Therapie-Inhalte 'incognito' darstellen?

Hallo,

ich möchte einem Bekannten einen Impuls geben eine Psychotherapie zu machen. Ich habe schon mal mit ihm in ganz allgemeiner Form darüber gesprochen. Wenn es ihm sehr schlecht geht überlegt er ob er das machen soll. Er schreckt bis jetzt davor zurück weil er Angst hat davor.(Vermutlich Angst davor das Dinge über ihn selbst zur Sprache kommen die er negativ bewertet)

Ich weiß sehr genau das eine Therapie nur dann Sinn macht wenn derjenige Selbst will. Ob er selbst möchte, ist MIT davon abhängig wie er sich den Ablauf einer Therapie vorstellt.
Wenn es beschrieben würde als "da wird JAHRELANG in den schrecklichen Kindheitserlebnissen gewühlt in der Hoffnung das durch das nochmal durchleben eine „Reinigung“ eintritt würde das ganz viele abschrecken. Wenn es weitgehend positiv und trotzdem realistisch dargestellt wird , kann man denjenigen
vielleicht sogar richtig LUst darauf machen.

Wer kennt ein Buch oder etwas ähnliches in der das was in einer Therapie abläuft d.h.:
geschützt sein, keine Bewertungen, neue Ideen finden wie man mit problematischen Situationen umgehen kann, aufgefangen werden wenn man droht zu tief Abzustützen usw.

OHNE das das Wort Psychotherapie oder ähnliche Worte darin vorkommen?

Auch eine DIREKTE postiv-realistische Darstellung wäre vieleicht hilfreich.

Vielen Dank schon im Voraus.

viele Grüße

Stefan Ludwig

Hallo,

ich möchte einem Bekannten einen Impuls geben eine
Psychotherapie zu machen. Ich habe schon mal mit ihm in ganz
allgemeiner Form darüber gesprochen. Wenn es ihm sehr schlecht
geht überlegt er ob er das machen soll. Er schreckt bis jetzt
davor zurück weil er Angst hat davor.(Vermutlich Angst davor
das Dinge über ihn selbst zur Sprache kommen die er negativ
bewertet)

Ich weiß sehr genau das eine Therapie nur dann Sinn macht wenn
derjenige Selbst will. Ob er selbst möchte, ist MIT davon
abhängig wie er sich den Ablauf einer Therapie vorstellt.
Wenn es beschrieben würde als "da wird JAHRELANG in den
schrecklichen Kindheitserlebnissen gewühlt in der Hoffnung das
durch das nochmal durchleben eine „Reinigung“ eintritt würde
das ganz viele abschrecken. Wenn es weitgehend positiv und
trotzdem realistisch dargestellt wird , kann man denjenigen
vielleicht sogar richtig LUst darauf machen.

Hallo Stefan
das Zurückschrecken ist schon verständlich, wohl eher nicht aus Angst vor der Therapie, sondern vor der Erkenntnis, ich bin psychisch krank.
Wer gibt das schon gerne zu.
Außerdem halten sich da hartnäckige Vorurteile wie: Zum Nervenklempner gehen nur Verrückte oder Filmstars.
Du hast nicht geschrieben, welches Problem er hat, es gibt eine Menge Selbsthilfegruppen, auch anonym im Internet, wenn er mal mit Leuten Kontakt bekommt, die das Gleiche erlebt haben, und denen geholfen wurde, ist das sicherlich ein besserer Anreiz als ein Buch.
Falls Du Links brauchst, bekommst Du gerne.
Gruß
Rainer

Warum ‚incognito‘ ??
Nanu? Ist Psychotherapie etwas, auf das man jemandem Appetit
macht, wie auf gebackenen Camembert?

ich möchte einem Bekannten einen Impuls geben eine
Psychotherapie zu machen.

Wenn er Probleme hat, bei denen ihm weder seine Autowerkstatt,
noch sein Zahnarzt, noch sein Banker behilflich sein kann, dann
wird er doch sicher von allein auf die Idee kommen, ganz ohne
„Nachhilfe“?
Setzte er (bzw. DU) denn überhaupt voraus, daß bei ihm eine
Psychotherapie notwendig sei?

Wenn es ihm sehr schlecht
geht überlegt er ob er das machen soll.

Meint er denn, daß allein, weil es einem manchmal schlecht geht,
immer gleich eine Therapie angesagt ist? Klar, in USA ist das
Mode, aber deswegen ist diese Haltung doch nicht mehr als ein psychosozialer Unsinn.

Er schreckt bis jetzt
davor zurück weil er Angst hat davor.(Vermutlich Angst davor
das Dinge über ihn selbst zur Sprache kommen die er negativ
bewertet)

Soviel läßt sich ganz sicher sagen: bis auf wenige Ausreißer
(auf die dann aber auch nicht die Bezeichnung „Psychotherapie“
zutrifft) arbeiten Psychotherapien nicht mit Inquisitionsmethoden.

Ich weiß sehr genau das eine Therapie nur dann Sinn macht wenn
derjenige Selbst will. Ob er selbst möchte, ist MIT davon
abhängig wie er sich den Ablauf einer Therapie vorstellt.

Das ist schon klar, aber jede Therapie hat einen „Verlauf“, der
eben für sie charakteristisch ist. Dies gilt aber nur für ihre
therapietheoretische Grundstruktur. Es sind spezifische Formen
der Gesprächsführung. Der Gesprächsverlauf hängt auch vom
Klienten ab… und natürlich von der zu bearbeitenden Thematik.
Es ist immer eine Art der Zusammenarbeit von Klient/Patient und
Therapeut. Und diese wird nicht nur von der Methode abhängig sein, sondern unter anderem auch von der individuellen
Fähigkeit des Therapeuten.

Wenn es beschrieben würde als „da wird JAHRELANG in den
schrecklichen Kindheitserlebnissen gewühlt in der Hoffnung das
durch das nochmal durchleben eine „Reinigung“ eintritt“

Das mit der „Reinigung“ könnte jemandem im Esoterik-Forum
einfallen. Es ist kein in Psychotherapien gebräuchlicher (und
überhaupt kein sinnvoller) Begriff. Und „in schrecklichen
Kindheitserlebnissen wühlen“ tut nicht einmal die Psychoanalyse (auf die sich das ja wohl allein beziehen könnte). Aber es könnte sein, daß manche seit der Kindheit unausgesprochen gebliebene (und DESHALB - ohne daß es dem Klienten bewußt wäre - quälende) Erinnerungen bzw. Ereignisse sehnsüchtig auf eine Aussprache warten… und (natürlich nur FALLS soetwas überhaupt anliegt) dafür gibt es psychotherapeutische Verfahren. OB das anliegt und zu empfehlen ist, kann nur das Resultat einer vorherigen Beratung mit einem Therapeuten sein. (Siehe meine Bemerkungen im folgenden thread)

Wenn es weitgehend positiv und
trotzdem realistisch dargestellt wird , kann man denjenigen
vielleicht sogar richtig LUst darauf machen.

Wieso „trotzdem“?? Eine angemessene Darstellung einer sorgfältig
in fachkundigen Vorgesprächen überlegten Therapie, die auf die
spezielle Problematik des speziellen Klienten zugeschnitten ist,
IST „positiv“.

Sofern eine Entlastung von einem Leidensdruck lustvoll genannt
werden kann, kann jemand durchaus Lust darauf gewinnen, ja. Aber
warum Lust „machen“? (siehe Camembert)

Wer kennt ein Buch oder etwas ähnliches in der das was in
einer Therapie abläuft d.h.:
geschützt sein, keine Bewertungen, neue Ideen finden wie man
mit problematischen Situationen umgehen kann, aufgefangen
werden wenn man droht zu tief Abzustützen usw…

Wozu Bücher wälzen, wenn DAS bereits alles wesentliche ist, was man ALLGEMEIN sagen kann, worum es in (Psycho-)Therapien geht?

OHNE das das Wort Psychotherapie oder ähnliche Worte darin
vorkommen?

Warum sollte jemand dazu motiviert werden, etwas zu tun, was
selbst feige seinen Namen kaschiert? Du würdest damit nur ein ggf. vorhandenes Vorurteil BESTÄTIGEN: „Psychotherapie - oh je, ein böses Wort“ !!?? Vermeidest du - analog - auch den Begriff „Ehe“, weil Ehen manchmal (insbesondere bei ungeeigneter Partnerwahl) schief gehen können, bzw. die Hölle sein können?
„Psychotherapie“ ist DER Begriff für bewährte Gesprächsverfahren, die von Leidensdruck entlasten können.

Auch eine DIREKTE postiv-realistische Darstellung wäre
vieleicht hilfreich.

Eine negative Darstellung wäre nicht „realistisch“.

Grüße
M.Gies

DU hast nicht GENAU gelesen

Nanu? Ist Psychotherapie etwas, auf das man jemandem Appetit
macht, wie auf gebackenen Camembert?

wenn es geht was wäre so schlecht daran?

ich möchte einem Bekannten einen Impuls geben eine
Psychotherapie zu machen.

Wenn er Probleme hat, bei denen ihm weder seine Autowerkstatt,
noch sein Zahnarzt, noch sein Banker behilflich sein kann,
dann
wird er doch sicher von allein auf die Idee kommen, ganz ohne
„Nachhilfe“?

im Prinzip ja aber der KLIENT hat angst davor Dinge über sich selbst zu erkennen die der KLIENT negativ bewertet
Das ist das was Du wahrscheinlich mißverstanden hast (siehe weiter unten)

Setzte er (bzw. DU) denn überhaupt voraus, daß bei ihm eine
Psychotherapie notwendig sei?

mit Verlaub: ich möchte hier eben gerade NICHT ausbreiten
was die Probleme sind um ihn zu schützen
ich kann Dir aber versichern das das Problem eine Größe hat
das Psychotherapie sinnvoll ist

Wenn es ihm sehr schlecht
geht überlegt er ob er das machen soll.

Meint er denn, daß allein, weil es einem manchmal schlecht
geht,
immer gleich eine Therapie angesagt ist? Klar, in USA ist das
Mode, aber deswegen ist diese Haltung doch nicht mehr als ein
psychosozialer Unsinn.

wie gesagt es geht un Probleme die er seit 10-15 Jahren hat
und es ist nicht einfach das mal schlechte Laune haben.

Er schreckt bis jetzt

davor zurück weil er Angst hat davor.(Vermutlich Angst davor
das Dinge über ihn selbst zur Sprache kommen die er negativ
bewertet)

Soviel läßt sich ganz sicher sagen: bis auf wenige Ausreißer
(auf die dann aber auch nicht die Bezeichnung „Psychotherapie“
zutrifft) arbeiten Psychotherapien nicht mit
Inquisitionsmethoden.
siehe weiter oben

Ich weiß sehr genau das eine Therapie nur dann Sinn macht wenn
derjenige Selbst will. Ob er selbst möchte, ist MIT davon
abhängig wie er sich den Ablauf einer Therapie vorstellt.

Das ist schon klar, aber jede Therapie hat einen „Verlauf“,
der
eben für sie charakteristisch ist. Dies gilt aber nur für ihre
therapietheoretische Grundstruktur. Es sind spezifische Formen
der Gesprächsführung. Der Gesprächsverlauf hängt auch vom
Klienten ab… und natürlich von der zu bearbeitenden
Thematik.
Es ist immer eine Art der Zusammenarbeit von Klient/Patient
und
Therapeut. Und diese wird nicht nur von der Methode abhängig
sein, sondern unter anderem auch von der individuellen
Fähigkeit des Therapeuten.

sicher
Von einem Therapeuten den ich als gut bezeichnen würde
erwarte ich ein Mindestmaß an
a.) Einfühlungsvermögen
b.) Fähigkeiten den Klienten vor einem allzutiefen Absturz
zu bewahren. Wenn man superschlech drauf ist kann man keine
Probeme lösen. Deswegen ist es wichtig dem Klienten
Zugang zu seinen Ressourcen zu verschaffen

Wenn es beschrieben würde als „da wird JAHRELANG in den
schrecklichen Kindheitserlebnissen gewühlt in der Hoffnung das
durch das nochmal durchleben eine „Reinigung“ eintritt“

Das mit der „Reinigung“ könnte jemandem im Esoterik-Forum
einfallen. Es ist kein in Psychotherapien gebräuchlicher (und
überhaupt kein sinnvoller) Begriff. Und „in schrecklichen
Kindheitserlebnissen wühlen“ tut nicht einmal die
Psychoanalyse (auf die sich das ja wohl allein beziehen
könnte). Aber es könnte sein, daß manche seit der Kindheit
unausgesprochen gebliebene (und DESHALB - ohne daß es dem
Klienten bewußt wäre - quälende) Erinnerungen bzw. Ereignisse
sehnsüchtig auf eine Aussprache warten… und (natürlich nur
FALLS soetwas überhaupt anliegt) dafür gibt es
psychotherapeutische Verfahren. OB das anliegt und zu
empfehlen ist, kann nur das Resultat einer vorherigen Beratung
mit einem Therapeuten sein. (Siehe meine Bemerkungen im
folgenden thread)

Wenn es weitgehend positiv und
trotzdem realistisch dargestellt wird , kann man denjenigen
vielleicht sogar richtig LUst darauf machen.

Wieso „trotzdem“?? Eine angemessene Darstellung einer
sorgfältig
in fachkundigen Vorgesprächen überlegten Therapie, die auf die
spezielle Problematik des speziellen Klienten zugeschnitten
ist,
IST „positiv“.

Sofern eine Entlastung von einem Leidensdruck lustvoll genannt
werden kann, kann jemand durchaus Lust darauf gewinnen, ja.
Aber
warum Lust „machen“? (siehe Camembert)

Wer kennt ein Buch oder etwas ähnliches in der das was in
einer Therapie abläuft d.h.:
geschützt sein, keine Bewertungen, neue Ideen finden wie man
mit problematischen Situationen umgehen kann, aufgefangen
werden wenn man droht zu tief Abzustützen usw…

Wozu Bücher wälzen, wenn DAS bereits alles wesentliche ist,
was man ALLGEMEIN sagen kann, worum es in (Psycho-)Therapien
geht?

OHNE das das Wort Psychotherapie oder ähnliche Worte darin
vorkommen?

Warum sollte jemand dazu motiviert werden, etwas zu tun, was
selbst feige seinen Namen kaschiert? Du würdest damit nur ein
ggf. vorhandenes Vorurteil BESTÄTIGEN: „Psychotherapie - oh
je, ein böses Wort“ !!?? Vermeidest du - analog - auch den
Begriff „Ehe“, weil Ehen manchmal (insbesondere bei
ungeeigneter Partnerwahl) schief gehen können, bzw. die Hölle
sein können?
„Psychotherapie“ ist DER Begriff für bewährte
Gesprächsverfahren, die von Leidensdruck entlasten können.

Es geht darum eine Art Metahper zu erzählen
damit er vollkommen unvoreingenommen wahrnimmt welches
Geschehen dort abläuft. Deshalb „incognito“

Auch eine DIREKTE postiv-realistische Darstellung wäre
vieleicht hilfreich.

Grüße
M.Gies

viele Grüße
Stefan Ludwig

genau gelesen
hm - es scheint, daß du dich irgendwie angegriffen gefühlt hast?
wodurch? warum? hast du denn irgendwas geschrieben, woraufhin
sich jemand die Mühe machen sollte, dir eine länger Antwort zu
verfassen, bloß um dich anzugreifen??

Nun bin ich einigermaßen fit darin, zunächst einmal GENAU das zu
lesen, was GESCHRIEBEN wurde (mit dem Zwischen-den-Zeilen-Lesen
bzw. mit dem Einfühlungsvermögen sollte ja niemand um sich
schmeißen, wenn es nicht ausdrücklich erwünscht wurde, oder
sonstwie notwendig ist). Und LESEN tu ich, daß es dir um jemand
anderen geht, und zwar darum, ihm etwas schmackhaft zu machen,
was DU für ihn für gut erachtest. Wenn du aber etwas für gut
erachtest, dann hast du doch sicher Gründe dafür und Erfahrungen
(welcher Art auch immer) damit. Dann stellt sich aber die Frage,
warum du deinem Bekannten nicht schlicht genau DEINE positiven
Gründe vermittelst. Denn DIE wären glaubhaft für ihn. Wenn dir
jemand anderes solche Gründe liefert (und das auch noch blind,
denn niemand weiß ja, was eigentlich bei ihm anliegt), die du
ihm dann zitierst, wie sollten die ihm denn dann glaubhaft sein?

im Prinzip ja aber der KLIENT hat angst davor Dinge über sich
selbst zu erkennen die der KLIENT negativ bewertet
Das ist das was Du wahrscheinlich mißverstanden hast (siehe
weiter unten)

Warum schreibst du „Klient“ in Großbuchstaben?
Nein, das hab ich schon verstanden: daß da jemand Angst hat,
Dinge über sich zu erkennen (die er aber noch nicht kennt), die
er DANN (!) negativ bewerten KÖNNTE. Oder daß er fürchtet,
genötigt zu werden, über Dinge zu reden, die er schon WEISS, die
er aber nicht zur Sprache bringen möchte.

Letzteres kannst du wohl kaum gemeint haben, denn da du
Psychotherapie mit guten Gründen empfehlen möchtest, wirst du
WISSEN, daß es dabei eine solche Nötigung nicht gibt.Niemand wird gezwungen, über etwas zu sprechen, das er nicht möchte (obwohl es einen nicht ganz unbekannten Therapeuten gibt, bei dem ich das nicht ganz ausschließen möchte).

Wenn du aber ersteres meinst, dann wird (bei den meisten
psychotherapeutischen Verfahren) genau diese negative
Selbstbewertung der folgende Gesprächsgegenstand sein, und DARIN
wird auch jedenfalls eine Erleichterung der Belastung liegen,
denn das ist ja der Zweck (die Erleichterung), weshalb man
solche Therapien empfehlen kann. Dafür sind sie ja gerade
entwickelt worden. Aber auch DAS wirst du wissen, da du sie ja
empfehlen möchtest…

mit Verlaub: ich möchte hier eben gerade NICHT ausbreiten
was die Probleme sind um ihn zu schützen

Mit Verlaub: das hat doch auch um Himmels willen niemand von dir
erwartet?

ich kann Dir aber versichern das das Problem eine Größe hat
das Psychotherapie sinnvoll ist

Mit Verlaub, das hattest du nicht geschrieben. Ich wollte
lediglich Vorsicht vorschlagen, PsyTh nicht als modischen Trend
zu mißverstehen, und in dieser Hinsicht war deine Anfrage
tatsächlich mißverständlich.

wie gesagt es geht un Probleme die er seit 10-15 Jahren hat

Klar jetzt, aber jetzt erst.

und es ist nicht einfach das mal schlechte Laune haben.

Das hab ich auch nicht einfach vorausgesetzt, aber es gibt
Leute, die laufen nach einwöchigem Liebeskummer gleich die
nächste Therapie an… das war immerhin nicht auszuschließen…

davor zurück weil er Angst hat davor.(Vermutlich Angst davor
das Dinge über ihn selbst zur Sprache kommen die er negativ
bewertet)

Siehe oben

Von einem Therapeuten den ich als gut bezeichnen würde
erwarte ich ein Mindestmaß an
a.) Einfühlungsvermögen
b.) Fähigkeiten den Klienten vor einem allzutiefen Absturz
zu bewahren.

Darauf sind Therapeuten in der Regel geschult. Es sollte (!?) also jeder diese Qualitäten haben.
zu a.) allerdings ist „Einfühlung“ (einer der am heftigsten
diskutierten Begriffe in fast allen empfehlenswerten Therapien)
nicht immer und jederzeit therapeutisch sinnvoll, manchmal sogar
kontraindiziert. Aber „können“ sollte es jeder Therapeut.
zu b.) sollte es Therapien geben, die einen „Absturz“
provozieren??? Vielmehr ist die Absturzgefahr doch der Anlaß,
eine Therapie zu BEGINNEN, bzw. zu empfehlen!!

Wenn man superschlech drauf ist kann man keine
Probeme lösen.

Vielmehr NUR dann. Es gibt meines Wissens keine therapeutische
Methode, die voraussetzt, daß der Patient während der
Therapiestunde gut drauf ist. Es wäre umgekehrt dann viel
schwieriger.

Deswegen ist es wichtig dem Klienten
Zugang zu seinen Ressourcen zu verschaffen

Das ist zwar ein spezieller Terminus aus „systemischen“
Therapieverfahren, ist aber generell das, was jede Therapie tut.
Ob es auch zum Tragen kommt, hängt natürlich von den Fähigkeiten
des Therapeuten ab, aber, wie ich schon sagte, auch von der
Verträglichkeit BEIDER Beteiligten. Und ob diese Bedingung
erfüllt ist, das sollte sich in den Vorgesprächen erkennen
lassen.

Es geht darum eine Art Metahper zu erzählen
damit er vollkommen unvoreingenommen wahrnimmt welches
Geschehen dort abläuft. Deshalb „incognito“

Eine Metapher?
Und dann hört er hinterher, daß das ganze DOCH „Psychotherapie“
genannt wird??? Würde er sich dann nicht von dir vera**t fühlen
müssen??

Es gibt kein allgemeines „Geschehen“ da zu beschreiben, weil es
viele Therapiemethoden gibt und jede anders verläuft. Wieviele
Therapien willst du denn metaphorisch unvoreingenommen
beschreiben? Und wenn ein Vorgespräch abklärt, welche Th.
überhaupt in Frage kommt, dann werden deinem Bekannten sicher
auch deren Grundzüge erläutert.

Und falls er tatsächlich generell voreingenommen sein sollte,
daß man „verrückt“ sei, wenn man zum Therapeuten gehe (was ich
mir kaum vorstellen kann, da er ja dich als Empfehlenden hat),
dann hat Rainer Dick Dir dazu ja schon etwas Vorzügliches
geschrieben… Diese Befürchtung könntest du also sicher
beschwichtigen.

So, nun sag nicht, daß man sich keine Mühe macht, dir
mißverständnisfrei zu antworten :smile:

Liebe Grüße (und viel Erfolg)
Metapher

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hi,
sprich doch direkt mit ihm …
leider hat psychotherapie bei vielen immer noch den beigeschmack von „verrücktsein“ … ich hab etwas ähnliches mal bei einer bekannten probiert, indem ich ihr von meinen (positiven) therapie-erfahrungen erzählt habe … meiner meinung nach nützt auch ein „schmackhaftes“ rüberbringen nichts … denke, es ist immer noch so, dass der leidensdruck groß genug sein muss, damit der/die betroffene selbst die inititative ergreift und einsieht, dass er der hilfe bedarf und sie sich eben einfach holt … letztlich ist es eine dienstleistung für der der therapeut geld bekommt … wichtig ist das bewusstsein, dass es nicht schwäche ist, wenn man hilfe sucht, sondern die stärke, seine probleme endlich direkt anzugehen …
viel erfolg!

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Stefan
Wenn mein Auto einen Platten hat, gehe ich in die Werkstatt.
Wenn ich Bauchschmerzen habe, gehe ich zum Arzt.
Wenn ich phsychiche (Lebens-) Probleme habe, gehe ich zum Therapeuten. So einfach kann man es erklären. Es gibt Therapieformen, die nur 10 oder 20 Stunden dauern; quasi Erste Hilfe.
Aus meiner Erfahrung mit einem guten Therapeuten kann ich nur erzählen, dass der niergens rumgewühlt hat. Der hat mich quatschen lassen, bis ich selber drauf gekommen bin, wo der Hase im Pfeffer liegt. Er hattte nur zwei Fragen: Wo ist Ihr Problemm? Wie können Sie es lösen?
Ich habe alles selbst gemacht! Das sagte er mir auch in einem Vorbereitungsgespräch („Ich bin nur ein Begleiter auf Ihrem Weg.“).
Gute(!) Therapeuten brauchen ihre Kunden, deshalb werden sie keinen vergraulen, indem sie sie quälen.
MfG
Gertfried

Hallo,

wenn der Bekannte auf Spielfilme anspricht, kann ich „Good Will Hunting“ nur empfehlen. Er ist zwar nicht ganz realistisch und etwas übertrieben, aber wirklich sehr gut. Im Film kommt zwar die Sache mit der Therapie vor, aber immerhin nicht im Titel. Es soll Leute geben, denen dieser Film echt schon zu einem Entschluß geholfen hat. Vielleicht kann ich ja auch mal jemandem helfen mit diesem Tipp!

Gruß
Michael Minke