Re^2: Fragebogen Bereitschaft zu verzeiehen
Erst mal vielen Dank an alle für die vielen Antworten!
wertest du auch irgendwann aus, was wir da so angeklickt
haben?
Doch, das werde ich, allerdings gibt es keine individuelle Auswertung. Worum es in dieser Phase der Fragebogenkonstruktion erst mal geht, ist , zu testen ob die Fragen etwas taugen.
dient das einer einfachen umfrage für eine statistik oder soll
da nach her am ende tatsächlich auch ein "ergebnis" für die
einzelne person erscheinen?
Das wäre erst in einer weiteren Phase möglich. Die gesammelten Daten, kann man dann als Normstichprobe verwenden. Dann könnte man für den einzelnen sagen, ob er eher über- oder unterdurchschnittlich bereit ist zu verzeihen etc.. Um wirklich abzusichern, dass das ganze wirklich was mit der Bereitschaft zu verzeihen zu tun hat, müsste man es aber auch noch mit anderen Maßen vergleichen.
eine wie unten genannte "mittel-antwort" würde ich auch
weglassen, viele leute neigen dazu diese einfach zu nehmen.
Das ist ein Grund warum "mittel"-antworten meistens vermieden werden. Der andere ist, dass es dann oft nicht entscheidbar ist, was mit der Mittelantwort gemeint ist. Z.B. könnte die Mittelantwort einfach auch bedeuten, "kann mit der Frage nix anfangen". - Aber klar, es gibt auch Gründe die für eine Mittel-Antwort sprechen.
wie gesagt, mich würde interessieren, was das ziel des bogens
sein soll.
In erster Linie ist es eine Übung für das Seminar "Testkonstruktion". Auf das Thema gestoßen, bin ich teilweise durch Kinofilme wie "Magnolia", "The straight story" und "Italienisch für Anfänger" (ein Nebenthema in dem Film). Andererseits hatte ich mich in einem anderen Seminar mit dem Thema "Feindseligkeit" beschäftigt, was sich als psychologischer Risikofaktor für Herzerkrankungen herausgestellt hat. Bei meiner Beschäftigung bin ich auch auf einen amerikanischen Forscher gestoßen, der ein Vergebungstraining als Präventionsmaßnahme anbietet.
Soviel von mir und noch mal vielen Dank an alle!
Lieben Gruß,
Micha.