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Re^2: Gehörlose
Hallo Michael,
es stimmt, daß in den Gehörlosenschulen nicht in DGS unterrichtet werden durfte (ich weiß nicht, in welchen Bundesländern das mittlerweile eine anerkannte Sprache ist), sondern die Kinder nicht nur gezwungen wurden, vom Mund abzulesen, sondern auch, die Sprache zu erlernen. Aber die Mundbewegungen begleitend zu den Gebärden sind, wie ich schon geschrieben hatte, auch wichtig, um die Gebärden erkennen zu können und den Kontext, in dem sie gebärdet werden, z.B. die Stimmung etc.
Gruß, Fabienne
Ich habe immer gedacht, das liegt daran, daß in den
Gehörlosenschulen die Vermittlung der Gebärdensprache lange
Zeit (immer noch?) verpönt war, und die Kinder gezwungen
wurden, Sprache grundsätzlich vom Mund abzulesen. Und damit
das Gegenüber auch was zum Ablesen hat, muß man dann natürlich
auch selbst Laute formen. Vielleicht liege ich damit aber auch
ziemlich daneben...
In dem Zusammenhang vielleicht von Interesse:
http://www.taubenschlag.de/
"Der Taubenschlag ist eine Website für Taube und Schwerhörige,
aber auch für Hörende. Der Taubenschlag bietet Informationen
und Einblicke in die Welt der Hörgeschädgten, die Sie
nirgendwo sonst finden, aber auch eine Vielzahl von
Querverbindungen (links) zu anderen Websites für
Hörgeschädigte. Unsere Absicht ist es, Informationen für
Hörgeschädigte zugänglicher zu machen"
Gruß
Michael