verhandelt bzw. bestraft.
Kennst du das (theoretische) Strafmaß?
Hi.
Ich denke die meisten Aspekte sind hier schon angesprochen worden. Doch wie steht ihr zu dem RECHT eines Menschen auf Selbstmord, Freitod oder wie auch immer?
Ich finde daß man jedem Menschen zugestehen muß, sein Leben zu beenden wenn er will. Und daß man ihn vor allem nicht kriminalisieren sollte.
Ich würde sogar soweit gehen, daß man solchen Menschen, nach einer Beratung, die Möglichkeit geben sollte in Frieden zu sterben. Soll heißen, das man z.B. durch eine entsprechende Organisation einen Ort schafft, indem man in Frieden und vor allem schmerzlos aus dem Leben scheiden kann.
cu, holli
seid ihr da sicher, dass es strafbar ist? meine info ist, dass england in europa das einzige land ist, indem selbstmord -theoretisch - noch strafbar ist…
gruss,
gerlinde
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Hi.
Ich denke die meisten Aspekte sind hier
schon angesprochen worden. Doch wie steht
ihr zu dem RECHT eines Menschen auf
Selbstmord, Freitod oder wie auch immer?
Ich finde daß man jedem Menschen
zugestehen muß, sein Leben zu beenden
wenn er will.
Da muss ich dir mal ganz heftig widersprechen. Es ist Teil vieler Krankheitsbilder sterben zu wollen. Im Vordergrund muss die Hilfe stehen. Viele wollen dann gar nicht mehr sterben. In gewisser Weise gebe ich Dir Recht. Man muss auch sterben dürfen. Aber bitte nicht zu vorschnell handel. Man kann das nicht mehr korrigieren… Tot bleibt tot…
Ich denke besonders an Menschen in Krisensituationen oder mit Depressionen
lg
sarah
Kennst du das (theoretische) Strafmaß?
seid ihr da sicher, dass es strafbar ist?
meine info ist, dass england in europa
das einzige land ist, indem selbstmord
-theoretisch - noch strafbar ist…gruss,
gerlinde
also, 1986 war es jedenfalls noch strafbar. Mein Ex-Ehemann mußte sich nach seinem Suizidversuch sowohl eingehend mit der Polizei unterhalten, als auch einem psychologischem Gutachter unterziehen.
Strafmaß ist mir aber auch nicht bekannt.
Gruß Petra
Da muss ich dir mal ganz heftig
widersprechen. Es ist Teil vieler
Krankheitsbilder sterben zu wollen.
Gerade wenn jemand (unheilbar) krank ist, sollte er sterben dürfen, vor allem um dann neu anzufangen. Dazu sollte ich wohl erwähnen, daß ich zwar nicht an (einen) Gott glaube, wohl aber an Reinkarnation.
Im Vordergrund muss die Hilfe stehen.
Wenn man helfen kann, dann sollte man es tun. Trotzdem liegt es in der Hand der betroffenen Person zu entscheiden. Krank oder nicht.
[…]
Tot bleibt tot…
Wäre auch schlimm wenns nicht so wäre.
holli
Hi Sarah, 
da gebe ich Dir recht. Wieviele Pubertierende erleben beim Erwachsenwerden in ihrem Mann- und Frauwerden, im Reifen ihrer Persönlichkeit die eine oder andere Hölle?! Wieviele Schüler bringen sich jedes Jahr um, wenn es Zeugnisse gibt? Suizid aus Liebeskummer? Dies und und vieles mehr muß nicht sein. Die Frage ist, was der Mensch in sich „töten“ möchte? Menschen möchte nicht unbedingt sich selbst töten sondern das Leben das sie führen.
Ciao,
Romana
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Hi,
wäre ich jetzt böse, würde ich sagen, wieso soll man sterben dürfen wie man möchte, darf man auch nicht immer so leben wie man möchte. Nun, ich kann Deine Sicht bedingt verstehen, da jeder Mensch das Recht darauf haben sollte, das mit sich und seinem Leben zu machen, was er tun möchte. Doch gleichzeitig halte ich es als höchst gefährlich was Du vorschlägst und ich kann mir nicht vorstellen, daß hier kompetent Lösungen gefunden werden können, wer nach einem Beratungsgespräch sterben darf und wer nicht. Das mag nun ein krasser Wechsel sein. Doch ich habe noch von keinem Therapeuten gehört, der mit Sexualstraftätern erfolgreich umgegangen ist. Sagen will ich damit, daß wir wohl im Umgang mit humanem Sterben noch in den Kinderschuhen stecken bzw. ich kann mir kaum eine kompetente Beratung hier vorstellen. Auch wenn es primär von den Beweggründen abhängt, weshalb jemand aus dem Leben scheiden möchte, so könnte ich zum momentanen Zeitpunkt meiner Weltsicht einfach keinem Freitod zustimmen.
Ciao,
Romana
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Im Vordergrund muss die Hilfe stehen.
Wenn man helfen kann, dann sollte man es
tun. Trotzdem liegt es in der Hand der
betroffenen Person zu entscheiden. Krank
oder nicht.[…]
Tot bleibt tot…
Wäre auch schlimm wenns nicht so wäre.
holli
Ich dachte da eigentlich an Krankeitsbilder, zb bei Depressionen u.ä. wo man im augenblick eine grosse todessehnsucht haben kann, die aber mit hilfe überwunden werden kann. Nicht an eine körperlich unausweichlich tödliche Krankheit. Das was ich meinte… da kann man helfen und nach einiger Zeit hat der Betroffene keine Lust mehr auf Suizid sondern im positiven Fall auf Leben… Willst Du dem auch zum Suizid verhelfen…
Ich denke das war ein missverständniss…
lg
sarah
seid ihr da sicher, dass es strafbar ist?
meine info ist, dass england in europa
das einzige land ist, indem selbstmord
-theoretisch - noch strafbar ist…gruss,
gerlinde
Nein, es ist nicht strafbar, siehe:
„Nur die vorsätzliche Verursachung des Todes eines anderen Menschen verwirklicht den Tatbestand des §212 Strafgesetzbuch. Selbst-„Mord“ ist nicht rechtswidrig, der Selbsttötungsversuch bleibt als solcher straflos.“ (Systematischer Kommentar zum StGB, Berlin 1997)
So weit ich weiter informiert bin, ist deshalb auch weder die Anstiftung noch die Mithilfe zur Selbstötung strafbar.
Wie das in England ist, weiß ich leider nicht.
Gruß,
Rayuela
Gruss,
R.
Ich dachte da eigentlich an
Krankeitsbilder, zb bei Depressionen u.ä.
wo man im augenblick eine grosse
todessehnsucht haben kann, die aber mit
hilfe überwunden werden kann.
O.k. Aber eine grundsätzliche Annahme meinerseits war ja (da hab ich mich wohl auch mißverständlich ausgedrückt), daß ein freier Wille bei der Person existiert. Was bei Depr. ja nur eingeschränkt wahr ist.
cu, holli
Artikel 1 Grundgesetz
Selbstmord kann auch die den Artikel 1 Des Grundgesetzes für die Bundesrepublik Deutschland gedeckt sein. Er kann also vollkommen legal sein und auch sittlich sein.
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