sich unnötig Probleme machen
Von: , Frage gestellt am Sa, 11. Jun 2005
Hallo,
ich befürchte (mein Freund wirft es mir immer wieder vor), dass ich mir gerne selber Probleme mache.
Eigentlich geht es mir im Moment gut, doch ich finde immer wieder Dinge, die mir Sorgen bereiten. Es gibt quasi kein Tag, an dem alle Sorgen weg sind.
Entweder ist mein Freund zu wenig für mich da und wir verbringen kaum Zeit miteinander.
Oder ich rege mich darüber auf, dass ich den Haushalt alleine machen muss.
Oder mich bringt es mal wieder auf die Palme, dass er sich einfach nicht entscheiden kann, wo er in Zukunft arbeiten möchte und daher ein Umzug nicht möglich ist. Ich will dringend aus unserer Wohnung raus, es klapp aber wegen ihm nicht. Oder aber mich stört es, dass er anscheinen kein Interesse an einer beruflichen Karriere hat und er mit 24 keine berufliche Qualifikation anstrebt. Was mich wiederum verzweifeln lässt, da ich irgendwann mal Geld für ein Eigenheim und Urlaub haben möchte.
In den letzten Tagen trat alles regelmäßig zusammen auf.
Eigene Probleme habe ich kaum, denn die kann ich ja selbst beeinflussen und Verändern. Ich zerbreche mich so gesehen für ihn den Kopf. Er kann mein Gejammere nicht mehr hören und wirft mir an den Kopf, dass ich keine Sorgen haben brauche. Wenn die Psyche doch so einfach umzustimmen wäre, bräuchten wir keine Psychologen...
Er hingegen ist eher der Mensch "ich lass alles auf mich zukommen und wenn das Problem unausweichlich ist, lasse ich mir langsam etwas einfallen".
Wie komme ich aus diesem "Ich mache mir über alles Gedanken" Trott raus? Oder ist das ganz "normal" und charakterabhängig?
Was kann ich tun?
Wenn jemand spezielle Ideen für die oben kurz aufgezählten Gedanken hat, darf er sie auch gerne aufschreiben.
grübelnde Grüße
Tato
