in Österreich (Mitte-rechts Regierung) wird schön langsam versucht, davon abzugehen. Mit einem 3-Säulen
Modell aus privater, betrieblicher und staatlicher Vorsorge. Was in Deutschland passiert weiß ich nicht.
Ist es wohl ähnlich, ich bin Globetrotter und so viel unterwegs, das ich das alles kaum mitkriege.
Nein, in der 3. Welt ist die Dichte viel höher, aber die Geburtenrate alles andere als niedriger. Oder auch in
China etc.
In der dritten Welt ist doch der Hintergrund das die Menschen davon ausgehen je mehr Kinder sie haben desto besser haben Sie für Ihr Alter vorgesorgt. China hat vor langer Zeit die 1-Kind Ehe eingeführt um das Problem in den Griff zu bekommen.
So einfach ist es nicht. Wenn die Menschen älter werden, und es gleichzeitig kaum Nachkommen gibt, ist
das ein volkswirtschaftliches Problem, vor allem wegen der Pensionen!
Das volkswitschaftliche Problem würde ich in Zeifel ziehen. Immerhin ist es jetzt schon so das immer weniger Arbeit für immer mehr Menschen da ist. Wenn dann wird es eher generell zu einem Problem der Geldverteilung.
Schon vor vielen Jahren hat es mal eine Untersuchung gegeben, die besagte, das in der westlichen Welt niemand mehr arbeiten MUSS um zu überleben, Mittel währen genug da, nur sind sie etwas ungeschickt verteilt (vornehm ausgedrückt).
Wurde glaube ich im Stern oder Spiegel veröffentlicht.
Ich habe vor zwanzig Jahren eine Roman gelesen, der damals schon alt war und eine Welt beschrieben hat in der Konsumzwang herrschte, damit die Leute arbeiten DÜRFEN. Damit die Industrie produzieren konnte.
Ein sogenannter einfacher Arbeiter musste konsumieren und konnte mit guten (Konsum) Leistungen während der Freizeit in der Hierarchie steigen, durfte dann weniger konsumieren und durfte mehr arbeiten.
Fragt sich natürlich wo fängt Arbeit an und hört Freizeitkonsum auf. Oder umgekehrt ?º!ª@ äh…?mhmm
Ich glaube wir sind mitlerweile an diesem Punkt angelangt. Fakt ist das eine auf ständigem Wachstum basierende Gesellschaft entweder auf dieser Welt an Ihre Grenzen stösst, oder anfängt auszuwandern, oder eine neue Basis findet.
Die alternative Zuwanderung ist für
Konservative und Rechte, die nunmal in Österreich regieren anscheinend ein Problem. Für die
Konservativen, weil es zwischen verschiedenen Bevölkerungsgruppen angeblich immer zu Spannungen
kommt (schließlich mögen sich in Belgien nichtmal die Flamen und Valonen) und für die Rechten, weil sie
den Bestand der eigenen Rasse gefährdet sehen. Auch wenn diese Parteien die wahren Gründe für ihre
Familienpolitik (mehr Kinder) nur ungern zugeben. Darüber darf man denken was man will.
Das ist’s wohl …
Hat was mit Bildung, Erziehung und Minderwertigkeitskomplexen zu tun oder?
Ciao
Michael