Freundschaft kontra Beziehung

Von: , Frage gestellt am Mo, 4. Okt 1999

Hi alle zusammen :-)

Manchmal frage ich mich schon, ob ne Beziehung zwangsläufig das Ende einer Freundschaft bedeuten muss bzw. ob man nur ‘paarweise’ befreundet sein kann, aber nicht Paar + Single.

Folgende Situation: Seit ca. 1 Jahr bin ich mit meinem Freund zusammen, seit 2 Monaten haben wir eine gemeinsame Wohnung. Alles läuft super und ich könnte nicht glücklicher sein. Das Einzige, was mir echt zu schaffen macht ist, daß langsam aber sicher wohl die Beziehung zu meiner besten Freundin in die Brüche geht.

Mit ihr bin ich seit Jahren sehr eng befreundet. Wir haben uns 3-4 mal die Woche gesehen, fast täglich telefoniert, alles mögliche miteinander durchgestanden, keine Geheimnisse voreinander gehabt - die klassische Frauenfreundschaft eben.
Dann kam mein Freund ins Spiel. Anfangs lief noch alles sehr gut. Die beiden haben sich verstanden, wir waren zu dritt unterwegs, mit nem weiteren befreundeten Paar, oder auch nur, wie früher, wir beide alleine.
Aber irgendwann ist das Ganze gekippt. Plötzlich hat sie sich zurückgezogen und fand alles nur noch dumm und langweilig. Und seit ich bei meinem Freund wohne, ist der Ofen so ziemlich aus. In den vergangenen 2 Monaten haben wir uns vielleicht 4 mal gesehen.
Und ich weiß nicht warum...

Naja, eigentlich weiß ich es schon, offensichtlich kommt sie mit der veränderten Situation nicht zurecht. Aber wieso kommt sie damit nicht zurecht? Natürlich hat sich einiges verändert, aber deswegen muss die Freundschaft doch nicht den Bach runtergehen...
Es ist auch nicht so, daß ich mich total zurückziehe und nur noch auf Wolke 7 schwebe. Ich bin nach wie vor für jeden Quatsch zu haben, nur eben jetzt mit ein paar Einschränkungen.
Wenn sie z.B. früher, in meiner Single-Zeit, zu einer beliebigen Zeit angerufen hat und was unternehmen wollte, dann hab ich alles liegen- und stehen lassen und mich mit ihr getroffen. Heute geht das eben nicht mehr so ohne Weiteres.
Ganz banales Beispiel: mein Freund und ich kommen beide völlig geschafft vom Büro nach Hause, nach ein paar Regenerations-Minuten stellen wir uns in die Küche und brutzeln was zu essen. Genau in dem Moment ruft meine Freundin an und will sich mit mir in nem Bistro treffen. Obwohl mein Freund wohl kaum was dagegen sagen würde, will ich jetzt aber auch nicht innerhalb von 5 Minuten alles stehen lassen, den Herd mit dem halbfertigen Zeug abschalten und aus dem Haus rennen. Also schlage ich ihr vor, daß wir uns in ner halben Stunde treffen. Nein, das wolle sie nicht, sie sei spontan und wolle jetzt auf der Stelle weggehen. Und wenn ich das nicht wolle, dann könne ich es gleich bleiben lassen. Worauf sie dann meist beleidigt auflegt und ein paar Tage schmollt.
(Davon, daß solch kurzfristige Aktionen um umgekehrten Fall nie und nimmer möglich wären, weil sie mindestens 2 Std. Vorlaufzeit braucht, davon will ich mal gar nicht reden, daran hab ich mich gewöhnt. Ist ja auch kein Problem, aber warum verlangt sie es von mir?)

Oder aber sie beschwert sich, daß sie nicht mehr aus dem Haus kommt, weil keiner mehr etwas mit ihr unternimmt. Aber jedesmal, wenn ich anrufe und mich mit ihr verabreden will, dann schmettert sie mich entweder gleich von vornherein ab oder sie sagt erst zu und dann unmittelbar vor unserem Treffen wieder ab. So in der letzten Woche 5 mal geschehen.
Will ich mich am selben Tag mit ihr verabreden, sagt sie, es sei ihr zu kurzfristig, will ich mich in ein paar Tagen mit ihr verabredet sagt sie, so weit könne sie nicht im Voraus planen, sie würde sowas lieber spontan machen. Sind wir dann endlich verabredet, scheint es mir so, als sei ihr alles andere wichtiger, als unsere Verabredung, die sie fast regelmäßig aus den seltsamsten Gründen absagt.
Gleichzeitig beschwert sie sich aber wie gesagt ständig darüber, daß ich nie Zeit hätte, daß alles so anders wäre als früher etc.

Sie ruft mich kaum mehr an, weil dann ja auch mein Freund rangehen könnte und wir angeblich eh nicht mehr so ungestört telefonieren könnten wie vorher und wenn wir sprechen, dann hat sie immer einen ziemlich agressiven, eingeschnappten Tonfall drauf.

Was soll ich tun? Ich will diese Freundschaft nicht verlieren und sehe auch keinen Grund dafür. Es muss doch nicht alles zuende sein, nur weil ich jetzt kein Single mehr bin.
Sogar mein Freund macht sich schon Vorwürfe und fragt sich ob er Schuld daran ist. Aber das ist völliger Quatsch.
Ich überlege jetzt schon Monate hin und her, was ich vielleicht falsch gemacht habe. Vielleicht bin ich auf dem Egotrip, ohne es zu merken?

Natürlich habe ich auch schon des Öfteren mit ihr darüber gesprochen, aber alles, was ich zu hören bekomme, sind Vorwürfe, daß ich mich verändert hätte. Dem will ich auch gar nicht unbedingt widersprechen, aber sie hat sich auch verändert, nur sieht sie das nicht so. Auf konkrete Beispiele angesprochen sagt sie nur, ‘ich weigere mich, das gelten zu lassen, Du bist diejenige, die Schuld hat’.
Ich sollte vielleicht noch dazu sagen, daß wir beide keine 17 mehr sind, sondern erwachsene Frauen. Ich 34, sie 49. Es muss doch möglich sein, die Sache aus der Welt zu schaffen, aber langsam bin ich am Ende meiner Weisheit angelangt.
Habt Ihr nen Tip für mich??

Gudrun, die sich jetzt schon für das lange Posting entschuldigt

11 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 7 Stunden hilfreich
    Re: Freundschaft kontra Beziehung

    Hi Gudrun,

    auch wenn Dein Posting sehr lang geworden ist: es schildert natürlich ganz überwiegend Deine Sichtweise und ersetzt für die "Experten" (wer immer das in diesem Fall sein mag) nicht wirklich das Gespräch mit Deiner Freundin - die Informationen sind also insofern zwangsläufig unvollständig. Es KANN natürlich alles so sein, wie Du es beschreibst, es KÖNNTEN sich aber auch subtile Verzerrungen durch Deine subjektive Bewertung bestimmter Ereignisse eingeschlichen haben. Was ich jetzt schreibe, nimmt Dich aber - sozusagen - wortwörtlich.

    Aufgefallen ist mir der relativ große Altersunterschied zwischen Euch; das ist jetzt ja nun noch nicht wirklich der Mutter-Tochter-Altersabstand, aber, besonders wenn Ihr Euch schon längere Zeit kennt, ist dieser Unterschied ja nicht ganz unerheblich. War Deine Freundin in Eurer Freundschaft eher die "dominantere" von Euch Beiden? Diejenige, die nicht nur gern bestimmte, was und wann Ihr unternehmen wolltet, sondern auch die, die aufgrund des Altersvorsprungs "wußte, wo es lang geht"?

    [...] Naja, eigentlich weiß ich es schon,
    offensichtlich kommt sie mit der
    veränderten Situation nicht zurecht. Aber
    wieso kommt sie damit nicht zurecht?
    Vielleicht deswegen nicht, weil Du in dieser Freundschaft die - klingt blöd, kann ich aber nicht besser formulieren - Verfügbare und Formbare warst? Und nun bist Du eben nicht mehr so verfügbar und formbar, wie Du es früher warst.

    Ich weiß ja nicht, wie es bei "Euch Frauen" ist, aber für mich hat die Vorstellung, über so lange Zeit mit einem Mann (iiiiih), fast jeden Tag etwas zu unternehmen oder zu telefonieren, schon fast "Beziehungscharakter". Worauf ich hinaus will: für Deine Freundin ist das vielleicht ein bißchen wie eine "Scheidung". Auch wenn sie sich darüber im Klaren ist, daß sie Dir nach wie vor viel bedeutet: Du bist einfach nicht immer da, wenn sie das Bedürfnis danach hat. Das mag für sie ja wirklich eine nur schwer zu bewältigende Umstellung sein. In ihrem Alter (das klingt jetzt vielleicht boshaft, ist aber wirklich nicht so gemeint) ist eine solche Lücke, wie sie durch Deine Beziehung für sie entstanden ist, wahrscheinlich besonders hart (ist sie ein "glücklicher" Single?). Was soll ich tun? Ich will diese
    Freundschaft nicht verlieren und sehe
    auch keinen Grund dafür. Es muss doch
    nicht alles zuende sein, nur weil ich
    jetzt kein Single mehr bin.
    Was Du tun sollst? Ich schätze, genau so weitermachen, wie bisher, allenfalls mit der Zeit Deine Initiative etwas zurückfahren. Du kannst ihr weiterhin Angebote machen, Du solltest, wenn es sich mit Deinen sonstigen Vorhaben vereinbaren läßt, auch weiterhin Dinge mit ihr unternehmen (vorausgesetzt, es ist noch richtig nett mir ihr). Aber Du solltest Dich nicht dafür schuldig fühlen, wenn sie auch längerfristig nicht mit dieser veränderten Situation klar kommt.

    Denke ich.
    Michael

    • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
      Re^2: Freundschaft kontra Beziehung

      Hi Michael für die "Experten" (wer immer das in
      diesem Fall sein mag)
      Experten - muss gar nicht sein. Ich wollte einfach nur mal ne objektive Meinung hören von Leuten mit gesundem Menschenverstand. subtile Verzerrungen durch Deine
      subjektive Bewertung bestimmter
      Ereignisse eingeschlichen haben.
      Das ist mir vollkommen klar. Ich habe mich zwar sehr um eine objektive Schilderung bemüht, aber eine gewisse Subjektivität meinerseits in der Beurteilung der Situation bzw. meiner Reaktion lässt sich wohl kaum vermeiden. Deswegen auch das Posting. Ein Aussenstehender erkennt wahrscheinlich leichter, ob und wann ich mich falsch verhalten habe. Aufgefallen ist mir der relativ große
      Altersunterschied zwischen Euch;
      Der Altersunterschied war eigentlich nie ein Thema. Ich habe bestimmt nie ne Mutter in ihr gesehen und sie wohl kaum ne Tochter in mir. War Deine
      Freundin in Eurer Freundschaft eher die
      "dominantere" von Euch Beiden? Diejenige,
      die nicht nur gern bestimmte, was und
      wann Ihr unternehmen wolltet,
      Natürlich hab ich öfter mal nachgegeben. Meist waren wir eh einer Meinung und wenn nicht, dann wollte ich auf keinen Fall so egoistisch sein und um jeden Preis meinen Kopf durchsetzen. Deswegen war/bin ich aber noch lange kein Hascherl, das zu allem ja und amen sagt. auch die, die aufgrund des
      Altersvorsprungs "wußte, wo es lang
      geht"?
      Das nicht. Vielmehr war eher sie diejenige, die sich immer bei mir in allen möglichen Dingen Rat geholt hat. Verfügbare und Formbare warst? Und nun
      bist Du eben nicht mehr so verfügbar und
      formbar, wie Du es früher warst.
      Hmm, kann sein. Früher ging´s nur um mich. Ist es für mich ne große Sache, nachzugeben oder nicht? Jetzt ist da auch mein Freund, auf den ich Rücksicht nehmen will und mit dem ich Zeit verbringen will. Du bist einfach nicht
      immer da, wenn sie das Bedürfnis danach
      hat. Das mag für sie ja wirklich eine nur
      schwer zu bewältigende Umstellung sein.
      Kann sein. Aber sooo viel hat sich doch gar nicht verändert. Ich frage mich, wieso sie jetzt von sich aus alles abblockt und mich auflaufen lässt. Soll das ne Art Bestrafung sein, weil ich sie ‘betrogen’ habe?
      Sie meinte ja schon damals, als ich ihr erzählt habe, daß wir zusammenziehen ‘Na, dann kann ich Dich jetzt ja wohl endgültig abhaken’, wovon sie sich trotz gegenteiliger Beteuerungen meinerseits auch nicht hat abbringen lassen. In ihrem Alter (das klingt jetzt
      vielleicht boshaft, ist aber wirklich
      nicht so gemeint) ist eine solche Lücke,
      wie sie durch Deine Beziehung für sie
      entstanden ist, wahrscheinlich besonders
      hart (ist sie ein "glücklicher" Single?).
      Eher das Gegenteil. Steckt in ner unglücklichen Beziehung fest und der Mann ihrer Träume ist unerreichbar.
      Ich würde es ihr ja so von Herzen wünschen, daß sie auch ne glückliche Beziehung hat, aber ich kann ihr Mr. Right halt auch nicht herbeizaubern...

      Jedenfalls danke für´s ‘Zuhören’. Wie gesagt, es tut gut, auch mal die Meinung eines Aussenstehenden zu hören.
      Ich werde mich weiter bemühen, aber nicht um jeden Preis.

      Gudrun :-)

      • Antwort von nach einem Tag hilfreich
        Re^3: Freundschaft kontra Beziehung

        Hi Gudrun,

        ich bin die gewünschte Nicht-Fachfrau mit (hoffentlich) gesundem Menschenverstand ;-))))

        Nicht ganz einfach, da drauf zu antworten. Ganz viel ist ja schon angesprochen worden.... die fehlende "Gegendarstellung" Deiner Freundin, die eine objektive "Beurteilung" einfach nicht möglich macht. Und die Tatsache, daß eine so enge Freundschaft schon Beziehungscharakter hat.

        Ich habe so etwas selbst mal erlebt. Wir sind fast gleichaltrig und wir kennen uns schon seit der Schule. Wir waren so ca. 5 x die Woche zusammen und haben ansonsten stundenlang telefoniert. Auch bei mir ist diese Freundschaft kaputt gegangen, als ich nicht mehr solo war und plötzlich sehr viel weniger Zeit hatte.

        Wir hatten dann ein paar Jahre keinen Kontakt mehr zueinander, hielten es aber beide nicht aus. Ihr Mann hat uns dann wieder "verkuppelt". Wir haben uns - Jahre nach der "Trennung" sehr ausführlich über unsere Gefühle unterhalten und damit auseinander gesetzt, ohne nach "Schuld" zu fragen. Sondern einfach nur die Gefühle, die wir bei der Sache hatten angeguckt... wie es uns damit gegangen ist... und noch geht. Und wir haben uns gesagt, daß wir uns ggs. fehlen. Es hat lang gedauert, wir haben uns aber - ganz ganz vorsichtig - einander wieder genähert.

        Wir sind nun seit einigen Jahren wieder Freundinnen, aber nicht mehr so intensiv. Ich bin heute der festen Überzeugung, daß eine so intensive Freundschaft einfach annormal ist und langfristig scheitern mußte. Denn, auch wenn keine Sexualität im Spiel war, das war schon keine Freundschaft mehr, sondern eine Beziehung. Ähnlich wie bei Dir.

        Was mir ganz massiv auffällt, ist immer wieder Deine Äußerung, daß Du ja nicht "egoistisch" sein willst. Mensch Gudrun, wer in aller Welt hat Dir beigebracht, daß Du nicht für Dich selbst sorgen darfst? Daß es egoistisch ist, wenn Du auf deine eigenen Gefühle und Bedürfnisse achtest? Solange Du das auf eine faire Art und Weise tust, ist nichts falsches daran!!!!! Im Gegenteil, es ist Dein Job, zu gucken, was für Dich stimmig ist und was nicht. Wenn Du etwas tust, was Du im grunde gar nicht willst, nur um nicht "egoistisch" zu sein, um dem anderen nicht weh zu tun... dann tust Du Dir selber weh. Und Eurer Freundschaft auch. Denn so sieht keine gesunde Freundschaft aus. Freundschaft und Nähe muß freiwillig und gern gegeben werden. Wenn Du Dich damit vor Bestrafung schützen mußt, indem tu Dinge tust, die Du nicht willst, dann verkaufst Du Dich selbst.

        Und was mir als zweites ganz stark aufgefallen ist, daß Du Deine Freundin massiv in Schutz nimmst. Wenn Deine Schilderung auch nur annähernd stimmt, dann legt m.E. Deine Freundin ein fast schon bösartiges, mindestens aber eifersüchtiges und kindisches Verhalten an den Tag. Sie versucht (und schafft es leider auch) ganz massiv Dich über ein tierisch schlechtes Gewissen (das Du aber nicht haben mußt, daß Du Dich in einen Mann verliebt hast und mit ihm Zeit verbringen möchtest, ist völlig normal!!!) und was noch schlimmer ist, über "Liebesentzug" zu manipulieren und dirigieren. Und das ist nicht fair.
        Eigentlich hätte ich Dir geraten, so offen und ehrlich über Deine Gefühle mit ihr zu reden, wie Du es hier getan hast. Aber das scheinst Du schon versucht zu haben. Vielleicht wäre es für Euch beide besser, wenn ihr mal eine Weile nichts voneinander hören würdet. Damit ihr euch beide über Eure Wünsche und Bedürfnisse, aber auch über Eure Grenzen klar werden könnt. Bei mir hat es funktioniert.

        Liebe Grüße, Nena


        P.S. 4 x in 2 Monaten treffen ist - gemessen an dem, was ihr bisher gemacht habt wenig. Objektiv gesehen aber für eine "normale" Freundschaft nicht zu wenig, würde ich sagen...

        • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
          Re^4: Freundschaft kontra Beziehung

          Hi Nena, ich bin die gewünschte Nicht-Fachfrau mit
          (hoffentlich) gesundem Menschenverstand
          ;-))))
          Na, da gehe ich doch mal von aus! :-)) Auch bei mir ist
          diese Freundschaft kaputt gegangen, als
          ich nicht mehr solo war und plötzlich
          sehr viel weniger Zeit hatte.
          Scheint fast so, als sei das eine zwangsläufige Entwicklung. Wobei ‘Entwicklung’ vielleicht das Schlüsselwort ist. Für den einen Teil, in diesem Fall mich, hat sich etwas verändert, ich habe mich in eine bestimmte Richtung entwickelt, mir sind jetzt andere Dinge wichtig als früher. Für den anderen Teil, meine Freundin, hat sich persönlich nichts verändert bzw. anders entwickelt, ihre Situation ist dieselbe geblieben und sie will so weitermachen, wie bisher. Vielleicht ist es in einem solchen Fall ganz logisch, daß man sich ab einem bestimmten Zeitpunkt in verschiedene Richtungen bewegt.... *grübel* unterhalten und damit auseinander
          gesetzt, ohne nach "Schuld" zu
          fragen.
          Und genau das geht bei uns im Moment wohl noch nicht. Derzeit bin immer noch ich an allem Schuld. Ich bin heute der festen Überzeugung, daß
          eine so intensive Freundschaft einfach
          annormal ist und langfristig scheitern
          mußte.
          Vielleicht ist es wirklich ein Fehler, wenn man so sehr aufeinander fixiert ist. Dieses ‘wir gegen den Rest der Welt’ wird vielleicht irgenwann zum Selbstläufer und artet in Besitzdenken aus. Was mir ganz massiv auffällt, ist immer
          wieder Deine Äußerung, daß Du ja nicht
          "egoistisch" sein willst.
          Naja, eben nicht so die Masche ‘Bisher warst Du mir gut genug, aber jetzt hab ich nen Freund, also kratz gefälligst die Kurve’. Freundschaft und Nähe
          muß freiwillig und gern gegeben werden.
          Da hast Du auf jeden Fall recht. Und was mir als zweites ganz stark
          aufgefallen ist, daß Du Deine Freundin
          massiv in Schutz nimmst.
          Natürlich, sie ist ja schließlich meine Freundin und ich will zumindest versuchen immer alles von zwei Seiten zu sehen. Bei ner Meinungsverschiedenheit immer nur zu plärren ‘Die ist Schuld, die hat dieses oder jenes gesagt oder getan’, das fände ich ziemlich daneben. Sie versucht (und schafft es
          leider auch) ganz massiv Dich über ein
          tierisch schlechtes Gewissen (das Du aber
          nicht haben mußt, daß Du Dich in einen
          Mann verliebt hast und mit ihm Zeit
          verbringen möchtest, ist völlig
          normal!!!) und was noch schlimmer ist,
          über "Liebesentzug" zu manipulieren und
          dirigieren.
          Das mit den schlechten Gewissen stimmt tatsächlich. Ich habe das Gefühl, sie im Stich zu lassen, weil es mir gut geht, ihr aber offensichtlich nicht. Andererseits weiss ich natürlich auch, daß ich mein Leben habe, sie ihres und ich nicht alles, was in ihrem schief läuft ändern kann.

          Vielleicht hast Du wirklich recht, daß eine Pause das Beste ist, was wir tun können. Vielleicht kommen wir nach einiger Zeit auf einer etwas unverkrampfteren Ebene wieder zusammen. Schön wär´s.

          Thanx jedenfalls
          Gudrun :-)

          • Antwort von nach 3 Tagen hilfreich
            Re^5: Freundschaft kontra Beziehung

            Hi Gudrun, ich bin die gewünschte Nicht-Fachfrau mit
            (hoffentlich) gesundem Menschenverstand
            ;-))))
            Na, da gehe ich doch mal von aus! :-))
            Dein Wort in Gottes Gehörgang *lol* Auch bei mir ist
            diese Freundschaft kaputt gegangen, als
            ich nicht mehr solo war und plötzlich
            sehr viel weniger Zeit hatte.
            Scheint fast so, als sei das eine
            zwangsläufige Entwicklung. Wobei
            ‘Entwicklung’ vielleicht das
            Schlüsselwort ist. Für den einen Teil, in
            diesem Fall mich, hat sich etwas
            verändert, ich habe mich in eine
            bestimmte Richtung entwickelt, mir sind
            jetzt andere Dinge wichtig als früher.
            Für den anderen Teil, meine Freundin, hat
            sich persönlich nichts verändert bzw.
            anders entwickelt, ihre Situation ist
            dieselbe geblieben und sie will so
            weitermachen, wie bisher. Vielleicht ist
            es in einem solchen Fall ganz logisch,
            daß man sich ab einem bestimmten
            Zeitpunkt in verschiedene Richtungen
            bewegt.... *grübel*
            Diese Situation wäre über kurz oder lang immer gekommen. Dein Freund ist nur der äußere Anlaß, denke ich. Eine derartig symbiotische Beziehung tut nie gut. Ob nun ein "Störfaktor" von außen dazukommt oder nicht. Wäre es Dein Freund nicht gekommen, dann hätte es vielleicht noch eine Weile gedauert, bis es so gekommen wäre, aber irgendein anderer Anlaß hätte das Kartenhaus ebenso einstürzen lassen. Kartenhaus deshalb, weil ich denke, daß eine so unnatürliche "Freundschaft" ganz viel Sucht-Charakter hat. Ohne den anderen nicht leben können. Und das ist auch der Grund, warum es Dir besser geht als ihr. Du hast ja jemanden, der die Lücke füllt (das soll jetzt aber keine negative Bewertung sein!), die Eure "Trennung" hinterläßt, Deine Freundin nicht. Sie spürt deshalb den Verlust stärker. unterhalten und damit auseinander
            gesetzt, ohne nach "Schuld" zu
            fragen.
            Und genau das geht bei uns im Moment wohl
            noch nicht. Derzeit bin immer noch ich an
            allem Schuld. Ich bin heute der festen Überzeugung, daß
            eine so intensive Freundschaft einfach
            annormal ist und langfristig scheitern
            mußte.
            Natürlich nicht. Dazu seid Ihr beide emotional viel zu tief verwickelt. In der ersten Aufregung einen kühlen Kopf zu bewahren ist ziemlich schwierig. Laßt Euch Zeit und kommt erst mal beide wieder ein wenig zur Ruhe. Und es kann auch nur dann funktionieren, wenn die Situation so, wie sie ist, erst mal akzeptieren, ohne nach "Schuld" zu suchen, ohne Vorwürfe zu machen. Weder sich selbst noch der anderen. Und wenn
            beide eine Freundschaft zu geänderten Konditionen wollen. Vielleicht ist es wirklich ein Fehler,
            wenn man so sehr aufeinander fixiert ist.
            Dieses ‘wir gegen den Rest der Welt’ wird
            vielleicht irgenwann zum Selbstläufer und
            artet in Besitzdenken aus.
            Was Du ja ganz deutlich am Verhalten Deiner Freundin siehst. Was mir ganz massiv auffällt, ist immer
            wieder Deine Äußerung, daß Du ja nicht
            "egoistisch" sein willst.
            Naja, eben nicht so die Masche ‘Bisher
            warst Du mir gut genug, aber jetzt hab
            ich nen Freund, also kratz gefälligst die
            Kurve’.
            Davon war doch nie die Rede. Jedenfalls von Dir nicht. Sie sieht es so, oder gibt vor, es so zu sehen, um Dir ein schlechtes Gewissen zu machen. Was Du aber nicht haben mußt. Laß es Dir nicht einreden. Und was mir als zweites ganz stark
            aufgefallen ist, daß Du Deine Freundin
            massiv in Schutz nimmst.
            Natürlich, sie ist ja schließlich meine
            Freundin und ich will zumindest versuchen
            immer alles von zwei Seiten zu sehen. Bei
            ner Meinungsverschiedenheit immer nur zu
            plärren ‘Die ist Schuld, die hat dieses
            oder jenes gesagt oder getan’, das fände
            ich ziemlich daneben.
            Da drum gehts doch überhaupt nicht ;-)))) Was Du aber machst, das ist ein einziges "ich bin an allem Schuld". Du siehst nur Deinen Anteil an der Geschichte. Daß sie sich aber nicht fair Dir gegenüber verhält, das siehst Du gar nicht.

            Versteh mich nicht falsch. Es geht nicht um Schuld oder nicht-schuld. Sondern einzig und allein um eine Lösungsmöglichkeit. Und um die zu finden, mußt Du die Situation objektiv anschauen, und nicht immer nur nach Deinen eigenen Fehlern suchen. Das mit den schlechten Gewissen stimmt
            tatsächlich. Ich habe das Gefühl, sie im
            Stich zu lassen, weil es mir gut geht,
            ihr aber offensichtlich nicht.
            Andererseits weiss ich natürlich auch,
            daß ich mein Leben habe, sie ihres und
            ich nicht alles, was in ihrem schief
            läuft ändern kann.
            Wenn Du sie wirklich in Stich lassen würdest, dann würdest Du Dir nicht so viele Gedanken machen. Natürlich ist es für Deine Freundin nicht schön. Aber Ihr seit halt nun mal kein Liebespaar. Und sie kann und darf von Dir nicht erwarten, daß Du Dein persönliches Glück opferst, nur um ihr nicht weh zu tun. Das kanns doch nun wirklich auch nicht sein. Vielleicht hast Du wirklich recht, daß
            eine Pause das Beste ist, was wir tun
            können. Vielleicht kommen wir nach
            einiger Zeit auf einer etwas
            unverkrampfteren Ebene wieder zusammen.
            Schön wär´s.
            Ich drücke Euch die Daumen. Aber laßt Euch viel Zeit....

            cu, Nena

            • Antwort von nach 4 Tagen hilfreich
              Re^6: Freundschaft kontra Beziehung

              Hi Gudrun, hi Nena
              mit(hoffentlich) gesundem Menschenverstand ;-))))
              - möglich, dass ich auch einen solchen habe und daher die Einmischung in den Dialog; ich nicht mehr solo war und plötzlich
              sehr viel weniger Zeit hatte.
              - ihr hattet bereits erwähnt, dass Zeiträume zwischen den "Treffen" wichtig sind - ich denke, dass sie das eben NICHT sein sollten, da eine Freundschaft (eben auch eine Art von Liebe - weiß keiner, was das ist...) unabhängig von solchen Faktoren "funktioniert" oder eben nicht -

              Entwicklung. Wobei ‘Entwicklung’ vielleicht das
              Schlüsselwort ist... mir sind
              jetzt andere Dinge wichtig als früher.
              Für den anderen Teil, meine Freundin, hat
              sich persönlich nichts verändert bzw.
              anders entwickelt, ihre Situation ist
              dieselbe geblieben und sie will so
              weitermachen, wie bisher. Vielleicht ist
              es in einem solchen Fall ganz logisch,
              daß man sich ab einem bestimmten
              Zeitpunkt in verschiedene Richtungen
              bewegt.... *grübel*
              - siehe Lebensabschnittspartner - oder wie immer das heute genannt wird; so gibt es eine Masse Menschenskinder, die mit der Freiheit des Anderen nicht umgehen können; hier würde ich dann lieber den eigenen Schmerz akzeptieren, weil er vielleicht oder durchaus ein falscher Schmerz ist - ich habe mir selbst weh getan, nicht der Partner, die Freundin, der Freund -
              Sie spürt deshalb den Verlust stärker.
              - was den VERLUST betrifft sollten sich der Leser und die vorher Fragende nicht so sicher sein, da wir wohl Verluste immer erst dann spüren, wenn wir... hier: wieder eine Freundin brauchen... - unterhalten und damit auseinander
              gesetzt, ohne nach "Schuld" zu
              fragen.
              Und genau das geht bei uns im Moment wohl
              noch nicht. Derzeit bin immer noch ich an
              allem Schuld. Ich bin heute der festen Überzeugung, daß
              eine so intensive Freundschaft einfach
              annormal ist und langfristig scheitern
              mußte.
              Und es kann auch nur dann funktionieren, wenn die Situation
              so, wie sie ist, erst mal akzeptieren,
              ohne nach "Schuld" zu suchen, ohne
              Vorwürfe zu machen. Weder sich selbst
              noch der anderen. Und wenn
              beide eine Freundschaft zu
              geänderten Konditionen wollen. Vielleicht ist es wirklich ein Fehler,
              wenn man so sehr aufeinander fixiert ist.
              Dieses ‘wir gegen den Rest der Welt’ wird
              vielleicht irgenwann zum Selbstläufer und
              artet in Besitzdenken aus.
              Was Du ja ganz deutlich am Verhalten
              Deiner Freundin siehst.
              - wo ich nicht ohne Weiteres zustimmen möchte, es sei denn, dass Beide an solchen Werten des Besitzes hängen "Woran ihr euch hängt - daran hängt hier" (beidseitig!) - Was mir ganz massiv auffällt, ist immer
              wieder Deine Äußerung, daß Du ja nicht
              "egoistisch" sein willst.
              Naja, eben nicht so die Masche ‘Bisher
              warst Du mir gut genug, aber jetzt hab
              ich nen Freund, also kratz gefälligst die
              Kurve’.
              Davon war doch nie die Rede. Jedenfalls
              von Dir nicht. Sie sieht es so,
              oder gibt vor, es so zu sehen, um Dir ein
              schlechtes Gewissen zu machen. Was Du
              aber nicht haben mußt. Laß es Dir nicht
              einreden. Und was mir als zweites ganz stark
              aufgefallen ist, daß Du Deine Freundin
              massiv in Schutz nimmst.
              Natürlich, sie ist ja schließlich meine
              Freundin und ich will zumindest versuchen
              immer alles von zwei Seiten zu sehen. Bei
              ner Meinungsverschiedenheit immer nur zu
              plärren ‘Die ist Schuld, die hat dieses
              oder jenes gesagt oder getan’, das fände
              ich ziemlich daneben.
              - gut, eben doch gut - Da drum gehts doch überhaupt nicht ;-))))
              Was Du aber machst, das ist ein einziges
              "ich bin an allem Schuld". Du siehst
              nur Deinen Anteil an der
              Geschichte. Daß sie sich aber nicht fair
              Dir gegenüber verhält, das siehst
              Du gar nicht.
              - wie können wir im Falle der "Waffen" von fair oder nicht fair reden, wenn denn geliebt wird; siehe auch Schuldfrage - Versteh mich nicht falsch. Es geht nicht
              um Schuld oder nicht-schuld. Sondern
              einzig und allein um eine
              Lösungsmöglichkeit. Und um die zu finden,
              mußt Du die Situation objektiv
              anschauen, und nicht immer nur nach
              Deinen eigenen Fehlern suchen.
              zusammen. Schön wär´s.
              Ich drücke Euch die Daumen. Aber laßt
              Euch viel Zeit....

              cu, Nena
              Ich wünsche Euch (Gudrun und Freundin) ein Paar gemeinsame Tage, ihr ganz allein - und dann Klartext, der auch wehtun muss, muss dieser! - aber gleichzeitig, ich meine: nicht nach einem Telefonat und der Einsamkeit des Hörers, und nicht nach einem Text und der Einsamkeit des Lesers... Nur ihr Zwei! und drauf. Vielleicht habt ihr eure erste ernsthafte Auseinandersetzung, auf die ihr euch etwas einbilden könntet.

              Tschüss C.J.

  2. Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
    Re: Freundschaft kontra Beziehung

    so wie du das schilderst, ist diese freundschaft vor deiner beziehung eigentlich so definierbar gewesen: wenn deine freundin lust hatte, was zu unternehmen, bist du gesprungen. warum auch nicht, du hattest nichts anderes vor...
    nun kann deine freundin aber nicht akzeptieren, dass sie nicht mehr die steuernde kraft in eurem verhältnis ist. dass sie vielleicht auch keinen so grossen einfluss mehr auf dich hat? kann ich nicht beurteilen.
    letztendlich stellt sich die frage aus meiner sicht aber auch gar nicht mehr. die fakten sind jetzt andere, und sie weigert sich ja offenbar, das zu akzeptieren, indem sie sich deinen argumenten verschliesst. deshalb dürfte es wohl an dir sein, ihr unmissverstänldich klar zu machen, dass sie sich (nach deiner schilderung) verhält wie ein kleinkind, das nicht mehr immer kriegt was es will und seine/ihre eigenen interessen somit permanent über die anderer stellt. du selbst bist hier also weniger auf dem egotrip als sie.
    ich würde ihr deutlich folgendes sagen: wenn du weiterhin mit mir was unternehmen willst, musst du dich auf die gegebenheiten einstellen, wie sie sind. wenn du das nicht tust, werde ich mich für meinen partner entscheiden, nicht für dich (sofern du das wirklich willst).
    auf alle fälle würde ich mich dagegen wehren, dass sie weiterhin dich und deine zeit für sich beansprucht, auch wenn das zum ende dieser freundschaft führt, wobei ich mich frage, was diese freundschaft wert ist, wenn sie nur auf der basis funktioniert, wie sich deine freundin das vorstellt - "entweder du spurst oder ich bin beleidigt" ist meines erachtens nicht der richtige weg, miteinander umzugehen. auch wenn sich das über jahre so eingespielt hat... von deinem partner würdest du dir das sicherlich auch nicht bieten lassen wollen, oder?
    viele grüße
    spot

    • Antwort von nach 22 Stunden hilfreich
      Re^2: Freundschaft kontra Beziehung

      Hi Spot eigentlich so definierbar gewesen: wenn
      deine freundin lust hatte, was zu
      unternehmen, bist du gesprungen. warum
      auch nicht, du hattest nichts anderes
      vor...
      Naja, so war´s nicht ganz. Ich war noch nie total auf sie fixiert und habe nur getan, was sie gesagt hat. Wir haben viel Zeit zusammen verbracht und meistens war es überhaupt nicht die Frage ob dies oder jenes, wir waren uns einfach einig. Und natürlich gab es auch noch andere Leute, mit denen ich etwas unternommen habe, ein völlig anderer Kreis, als der, zu dem meine Freundin gehört. gegebenheiten einstellen, wie sie sind.
      wenn du das nicht tust, werde ich mich
      für meinen partner entscheiden, nicht für
      dich (sofern du das wirklich willst).
      Natürlich. Soviel mir an dieser Freundschaft auch liegt - mein Partner ist derjenige, der an 1. Stelle kommt!
      Hmmm, verrate ich sie jetzt deswegen? Ist das purer Egoismus?

      ich mich frage, was diese freundschaft wert ist, wenn sie nur auf der basis
      funktioniert, wie sich deine freundin das
      vorstellt - "entweder du spurst oder ich
      bin beleidigt" ist meines erachtens nicht
      der richtige weg, miteinander umzugehen.
      auch wenn sich das über jahre so
      eingespielt hat...
      Das wäre bestimmt nicht der richtige Weg. Ich habe das allerdings nie so empfunden; und bin auch jetzt noch der Meinung, daß sie früher nicht so war.

      von deinem partner würdest du dir das sicherlich auch nicht
      bieten lassen wollen, oder?
      No way! Aber die Frage stellt sich glücklicherweise nicht.

      Danke für Deine Meinung. Ich hoffe wirklich, daß es sich wieder einrenkt und ich werde mich auch weiterhin darum bemühen.
      Sollte allerdings ein Ultimatum kommen 'entweder er oder ich', dann würde ich mich ganz klar für 'ihn' entscheiden.

      Gudrun :-)

      • Antwort von nach 2 Tagen hilfreich
        Re^3: Freundschaft kontra Beziehung

        Sollte allerdings ein Ultimatum kommen
        'entweder er oder ich', dann würde ich
        mich ganz klar für 'ihn' entscheiden.

        Gudrun :-)
        hi gudrun,
        hast du das schon mal deiner freundin in der geeigneten form mitgeteilt?
        ich habe den eindruck, sie versucht dir ein schlechtes gewissen zu machen und dich zurückzugewinnen.
        ich denke, wenn die grenzen definiert sind, dann schafft eine gewisse distanz auch wieder nähe.

        gruß
        claus



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