Hallo Punkt,
an dieser Stelle sollte stets differenziert werden. Nur weil Du feststellen solltest, dass Du per Definition unter die Gruppe der Hochbegabten fällst, bedeutet das in der Folge noch nicht, dass die Hochbegabung an sich Ursache oder Auslöser für bestimmte Probleme ist.
Meiner Ansicht ist es nämlich auch möglich, dass Hochbegabte depressiv werden oder unter Persönlichkeitsstörungen leiden, wie alle anderen Nicht-Hochbegabten auch.
Das Gesamtbild muss stets betrachtet werden und die Zusammenhänge analysiert. Offen gesagt, bin ich der Meinung, dass ein Mensch das für sich alleine gar nicht leisten kann. Man selbst nimmt seine eigene Situation und auch sich selbst immer ein wenig anders dar als Außenstehende.
Wenn Du Therapeuten-Hopping betrieben hast, dann bedeutet das entweder, dass das Zusammenspiel zwischen den Therapeuten und Dir nicht funktioniert hat, Du also weitersuchen solltest oder aber die Therapieform für Dich nicht die Zutreffende war. Es bedeutet nicht, dass da kein Problem vorhanden ist oder aber alleine nur die Hochbegabung an diesen Umständen Schuld tragen kann.
Ich selbst betrachte mich nicht als hochbegabt, auch wenn diverse Tests absolut gegenteilige Ergebnisse erzielten (IQ: 157). In meinen Augen ist das grober Unfug, denn wäre ich wirklich so klug, warum habe ich dann oftmals Probleme mit den einfachsten Zusammenhängen?
Hochbegabung ist für mich zu 99,99999999% eine Modeerscheinung und der eine, der unter der Milliarde nun noch wirklich hochbegabt ist... Nun, den habe ich noch nie getroffen.
Gruß
Thorsten