Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

Von: , Frage gestellt am Mi, 22. Jun 2005

Liebe Leute,

im Rahmen meines Psych-Studiums musste ich einen Fragebogen
entwerfen, den ich jetzt testen will und würde mich deshalb über
ein paar antworten freuen:

Hier geht's zum Fragebogen, der noch bis zum 1.7.05 aktiv ist:

http://www.fragebogen.metalfish.de/

Vielen Dank,
Micha.

23 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 12 Stunden 1 hilfreich
    Re: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

    hallo micha,

    hab den test gerade gemacht und mir sind zwei dinge aufgefallen. wenn man bei den unteren fragen angelangt ist, sehe ich nicht mehr die bewertungen der spalten, dh ich muß, bevor ich meinen punkt setze, erst wieder nach oben scrollen, um zu sehen wohin der punkt soll. weiters fehlt mir persönlich etwas zwischen " trifft ehr zu " und " trifft eher nicht zu " . es gibt fragen, die sind mir zu situationsabhängig, als das ich sie pauschal mit ja oder nein beantworten möchte. vielleicht so etwas wie " weiß nicht " oder "das ist ganz unterschiedlich "...das stört mich allerdings an vielen fragebögen!

    grüße,susanne

    • Antwort von nach 12 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

      Hi Susanne,
      ich stimme da mit Dir überein, dass eine "weiß-nicht" Antwort bequem wäre. Allerdings wird diese Option bei vielen psychologischen Tets rausgenommen, gerade damit die Probanden eine Entscheidung zwischen ja und nein treffen müssen. Liegt ganz beim Versuchsleiter, wie er das handhaben möchte.
      Aber ich persönlich würde auch noch eine weitere Stufe einbauen.

    • Antwort von nach 14 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

      Hallo susanne,

      ich finde auch, das Verzeihen ganz davon abhängt, was und wem zu verzeihen ist. Die Fragen waren eben arg pauschal. Von daher war der Fragebogen eigentlich ziemlich nutzlos.

      Viele Grüße
      Anna

    • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

      es gibt fragen, die sind mir zu situationsabhängig, als das
      ich sie pauschal mit ja oder nein beantworten möchte.
      Bezüglich der "mittleren" Antwort, siehe Antwort weiter oben. Es gibt Gründe die dafür und welche die dagegen sprechen.

      Was die Situationsabhängigkeit betrifft hast du sicherlich recht. Trotzdem meine ich, dass der Test eine Tendenz zeigen kann. Eine Möglichkeit wäre natürlich auch gewesen mehr Situationen abzufragen. Allerdings wird dann der Test auch schnell sehr lang. Und für dieses Seminar sollten wir uns auf 15 Fragen beschränken.

      Gruß,
      Micha.

  2. Antwort von nach 12 Stunden 0 hilfreich
    Re: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

    Irgendwie ist es schade, dass man nicht, wie beim klassischen Frauenzeitschriften-Psychotest", eine Auswertung bekommt;)
    Gruß, Dine [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

    • Antwort von nach 22 Stunden 1 hilfreich
      Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

      Irgendwie ist es schade, dass man nicht, wie beim klassischen
      Frauenzeitschriften-Psychotest", eine Auswertung bekommt;)
      siehe oben, das ist leider in dem Stadium nicht möglich :)
      Gruß,
      Micha.

  3. Antwort von nach 15 Stunden 0 hilfreich
    Re: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

    wertest du auch irgendwann aus, was wir da so angeklickt haben?
    fänd ich interessant.

    dient das einer einfachen umfrage für eine statistik oder soll da nach her am ende tatsächlich auch ein "ergebnis" für die einzelne person erscheinen?

    dass man unten nicht mehr "trifft (nicht) zu" lesen kann stört mich nicht - die paar cm lang kann ich mir das merken.

    eine wie unten genannte "mittel-antwort" würde ich auch weglassen, viele leute neigen dazu diese einfach zu nehmen.
    grade nach dem ich meine kuller gemacht habe, hab ich gemerkt, dass ich in vielen situationen ähnlich handle. also gibt es für mich in sofern schon so was wie eine "pauschale" antwort auf deine fragen.

    wie gesagt, mich würde interessieren, was das ziel des bogens sein soll.

    ansonsten: ein netter, einfacher fragebogen mit verständlichen fragen
    (bei manchen umfragen muss man die statements ja erst dreimal lesen, um sie überhaupt zu begreifen....*g*)

    • Antwort von nach 22 Stunden 0 hilfreich
      Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen

      Erst mal vielen Dank an alle für die vielen Antworten! wertest du auch irgendwann aus, was wir da so angeklickt
      haben?
      Doch, das werde ich, allerdings gibt es keine individuelle Auswertung. Worum es in dieser Phase der Fragebogenkonstruktion erst mal geht, ist , zu testen ob die Fragen etwas taugen. dient das einer einfachen umfrage für eine statistik oder soll
      da nach her am ende tatsächlich auch ein "ergebnis" für die
      einzelne person erscheinen?
      Das wäre erst in einer weiteren Phase möglich. Die gesammelten Daten, kann man dann als Normstichprobe verwenden. Dann könnte man für den einzelnen sagen, ob er eher über- oder unterdurchschnittlich bereit ist zu verzeihen etc.. Um wirklich abzusichern, dass das ganze wirklich was mit der Bereitschaft zu verzeihen zu tun hat, müsste man es aber auch noch mit anderen Maßen vergleichen. eine wie unten genannte "mittel-antwort" würde ich auch
      weglassen, viele leute neigen dazu diese einfach zu nehmen.
      Das ist ein Grund warum "mittel"-antworten meistens vermieden werden. Der andere ist, dass es dann oft nicht entscheidbar ist, was mit der Mittelantwort gemeint ist. Z.B. könnte die Mittelantwort einfach auch bedeuten, "kann mit der Frage nix anfangen". - Aber klar, es gibt auch Gründe die für eine Mittel-Antwort sprechen. wie gesagt, mich würde interessieren, was das ziel des bogens
      sein soll.
      In erster Linie ist es eine Übung für das Seminar "Testkonstruktion". Auf das Thema gestoßen, bin ich teilweise durch Kinofilme wie "Magnolia", "The straight story" und "Italienisch für Anfänger" (ein Nebenthema in dem Film). Andererseits hatte ich mich in einem anderen Seminar mit dem Thema "Feindseligkeit" beschäftigt, was sich als psychologischer Risikofaktor für Herzerkrankungen herausgestellt hat. Bei meiner Beschäftigung bin ich auch auf einen amerikanischen Forscher gestoßen, der ein Vergebungstraining als Präventionsmaßnahme anbietet.

      Soviel von mir und noch mal vielen Dank an alle!

      Lieben Gruß,
      Micha.

  4. Antwort von nach einem Tag 0 hilfreich
    Wertest du den mit SPSS aus? Hätte da eine Frage..


    Hi Micha und andere!

    Ich dachte mir, die Psychologen kennen sich auch gut mit SPSS aus. Ich habe nämlich auch grad eine Umfrage gestartet und habe die Fragebögen schon hier. Eine Datenmaske hab ich auch schon erstellt und könnte theoretisch mit der Dateneingabe beginnen. Ich bin mir nur unsicher, ob ich alles richtig gemacht habe. Muss ich, bevor ich die Daten eingebe, sagen, wieviele ich befragt hab, also N= was weiß ich wie viel? Oder kann da nix schief gehen, denn Arbeit ist das schon bei 250 Fragebögen... Sonst irgendwelche guten Tipps zu SPSS?
    Liebe Grüße, Schmusedecke



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