blöde Frage

Von: , Frage gestellt am Sa, 18. Sep 2004

Hallo,

das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist ja normal. Wie oft ist normal?

mfg
Matze

13 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach einer Stunde 0 hilfreich
    Beschäftigung mit Suizid

    Hallo,

    das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
    ja normal. Wie oft ist normal?
    Hallo,

    ich bin zwar kein Fachmann, aber ich denke mal, sobald diese Suizidgedanken sehr oft, täglich? auftreten UND das ganze Denken und auch HANDELN bestimmen, beeinflussen, sowie die ganze Stimmung, die ganzen Gefühle, dann ist's glaube ich, höchste Zeit für eine Therapie, denn da passt dann wirklich was nicht mehr.

    Wenn jemand dann zu VERSUCHEN übergeht, ist es, denke ich auch nicht mehr "normal" - obwohl mir das Wort "normal" nicht gefällt. Manch einer weiß sich eben ganz ernsthaft nicht mehr anders zu helfen.

    Ich würde statt "normal" eher formulieren, ab wann braucht jemand Hilfe, wenn er eine gewisse Häufigkeit von Suizidgedanken an den Tag legt.

    Viele Grüße. Silvia

  2. Antwort von nach 2 Stunden 0 hilfreich
    Re: blöde Frage

    Hallo, das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
    ja normal.
    Definiere mal "mit dem Thema Suizid beschäftigen", fängt das beim aktiven Vorbereiten für dich an, oder wenn man nur noch einen Ausweg und die Erlösung darin sieht - aber "noch" keine aktiven Schritte zu verwirklichung unternommen hat. Oder schon bei blosser Freude auf den Tod? Wie oft ist normal?
    Hm wenn du morgens mit dem Gedanken aufwachst "Hoffentlich erlebe ich denn Abend nicht" und Abends mit dem Gedanken "Hoffentlich gibt es kein Morgen!" einschläfst. Dann würde ich langsam anfangen mir Sorgen zu machen. Im Augenblick bin ich ganz froh, das ich nur den Wunsch nach einer Vorspultaste für die Zeit habe - aber keinen Sinn darin Sehe mein Leben vorzeitig zu beenden und Suizid auch nicht als Ausweg sehe. Und ich fühle mich im Augenblick extrem mies. Tägliche Gedanken an den Tod und daran das Leben schnell hinter mich zu bringen sind bei mir "normal". Nur die Stärke ändert sich je nach Stimmung. Aber das hat mit Suicid ja nichts zu tun, nur mit meiner Wahrnehmung der "Realität".

    Die Frage ist doch nicht "was ist normal", sondern beschäftige ich mich nebenbei auch noch mit meinem Leben und habe ich noch Träume? Ist mir alles um mich herum egal und kann ich noch schöne Sachen wahrnehmen?
    Mach mal den Fragebogen: http://depression.de/fragebogen/frs_fra.html

    Dann kannst du entweder beruhigt sein oder solltest mal mit einem Facharzt sprechen.

    Gruss Jan

  3. Antwort von nach 5 Stunden 1 hilfreich
    Re: blöde Frage


    Solange bis man es bewältigt hat, - oder nicht.

    Hoffe Du wirst es bewältigen.

    gruß
    rolf
    das sich jeder Mensch mal mit dem Thema Suizid beschäftigt ist
    ja normal. Wie oft ist normal?

    mfg
    Matze

  4. Antwort von nach 6 Stunden 0 hilfreich
    Re: blöde Frage/noch blödere Frage

    Hallo Matze,

    du schreibst einfach nur: sich mit dem Suizid beschäftigen
    Aber du schreibst nicht, in welcher Art und Weise.
    Auch ich beschäftige mich oft in Gedanken damit, aber nicht auf meine Person bezogen, z.B.

    Man kann natürlich annehmen, dass du es so meinst, wie man es meistens versteht....
    Aber - wie meinst du es wirklich? Beschäftigst du dich generell damit (warum kommt es überhaupt vor, was steckt dahinter usw.)
    oder geht es um eine bestimmte Person?
    Gruß, I.

  5. Antwort von nach 16 Stunden 0 hilfreich
    Re: Hmmm

    hi,
    ach ich wollte gerade nen Artikel schreiben; aber ich denke der wäre zu krass.
    Ja es geht um mich und ich habe viel zu oft Suizidgedanken. Ich will nicht sterben. Aber es ist ne Verlockung, da ich es einfach nicht 'gebacken' kriege...
    Ja ich bin depressiv, aber die Zeit und Kreativität die ich mit meinen Suizidgedanken verbringe ist denke ich doch enorm - ich glaube es wird annähernd zwanghaft.

    Vielen Dank für die Antworten!

    doesn't matter
    n8!
    Matze

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      Re^2: Hmmm

      Hallo, ach ich wollte gerade nen Artikel schreiben; aber ich denke der wäre zu krass.
      wieso ? Das würde den Profis hier zumindest eine Chance geben, abzuschätzen wie ernsthaft Deine Probleme sind. Aber es ist ne Verlockung, da ich es einfach nicht 'gebacken' kriege...
      Ich frage mal sehr direkt: Hast Du eine Freundin ?

      Gruss
      Enno

  6. Antwort von nach 21 Stunden 1 hilfreich
    Re: blöde Frage

    Hallo,

    ich weiß nicht, ob Deine VIKA aktuell ist, aber ich vermute, daß Du mittlerweile Dein Abi schon hinter Dir hast. Hast Du Probleme mit dieser Umbruchsituation? Weißt Du, welchen Beruf Du machen willst? Man muß nicht immer gleich zur Therapie! Versuch lieber erstmal, Deine Gedanken und Probleme zu ordnen und Du kannst immer hier ins Forum schreiben, um Dich mitzuteilen! Als ich 20 Jahre alt war, gab es noch kein Internet, aber Probleme gab es auch damals schon! Mittlerweile bin ich über 40 (so schnell geht das) und lebe immernoch. Und zwar gerne.

    Rüdiger

  7. Antwort von nach 23 Stunden 5 hilfreich
    Re: blöde Frage

    Lieber Matze,
    nicht mehr leben zu wollen ist oft die Übersetzung von: Ich will so nicht mehr leben, d.h. ich bin unglücklich in meinem Leben und wünsche mir ein anderes. Der Tod ist dann eine verblüffend "einfach" erscheinende Alternative. Ein anderes, glücklicheres Leben führen zu können, will hart und oft über einen langen Zeitraum erarbeitet sein, d.h. es bedarf eines hohen Aufwands an Selbstverantwortung und Dankbarkeit in dem Bewusstsein, dass es für Dich wie für jeden anderen Menschen auch eben nur ein Leben gibt, für dessen Gestaltung Du allein gefordert bist...
    Vielleicht ein Denkanstoß, die Gedanken vom Suizid weg hin zum Leben zu wenden...
    Gruß,
    Anja

    • Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
      @Anja

      Ich will so nicht mehr leben,
      Bravo, für diesen Denkanstoß!

      Gruß, I.



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