Re^2: Der 'Zweck' der Träume
Aber ich glaube nicht, dass der
Traum ein Bewusstsein simuliert, ich glaube, das der Traum ein
Bewusstsein ist und zwar das deutlichste, dass der Mensch nur
haben kann!
Ist doch im Grunde das Selbe. Was ich im Grunde sagen will ist, dass der Mensch ohne irgendeine Art von Bewusstsein, nicht "leben" kann.
Wenn Träume nur "Platzhalter" für das fehlende
Bewusstsein sind, warum träumt man dann nicht von ganz
belanglosen, schönen, bisweilen surrealen Sachen?
Ich unterscheide zwischen zwei "Traumtypen".
1. Traumtyp: Träume an die wir uns später erinnern.(dabei ist es egal nach welcher Zeit wir uns an sie erinnern. Das Wichtige ist, dass diese Art von Träumen in unser Bewusstsein gelangen können.)
2. Traumtyp: Träume an die wir uns nicht erinnern und die nach meiner Theorie nur als Platzhalter dienen.(Diese werden nachdem sie "geträumt" wurden, einfach wieder vergessen, da sie nicht weiter von Belang sind.)
An den ersten Traumtyp erinnern wir uns, da wir uns an ihn erinnern SOLLEN. Schließlich dient er dazu aufgebaute Affekte wieder abzubauen und hat viele weitere wichtige Aufgaben.
Ich kann nur
von mir reden: Ich träume ausschließlich von Sachen, die mich
auch den Tag über beschäftigen würden, wenn ich nicht durch
arbeit, lernen etc. abgelenkt wäre und da liegt meiner Meinung
nach der Punkt. Oft "weigern" wir uns, uns im Alltag mit
bestimmten Situationen, Momenten oder Menschen auseinander zu
setzen und lenken uns lieber ab...aber da man sich
zwangsläufig mit Gefühlen auseinandersetzten muss wird das
eben dann nachgeholt, wenn wir uns gerade mal nicht ablenken
können...Bestimmt gibt es auch Träume, die einfach keine
Bedeutung haben und die deiner Theorie zusagen, aber ich
glaube doch, dass sie versuchen etwas zu verarbeiten oder uns
deutlich versuchen zu signalisieren: Pass ma auf lieber
Mensch, da ist noch eine Sache die vielleicht ma geklärt
werden muss...
Da gebe ich dir Recht. Damit widersprichst du mir aber nicht unbedingt ;-)
Lieben Gruss :-)
Grüße zurück :-)