Einflüsse auf Dauer des REM-Schlaf?

Hi Leute!

Vielleicht könnt ihr mir helfen. Hier ist meine Frage:
Gibt es äussere Einflüsse wie z. B. Kälte,die auf die Dauer des
REM-Schlafes (!) irgendwelche Auswirkungen haben?

Gruß Vince

alles mögliche kann einflüsse haben. ich bin keine medizinerin, aber ich weiß sicher, dass folgende faktoren wichtig sind.
unregelmäßige schlafenszeiten, betäubungsmittelkonsum (incl alkohol).
frag doch bei www.schlaflabor.de

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Hi Vincent,
soweit ich informiert bin, hat Kälte jetzt keinen Einfluß auf den REM-Schlaf, es sei denn, sie hält Dich vom schlafen ab.
Wie Cordula schon angemerkt hat, haben Wirkstoffe wie Alkohol und andere Drogen, aber auch Schlafmittel (wie Barbiturate, Benzodiazepine und Benzodiazepinrezeptoragonisten) massiven (normalerweise unterdrückenden) Einfluß auf den Traumschlaf.

Ein weiterer Einflußfaktor ist das Alter: Als Neugeborener hast Du noch mehr als 50% REM-Schlafanteil, später als junger Erwachsener ca 20-25%, was dann mit zunehmendem Alter nur noch geringfügig abnimmt.

Außerdem geht mit vielen psychischen Störungsbildern wie Depressionen, Schizophrenie eine Veränderung des REM-Schlafes (häufig in Form eines Vermehrten Anteils sowie des früheren Einsetzens des Remschlafes während der Schlafperioden) einher, aber das sind ja keine äußeren Einflüsse.

Darüber hinaus, kognitive Anforderungen (wie z.B. Lernen) führen zu einem ansteigenden REM-Schlaf-Anteil(was ein Hinweis darauf ist, daß im REM-Schlaf am Tag erworbene kognitive Inhalte sortiert und abgespeichert werden).

Ach ja, Schlafentzug führt nur zu einem geringfügigen Anstieg des REM-Schlafes in der nächsten Schlafperiode, im Gegensatz zum Tiefschlaf, der nach Schlafdeprivation deutlich ansteigt.

Wenn Dich Schlaf interessiert, leider gibt es wenig gute deutschsprachige Seiten zu dem Thema, versuch es mit diesem Link:

http://www.users.cloud9.net/~thorpy/

das ist eine mächtige Link-Sammlung zum Thema Schlaf und Schlafstörungen.

Grüße

Thomas