Wir sind seit Jahren ein eingespieltes Team, wo sich jeder auf jeden verlassen kann und dies in jeder Ebene der Mitarbeiter.
Seit nunmehr 4 Jahren haben wir einen neuen Chef, mit dem
niemand, damit meine ich tatsächlich niemand auskommt. Auch zum Trotz aller Bemühungen, weder die ihm unmittelbar untergebenen
Mitarb., die alle schon Jahre hier beschäftigt sind, als auch
bis zur letzten „kleinen“ Putzfrau.
Eine Koll. mußte sich aufgrund dessen schon in psychol. Betreuung begeben und auch für uns alle ist es seit dieser Zeit sehr belastend. Es ist nicht an diesen Menschen ranzukommen.
Egal, um was es sich dreht.
Wie kann man am besten lernen, damit umzugehen, um wieder gern
und mit Freude seiner Arbeit nachzugehen. Einfach kündigen (was
einige schon getan haben) ist mir zu einfach und auch sozial
nicht unbedingt gut. Für mich persönlich möchte ich nur einen
Rat, um gelassener damit zu leben. Hab schon einiges probiert,
klappt nicht, er schafft es immer wieder, uns aus dem Gleichgewicht zu bringen.
Vielleicht kann ein Außenstehender doch einen annehmbaren Rat
geben.
Ich würde den Chef analysieren und seine Schwachstellen herausfinden und mir dieses Wissen zu Nutze machen, um ihn so zu beeinflussen, daß er wieder „normal“ wird. Ich kann das nur so allgemein schreiben, weil ich die Macken des Chefs nicht kenne. Wenn Du konkreter werden könntest, bekommst Du auch eine konkrete Antwort! Du kannst auch an meine e-mail-Adresse schreiben, dann können wir uns weiter unterhalten!
Gruß Peter
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Die genannten Probleme sind leider nicht selten. Oft auch nur der Ausdruck (Aufhänger) dafür, dass vielleicht schon länger etwas schief hängt im System. Dieser Chef-Wechsel kann das auch nur ausgelöst haben.
Um auf die Spuren dieser Vorgeschichte(n) zu kommen, die Euch jetzt belasten, und um Betriebsklima und Produktivität nicht zu gefährden, gibt es ein gutes Hilfsmittel: sich mit einem Fachmann / einer Fachfrau zusammen zu setzen und die Sache genau zu beraten. Das nennen wir Supervision.
Die kann kurz sein, wenn das Problem erkannt und gelöst werden kann, aber auch länger fort dauern, um zu guten Strategien für die künftige Arbeit zu kommen.
Mehr dazu gerne per Mail. [email protected]
Volkmar
Hallo, Thomas,
eigentlich hat das Problem der Chef, und nicht Ihr alle, aber der geht sicherlich nie freiwillig in eine Therapie oder wenigstens in einen Kurs zum Umgang mit Mitarbeitern!
Was meiner Erfahrung nach ein bisschen hilft, ist, ihn zum reden zu bringen. Damit meine ich natürlich nicht „einschleimen“, sondern, ihn Dinge zu fragen, was er am Wochenende gemacht hat, was er mag oder so. Und dann: reden lassen und zuhören, später mal wieder drauf zurückkommen. Dadurch ergeben sich ein paar Möglichkeiten, mal was zu ihm zu sagen.
(bzw. ihm auch mal beizubringen, was er für ein Blödmann ist)
So was wie „mobbing“ bringt meiner Erfahrung nach gar nichts.
Viel Glück
timmi
Tja, Thomas und Kollegen,
Auf die Gefahr hin, zu irritieren, muß ich als „alter Hase“ schon sagen, hier wird genau das gespiegelt, was Ihr dem Chef vorwerft: „Supervision klingt gut, … nur leider könnte er damit nur uns meinen“ ist ein Satz, den ich im Jahr 52 mal höre. In meinem Kopf dreht er sich immerzu um: „SV ist gut, … nur leider würden die damit nur mich meinen.“
Damit will ich darstellen, dass an der Verdfahrenheit einer Situation immer zumindest zwei Parteien beteiligt sind, die fast immer aus ihrer Überzeugung heraus einander die „Schuld“ zuweisen. Ich kann das deshalb sagen, weil ich meistens beide Parteien höre.
Nun - welche konstruktiven Ideen ergeben sich daraus?
Gruß Vo
es ist schon wahr, konstruktiv ist das ganze nicht. Wahr ist auch, daß 2 Parteien beteiligt sind und der Vorteil (Abhängigkeitsverhältnis) klar auf eine Partei verteilt ist.
Daraus ergibt sich: nicht alle werden zusammen an einem Tisch sitzen und dann wäre es allerdings wichtig, jemand vom „Fach“
dabeizuhaben. Also ist das Team doch nicht ganz so „ehrlich“, wie ich es gern hätte. Immerhin muß dann jeder seinen Standpunkt
vertreten und wie dies aussieht, haben Sie sicher auch schon oft
erlebt. Die anderen resignieren dann wie gehabt.
Aber ich werde diese Antwort auf alle Fälle meinen Kollegen
vorlegen, vielleicht ergibt sich ja doch noch ein Erfolg, mit dem alle besser leben können. Es lohnt auf jeden Fall der Versuch. Darüber werde ich Sie bestimmt nochmal informieren, immerhin zerbrechen Sie sich ja auch unseren Kopf.
Vielen Dank nochmal für die Zeit, die Sie sich genommen haben, ich bin doch etwas optimistischer.
Thomas
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Hallo,
das mit der Supervision hört sich allerdings so an, als seien alle anderen schuld, nur nicht der Chef. Und sogar mich als Aussenstehenden stört das. Hoffentlich geht sowas objektiv ab!?
Und wenn es sich wirklich um einen Choleriker handelt, dann fürchte ich, wird er immer wieder rückfällig werden!
Aber vielleicht bringt ihn der „Supervisor“ ( oder wie immer das heisst) ja dazu, sich einen neuen Job zu suchen!
Alles Gute!
timmi
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hat euer Chef nicht auch einen Vorgesetzten? Wie wäre es denn den mal einzuschalten. Daß Dein Chef eine absolute Niete in Sachen Mitarbeiterführung ist hat doch massive negative Auswirkungen auf den ganzen Betrieb. Das müßte seinen Vorgesetzten eigentlich sehr interessieren.
Viele Grüsse
Melissa.