Sucht nach Psychotherapie?

Hallo,

ein Arbeitskollege, ein kluger und gebildeter Kerl, macht seit ungefähr fünfundzwanzig Jahren Psycho- Gesprächs- Analysen und sonstige Therapien. Muß die Krankenkasse Millionen gekostet haben…:wink: Das kommt mir wie eine Sucht vor. Gibt es so etwas?

Grüße

Hi,

Die Krankenkassen erstatten „nur“ Psychoanalyse und Verhaltenstherapie. Die übrigen Verfahren werden nicht erstattet und sind zu Lasten der Betroffenen.

Die „Behandlung“ von Störungen oder Problemen wird allemal billiger, als die zu befürchtenden sozialen und körperlichen Folgen.

MfG Harald

PS: Alles taugt zur Sucht

Hi Mousehunter,

eine Therapie, in welcher Form auch immer, macht m.E. immer Sinn und Zweck !!!
Selbst wenn die Krankenkasse einen großen Teil der Kosten übernommen hat, so macht es sich in jedem Fall bezahlt…nicht zuletzt weil Menschen, die ihre Psyche pflegen, deutlich weniger Krankheiten bekommen.
Sehr viele Krankheitsbilder sind begründet in einer schlechten psychischen Verfassung. Mal ganz abgesehn davon ist es doch auch sehr viel schöner, sich selbst zu kenen und mit Problemsituationen, vor die man gezwungenermaßen Tag täglich gestellt wird, entsprechend gut umgehen kann.
Wenn ich mit 32 Jahren in die Situation komme, psychische Hilfe zu beanspruchen, muß ich erstmal meine ganze Vergangenheit aufarbeiten, das ist harte Arbeit und es braucht sehr viel Zeit…die momentane Situation kann ich also nicht wie auf Knopfdruck ver- bzw. bearbeiten. Wenn ich dann einmal soweit bin, ist es klug, an dieser Stelle weiterzumachen. Denn so kann ich mich in regelmäßigen Abständen mitteilen und laufe nicht Gefahr, in eine psychische Krise zu verfallen.
Ich denke, wenn es in unserer Gesellschaft genauso selbstverständlich wäre, zu einem Psychotherapeuten zugehen wie zum Zahnarzt, gäbe es weniger Depressionen, Abhängigkeiten, Straftaten etc.
Die eigene Unzufriedenheit ist es, was viel kaputt macht…und sie macht krank.
Leider gibt es heutzutage immer noch erschreckend viele Menschen die behaupten, wer zum Psychiater/Psychotherapeuten geht, sei irre… ich dagegen denke, dass gerade die Menschen, die im regelmäßigen Kontakt zu ihrem Therapeuten stehen, sehr intelligent sind. Sie haben für sich einen Weg gefunden, zufriedener durch das Leben zu gehen.
Ich würde das nicht unbedingt als Sucht in dem Sinne bezeichen…
Für mich bedeutet es eher die Wertschätzung gegenüber meiner eigenen Person, das Bedürfnis nach dem Leben und der Harmonie.

In diesem Sinne,
liebe Ostergrüße,
Vabe

Hallo Harald,

Die Krankenkassen erstatten „nur“ Psychoanalyse und
Verhaltenstherapie.

Dem kann ich nicht zustimmen. Gesprächstherapie, Familientherapie oder Körpertherapie werden in der Regel auch übernommen. Einige Kassen übernehmen auch ambulante Ergotherapie, Gestalttherapie oder Gruppentherapie.

Die „Behandlung“ von Störungen oder Problemen wird allemal
billiger, als die zu befürchtenden sozialen und körperlichen
Folgen.

JA!!!

PS: Alles taugt zur Sucht

Richtig. Und ich denke, daß es eben hier Grenzbereiche gibt. Wenn jemand seit 25 Jahren evtl. ununterbrochen Therapie macht, dann ist die Frage, ob es wirklich noch der Behandlung von Störungen dient oder aber die Therapie immer fortgesetzt wird, weil die Person nicht weiß, ob sie ohne ihr „Suchtmittel“, man kann es auch als Hilfeapparat bezeichnen, noch allein zurecht kommt.

Mir fällt ein Beispiel ein. Ich hatte einmal eine Mitbewohnerin, die war meiner Einschätzung nach therapiesüchtig. Sie hatte sich ein Hilfenetz der A-Gruppen aufgebaut: für jeden Wochentag eine andere A-Gruppe. Außer Sonntags. Und jedes Gespräch, das ich mit ihr führte, ging unweigerlich spätestens nach 20 Minuten in die Richtung „mein Therapeut findet…“, „also in der Gruppe war das gestern so…“. Das ist ein Extremfall.

Ich selbst habe auch fast 5 Jahre Therapie gemacht. Und ich will nicht bestreiten, daß ich irgendwann vielleicht nochmal wieder eine mache, wenn ich das brauche. Aber wenn ich dazwischen nicht irgendwann mal ausprobiere, ob ich allein zurechtkomme, dann werde ich mit der Zeit vermutlich immer abhängiger…

Viele Grüße,
Fabienne

stille Zweifel
Hallo Vabe,

leider habe ich mit Psychologen und Psychotherapeuten schlechte Erfahrungen gemacht. Bei manchen habe ich den Eindruck, dass sie mit ihren Kenntnissen über des Menschen Innerstes eine Überlegenheit empfinden, die ihnen zuschaffen macht. So manche Therapiestunde empfande ich eher als dogmatisch weniger menschlich kommunikativ.
Will sagen: ich bin sehr skeptisch bei dem Gedanken, dass die Menschen öfters und regelmäßig zu Therapiestunden gehen sollten. Ich befürchte, dass dann eine Tendenz entsteht - wie bei der katholischen Absolution (bitte um Vergebung, ich bin evangelisch - man kann ruhig was anstellen, danach bitte ich um Vergebung). Besser wäre es, wenn wir Menschen im Umgang miteinander anfangen würden füreinander Verantwortung zu empfinden und zu übernehmen. Ein Therapeut kann bestenfalls seelische Wunden heilen, bei der Neuintegration in die Gemeinschaft helfen. Aber die Verbesserung in der Umgangsweise miteinander wird nicht automatisch verbessert.
Klar, die Therapeuten könnten im Zuge ihrer Therapien auch idealere Wertevorstellungen vermitteln. Aber was ist, wenn diese Wertevorstellungen der einzelnen Therapeuten sich nicht mit den anderen decken?
Die Psychotherapien haben zweifellos ihre Darseinsberechtigung, und werden auch wahrgenommen. Aber ein ständig verschnupfter Mensch sollte sich lieber über seine Lebensweise Gedanken machen, als sich ständig Nasenspray verschreiben lassen.
viele Grüße
grilla

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Krankenkassen
Hi Fabienne,

Der Information wegen hacke ich nochmals nach; soweit mir das bekannt ist erstatten Krankenkassen lediglich die benannten Therapierichtungen. Es kann sein, daß je nach dem wie es der Therapeut der Krankenkasse formuliert, daß auch andere Therapien erstattet werden.

MfG Harald

PS: Vielleicht kennt sich jemand hier genauer aus?

Hallo Grilla,

leider habe ich mit Psychologen und Psychotherapeuten
schlechte Erfahrungen gemacht. Bei manchen habe ich den
Eindruck, dass sie mit ihren Kenntnissen über des Menschen
Innerstes eine Überlegenheit empfinden, die ihnen zuschaffen
macht. So manche Therapiestunde empfande ich eher als
dogmatisch weniger menschlich kommunikativ.

Der Begriff „dogmatisch“ kann sehr unterschiedlich definiert werden. Wenn du eine gewisse Strenge erlebst, so ist das eben der Stil dieses Therapeuten, man kann hier nicht sagen, es ist richtig oder falsch. Ein Therapeut kann sein Gegenüber in der Regel sehr schnell einschätzen.
Eine Therapie ist nicht immer so gestaltet, wie man sie sich wünscht. Da wird schon mal Klartext geredet. Deshalb ist es für viele Menschen ja auch so schwer, eine Therapie durchzuhalten. Es ist ein Stück harte Arbeit und das, was der Therapeut sagt, möchte man nicht immer hören. Aber genau das ist ja der Punkt. Ich meine, was habe ich davon, wenn mein Therapeut mich bedauert und mir sagt, dass Leben ist auch wirklich schwer…
Das ist nicht Sinn der Therapie, sicher ist es wichtig, dass man sich auch mal selber bedauert, auf der anderen Seite muß man aber klar erkennen könne, nicht immer Opfer, sondern oft auch Täter zu sein. Das gefällt einem Anfangs gar nicht, mit der Zeit aber wird man sich selber besser kennenlernen.

Es gibt, wie überall, sehr verschiedene Methoden der Therapie.
Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine Therapie ist, dass eine gewisse Sympathie zwischen Therapeut und Patient vorhanden ist. Wenn hier von seitens des Patientens irgendwelche Zweifel bestehen, kann eine Thearpie nicht funktionieren !

Will sagen: ich bin sehr skeptisch bei dem Gedanken, dass die
Menschen öfters und regelmäßig zu Therapiestunden gehen
sollten. Ich befürchte, dass dann eine Tendenz entsteht - wie
bei der katholischen Absolution (bitte um Vergebung, ich bin
evangelisch - man kann ruhig was anstellen, danach bitte ich
um Vergebung).

Sorry Grilla, aber kann es sein, dass du hier etwas missverstanden hast ?
Es ist natürlich auch wichtig, sich von eventuellen Schuldgefühlen zu befreien. Aber grundsätzlich geht es in einer Therapie doch erstmal darum, sich selber kennenzulernen um mit sich, dem Alltag, schwierigen Situationen und den Mitmenschen besser umgehen zu können.

Besser wäre es, wenn wir Menschen im Umgang
miteinander anfangen würden füreinander Verantwortung zu
empfinden und zu übernehmen. Ein Therapeut kann bestenfalls
seelische Wunden heilen, bei der Neuintegration in die
Gemeinschaft helfen.

Das ist nicht richtig.
Ein Therapeut kann noch viel viel mehr bewirken !
Allerdings nicht allein, der Patient muss schon mitarbeiten.
Selbstverständlich kann man in einer Therapie lernen, Verantwortung zu übernehmen und zu empfinden.

Aber die Verbesserung in der Umgangsweise
miteinander wird nicht automatisch verbessert.

Nein, nicht automatisch…das ist natürlich erstmal harte Arbeit. Wenn man bereit ist, diese Mühe auf sich zu nehmen und sich den Dingen zu stellen, dann kann man durchaus u.a. die Umgangsweise mit seinen Mitmenschen verbessern.

Klar, die Therapeuten könnten im Zuge ihrer Therapien auch
idealere Wertevorstellungen vermitteln. Aber was ist, wenn
diese Wertevorstellungen der einzelnen Therapeuten sich nicht
mit den anderen decken?

Kein Therapeut wird seinem Patienten seine Sichtweise aufdrängen. Vielmehr wird im Gespräch festgestellt, woher die eigene Sichtweise kommt und wie gerechtfertigt sie ist. Das jeder Mensch seine eigenen Wertvorstellungen hat ist nicht nur natürlich, sondern auch sehr wichtig. Wenn man allerdings nur schwer mit seiner eigenen Wertvorstellung leben kann, ist es hilfreich, diese zu hinterfragen und zu verstehen. Es kann durchaus sinnvoll sein, seine eigenen Wertvorstellungen abzulegen. Aber nicht auf Wunsch des Therapeuten, sondern als Ergebnis vieler Gespräche.

Die Psychotherapien haben zweifellos ihre
Darseinsberechtigung, und werden auch wahrgenommen. Aber ein
ständig verschnupfter Mensch sollte sich lieber über seine
Lebensweise Gedanken machen, als sich ständig Nasenspray
verschreiben lassen.

Ein Therapeut verschreibt wohl kaum Nasenspray. Selbst ein ständiger Schnupfen kann psychosomatisch sein. Es kann sein, dass man sich zu dünn anzieht und ungesund lebt. Es kann aber eben auch sein, dass der Schnupfen ausdrückt : Hier stimmt etwas nicht !
Du schreibst am Anfang deines Artikels : Psychologe und Psychotherapeut.
Das ist ein Unterschied. Ein Psychotherapeut ist Mediziner, er erkennt den Zusammenhang zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden auf Grund seiner Ausbildung, die doch sehr viel umfangreicher ist als die eines Psychologen, oft besser und schneller.
Hiermit will ich auf keinen Fall die Kompetenzen der Psychologen in Frage stellen. Es sind einfach zwei verschiedene Berufe.
Auch die Krankenkassen, dies wurde hier auch angesprochen, unterscheiden ganz klar zwischen diesen Berufsgruppen. Eine Behandlung durch den Psychiater /Psychotherapeuten wird in der Regel von den Kassen getragen. Bei Psychologen sieht das schon wieder anders aus.

In diesem Sinne,
dir noch einen schönen Rest-Ostermontag,
Vabe

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Hallo Harald,

also, daß die Kassen (tiefenpsychologisch fundierte) Gesprächstherapie übernehmen, kann ich Dir versichern. Genau das habe ich nämlich jahrelang gemacht. Dürfte ja inzwischen auch eine der gängigsten Psychotherapiemethoden sein.

Viele Grüße,
Fabienne

Es gibt tatsaechlich so was wie eine Sucht nach Psychotherapie. In meiner Ausbildung zur Psychotherapeutin habe ich viel von solchen Faellen gehoert. Leute, die von einem Therapeuten zum anderen wandern, immer auf der Suche nach DER Therapie, werden im Fachjargon „Therapeutenkiller“ genannt. Sie suchen permanent nach jemandem, der sie „reparieren“ kann, sind aber oft nicht bereit, ihren Teil dazuzutun. So seltsam es klingt, aber durch die Beschaeftigung mit der eigenen Psyche (Woher kommen meine Traumata? Was haben mir meine Eltern alles angetan? Warum bin ich so verkorkst?) vermeiden es diese Leute, sich tatsaechlich AENDERN zu muessen. So wird Psychotherapie zum Selbstzweck.

Alles Liebe, Shannara

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Shannara,

würdest du das wirklich als Sucht bezeichnen ?
Vom Grundsatz her kann ich mich deinen Worten nur anschließen…
Allerdings denke ich eher, dass diese Menschen schizophren sind…denn sie wollen auf der einen Seite Hilfe, auf der anderen Seite lehnen sie aber genau diese für sich ab! Solchen Menschen wird in der Psychiatrie ganz klar Schizophrenie diagnostiziert und sie werden entsprechend behandelt. Allerdings ist Schizophrenie eben ein sehr schweres Krankheitsbild und manchmal fast unmöglich, zu diagnostizieren.
Ich möchte hier aber ganz klar betonen, dass ich nicht Menschen meine, die sich heute für eine Psychotherapie entscheiden, eine Sitzung haben und sich dann verabschieden, weil sie mit der Art des Therapeuten nicht einverstanden sind oder weil sie einfach noch nicht bereit sind, sich aber einige Zeit später nochmal entschließen, einen zweiten und dritten Anlauf zu unternehmen.

Ich meine also wirklich Menschen, die ständig von Therapeut zu Therapeut rennen und jeweils nur ein oder zwei Sitzungen haben.
Denn diese Menschen haben ein zwiegespaltenes Ich. Sie suchen auf der einen Seite eben das Gespräch, sehen sich selbst dann aber urplötzlich mit anderen ganz Augen bzw. denken, sie haben ja gar keine Probleme…und so drehen sie sich im Kreis. Das Phänomen *Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt* passt auch gut dazu. Die beiden Ichs haben eine gestörte Kommunikation, für die Betroffenen meist nicht zu erkennen, und auch den Medizinern machen sie ganz unbewußt etwas vor…
Deshalb, Sucht ist das für mich nicht…oder hast du noch etwas anderes gemeint ?

Liebe Grüße,
Vabe

Hallo,

würdest du das wirklich als Sucht bezeichnen ?

Nicht Sucht im klinischen Sinne, aber dieses Verhalten hat definitiv alle Anzeichen von Sucht.

Allerdings denke ich eher, dass diese Menschen schizophren
sind…denn sie wollen auf der einen Seite Hilfe, auf der
anderen Seite lehnen sie aber genau diese für sich ab!
Solchen Menschen wird in der Psychiatrie ganz klar :Schizophrenie
diagnostiziert und sie werden entsprechend behandelt.

Vorsicht, mit was fuer Schlagwoertern du um dich wirfst…! Schizophrenie ist ein genau definiertes Krankheitsbild und eine schwere Psychose. Ich wuerde die „Therapiesuechtigen“ keinesfalls als psychotisch bezeichnen - neurotisch ganz sicher, aber wir wollen doch die Pferde im Stall lassen. Wenn wir jeden, der sich widerspruechlich verhaelt, als schizophren bezeichnen wollten, dann waeren 99,9% unserer Mitmenschen (inkl. wir selber) schizophren!!!

Denn diese Menschen haben ein zwiegespaltenes Ich.

Haben sie nicht. Sie haben ein aehnliches Problem wie Hypochonder, die ihr Leben in Wartezimmern verbringen: Aufmerksamkeit. Wenn du nicht viel im Leben hast, dann kann es sich gut anfuehlen, deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die dich verstehen, dich emotional unterstuetzen, sich ausschliesslich mit dir beschaeftigen - selbst wenn du sie dafuer bezahlst.

Sie suchen
auf der einen Seite eben das Gespräch, sehen sich selbst dann
aber urplötzlich mit anderen ganz Augen bzw. denken, sie haben
ja gar keine Probleme…und so drehen sie sich im Kreis.

Ich glaube nicht, dass sie meinen, sie haetten keine Probleme. Sie haben nur einen enormen Widerstand, diese Probleme auch wirklich anzugehen. Plus, wenn du tief genug graebst, kannst du immer wieder was Neues finden. Im Rahmen meiner Ausbildung habe ich selber zwei Jahre lang psychoanalytische Gruppentherapie gemacht. Es ist sechs Jahre her, dass ich aufgehoert habe, aber es kommen immer wieder Sachen hoch (aus der Kindheit usw.). Diese Leute, die „fuer immer“ Therapie machen, finden oft nicht den Mut, den Sprung zurueck ins Erwachsenenleben zu machen, und ohne die Hilfe des Therapeuten im Alltag zurechtzukommen.

Das
Phänomen *Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt* passt auch
gut dazu.

Entschuldige bitte, aber du wirfst wirklich alle moeglichen Dinge durcheinander. „Himmelhoch jauchzend-zu Tode betruebt“ hat nichts mit Schizophrenie zu tun, sondern deutet auf einen manisch-depressiven Menschen hin, was eine komplett andere Sache ist. Ich will dich damit nicht runterputzen, aber ich kann das nicht so stehenlassen. Sorry.

Alles Gute, Shannara

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Hallo Shannara,

Vorsicht, mit was fuer Schlagwoertern du um dich wirfst…!
Schizophrenie ist ein genau definiertes Krankheitsbild und
eine schwere Psychose. Ich wuerde die „Therapiesuechtigen“
keinesfalls als psychotisch bezeichnen - neurotisch ganz
sicher, aber wir wollen doch die Pferde im Stall lassen. Wenn
wir jeden, der sich widerspruechlich verhaelt, als schizophren
bezeichnen wollten, dann waeren 99,9% unserer Mitmenschen
(inkl. wir selber) schizophren!!!

Nein, wir reden von zwei völlig unterschiedlichen Dingen…
ich habe dich ganz einfach mißverstanden !
Natürlich ist das von dir beschriebene Bild nicht als Schizophrenie zu bezeichnen !

Haben sie nicht. Sie haben ein aehnliches Problem wie
Hypochonder, die ihr Leben in Wartezimmern verbringen:
Aufmerksamkeit. Wenn du nicht viel im Leben hast, dann kann es
sich gut anfuehlen, deine Zeit mit Menschen zu verbringen, die
dich verstehen, dich emotional unterstuetzen, sich
ausschliesslich mit dir beschaeftigen - selbst wenn du sie
dafuer bezahlst.

Ok, wie gesagt, es war ein Mißverständnis !!!
Was du hier schilderst ist Alltag…wenn auch ein trauriger.
Ich meinte eben die Menschen, die auf Grund ihrer Schizophrenie keine Hilfe annehmen KÖNNEN.

Ich glaube nicht, dass sie meinen, sie haetten keine Probleme.
Sie haben nur einen enormen Widerstand, diese Probleme auch
wirklich anzugehen. Plus, wenn du tief genug graebst, kannst
du immer wieder was Neues finden. Im Rahmen meiner Ausbildung
habe ich selber zwei Jahre lang psychoanalytische
Gruppentherapie gemacht. Es ist sechs Jahre her, dass ich
aufgehoert habe, aber es kommen immer wieder Sachen hoch (aus
der Kindheit usw.). Diese Leute, die „fuer immer“ Therapie
machen, finden oft nicht den Mut, den Sprung zurueck ins
Erwachsenenleben zu machen, und ohne die Hilfe des Therapeuten
im Alltag zurechtzukommen.

Wie gesagt, wir sprechen von unterschiedlichen Dingen.
Bezogen auf dein erstes Posting und sogenannte Therapeutenkiller geb ich dir hier absolut Recht.

Entschuldige bitte, aber du wirfst wirklich alle moeglichen
Dinge durcheinander. „Himmelhoch jauchzend-zu Tode betruebt“
hat nichts mit Schizophrenie zu tun, sondern deutet auf einen
manisch-depressiven Menschen hin, was eine komplett andere
Sache ist. Ich will dich damit nicht runterputzen, aber ich
kann das nicht so stehenlassen. Sorry.

Moment mal…seit wann schließt Schizophrenie eine Depression aus ???
Manisch-drpressiv ist ein sehr weiter Begriff…
Ich habe gerade extra meine Mutter angerufen, sie ist Psychiaterin, um hier nichts falsches zu schreiben.
Ein schizophrener Mensch zeichnet sich ganz klar u.a. dadurch aus, irrsinnige Stimmungsschwankungen zu haben…und dies heißt mit anderen Worten auch *Himmel hoch jauchzend…*.
Ich weiß, wovon ich rede, und ich weiß auch, dass Schizophrenie nicht leicht zu erkennen ist. Ich würde also niemals jemanden als schizophren bezeichenen, dem es nicht eindeutig diagnostiziert ist !
Schizophrenie ist denke ich, doch noch ein bißchen mehr als sich nur wiedersprüchlich zu verhalten, wie du es weiter oben schreibst.
Ein Mensch, der sich immer wieder für und gegen die Therapie entschließt, Hilfe sucht, dann die Hilfe nicht annehmen will, weil er sofort wieder der Meinung ist, keine Hilfe zu brauchen…
und so weiter…das ist dann kein Therapeutenkiller, sondern ganz klar ein Mensch mit einem Krankheitsbild…da du selber den Titel Psychotherapeutin hast, weißt du auch, das es verschiedene Formen der Schizophrenie gibt…
aber wie x-mal gesagt, wir haben einfach von völlig verschiedenen Dingen gesprochen !

In diesem Sinne,
Vabe

Hallo, zur klärung:

Allerdings denke ich eher, dass diese Menschen schizophren
sind…denn sie wollen auf der einen Seite Hilfe, auf der
anderen Seite lehnen sie aber genau diese für sich ab!

… das allein ist keinesfalls ein Symptom für Schizophrenie!

Allerdings ist Schizophrenie eben ein sehr schweres
Krankheitsbild und manchmal fast unmöglich, zu
diagnostizieren.

nein, die diagnose ist klar, wenn man sich auskennt und kilinische praxis hat. es gibt verschiedene formen.

Ich meine also wirklich Menschen, die ständig von Therapeut zu
Therapeut rennen und jeweils nur ein oder zwei Sitzungen
haben.

so häufig kommt das nicht vor- nebenbei, keine kasse zahlt das auf dauer.

Denn diese Menschen haben ein zwiegespaltenes Ich.

…ambivalente gefühle hat jeder.
die alte vorstellung von der schizophrenie als „gespaltenene persönlichkeit“ ist überholt, das stimmt einfach so nicht!

Phänomen *Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt*

ist im prinzip normal, kennt wohl jeder!
also: seriöse infos zur schizophrenie am besten in neuer fachliteratur nachschlagen; es sind leider sehr viele vorurteile im umlauf!
viele grüße
andrea

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Hallo Andrea,

Allerdings denke ich eher, dass diese Menschen schizophren
sind…denn sie wollen auf der einen Seite Hilfe, auf der
anderen Seite lehnen sie aber genau diese für sich ab!

… das allein ist keinesfalls ein Symptom für Schizophrenie!

Natürlich nicht allein !!! Dazu gehört selbstverständlich mehr.
Nichts desto Trotz ist es u.a. ein klassisches Verhalten…

Allerdings ist Schizophrenie eben ein sehr schweres
Krankheitsbild und manchmal fast unmöglich, zu
diagnostizieren.

nein, die diagnose ist klar, wenn man sich auskennt und
kilinische praxis hat. es gibt verschiedene formen.

Die Diagnose ist klar, das habe ich nie anders behauptet.
Was ich ausdrücken wollte, ist, daß eine Schizophrenie selbst für sehr erfahrene Psychiater nicht immer leicht festzustellen ist.
Gerade schizophrene Menschen verstehen es sehr gut, andere „an der Nase herumzuführen“.

Ich meine also wirklich Menschen, die ständig von Therapeut zu
Therapeut rennen und jeweils nur ein oder zwei Sitzungen
haben.

so häufig kommt das nicht vor- nebenbei, keine kasse zahlt
das auf dauer.

Ich habe weder gesagt, es kommt häufig vor, noch habe ich behauptet, die gesetzlichen Krankenkassen würden es auf Dauer tragen.
Allerdings weiß ich von einigen Fällen, in denen die gesetzliche Kasse dieses Ärzteshopping sehr wohl über einen sehr langen Zeitraum getragen hat. In einem Fall waren es genau 15 Jahre !
Das das Ausnahmen sind, ist mir völlig klar.
Private Krankenkassen sind da schon deutlich kulanter.

Denn diese Menschen haben ein zwiegespaltenes Ich.

…ambivalente gefühle hat jeder.

Ich spreche hier nicht von der Ambivalnez des Alltags…vielleicht liest du mein erstes Posting diesbezüglich einmal, dann muß ich hier nicht alles wiederholen.

die alte vorstellung von der schizophrenie als „gespaltenene
persönlichkeit“ ist überholt, das stimmt einfach so nicht!

Wie ? Willst du jetzt behaupten, eine gespaltene Persönlichkeit fällt nicht mehr unter den Begriff Schizophrenie ?
Das wäre mir allerdings neu.

Phänomen *Himmel hoch jauchzend - zu Tode betrübt*

ist im prinzip normal, kennt wohl jeder!

Meine Güte, selbstverständlich kennt das jeder.
Dann ist also auch jeder mit solchen Gefühlen mansich-depressiv ?
Es gibt Verhaltensmuster/Gefühle etc., die bleiben im „normlen“ Bereich und es gibt Verhaltensmuster etc., die weisen eindeutig auf eine psychische Störung hin.

also: seriöse infos zur schizophrenie am besten in neuer
fachliteratur nachschlagen; es sind leider sehr viele
vorurteile im umlauf!

Fachliteratur diesbezüglich hat meine Mutter durch Ihren Job ohne Ende, ich informiere mich hier immer wieder. Diesbezüglich habe ich allerdings „nur“ mit meiner Mutter gesprochen…sie ist seit 20 Jahren Psychiaterin, Stellvertretenede Leiterin eines LKH’s…ich denke, sie hält nicht an alten Mustern fest, denn u.a. während diverser Fortbildungen bekommt sie ständig neue Anregungen etc.
Schizophrenie ist ein weites Feld. Es gibt nicht DIE Schizophrenie mit immer nur eindeutigen Symptomen.
Nur deshalb kam ich auf das Beispiel, Menschen, die über Jahre hinweg von Therapeut zu Therapeut rennen und jeweils nur ein oder zwei Sitzungen haben…es muß nicht, kann aber ein Zeichen der Schizophrenie sein. Begründet habe ich das bereits in dem letzten Posting.

In diesem Sinne,
Vabe

Gespaltene Persönlichkeit vs. Schizophrenie

die alte vorstellung von der schizophrenie als „gespaltenene
persönlichkeit“ ist überholt, das stimmt einfach so nicht!

Wie ? Willst du jetzt behaupten, eine gespaltene
Persönlichkeit fällt nicht mehr unter den Begriff
Schizophrenie ?
Das wäre mir allerdings neu.

Hallo Vabe,

tatsächlich ist eine gespaltene Perönlichkeit etwas ganz anderes als Schizophrenie.

Hier die zwei Definitionen:
Multiple Persönlichkeit: neurotische Störung aus dem Formenkreis der Hysterie. Wir alle neigen dazu, bestimmte Teile unserer Persönlichkeit zu unterdrücken. Insbesondere aggressive, trotzige oder enthemmte Charakterzüge werden oft jahrelang von der Persönlichkeit abgespalten. Beim Neurotiker können sich diese Teile dann irgendwann selbständig machen und neben der Normalpersönlichkeit noch einen zweiten (manchmal auch dritten, vierten fünften …) Teil der Persönlichkeit aufstellen. Diese Teile bestehen nebeneinander her und übernehmen in unsystematischem Wechsel die Lenkung des Verhaltens. Interessanterweise wissen die einzelnen Teile in der Regel nichts voneinander. Der überordentliche, saubere und immer pünktliche erste Teil der Persönlichkeit ist dann morgens recht erstaunt, zu erfahren, abends betrunken und halbnackt auf einem Tisch in einer Bar getanzt zu haben. Durch Psychotherapie lassen sich die abgespaltenen Teile meist wieder zu einer Gesamtpersönlichkeit vereinigen.

Schizophrenie: Psychotische Störung. Die Schizophrenien sind eine der häufigsten Formen endogener Psychosen mit erheblichem Realitätsverlust. Typischerweise können Schizophrene zwischen realen Erlebnissen und ihren Phantasien und Halluzinationen nicht mehr unterscheiden. Die Patienten leiden unter Denkstörungen (Gedankenentzug, Gedankeneingebung, Ideenflucht), Sprachstörungen (wirre Sprache mit Wortneuschöpfungen), Wahnvorstellungen (Beziehungs- und Verfolgungswahn), Halluzinationen (Stimmen-Hören, Sehen von objektiv nicht vorhandenen Personen oder Tieren), Bewegungsstörungen (katatoner Stupor, Erregungsstürme), sozialen Schwierigkeiten (Isolation, sozialer Rückzug, Kontaktarmut) und Affektlabilität (oft unangemessene Emotionen). Die Erkrankung verläuft schubweise, zwischen den Schüben sind viele Patienten völlig normal, ein Teil zeigt weiterhin seltsame, bizarre Verhaltensmuster. Es existieren mehrere Untergruppen der Schizophrenie, z.B. die hebeprene, die katatone und die paranoide Schizophrenie, sowie die Schizophrenia simplex. Ursache für die Schizophrenie ist möglicherweise eine zu hohe Produktion des Neurotransmitters Dopamin. Neuroleptika, eine bestimmte Gruppe von Psychopharmaka, blockiert die Rezeptoren für das Dopamin und bringt so einige Symptome zum Verschwinden.

Das ist natürlich alles ziemlich klinisch. Es gibt erstaunliche Untersuchungen zur Multiplen Persönlichkeit. Ein interessantes, wenn auch sehr populärwissenschaftliches Buch dazu ist der Roman „Aufschrei“ von Truddi Chase. Lies das mal.

Jedenfalls ein Thema, über das man seitenweise diskutieren könnte… das laß ich aber lieber sein. :smile:

Siehe hierzu auch:
http://www.jakobboesch.ch/texte/reinkar_besess.html
http://home.t-online.de/home/Mackenthun/key08.htm

Liebe Grüße, Nike

Hallo Nike,

tatsächlich ist eine gespaltene Perönlichkeit etwas ganz
anderes als Schizophrenie.

Diese Aussage ist so einfach nicht ganz richtig…
Eine Schizophrenie kann z.B. mit einer gespaltenen Persönlichkeit beginnen, oder aber die gespaltene Persönlichkeit kann eines der Krankheitsbilder in der Schizophrenie sein.
Nach wie vor sind die Psychiater sich über die genaue Definition der Schizophrenie nicht einig…deshalb kann man hier nicht von richtig oder falsch sprechen.
Es gibt immer wieder neue Erkenntnisse in der Psychiatrie bezgl. der Schizophrenie, die Krankheitsbilder sind oft unscharf.
Selbst in diversen Fortbildungen und sonstigen Seminaren gehen die Meinungen hier auseinander.
Von daher denke ich, daß wir hier definitiv nicht in der Sitution sind, über die Krankheitsbilder in der Schizophrenie zu disktuieren…wie sollen wir hier weiterkommen, wenn selbst die Aussagen verschiedenster Fachleute nicht eindeutig sind ?!!

Jedenfalls ein Thema, über das man seitenweise diskutieren
könnte… das laß ich aber lieber sein. :smile:

Ganz genau…und wie gesagt, die Meinungen der Fachleute gehen hier auseinander, und auch die Aussagen in verschiedener Fachliteratur. Wir sprechen hier nicht über einen Farbton von z.B. …rosé bis dunkelrot, hier würden wir sicher irgendwann eine Definition erzielen…nicht so bei Schizophrenie oder anderen Krankheitsbildern in der Psychiatrie. Wir können uns hier tausende Links, Bücher und was nicht alles „um die Ohren knallen“, es käme im Endeffekt immer dazu, dass wir es nicht definieren KÖNNEN.

Lieben Gruß,
Vabe

Hallo Nike,

woher hast Du denn diese Definition?:

Multiple Persönlichkeit: neurotische Störung aus dem
Formenkreis der Hysterie. Wir alle neigen dazu, bestimmte
Teile unserer Persönlichkeit zu unterdrücken. Insbesondere
aggressive, trotzige oder enthemmte Charakterzüge werden oft
jahrelang von der Persönlichkeit abgespalten. Beim Neurotiker
können sich diese Teile dann irgendwann selbständig machen und
neben der Normalpersönlichkeit noch einen zweiten (manchmal
auch dritten, vierten fünften …) Teil der Persönlichkeit
aufstellen. Diese Teile bestehen nebeneinander her und
übernehmen in unsystematischem Wechsel die Lenkung des
Verhaltens. Interessanterweise wissen die einzelnen Teile in
der Regel nichts voneinander. Der überordentliche, saubere und
immer pünktliche erste Teil der Persönlichkeit ist dann
morgens recht erstaunt, zu erfahren, abends betrunken und
halbnackt auf einem Tisch in einer Bar getanzt zu haben. Durch
Psychotherapie lassen sich die abgespaltenen Teile meist
wieder zu einer Gesamtpersönlichkeit vereinigen.

Abgesehen davon, daß es inzwischen Dissoziative Identitätsstörung heißt, ist es definitiv keine Neurose, sondern eine Persönlichkeitsstörung. Die o.g. Definition ist mir zu einfach und oberflächlich. Und auch die Behauptung, daß sich die Persönlichkeiten wieder vereinigen lassen… jaaaa, wenn das System es will. Die Frage ist aber heutzutage auch, ob Integration überhaupt das Ziel einer Therapie sein sollte oder nicht vielmehr, gutes „Teamwork“ zu lernen.

Aber das führt ziemlich weit vom Ausgangsthema weg und außerdem hatten wir diese Diskussion vor einiger Zeit schon mal hier auf dem Brett, ich will das alles nicht wieder aufwärmen.

Gruß,
Fabienne

Hallo Nike,

woher hast Du denn diese Definition?:

Aus einem (zugegebenerweise älteren) Psychologiebuch.

Abgesehen davon, daß es inzwischen Dissoziative
Identitätsstörung heißt, ist es definitiv keine Neurose,
sondern eine Persönlichkeitsstörung.

OK, das wußte ich nicht. :smile:

Die o.g. Definition ist
mir zu einfach und oberflächlich. Und auch die Behauptung, daß
sich die Persönlichkeiten wieder vereinigen lassen… jaaaa,
wenn das System es will. Die Frage ist aber heutzutage auch,
ob Integration überhaupt das Ziel einer Therapie sein sollte
oder nicht vielmehr, gutes „Teamwork“ zu lernen.

Da stimme ich mit Dir überein. Aber wie ich in meinem Posting schon sagte, wollte ich nur kurz ein Randthema erklären, nicht darauf eingehen. Ich persönlich bin auch der Meinung, daß Integration bei dieser Störung auch vieles zerstören kann… aber, wie gesagt:

das führt ziemlich weit vom Ausgangsthema weg und
außerdem hatten wir diese Diskussion vor einiger Zeit schon
mal hier auf dem Brett, ich will das alles nicht wieder
aufwärmen.

Deswegen bin ich auch nicht ausführlicher geworden…

Liebe grüße, Nike