Liebe Leute,
da es nach den beiden Hagelschlägen keine neuen Fragen gibt, möchte ich die umkämpften Sätze aus meinem ersten Posting zur Diskussion stellen. Es ist ausserdem so, dass es - analytisch gesehen - hier im wesentlichen um Abwehr gegangen ist.
Also das Zitat:
„Diskretion ist für all das essenziell, deshalb stimme ich der Kollegin freudig bei, die schreibt, dass Fern-Analysen etc. nicht zielführend sind. Ich setze noch hinzu, Fern-Analysen wären in dem Zusammenhang (öffentlich im Brett) kaum verzeihliche Übergriffe und Fehler, die sich Analytiker und Therapeuten eigentlich nicht leisten wollen. Wozu auch? Es würde ja doch nur dem Voyeurismus anderer gedient.“
Vielleicht ergfänze ich noch, was ich unter Voyeurismus verstehe: Menschen, die aus einem - ihnen selbst oft unbewußten, doch krankheitswertigen - Drang heraus sich Einblicke in intime körperliche oder seelische Bereiche anderer verschaffen (wollen).
Ein Indiz dafür ist, dass sich fast alle hier mit Pseudonymen Adressen und Namen schützen (tarnen). Ich selbst verwende keines. Das macht mich sicht- und angreifbar. Wenn ich keine Lust mehr habe, ziehe ich mich zurück.
Derzeit ziehe ich mich nicht zurück, weil ja diskutiert werden kann. Ic hschließe auch die wütenden Angreifer(innen) nicht grundsätzlich von dieser Debatte aus, bitte aber um einen Stil, der andere noch leben läßt. Denn der Tod jedes vermeintlichen Gegners hat selten ein zugrunde liegendes Problem gelöst.
Zu meiner „Allgegenwart“: Wißt Ihr, ich betrachte es als eine geistiges Fitness-Training, Fragen spontan und ohne Nachlesen von Literatur zu beantworten. Insofern mag es schon wie eine ungemütliche Selbstdarstellung aussehen. Ich werde sehen, wie sich das regeln läßt.
„Ummodeln“ meines Stils wird es erst wieder geben, wenn sich mein Stil ändert *g*.
Also: vertragen wir uns mal.
Volkmar
