Depressionen

nabend… ich schieß mal los.

nach einem ziemlich komplizierten erlebnis mit einem mädchen das sich bis heute hinzieht, bin ich ziemlich depressiv.

mein musikgeschmack hat sich geändert ( vormals hiphop und trance… jetzt EBM, synth, doom/goth metal), meine gedanken über andere leute haben sich geändert ( früher: „hey der iss aber cool“ jetzt: „mein gott was ein kindischer penner“ ).

ich fühö mich so als wäre ich innerhalb von 6 monaten um 20 jahre gealtert…

mir wurde bewusst, dass ich keine ziele habe, und diese selbst wenn ich sie hätte nie erreichen kann, da mich faulheit davon abhalten würde.

ich schlafe schlecht, träume kaum noch, bin ruhiger geworden, kann mit anderen menschen nichts mehr anfangen, da mir die meisten leute einfach auf den sack gehen…sitze nachts vor dem rechner, höre meine musik und denke über dinge nach, die ich nicht ändern kann…

manchmal habe ich den eindruck, als wäre ich auf dem besten wege den verstand zu verlieren…

ist vielleicht n’ beknackkter artikel aber…

WAS TUN ?

mit anderen drüber reden…

Sprich, der erste Schritt ist getan.
Obs wirklich eine Depression ist, oder nur
eine s.g. depressive Stimmungslage (die wir alle
öfter im Leben durchmachen u. die auch
hilfreich sein kann), kann Dir ferndiagnst.
keiner beantworten. Also wenn Du denkst,
nicht aus diesem Tief allein rauszukommen,
such Dir Hilfe, wie gesagt, den ersten
Schritt hast Du schon getan: drüber reden!!!
Wenn Du jemand zum zuhören hast, kann das
schon sehr hilfreich sein.

Liebe Grüße

Dilarah

Hallo Nikanoru,

nach einem ziemlich komplizierten erlebnis mit einem mädchen
das sich bis heute hinzieht, bin ich ziemlich depressiv.

Ich wuerde das mal als Persoenlichkeitsentwicklung bezeichnen, nicht als Depression. Die Persoenlichkeit entwickelt sich nicht stetig sondern in Schritten oder Spruengen und oft ist fuer so einen Sprung eine besondere Situation oder ein einschneidendes Erlebnis, welches an der eigenen Traegheit ruettelt, der Ausloeser; soll heissen, Du lebst so dahin und denkst nicht gross darueber nach, warum Du bist wie Du bist, warum Du bestimmte Dinge cool findest und einem bestimmten Bild folgst, dass Du Dir irgendwann gabst - das ist die Traegheit. Und nun passiert etwas (Dein komliziertes Erlebnis mit der Freundin oder etwas ganz anderes) das Dich aus dieser bequemen Traegheit rausreisst, da es Dich irgendwie zwingt Dir Fragen zu stellen und Dich und Deinen Geschmack, Dein Verhalten u.s.w. vor Dir zu reflektieren.

mein musikgeschmack hat sich geändert ( vormals hiphop und
trance… jetzt EBM, synth, doom/goth metal), meine gedanken
über andere leute haben sich geändert ( früher: „hey der iss
aber cool“ jetzt: „mein gott was ein kindischer penner“ ).

Versuch weniger die Leute in Schubladen zu stecken, sondern versuche an dem coolen Typen auch seine Schwaechen zu entdecken und an dem „kindischen Penner“ die Staerken. Sei offen, dann ist das Leben sehr interessant.

ich fühö mich so als wäre ich innerhalb von 6 monaten um 20
jahre gealtert…

Dieses Gefuehl ist normal- Du bist eben gerade in einem Entwicklungssprung; nutze diesen Moment, versuche jetzt die Dinge zu erkennen, wo Du Dir etwas vorgemacht hast. Es ist sehr gefaehrlich sich selbst zu beluegen - einfach nur um der Traegheit Willen. Versuch Dich auch nicht ueber so Sachen wie Deinen Musikgeschmack zu definieren, dass sind die Kruecken der Leute mit schwacher Persoenlichkeit.

mir wurde bewusst, dass ich keine ziele habe, und diese selbst
wenn ich sie hätte nie erreichen kann, da mich faulheit davon
abhalten würde.

Und genau dass ist der falsche Weg. Das ist Dein Leben und wie das weitergeht kannst Du zum Glueck mitbestimmen. Da machst Du es Dir zu einfach. Nach dem Motto „Ich bin eben faul und kann deshalb nix aendern“ Dann muss man eben anfangen an der Faulheit was zu aendern.

ich schlafe schlecht, träume kaum noch, bin ruhiger geworden,
kann mit anderen menschen nichts mehr anfangen, da mir die
meisten leute einfach auf den sack gehen…sitze nachts vor
dem rechner, höre meine musik und denke über dinge nach, die
ich nicht ändern kann…

manchmal habe ich den eindruck, als wäre ich auf dem besten
wege den verstand zu verlieren…

Keine Angst, das sowas nicht leicht ist weiss ich aus eigener Erfahrung (das war uebriegens auch mit 18 Jahren) aber die Evolution hat unseren Koerper und unseren Geist schon ganz stabil hinbekommen - so leicht verliert man nicht den Verstand, aus solchen Kriesen kommt man wieder raus und wenn man in dieser Phase der Veraenderung versucht sich so wenig wie moeglich vorzumachen - kann das am Ende auch sehr positiv sein.

Viele Gruesse
Marcus

Ich würde mal sagen,
… Du wirst schlicht und einfach erwachsen. Ich will damit deine Gefühle natürlich in keinster Weise abwerten, aber Du scheinst Dich im Moment in einer Umbruchphase zu befinden, wofür das Erlebnis mit dem Mädchen der Auslöser war. Das vergeht und ist sogar nötig. Damit etwas Neues wachsen kann, muß das Alte wegbrechen.

Auffällig fand ich noch, daß Du viele Eigenschaften negativ bewertest, die man auch positiv auffassen könnte, z.B. den Satz „Ich bin ruhiger geworden.“ Glaube es mir: Die graue Brille verschwindet wieder. Grund zur Sorge besteht erst dann, wenn es zum Dauerzustand wird.

Gruß Dirk

Hi, Nikanoru!

Ich kann mit Dir mitfühlen, da es mir genauso ging. Gott sei Dank hatte ich aber einen Brieffreund (der auch so „drauf“ war, gefühlt hat, wie ich). Unsere Welt wurde eine, die völlig abgeschlossen war von dem, was andere so um uns herum gemacht und gelebt haben.

Heute weiß ich, daß das eine Phase der -ich nenne es mal-„Intellektuellen Entwicklung“ war. Also praktisch: weg von dem Zustand alles immer nur fühlen zu können, ob etwas richtig oder falsch ist, hin zu einem neuen Zustand, bei dem der Verstand sich partout einstellen wollte und ich (leider…) selber Verantwortung für mich und mein Leben hätte übernehmen sollen. Das ist eine verdammt harte Zeit!

Es hat zu tun mit „Loslassen“ von der Kindheit, dem „sich Fallenlassen dürfen“. Jede depressive Phase ist gesund und gehört zum Erwachsenwerden dazu. Wenn sie natürlich all zu lange anhält (länger als 1/2 Jahr) kann´s pathologisch werden. Da solltest Du aufpassen.

Du wirst Dir langsam aber sicher Deiner so richtig bewußt. Das dauert noch ein paar Jahre, geht aber jedem so. Kennst Du das Orakel von Delphi? Oder diesen Spruch, der oben über dem Tempeleingang stand (steht?): „Mensch, erkenne Dich selbst!“

Das ist eines jeden Lebensaufgabe, die Selbsterkenntnis. Wenn man „dran“ ist, ist das gar nicht so schwer. Wenn man aber anfängt, sich selber immer wieder zu verleugnen und partout nur verdrängt (dazu gehören auch die depressiven Phasen. Die sollte „man“ schon etwas durchstehen und nicht nur unterdrücken oder übertünchen mit Drogen z.B.)dann kann Mensch sich darauf verlassen, daß einen diese verdrängten Situationen wieder einholen und je mehr es sind, umso schwerer ist die Last, die Du DANN zu Tragen hättest.

Ich kenne ein echt schönes Gedicht von Goethe, welches dieses Suchen und FInden, diese „Auf und ab“-Situation (meiner Meinung nach) gut beschreibt. Es heißt „Eins und Alles“:

Im Grenzenlossen sich zu finden
Würd´ gern´ der Einzelne verschwinden
Da löst sich aller Überdruß.
Statt heißem Wünschen- wildem Wollen,
Statt läßtgem Fordern - strengen Sollen…
Sich aufzugeben ist Genuß!

Weltseele komm, uns zu durchdringen
dann mit dem Weltgeist selbst zu Ringen
wird unser Kräfte Hochberuf.
Teilnehmend führen gute Geister
Gelinde leitend höchste Meister
zu dem, der alles schafft und schuf.

Und umzuschaffen das Geschaff´ne
damit sich´s nicht zum Starren waffne,
Wirkt ewiges, lebend´ges Tun.
Und was nicht war - nun will es werden
zu reinen Sonnen, farbigen Erden
In keinem Falle darf es ruhn.

Es soll sich regen, schaffend Handeln.
Erst sich gestalten, dann verwandeln.
Nur scheinbar steht´s Momente still.
Das Ew´ge regt sich fort in Allem,
denn alles muß zu NICHTS zerfallen
wenn es im Sein beharren will.

Ach ja. Muß Dir unbedingt noch was mitteilen. Mir gehen die meißten Menschen auch „auf den Sack“ (…wenn ich einen hätte) Aber ich leide auch unter der beschissenen Beschränktheit, dem primitiven Egoismus, der falschverstandenen Individualisierung der Gesellschaft. Der Oberflächlichkeit, dem erdrückenden Materialismus, der Heuchelei, der ungefragten Selbstdarstellung jedes „Pupses“ an der Ecke.

Aber ich weiß inzwischen, daß nach Krisen immer wieder „die Sonne aufgeht“. Deswegen mache ich weiter, bis „es“ mich erschlägt oder bis mir jemand absolut verständlich macht, daß alles keinen Sinn mehr hat. (Das Letztere ist ziemlich aussichtslos…)*g*

Sei gegrüßt „Kamerad“ oder: Welcome to the club!

Bettina

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nabend bettina

Es hat zu tun mit „Loslassen“ von der Kindheit, dem „sich
Fallenlassen dürfen“. Jede depressive Phase ist gesund und
gehört zum Erwachsenwerden dazu. Wenn sie natürlich all zu
lange anhält (länger als 1/2 Jahr) kann´s pathologisch werden.
Da solltest Du aufpassen.

mittlerweile ist es gut ein 1/2 jahr her, dass das ganze beonnen hat… ich habe mich damit abgefunden, dass es mir so geht… und kann mich langsam mit dem gedanken anfreunden auf der dunklen seite „hängenzubleiben“…

Du wirst Dir langsam aber sicher Deiner so richtig bewußt. Das
dauert noch ein paar Jahre, geht aber jedem so. Kennst Du das
Orakel von Delphi? Oder diesen Spruch, der oben über dem
Tempeleingang stand (steht?): „Mensch, erkenne Dich selbst!“

ich bin mir meiner selbst bewusst… ich kenne mich selbst so gut, wie (reine spekulation) sich die meisten nicht kennen.

Ja der spruch war mir bekannt… ich besuche ja auch ein altsprachliches Gymnasium… bei der gelegenheit fällt mir auf, dass Bildung sehr oft mit Intelligenz und Begabung gleichgesetzt wird…

Das ist eines jeden Lebensaufgabe, die Selbsterkenntnis. Wenn
man „dran“ ist, ist das gar nicht so schwer. Wenn man aber
anfängt, sich selber immer wieder zu verleugnen und partout
nur verdrängt (dazu gehören auch die depressiven Phasen. Die
sollte „man“ schon etwas durchstehen und nicht nur
unterdrücken oder übertünchen mit Drogen z.B.)dann kann Mensch
sich darauf verlassen, daß einen diese verdrängten Situationen
wieder einholen und je mehr es sind, umso schwerer ist die
Last, die Du DANN zu Tragen hättest.

soso… eine lebensaufgabe… was hab ich dann noch zu tun ? ich kenne mich… allein die tatsache, dass ich mich in wenigem monaten so gut kennengelernt habe wie in den 17 jahren davor nicht macht mich depressiv… leider kann ich nicht ändern was ich bin… was heiß leider… ich bin froh darüber… es givbt mir soetwas wie stabilität… ich weiß was ich kann und was ich nicht kann.

hmm… leider kann ich an dieser stelle kein literarisch wertvolles gedicht zum besten geben… dafür aber eine zeil eaus einem songtext…

das leben ist ein wechselspiel
wie es auch die nacht, der tag
nach jedem mord, nach jeder pein
werden wunder dann vollbracht.

(L’Ame Immortelle - Licht Und Schatten)

ich glaube ich muss diesen artikel doch etwas länger werden lassen…

nundenn…

das einzige, was mir schwer zu schaffen macht, ist meine einsamkeit.

ich sitze tag für tag vor dem rechner und mecker mich selbst an, dass ich so einsam bin… dann versuche ich mich aufzuraffen um was zu unternhemen… und denke an all die peinlichen, oberflächlichen, farblosen kreaturen die sich menschen nennen und da draußen warten und bleibe einfach sitzen. die menschen die mir täglich in der schule begegnen finde größtenteils einfach nur noch lächerlich. ich kann nicht genau sagen warum…
vermutlich weil ich den eindruck habe, dass niemand üüber das nachdenkt was er tut oder was er will. klar haben die meisten eine klare vorstellung davon was sie später mal machen wollen… (abitur ------> bundeswehr/zivildienst --------> polizei (Oh no !) studieren, berufssoldat, etc etc etc.)… diese planung schien mir früher immer sehr vorraussehend.

heute frage ich mich was dieses ganze getue soll… was will ich ?
mein leben so leben, dass ich jederzeit etwas anderes tun könnte, ohne dafür alles bisher erreichte über den haufen werfen zu müssen, eine frau finden mit der ich glücklich werden kann und zuletzt mit der gewissheit sterben, dass es mein leben war, dass ich gelebt habe… und nicht das leben eines x-beliebigen… vielleicht wäre ich sogar in dem augenblick in dem es vorbei ist glücklich…

aber wie soll ich das erreichen, wenn ich mich selbst daran hindere ?

ich entdecke von tag zu tag immer mehr widerspüche in mir, die ich zwar akzeptieren kann, da ich keine möglichkeit sehe meine persönlichkeit von mir aus zu ändern, aber weiß nicht ob ich damit auf lange sicht gesehen klarkommen werde.

ich führe gedankliche diskussinen mit mir selbst und versuche so eine lösung zu finden… aber es klappt nicht. ich bin mir nichtmal sicher, ob dieses problem eine lösung verlangt.

zum Thema Drogen:

gelegentlich gebrauche ich drogen. allerdings denke ich dass zwischen drogen ge- und missbrauch eine schmale, wenn auch deutliche grenze existiert, die ich niemals überschreiten werde.
ich bin weder „dauer-druff“ noch versppüre ich den drang meine depressionen mit drogen zu bekämpfen. Drogen sind für mich nichts anderes als eine nette methode um zu entspannung. Jedesmal wenn ich sätze höre wie „Drogen sind schlecht“ u.ä. kommt mir fast die galle hoch. alle drogen die ich bis jetzt ausprobiert habe, ( so viele sonds auch wieder nicht) habe ich nach reifliche überlegung und abwägung aller bekannten aspekte der jeweiligen substanz gebraucht. die inen kommen mit drogen klar… die anderen nicht. das mag sich jetzt so anhören, als wäre ich 'n megadruffi. nein, bin ich definitiv nicht. mal abgesehen von meinem täglichen zigarettenkonsum (der übrigens ungleich gefährlicher ist als jede andere droge die ich ausprobiert habe), nehme ich weder regelmässig, noch in großen mengen illegale drogen.
hmmmm *nochmaldurchles* … sinn des ganzen drogengelabers ?.. ääh. ahja: gebrauch un missbrauch sind 2 verschiedene dinge.

nunja… etwas wirr der gedankengang… ich wäre dankbar für erneute reaktionen… insbesondere von bettina… deine antwort fand ich sehr interessant.

nundenn… ich tauche nun ab in mein einsames bett und damit iin das land der träume.

Salût Nik!

mittlerweile ist es gut ein 1/2 jahr her, dass das ganze
beonnen hat… ich habe mich damit abgefunden, dass es mir so
geht… und kann mich langsam mit dem gedanken anfreunden auf
der dunklen seite „hängenzubleiben“…

Okay, das ist ein Anfang, der richtig professionell ist! Fang an, Deine dunklen Seiten lieb zu haben, nehme sie an und mache sie zu einem Teil von Dir. Das meine ich ja mit " sich kennenlernen".

Was das Hängenbleiben in diesem Zustand angeht (der Dir ja laut erstem Posting gar nicht so zusagt, oder???) würde ich erstmal abwarten. Aber auch hier hast Du eine gesunde Einstellung zu Deiner Misere: Male Dir erstmals den „bösesten“ Zustand aus, der eintreten kann. Dann wirst Du (wenn der Supergau eintreten sollte) nicht überollt und weißt schon um die Konsequenzen. Aber: Du mußt es bewußt tun. Sonst ist es dumm und nützt nichts.

ich bin mir meiner selbst bewusst… ich kenne mich selbst so
gut, wie (reine spekulation) sich die meisten nicht kennen.

Sorry, diese Aussage nehme ich Dir (aufgrund meiner Erfahrungen) nicht ab. Du kennst einen Teil von Dir und zwar den Teil, dem Du bereit warst bis jetzt zu begegnen. Es ist alles schon in Dir. Alles ist schon da. Du mußt es nur Entdecken, aus dir herauslocken. Wenn Du Dich so einzigartig (und das bist Du!) fühlst und als etwas besonderes, solltest Du neugierig werden, was sich in Deiner Persönlichkeit so alles entdecken läßt.

Jetzt kommen wir zum „schwierigen“ Teil: wie entdeckt Mensch sich denn eigentlich???

Also in „Entdecken“ steckt das „Aufdecken“ drin. Wenn Du auf die Welt kommst, wirst Du als Reines „Wesen“, nur Wesen! geboren. Du hast gewisse Anlagen, ein Karma, Schicksal, SChuld und eine Portion Neugier und Lebensfreude als Keime in Dir.

Nun wirst Du erzogen. Im Positiven wie im Negativen. Es formen Dich die Dir nahen Menschen und bringen Dir bei, wie Du -vor allem- zu überleben hast. Wenn sie Dir das beibringen (zu Recht und mit Liebe - aber auch mit Wut und emotionaler Erpressung usw) dann lehren sie Dich nur, was sie auch gelernt haben und was ihnen in Fleisch und Blut übergegangen ist: Mensch braucht Schutz. Und unser Kind soll lernen, was man tut und was man unterlassen soll.

Das IST lebensnotwendig. Nun kannst Du Dir vorstellen, daß das Baby, daß Du einmal warst, von Jahr zu Jahr mehr Hüllen um den eigentlichen Wesenskern „aufgezwängt“ bekommen hat: Vor allem Ängste (wenn Du Drogen nimmst Kind, landest Du in der Gosse und wirst Krank…", Wenn Du nicht fleißig bist, wirst Du verhungern…"; „Wenn Du keine Freunde hast, bist Du nicht beliebt, nicht recht für die Anderen…“; „Wenn Du nicht pi und pa machst, krigst Du kein po…“ usw.

Verstehst Du, was ich meine? Diese ganzen „aufgezwungenen“ (aber auch notwendigen), jetzt aber vielleicht unnütz gewordenen Ringe um Deinen persönlichen Wesenskern gilt es zu sprengen. Nach und nach. Und auszuprobieren, ob Du die Ängste Deiner Eltern übernehmen willst,oder nicht. Ob Du eigene Schutzringe um Deine Persönlichkeit aufbaust oder keine mehr brauchst oder nur noch zwei …oder weiß der Geier - wie Du halt willst.

Dazu braucht es aber (und jetzt fängt bei Dir das Haaresträuben an, ich weiß…) ANDERE MENSCHEN UM DICH HERUM.

W A R U M ! ! ! ! ! ???

Weil kein Mensch in der Lage ist (gerade, wenn er sich noch in der Entwicklung befindet) sich SELBER zu SPIEGELN. Und wenn Du alle anderen um Dich herum noch so bescheuert und Spatzenhirnig und angepaßt findest: Raus mit Dir. Runter „vom Sofa“!

Du brauchst ein, zwei Gegenüber die Dich Spiegeln und dich Loben und kritisieren, die Dir dankbar sind für Dein Dasein und Dich zwischendurch nicht verstehen und sich dann mit Dir zoffen. Das gehört absolut zum Leben dazu.

Der Unterschied zu früher, als Du Kind warst ist, daß Du jetzt die Freiheit hast, Dir die Menschen selber auszusuchen, mit denen Du zu tun haben willst. (Und wenn es ein Therapeut oder ´ne Therapeutin oder ne Gang oder ne Gruppe, die irgendwas abgfahrenes unternimmt ist. EGAL.)

DAS DILEMMA DES ERWACHSENWERDENS: DIE FREIHEIT!

Nik: Dir wird niemand mehr etwas vor die Nase setzen, ob Menschen oder Klamotten usw. Mammi u. Pappi sind zwar noch da, aber haben keinen direkten Einfluß mehr auf Dich, da Du Sinn und Unsinn inzwischen gut unterscheiden kannst und für Dich selber entscheiden willst. Gut, dann tu das aber auch (wenn Du magst, es wäre dran, gell?!)

bei der gelegenheit fällt mir auf,
dass Bildung sehr oft mit Intelligenz und Begabung
gleichgesetzt wird…

Ist ja oft auch so, oder? Schreib mir etwas Gegenteiliges. Ach so! Du meinst die Gefühlsebene, den EQ (Emotionaler Quotient, die Intuition, Imagination, Inspiration). Das soziale Engagement, das Einfühlungsvermögen, Empathie! Wenn Du diese Fähigkeiten und Eigenschaften meinst, hast Du natürlich recht: sie kommen in der unsrigen Gesellschaft zu kurz bei der Beurteilung von Menschen. Das ist richtig und hat mich lange wütend gemacht. Nützt aber nix!. Selber ausbilden und Dinge bewirken. Anders geht´s nicht. Und diese Menschen, die auch so leben wollen, findest Du inzwischen zu hunderten im Café, beim Sport, kulturellen Ereignissen usw. Oder, indem Du Dich sozial engagierst.

soso… eine lebensaufgabe… was hab ich dann noch zu tun ?
ich kenne mich… allein die tatsache, dass ich mich in
wenigem monaten so gut kennengelernt habe wie in den 17 jahren
davor nicht macht mich depressiv…

Na, aber: Herzlichen Glückwunsch! Und nun wirst Du größenwahnsinnig ob Deines Tempos und glaubst, da kann nichts mehr kommen… *grins*. Paß bloß auf, daß Du Dir nicht selber im Wege stehst, Du wirst Dich IMMER entwickeln, ob Du willst oder nicht, ob Du´s glaubst oder nicht. Nur: es wird nicht immer so schnell gehen. Und da Du vor einem Jahr wohl ein Michael Schumacher im Entwickeln der Persönlichkeit warst, mußt Du Dich nun eben mit Mikas Tempo oder das eines Anderern zufrieden geben.

leider kann ich nicht ändern was ich bin… was heiß leider… ich bin froh darüber…
es givbt mir soetwas wie stabilität… ich weiß was ich kann
und was ich nicht kann.

Es ist ein ganz großer Fehler der Menschen, sich selber genug zu sein. (Empfehlung: Lese mal PEER GYNT von H. IBSEN). Das Erkannte an Dir selber als endgültige Tatsache voranzustellen und starr zu werden (in dem Gedicht, wasa ich Dir geschrieben habe, kommt das gut zum Ausdruck: Aufgabe des Menschen, zieh es Dir rein, hier die Worte. Und wenn Du sie 30 mal liest, bist Du sie kapiert hast:

Und UMZUSCHAFFEN das GESCHAFFNE
Damit sich´s NICHT zum STARREN waffne
Wirkt ewiges LEBEND´GES TUN…

…Es soll sich REGEN schaffend HANDELN
Erst sich gestalten, dann VERWANDELN,
Nur scheinbar stehts Momente STILL.

Das Ew´ge regt sich fort in allem
den ALLES muß zu NICHTS zerfallen
wenn es im SEIN beharren will

Also: Handel, Verwandel => es scheint nur, als wenn Dein Leben manchmal still steht. Dein Wesenskern (und Karma) wirkt überall, wo Du Anstöße gegeben hast. Aber auch da muß Lebendigkeit drin bleiben. Das, was Du bis jetzt bewirkt und an Dir erkannt hast, muß wieder nichtig weren, unwichtig, Du mußt es loslassen (Dein Eigenlob über Deine Entwicklung im Gegensatz zu den Klassenkameraden muß sich in Dnakbarkeit und Selbstverständlichkeit wandeln, daß Du soweit bist, wie Du´s bist.

Es muß also zu NICHTS zerfallen. Es bleibt aber dadurch trotzdem in Dir. Und zwar als Sicherheit: Ich weiß, da ist etwas in mir, daß ich erkannt habe und auf das ich bauen kann. Loslassen.

Sonst wird das starr, sonst wirst Du starr, (und bist in 5 Jahren da, wo einige kopfwackelnden Greise sind: Das hab ich immer schon gesagt, es gibt nur DIESE meine MEinung und sonst keine usw.)

Werde/Bleib Tolerant Nikanoru!

hmm… leider kann ich an dieser stelle kein literarisch
wertvolles gedicht zum besten geben… dafür aber eine zeil
eaus einem songtext…

das leben ist ein wechselspiel
wie es auch die nacht, der tag
nach jedem mord, nach jeder pein
werden wunder dann vollbracht.

Richtig! Nur wenn Du durch den Schmerz, das Leid gehst, wirst Du wirklich erwachsen. Hast Du schon einmal echte Entwicklung erlebt, OHNE das ein Leid vorangegangen ist?? Gibts auch nicht.
(=> schon mal was zur Chaostheorie gelesen: Ordnung kann nur entstehen, wenn es vorher ein Durcheinander gab, oder??)

das einzige, was mir schwer zu schaffen macht, ist meine
einsamkeit.

Das verstehe ich. Kannst Du nicht irgendwann mal irgendwo hingehen, wo interessante Leute sind?? (siehe oben) (Ich würd Dich ja mal auf ne Tass Kaff einladen aber ich wohne in Baden-Württemberg an der Schweizer Grenze…)

ich sitze tag für tag vor dem rechner und mecker mich selbst
an, dass ich so einsam bin… dann versuche ich mich
aufzuraffen um was zu unternhemen… und denke an all die
peinlichen, oberflächlichen, farblosen kreaturen die sich
menschen nennen und da draußen warten und bleibe einfach
sitzen. die menschen die mir täglich in der schule begegnen
finde größtenteils einfach nur noch lächerlich. ich kann nicht
genau sagen warum.

Sei so gut (zu Dir) und finde mal raus, warum Du die alle so beknackt findest, ok?

vermutlich weil ich den eindruck habe, dass niemand üüber das
nachdenkt was er tut oder was er will. klar haben die meisten
eine klare vorstellung davon was sie später mal machen
wollen… (abitur ------> bundeswehr/zivildienst
--------> polizei (Oh no !) studieren, berufssoldat, etc
etc etc.)… diese planung schien mir früher immer sehr
vorraussehend.

Bei diesen Menschen scheint Dir die Spontanäität zu fehlen, die Tiefe, das Originelle, das Unbeschränkte. Weißt Du, daß es ebenfalls folgendes Prinzip gibt:

Was mich bei anderen Menschen ankotzt, ist Die dunkle Seite meiner eigenen Persönlichkeit, die ich noch nicht angenommen habe. Du würdest Dich hassen, wenn Du zugeben müsstest, daß Du auch eigentlich gerne einen Plan hättest, wie Du Dein Leben gestalten könntest. Aber Dein Intellekt sagt Dir, das ist bull-shit, weil alle so von Freiheit und individuellem Weg usw. reden und Du den Sinn darin erkannt hast. Tja. Nun. Da mußt Du Durch. Ein anderes Patentrezept gibt es nicht. Sorry!!! (Ich scheitere auch gerade daran. Schau mal im Brett „Psychologie“ die Diskussion zur „Motivation“ an)

heute frage ich mich was dieses ganze getue soll… was will
ich ?
mein leben so leben, dass ich jederzeit etwas anderes tun
könnte, ohne dafür alles bisher erreichte über den haufen
werfen zu müssen, eine frau finden mit der ich glücklich
werden kann und zuletzt mit der gewissheit sterben, dass es
mein leben war, dass ich gelebt habe… und nicht das leben
eines x-beliebigen… vielleicht wäre ich sogar in dem
augenblick in dem es vorbei ist glücklich…

aber wie soll ich das erreichen, wenn ich mich selbst daran
hindere ?

ich entdecke von tag zu tag immer mehr widerspüche in mir, die
ich zwar akzeptieren kann, da ich keine möglichkeit sehe meine
persönlichkeit von mir aus zu ändern, aber weiß nicht ob ich
damit auf lange sicht gesehen klarkommen werde.

ich führe gedankliche diskussinen mit mir selbst und versuche
so eine lösung zu finden… aber es klappt nicht. ich bin mir
nichtmal sicher, ob dieses problem eine lösung verlangt.

Ja, es verlangt eine Lösung. Du weißt, wie Du sonst enden wirst, nicht wahr?

zum Thema Drogen:

gelegentlich gebrauche ich drogen. allerdings denke ich dass
zwischen drogen ge- und missbrauch eine schmale, wenn auch
deutliche grenze existiert, die ich niemals überschreiten
werde.

Schon gut, habe auch alles ausprobiert.

nunja… etwas wirr der gedankengang… ich wäre dankbar für
erneute reaktionen… insbesondere von bettina… deine antwort
fand ich sehr interessant.

nundenn… ich tauche nun ab in mein einsames bett und damit
iin das land der träume.

Dann wünsche ich Dir wirklich mal wieder schöne Träume und ne göttliche Eingebung, falls Dir mein Kram hier nicht zusagt.

Liebe Grüße von Bettina

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Salût Nik!
Okay, das ist ein Anfang, der richtig professionell ist! Fang
an, Deine dunklen Seiten lieb zu haben, nehme sie an und mache
sie zu einem Teil von Dir. Das meine ich ja mit " sich
kennenlernen".

eben. was bleibt mir anderes übrig ?

Was das Hängenbleiben in diesem Zustand angeht (der Dir ja
laut erstem Posting gar nicht so zusagt, oder???) würde ich
erstmal abwarten. Aber auch hier hast Du eine gesunde
Einstellung zu Deiner Misere: Male Dir erstmals den „bösesten“
Zustand aus, der eintreten kann. Dann wirst Du (wenn der
Supergau eintreten sollte) nicht überollt und weißt schon um
die Konsequenzen. Aber: Du mußt es bewußt tun. Sonst ist es
dumm und nützt nichts.

das habe ich schon einige male getan… der böseste zustand der eintreten kann wäre: totale verrrücktheit. der verlust von jeglichen moralischen/ethischen/menschlichen werten die mich auszeichnen. entweder würde das mit totalen chaos oder innerem frieden einhergehen.

Sorry, diese Aussage nehme ich Dir (aufgrund meiner
Erfahrungen) nicht ab. Du kennst einen Teil von Dir und zwar
den Teil, dem Du bereit warst bis jetzt zu begegnen. Es ist
alles schon in Dir. Alles ist schon da. Du mußt es nur
Entdecken, aus dir herauslocken. Wenn Du Dich so einzigartig
(und das bist Du!) fühlst und als etwas besonderes, solltest
Du neugierig werden, was sich in Deiner Persönlichkeit so
alles entdecken läßt.

okok… hast ja recht… war etwas zu größenwahnsinnig ausgedrückt :wink:

Verstehst Du, was ich meine? Diese ganzen „aufgezwungenen“
(aber auch notwendigen), jetzt aber vielleicht unnütz
gewordenen Ringe um Deinen persönlichen Wesenskern gilt es zu
sprengen. Nach und nach. Und auszuprobieren, ob Du die Ängste
Deiner Eltern übernehmen willst,oder nicht. Ob Du eigene
Schutzringe um Deine Persönlichkeit aufbaust oder keine mehr
brauchst oder nur noch zwei …oder weiß der Geier - wie Du
halt willst.

so sehe ich das in einer gewissen weise auch… es scheint mir als versuchte ich meiner erziehung zu entkommen. allerdings habe ich die ängste meiner Eltern nicht… soweit ich weiß… eigentlich habe ich kaum noch ängste. die einzige angst die ich habe, ist die vor mir selbst … was ich werden könnte.

DAS DILEMMA DES ERWACHSENWERDENS: DIE FREIHEIT!

*seufz* tjo… so siehts aus…

Ist ja oft auch so, oder? Schreib mir etwas Gegenteiliges. Ach
so! Du meinst die Gefühlsebene, den EQ (Emotionaler Quotient,
die Intuition, Imagination, Inspiration). Das soziale
Engagement, das Einfühlungsvermögen, Empathie! Wenn Du diese
Fähigkeiten und Eigenschaften meinst, hast Du natürlich recht:
sie kommen in der unsrigen Gesellschaft zu kurz bei der
Beurteilung von Menschen. Das ist richtig und hat mich lange
wütend gemacht. Nützt aber nix!. Selber ausbilden und Dinge
bewirken. Anders geht´s nicht. Und diese Menschen, die auch so
leben wollen, findest Du inzwischen zu hunderten im Café, beim
Sport, kulturellen Ereignissen usw. Oder, indem Du Dich sozial
engagierst.

das meinte ich. aufraffen… hmm… so wie’s saussieht muss ich tatschlich mal über meinen schatten springen… solang das nicht mit langer arbeit verbunden ist bekomm ich das hin ohne das mich meine faulheit daran hindert… außerdem ist es a bald wieder sommer… und dann bleibt mir sowieso nichts anderes übrig als wegzugehen =)))

Na, aber: Herzlichen Glückwunsch! Und nun wirst Du
größenwahnsinnig ob Deines Tempos und glaubst, da kann nichts
mehr kommen… *grins*. Paß bloß auf, daß Du Dir nicht selber
im Wege stehst, Du wirst Dich IMMER entwickeln, ob Du willst
oder nicht, ob Du´s glaubst oder nicht. Nur: es wird nicht
immer so schnell gehen. Und da Du vor einem Jahr wohl ein
Michael Schumacher im Entwickeln der Persönlichkeit warst,
mußt Du Dich nun eben mit Mikas Tempo oder das eines Anderern
zufrieden geben.

hmmmm… got it.

Es ist ein ganz großer Fehler der Menschen, sich selber genug
zu sein. (Empfehlung: Lese mal PEER GYNT von H. IBSEN). Das
Erkannte an Dir selber als endgültige Tatsache voranzustellen
und starr zu werden (in dem Gedicht, wasa ich Dir geschrieben
habe, kommt das gut zum Ausdruck: Aufgabe des Menschen, zieh
es Dir rein, hier die Worte. Und wenn Du sie 30 mal liest,
bist Du sie kapiert hast:

JaJa ich hab den text schon verstanden. mir ist auch irgendwie klar, dass ich nicht für immer der sein werde, der ich jetzt bin. nur ich weiß nicht in welche richtung sich meine persönlichkeit und mein leben entwikeln wird. und wie soll ich bitte etwas von mir aus an meiner persönlichkeit ändern ? dazu brauche ich andere menschen, richtig ?.. bzw. für den ewigen umwandlungsprzess dem sich ein mensch im laufe seines lebens unterzieht. nundenn so soll es sein. es ist ja nicht so, dass ich alle menschen verabsheue… ich suche mir in letzter zeiot einfach nur die leute aus, mit denen ich zu tun haben will. und das sind nicht grade viele.

Also: Handel, Verwandel => es scheint nur, als wenn Dein
Leben manchmal still steht. Dein Wesenskern (und Karma) wirkt
überall, wo Du Anstöße gegeben hast. Aber auch da muß
Lebendigkeit drin bleiben. Das, was Du bis jetzt bewirkt und
an Dir erkannt hast, muß wieder nichtig weren, unwichtig, Du
mußt es loslassen (Dein Eigenlob über Deine Entwicklung im
Gegensatz zu den Klassenkameraden muß sich in Dnakbarkeit und
Selbstverständlichkeit wandeln, daß Du soweit bist, wie Du´s
bist.

hmmm… ich verstehe. praktisch die „dunkle“ seite in meine persönlichkeit aufnehmen wie die positiven werte, an denen ich hänge und diese seite als etwas gutes ansehen … und das dann als einfache tatsache ansehen ? und nicht als gabe/strafe ? ich bin dabei…

Es muß also zu NICHTS zerfallen. Es bleibt aber dadurch
trotzdem in Dir. Und zwar als Sicherheit: Ich weiß, da ist
etwas in mir, daß ich erkannt habe und auf das ich bauen kann.
Loslassen.

zu NICHTS ? antimatierie und matierie löschen sich bei kontakt gegenseitig aus… unter freisetzung von enormer energie… vielleicht kann man das vergleichen und irgendwie umsetzen…

Sonst wird das starr, sonst wirst Du starr, (und bist in 5
Jahren da, wo einige kopfwackelnden Greise sind: Das hab ich
immer schon gesagt, es gibt nur DIESE meine MEinung und sonst
keine usw.)

starr war ich noch nie und werde es auch nie sein.

Werde/Bleib Tolerant Nikanoru!

toleranz ist ein wichtiges merkmal der menschlichkeit… und die werde ich so schnell nicht verlieren… und wenn ist alles vorbei.

Richtig! Nur wenn Du durch den Schmerz, das Leid gehst, wirst
Du wirklich erwachsen. Hast Du schon einmal echte Entwicklung
erlebt, OHNE das ein Leid vorangegangen ist?? Gibts auch
nicht.
(=> schon mal was zur Chaostheorie gelesen: Ordnung kann
nur entstehen, wenn es vorher ein Durcheinander gab, oder??)

jep. chaostheorie kenne ich. wobei das wieder relativ ist. man könnte durchaus die beiden begriffe vertauschen. chaos ordnung

das einzige, was mir schwer zu schaffen macht, ist meine
einsamkeit.

Das verstehe ich. Kannst Du nicht irgendwann mal irgendwo
hingehen, wo interessante Leute sind?? (siehe oben) (Ich würd
Dich ja mal auf ne Tass Kaff einladen aber ich wohne in
Baden-Württemberg an der Schweizer Grenze…)

hmm interessante leute… nunja… vielleicht hänge ich deswegen ständig am computer… im netz lerne man leute kennen die ich in freier wildbahn niemals sehen würde.

Bei diesen Menschen scheint Dir die Spontanäität zu fehlen,
die Tiefe, das Originelle, das Unbeschränkte. Weißt Du, daß es
ebenfalls folgendes Prinzip gibt:

Was mich bei anderen Menschen ankotzt, ist Die dunkle Seite
meiner eigenen Persönlichkeit, die ich noch nicht angenommen
habe. Du würdest Dich hassen, wenn Du zugeben müsstest, daß Du
auch eigentlich gerne einen Plan hättest, wie Du Dein Leben
gestalten könntest. Aber Dein Intellekt sagt Dir, das ist
bull-shit, weil alle so von Freiheit und individuellem Weg
usw. reden und Du den Sinn darin erkannt hast. Tja. Nun. Da
mußt Du Durch. Ein anderes Patentrezept gibt es nicht.
Sorry!!! (Ich scheitere auch gerade daran. Schau mal im Brett
„Psychologie“ die Diskussion zur „Motivation“ an)

ich veruche immer wieder teile meines eigenen wesens in anderen menschen wiederzufinden… das klappt auch recht gut… heute in der schule hatte ich ausgezeichnete laune war richtig aufgedreht… nunja… nur mal nebenbei :smile:

das wärs mal wieder… nicht aufhören… weiterposten =)

Hi Nikanoru,

habe gerade deinen Artikel (und Antworten) gelesen und dachte, du schreibst ja von mir!?!
Mir gings in deinem Alter ähnlich: Komplikationen im Beziehungsleben und eine geistige Wachheit, die mir eher ein Kreuz war als was anderes.
Ich bin den Weg gegangen, der nicht leicht war und die Entwicklung hört nicht auf…
Die Wachheit hat mir im Laufe der Zeit großes Verständnis für Menschlichkeit gebracht und das ist heute die Eigenschaft, die ich an mir besonders schätze.

Ich kann und wollte dir hier keine Ratschläge geben sondern dir nur viel Kraft und Mut und Liebe für deinen Weg wünschen.
Du bist nicht allein!

Ganz herzliche Grüße von pascale

*seufz*

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Das ist echt nen gutes Mädchen das du da kennst!
das was du da Problem nennst ist ein Bewustseinssprung gewesen.
was du jetzt brauchst ist ein Meister.
egal welche religion oder richtung allgemein.
such dir nen meister der dir jetzt da weiterhilft.

du wirst jetzt erkenntnisse sammeln die anderen vollkommen unverständlich sind. darum die nicht-„freunde“.

Wow! ich freu mich für dich!
und für mich!: wieder einer der es geschafft hat den sprung aus der "Dummheit"herraus zu schaffen

Nashino

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was du jetzt brauchst ist ein Meister.

Sorry, Nashino, aber ich denken, das letzte, was Nikanoru jetzt braucht, ist ein Meister

Mußte ich mal loswerden.

Liebe Grüße, Nike

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Das ist echt nen gutes Mädchen das du da kennst!
das was du da Problem nennst ist ein Bewustseinssprung
gewesen.

Das hatte ich bereits unten gesagt, aber egal

was du jetzt brauchst ist ein Meister.
egal welche religion oder richtung allgemein.
such dir nen meister der dir jetzt da weiterhilft.

Nike hat eigentlich schon alles gesagt. Ich hoffe fuer den Fragesteller, dass er sich Nike’s Aussage zu Herzen nimmt und sich „einen eigenen Kopf“ bildet.

du wirst jetzt erkenntnisse sammeln die anderen vollkommen
unverständlich sind. darum die nicht-„freunde“.

Wow! ich freu mich für dich!
und für mich!: wieder einer der es geschafft hat den sprung
aus der "Dummheit"herraus zu schaffen

Nashino

Ist es eigentlich Dein Ziel, ueber w-w-w zum Guru aufzusteigen? Man gewinnt jedenfalls den Eindruck, wenn man Deine Postings bei Parapsychologie und hier so liest.
Gruss, Marcus

nein natürlich nicht

nein ich will nicht zum lehrer aufsteigen!

nashino