Psychologie studieren => Warum?

Von: , Frage gestellt am Mo, 11. Okt 1999

Hi
Warum studiert man Psychologie? Ist es nicht so, dass man eigentlich seine eigene Psyche studieren möchte, als Psychologie zur Anwendung auf andere? Was beinhaltet ein Psychologiestudium und mit welchen Nebenfächer lässt sich Psychologie gut kombinieren? Was unterscheidet einen Psychologen von einem Psychiater? Erwarte interessiert euere Antworten.
Gruss Robert

8 Antworten zu dieser Frage

  1. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Psychologie studieren => Warum?

    Hi
    Warum studiert man Psychologie?
    Um in einer Sprache, diekeiner versteht, Dinge zu sagen, die alle schon wissen


    Gruß

    Sugar

    • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
      Re^2: Psychologie studieren => Warum?

      Man merkt gleich, wenn einer vom Fach ist!

      Kollegiale Grüße
      MN [Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

      • Antwort von nach 18 Stunden hilfreich
        Re^3: Psychologie studieren => Warum?

        *LOL* :)

  2. Antwort von nach 4 Stunden hilfreich
    Re: Psychologie studieren => Warum?

    Hi
    Was
    beinhaltet ein Psychologiestudium und mit
    welchen Nebenfächer lässt sich
    Psychologie gut kombinieren?
    Entwicklungspsychologie, Persönlichkeitspsychologie, Sozialpsychologie, psycholog. Diagnostik,
    pädagog./ Schulpsychologie,
    forensische Psychologie, Tiefenpsychologie, Psychotherapie, Betriebspsychologie
    (Auswahl, entnommen dem Buch "Studien- und Berufswahl 1995/96")

    Einige dieser Begriffe sind, hoffe ich, selbsterklärend. Ich selber kenne mich jetzt nicht gut genug aus, um alle Sparten erklären zu können. Was
    unterscheidet einen Psychologen von einem
    Psychiater?
    Psychologen und Psychiater unterscheiden sich im Härtegrad ihrer Fälle. Zu einem Psychologen gehst du, wenn du mit irgendwas im Alltag nicht klarkommst (Scheidung, Tod eines Familienangehörigen oder sowas).
    Ein Psychiater hat es schon mit schlimmeren Fällen, den Geisteskrankheiten, wie zum Beispiel Schizophrenie, Persönlichkeits-spaltung und so was.

    Ich hoffe, daß ich deine Fragen hinreichend beantworten konnte. Da ich kein Psychologie-Experte bin, kann ich aber nicht garantieren, daß meine Antwort vollständig und hundertpro richtig ist!

    Gruß,

    Darius

    • Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
      Re^2: Psychologie studieren => Warum?

      Hallo Darius,

      ich kenne mich auf diesem Gebiet absolut nicht aus, meine aber gehoert zu haben, dass ein Psychiater Medizin studiert haben muss.
      Psychiatrie als "Aufbaustudium" zur Medizin, kann das sein?

      Schon mal im voraus DANKE fuer Deine Antwort!

      Ciao
      Gernot

      • Antwort von nach 17 Stunden hilfreich
        Re^3: Psychologie studieren => Warum?

        Hallo Darius,

        ich kenne mich auf diesem Gebiet absolut
        nicht aus, meine aber gehoert zu haben,
        dass ein Psychiater Medizin studiert
        haben muss.
        Hi, Gernot!
        Hallo Darius,
        ich kenne mich auf diesem Gebiet absolut
        nicht aus, meine aber gehoert zu haben,
        dass ein Psychiater Medizin studiert
        haben muss.
        Psychiatrie als "Aufbaustudium" zur
        Medizin, kann das sein?
        Ja, so ist es. Psychiatrie gilt als Teilgebiet der Medizin. Ergo muß einer, der sich Psychiater nennen will, nach der ärztlichen Approbation eine vierjährige Weiterbildungszeit durchlaufen.
        Ich meine, da es bei der Psychiatrie um "Geisteskrankheiten" geht, macht es Sinn, daß ein Psychiater rein medizinsche Kenntnisse, zumindest vom Gehirn, haben muß.

        Gruß,

        Darius

  3. Antwort von nach 13 Stunden hilfreich
    Re: Psychologie studieren => Warum?

    Hi
    Warum studiert man Psychologie?
    Da gibt es bestimmt unterschiedliche Gründe.

    Ist es nicht so, dass man eigentlich seine
    eigene Psyche studieren möchte, als
    Psychologie zur Anwendung auf andere?
    Mag für einige Leute wirklich so sein, allerdings habe ich den Eindruck, daß der Anteil dieser "Selbstfinder" in den letzten Jahren eher rückläufig ist. Die meisten Studierenden wollen wohl später mal einen entsprechenden Beruf ausüben.

    Was beinhaltet ein Psychologiestudium und mit
    welchen Nebenfächer lässt sich
    Psychologie gut kombinieren?
    Methodenlehre, Methodenlehre, dann nicht zu vergessen, Methodenlehre, und wenn dann noch etwas Zeit übrig bleibt, vielleicht mal was Inhaltliches.... Nein, das war natürlich nicht mein Ernst, aber das Grundstudium (in Deutschland; ich nehme an, in Österreich und in der Schweiz ist das ganz ähnlich) ist stark durch eine Methoden- und Grundlagenorientierung gekennzeichnet.

    Welche Kombination mit Nebenfächern sich anbietet, ist davon abhängig, in welchem Bereich der Psychologie man den Schwerpunkt setzen will. Ein NF-Studium Wirtschaftswissenschaften kann z.B. dann interessant sein, wenn man in den Bereich der Arbeits-, Betriebs- und Organisationspsychologie will.

    Was unterscheidet einen Psychologen von einem
    Psychiater?
    Psychologe ist jeder ;-)
    Diplom-Psychologe ist jemand, der ein Hochschulstudium der Psychologie erfolgreich absolviert hat.
    Psychiater sind spezialisierte Ärzte, also Mediziner.

    Gruß
    Michael

  4. Antwort von nach 20 Stunden hilfreich
    Re: Psychologie studieren => Warum?

    Hallo! Warum studiert man Psychologie?
    weil ich mich schon immer dafür interessiert habe,
    weil ich anderen helfen will,
    weil ich das Verhalten von Menschen verstehen will,
    weil ich gesellschaftlich etwas verändern will,
    weil ich, nachdem meine Kinder groß sind, noch was lernen will
    weil ich denke, daß man in dem Beruf Geld verdienen kann,
    weil ich vom Jura-Studium enttäuscht war,
    weil ich nicht an den Menschen (Medizin) sondern mit den Menschen arbeiten will,
    weil nichts anderes infrage kam,
    weil ich wissen will was Psychologie ist,
    weil ich was Kreatives machen will,
    ...

    Heut hatte ich mein erstes Seminar mit den neuen Studenten. Diese Antworten kamen z.B., die Reihenfolge ist willkürlich, manches wurde auch mehrfach geäußert. Ist es
    nicht so, dass man eigentlich seine
    eigene Psyche studieren möchte, als
    Psychologie zur Anwendung auf andere?
    Ich glaub nicht recht dran. dann würde Elektrotechniker, wem sein Recorder kaputt ging, und Bauingenieur, wer sich ein Haus bauen will, etc ...
    Meiner Meinung nach ist der Effekt umgekehrt: Wer von sich sagt, Psychologie zu studieren/Psychologe zu sein, wird ganz anders angeschaut, man sucht förmlich nach Macken, die einem bei einem Chemiker nicht so aufgefallen wären. Und ein andrer Effekt: Ähnlich wie bei Medizinstudenten "hat man selbst" alle Persönlichkeitsstörungen, wenn sie in der Vorlesung dran sind, weil einem Ansätze, die eigentlich im Rahmen des Normalen sind, besonders auffallen. Was beinhaltet ein Psychologiestudium und
    mit welchen Nebenfächer lässt sich
    Psychologie gut kombinieren?
    siehe http://linus.psych.tu-dresden.de/

    Allgemeine Psychologie beinhaltet z.B. Denk-, Gedächtnis-, Wissens-, Sprach-, Lern-, Wahrnehmungssychologie. Vielleicht hab ich noch was vergessen.

    Nebenfächer, hm, bin mir nicht sicher, ich glaub, die Psychologiestudenten haben viel zu tun.
    Umgekehrt haben Soziologen, Kommunikationswissenschaftler oft Psychologie als Nebenfach gewählt.

    Architekten (die rätselhafte Türen erfinden) und Ingenieure (die schwer bedienbare Videorecorder bauen) und Ärzte (die vor Medikamentenwald den Menschen nicht mehr sehn) sollten meiner Meinung nach mehr von Psychologie wissen. Oder aber: Psychologen sollten viel öfter mit anderen zusammenarbeiten.

    Tschuess, Sven.

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