in meiner WG ist auch eine psychologie studentin und mir ist aufgefallen, dass sie ziemlich kompliziert und konfliktträchtig ist und sich oft schnell angegriffen fühlt. außerdem habe ich mal ne studie gelesen, dass bei auffallend vielen psychologiestudenten die eltern geschieden sind, mindestens doppelt so viele wie bei anderen studenten.
weiterhin stand da, dass sie das studieren, um ihre eigenen probleme besser zu bewältigen können. wenn das der fall wäre, wie können die denn dannn sich das recht nehmen, über anderer leute probleme zu urteilen. oder hilft das gerade, wenn der „arzt“ selber probleme hat?
die studie muss ja nicht stimmen, aber man bekommt ja doch von der umwelt einiges mit und an vorurteilen ist ja bekanntlich auch ein fünkchen wahrheit dran.
da hier ja ein paar psychologen regelmäßig schreiben, die frage:
habt ihr auch familiäre probleme und aus welchem grund seid ihr psychologen?
würde nur mal gerne wissen ob die studie ein bißchen recht hat.
ciao
Ulrike
Hallo, Ulrike,
ich möchte ja niemandem zu nahe treten, aber das deckt sich weitgehend mit meinen Beobachtungen.
Kann es etwa sein, dass gerade Menschen mit eigenen psychischen Problemen sich zu diesem Studium hingezogen fühlen, in der Hoffnung, ihre eigenen Probleme in den Griff zu bekommen oder gar lösen zu können?
Natürlich wird ein großer Teil dieser Leute dann auch das Studium erfolgreich abschließen - ob sie aber auch mit der erhofften Selbsttherapie erfolgreich waren?
Zumindest Zweifel bleiben.
Gruß Eckard.
Hallo Ulrike,
ich denke, das hängt mit der Studienwahl zusammen.
Ich habe Geschichte studiert, weil ich die geschichtlichen Zusammenhänge unserer Vergangenheit verstehen wollte. Und Germanistik, weil ich die Vielschichtigkeit unserer Sprache und Literatur verstehen wollte.
Viele studieren Psychologie, weil die den Menschen und die menschliche Psyche verstehen und wissenschaftlich ergründen wollen.
Und wieder andere studieren Psychologie, weil sie sich selbst verstehen wollen.
Und das ist der Fehler. Denn in einem Psychologie-Studium finden wir nicht uns selbst. Genauso wenig finden wir in einem Theologie-Studium Gott.
Und ich habe in meinem Germanistikstudium auch nicht den Zugang zur Sprache gefunden. Ich habe nur wissenschaftlches Know-How dazugelernt und verschiedene Ansatzmöglichkeiten an die Hand bekommen.
Aber ich glaube, daß viele Psychologie zu studieren beginne, weil sie Hilfe oder Verständnis für sich selbst suche. Zumindest habe ich das bei einigen Studenten, die sich für dieses Studienfach entschieden haben, erfahren. Meines Erachtesn ist das nicht unbedingt der richtige Weg. Aber jeder muß es so versuchen, wie er möchte, nicht wahr?
Liebe Grüße, Nike
Hallo,
Eckard und Nike haben Recht (Nike noch etwas mehr), denn zwar trifft die Beschreibung der Studie, die ich auch kenne (sie wird alle paar Jahre wieder mal erhoben), auf viele Studenten der Psychologie zu, aber sie trifft auch auf viele andere Studenten der Psychologie nicht zu. Deshalb kann man nicht so einfach sagen, dass es bei deiner Kommilitonin wirklich so ist, auch wenn vieles dafür spricht. In der Regel sind diejenigen, die Psychologie um ihrer selbst willen studieren, arm dran, weil sie erst nach dem Studium (oder zumindest in einem sehr späten Stadium) merken, dass sie sich für dieses Fach und besonders für die spätere Ausübung des Faches nicht eignen. Dasselbe Phänomen tritt auch oft bei Pädagogen auf (Hoffentlich hört keiner zu …), aber auch hier sind nicht immer die die besseren, die das Fach als Fach studiert haben. Auch viele Juristen studieren ja nicht der Gerechtigkeit wegen Jura, sondern aus vielen anderen (meist sehr „profanen“) Gründen: Geld, Familie, Geltungsdrang usw.
Wichtig erscheint mir zu sehen, dass nicht das Studium an der Situation schuld ist und in der Regel auch nicht die Person selbst, sondern dass es für solche „Fälle“ immer Gründe gibt, die im „Schicksalsweg“ (was für ein Wort!) des Einzelnen liegen.
Viele Grüße
Thomas Miller
Psychostudium impliziert nicht ‚guter Psychologe‘
Liebe Nike,
herzlichen Dank für dieses kompetente und empathische Posting!
Ich persönlich stimme Dir in jedem Punkte zu! Vor allem der Satz, daß Psychologiestudenten im Studium ihre Psyche genauso wenig finden, wie andere Studenten ihren Studiengegenstand in ihrem Studium ist sehr schön ausgedrückt.
Ob Studium oder Lehre oder Familie: Hauptsache „man“ bleibt offen für Erfahrungen, die in jeder menschlichen Begegnung liegen und in jeder ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Leben. Da kann auch kein noch so studierter Psychologe oder Psychiater mithalten: Hat er keine persönlichen Erfahrungen mit Leid, Schmerz udgl. und läuft vor jeder Schwierigkeit im Leben davon, dann kann er auch kein empathisches Verhalten zeigen.
Außerdem gehört zu einem sog. sozialen Beruf auch immer eine gehörige Portion Humor. Wer die nicht hat, kann „einpacken“ und wird es ebenfalls nicht weit bringen.
Das Psychologiestudium kann den Studenten in zweierlei Hinsicht helfen:
-
Das Studieren an sich ist sehr lehrreich (egal was studiert wird)
-
Das Studium hilft einem dabei, zu Sortieren, zu Strukturieren und Wesentliches vom Unwesentlichen zu trennen.
Ein studierter Psychologe ist noch lange kein guter Psychologe!
Liebe Grüße von Bettina
wollte ich ja nur hören, dass ihr auch meiner meinung seid und genau solche erfahrungen gemacht habt.
denn psychologen selber wollen sowas nicht hören und tun das als vorurteile und quatsch abstreiten.
schönen abend allen
Ulrike
Juristen ohne Probleme
Hi Ulrike
ähem - mir scheinen solche subjektiv-selektiven Wahrnehmungen vor allem eines zu beweisen: Es gibt unheimlich viele Leute, die sich bis auf die Knochen darüber aufregen können, daß es andere gibt, die sich mit den vielfältigen Varianten psychischer Bewegungen im Menschen beschäftigen - und viele, die geradezu ihre komplette Neurotizität ausagieren können, wenn sie mitkriegen, daß es Möglichkeiten gibt, einem anderen, der in einer psychischen Kuhflade sitzt, eine Hand zu reichen, um ihm rauszuhelfen.
Dasselbe gilt für solch obskure „Studien“. Mit diesen Verfahren kann man gewiß auch beweisen, daß auffallend viele Jurastudenten Großväter haben, die Knastis waren oder Steuerhinterzieher.
in meiner WG ist auch eine psychologie studentin und mir ist
aufgefallen, dass sie ziemlich kompliziert und
konfliktträchtig ist und sich oft schnell angegriffen fühlt.
Das glaub ich!!
Sensible Menschen kommen mit Menschen, die nie und nimmer Psychoprobleme haben (*gg*) immer sehr schwer zurecht.
Andererseits würde man einem nichtsensiblen Menschen sicher nicht empfehlen, Psychologie zu studieren: sie wären eh bestenfalls dafür zu gebrauchen, psychologische Studien mit fertigen Auswerteprogrammen zu beackern.
Übrigens kenne ich auch viele solche komplizierte Menschen: das sind Psychologen, Taxifahrer, Mathematiker, Kassiererinnen, Literaturwissenschaftler, Briefträger, Politiker, Buchhalter, Fußgänger, Autofahrer, Zeitungsleser, Flohmarktbummler… und - kaum glaublich - auch Juristen.
außerdem habe ich mal ne studie gelesen, dass bei auffallend
vielen psychologiestudenten die eltern geschieden sind,
mindestens doppelt so viele wie bei anderen studenten.
Ja - tolle Statistik! Bei 50% Ehescheidungen! *schallendlach*.
Und interessant ist dann ja auch, was das nun aussagt: ich würde daraus mal messerscharf schließen, daß die Ehe von Eltern extrem gefährdet ist, wenn ihre Kinder Psychologie studieren - right?
weiterhin stand da, dass sie das studieren, um ihre eigenen
probleme besser zu bewältigen können.
Das scheint eine weitverbreitete Selbstaussage von Psycho-Studierenden zu sein… vor dem ersten Semester - danach fangen dann die Statistikklausuren an und es gibt neue Probleme zu bewältigen *gg*
Ach ja - übrigens sagen ebensoviele Jurastudenten, daß sie das studieren, um für Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen, und Mediziner, um die Menschen vom Leiden zu erlösen, und Architekten, um die Städte lebbarer zu machen…
und? was sagt uns das?
wenn das der fall wäre,
wie können die denn dannn sich das recht nehmen, über anderer
leute probleme zu urteilen.
Das interessiert mich auch sehr, worauf diese paranoide Vorstellung beruhen mag: Psychologen seien Menschen, die hinter Leuten herlaufen, um sie mit Urteilen über ihre Probleme zu traktieren - lange nicht mehr so gelacht - danke!
Ich hätte da mal eine Frage an dich:
Was ist das eigentlich - ein „Urteil über ein Problem“??
Ist das sowas wie:
„Du bist eine Heldin, weil du stotterst“?
„Du bist der letzte Dreck, weil du Höhenangst hast“?
„Du bist bewundernswert, weil du lebensmüde bist“?
„Du bist geil, weil du Orgasmusstörungen hast“?
oder ist das vielleicht gar ein Urteil wie:
„Du bist bescheuert, weil du ‚ziemlich kompliziert und
konfliktträchtig‘ bist und dich ‚oft schnell angegriffen‘ fühlst“???
Vielleicht hilft da folgende Sachinformation, um so manchen phobischen Exzess zumindest zu mildern:
-
Ein Psychologe ist nicht zugleich automatisch ein Psychotherapeut!!! Ebensowenig wie ein Jurist automatisch ein Staatsanwalt ist - du verstehen?
Wenn einer ein Psychologiestudium abgeschlossen hat, dann ist er Psychologe. Aber um Psychotherapeut zu werden, muß er danach noch eine 3-5-jährige sehr arbeitsintesive und kostenaufwendige (je nach Therapierichtung selten weniger als DM 30000.-) Spezialausbildung machen. Logisch, daß so einer dann von den Varianten psychischer Probleme und von Möglichkeiten der Behebung ebensowenig Ahnung haben kann wie etwa eine Jurastudentin im 4. Semester… -
Ein Psychotherapeut ist nicht einer, der mit dem Mikro durch die Städte wetzt und den Leuten auf den Keks geht „Gestatten - ich möcte gerne ein Urteil über ihre Probleme fällen!“. Er befindet sich vielmehr meist in einer sog. Praxis und wartet, bis einer kommt, der nicht mehr ein und aus weiß mit sich. Und da nur wenige begnadete Menschen ihre Überlebensstrategien in südamerikanischen Bordellen schulen können, sind das nicht gerade wenige, die da kommen. Falls du also mal einen solchen aufsuchen wollen würdest, muß du mindestens mit einigen Wochen Wartezeit rechnen - so lange mußt du halt durchhalten

oder hilft das gerade, wenn der „arzt“ selber probleme hat?
Guter Gedanke: Ein Arzt, der nie Schmerzen hatte, wird einen Schmerzpatienten nur mit technischen, also lernbaren Verfahren behandeln können. Wenn er sie selbst kennt, wird ihm noch zusätzlich besseres einfallen. Jemand, der nie Konflikte, Ängste, Krankheiten oder Grenzüberschreitungen durch ignorante oder gewalttätige Zeitgenossen erlebte, wird kaum Sensibilität entwickeln können für subtile und schwer zu durchschaunde Probleme anderer.
die studie muss ja nicht stimmen, aber man bekommt ja doch von
der umwelt einiges mit
Bist du sicher, daß du von deiner Umwelt auch urteilsfrei etwas mitbekommst?
und an vorurteilen ist ja bekanntlich auch ein fünkchen wahrheit dran.
Das zeigt, daß du hervorragende Begabung für eine Richterin hast.
da hier ja ein paar psychologen regelmäßig schreiben, die
frage:
Ich bin selbst keiner - sorry - und - laut Adressregister - kenne ich nur so ca. 150 persönlich (incl. ihrer Biographie)
habt ihr auch familiäre probleme
Gegenfrage: Kennst du irgendeinen Menschen außer dir, der keine hat?
und aus welchem grund seid ihr psychologen?
Ich geh mal davon aus, daß du in Wirklichkeit nach Psychotherapeuten fragst - ja?
Die, die ich kenne, sind es aus Interesse und Begabung…
würde nur mal gerne wissen ob die studie ein bißchen recht hat.
Kann dir den Gefallen aus meinem bescheidenen Erfahrunghintergrund leider nicht tun 
denn psychologen selber wollen sowas nicht hören und tun das als vorurteile und quatsch abstreiten.
Naja, wenn du sie in deiner dir eigenen urteilsfreien Art danach fragst, werden sie dir sicher anders antworten, als du es erwartest *g*
Da war übrigens mal eine Posterín hier im Forum, die darüber die Nase rümpfte, daß eine andere Posterin kein korrektes Deutsch schrieb…
Herzlichen Gruß
Metapher
Hi,
ich habe auch mal gelernt, daß gerade in den sozialen Berufen die höchste Scheidungsrate und Suizidrate sei. Am meisten seien Psychitater angeblich davon betroffen. Grund: Burn-out-Syndrom bzw. wenn man den ganzen Tag sich die Probleme anderer anhöre, würde man möglicherweise nur noch Probleme überall sehen / sehen können.
Sicherlich haben die Menschen ihre Gründe, ihren Anlagen nach sich Berufe bzw. Studiengänge auszusuchen. Hier geht es nicht nur um Eignung und Neigung zu einer beruflichen Richtung, sondern auch Status, soziale Anerkennung, finanzielle Absicherung, Familienbetrieb übernehmen…
Doch was nutzt so eine Statistik? Selbst wenn 99 % aller Psychologie-Studenten wie beschrieben wären und man genau and just anderes Prozent gerät? Ist die Gefahr nicht sehr hoch, daß man diesem einem Prozent „gesunder“ Psychologie-Studenten eine Statistik überstülpt und sie k r a n k s i e h t ?
Schließlich sind nicht alle Deutschen gleich, nicht mal alle Bayern, oder Münchner, nicht mal alle im Stadtteil Schwabing lebende oder sogar nicht mal die an der Münchner Freiheit leben sind größtenteils gleich.
Das gezeichnete Bild mag sicherlich bedingt stimmen, doch was soll’s. Ein Augenmerk liegt halt auf Probleme bei Psychologiestudenten, während ein anderer total neurotisch, psychotisch, sich seiner Probleme nicht mal bewußt ist, die Schuld auf andere schiebt, aber geniale architektonische Bauten in seinem Kopf entstehen läßt.
Wie dem auch sei, ich plädiere dafür, sich den Einzelnen zu betrachten. Wie soll sich etwas ändern können, greift man nur auf vorgefertigte Bilder zurück, die nur sehr bedingt stimmen.
Ciao,
Romana
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Ein studierter Psychologe ist noch lange kein guter
Psychologe!
Du hast ja so recht. Imho werden vor allem die gute Psychologen, die lernen, zu trennen, und in ihrem Studoim nicht den Anspruch stellen, sich selbst zu ergründen… sondern etwas zu lernen. Und sich mit anderen Menschen zu befassen.
So etwas kann sich ja auch im Laufe eines Studiums verändern. Und ich wünsche wirklich allen Psychologie-Studenten, daß sie es später schaffen, auch gute Psychologen zu werden.
Liebe grüße, Nike
Lieber Metapher,
ich stimme Dir zwar in fast allem über ein,
kanns mir aber trotzdem nicht verkneifen zu
konstatieren, dass Du ganz offensichtlich
ein Problem hast mit dem Autor des Ersteintrags
(sprich nicht persönl., aber mit den Fragen ansich).
-))))
Aber gut, wenn auch etwas sarkastisch?, genervt?
geantwortet…
D.
Kann es etwa sein, dass gerade Menschen mit eigenen
psychischen Problemen sich zu diesem Studium hingezogen
fühlen, in der Hoffnung, ihre eigenen Probleme in den Griff zu
bekommen oder gar lösen zu können?
Das wäre meiner Meinung nach schon im Ansatz falsch. Ich
glaube, gerade Psychologen, die sich mit der Sensibilität
der verschiedenen Probleme auseinandersetzen müssen, um
anderen helfen zu können, muessen eher starke Persönlich-
keiten sein. Meiner Erfahrung nach, schaffen es wirklich
nur die „coolsten“ Studenten, später auch gute Psychologen
zu sein, wobei ich…(Therapiepläne/muster u.s.w. würde jetzt
viel zu weit führen) mir gar nicht so sicher bin, was
eine Therapie beispielsweise bewirkt, kann sich ein Mensch
wirklich in den „Kopf“ eines anderen versetzen??? Ich glaube
nein! Aber was z.B. einem Pat. hilft, gibt dem anderen gar
nichts… ein sehr komplexes Gebiet und um auf den Punkt zurück-
zukommen, denke ich eben, dass nur ausgesprochen starke Menschen sich zum Therapeuten eignen, weil sie sonst eher zerbrechen würden an ihren eigenen Problemen (dafür gibts ja auch die Supervision), als helfen zu können.
Etwas wirr wohl jetzt das ganze…?
Ich hoffe trotzdem verständlich 
D.
Hallo!
- Warum ich Psychologe geworden bin:
In der 8 Klasse waren wir auf Klassenfahrt. Eines nachts wachte ich auf, weil ein Mitschüler aufrecht im Bett saß und lautstark unverständliche Silben hervorstieß. D.h. die Silben waren schon deutlich gesprochen, aber ergaben keinerlei Sinn. Derjenige wußte nach dem Wecken absolut nix mehr. Oh Rätsel.
Einer aus der Zehnten erklärte dann, daß das was mit Träumen zu tun habe und es das Buch „Unterhaltsame Psychologie“ von Platonow gäbe. Das hab ich mir aus der Bibliothek geholt und fand es unwahrscheinlich spannend. Seitdem interessiere ich mich für Psychologie und habe zu keiner Sekunde mein Studium bereut.
- Was man als Psychologe sich das Recht nehmen kann zu tun.
z.B.
Mein Lieblingsberuf besteht nun darin, anderen dieses interessante Fach nahezubringen. Warum sieht der Mond am Horizont so groß aus? Wie denken Affen? Warum können wir durch die Sprache der Werbe- und Nachrichtenleute manipuliert werden? Wie entsteht überhaupt Sprache und in welchem Zusammenhang steht sie zum Denken? Warum ist sowohl in der Kindererziehung als auch bei der Dressur von Zirkustieren Lob ein geeigneteres Mittel als Strafe? Wie schaffen es Menschen, mit dem Tod umzugehen, wie sollte man sich gegenüber Krebskranken verhalten? Wie funktioniert es, daß wir einen gehörten Ton sofort als laut oder leise bezeichnen können, obwohl es physikalisch ein Kontinuum ist? Wie funktioniert Kreativität? Wie sollte eine Tür gestaltet sein, damit man ohne Gebrauchsanweisung („Drücken“, „Ziehen“) auskommt oder ein Herd, damit man nicht immer wieder die falsche Platte anschaltet?
Das ganze Wissen ist sehr nützlich in verschiedensten Situationen. Ich habe ganz bewußt alle klinisch-psychologischen Fragen weggelassen. Psychologie untersucht viel mehr, als nur das immer wieder zitierte „Verrücktsein“.
Ich habe mir dieses Gebiet gewählt, andere beschäftigen sich mit nicht weniger Nützlichem, wenn es etwa um den sicheren Einbau von Steckdosen geht oder um ein Fahrzeug, das möglichst wenig Benzin verbraucht.
- Ob vielleicht doch was dran ist? Und was würde solch Wissen nützen? Wem?
Es ist selbstverständlich, daß man jeweils mit anderen Augen sieht. Wer sich gerade sein Lieblingsauto gekauft hat, sieht bevorzugt dieses auf den Straßen (Der Psychologe kann das auch benennen: selektive Wahrnehmung). Genauso sieht der Elektriker jede schiefe Steckdose und genauso fällt dem Psychologiestudenten jedes psychologische Problem besonders ins Auge. Daß er mehr hat, bezweifle ich. Als Sensibelchen geht er vielleicht mit dem Kind zum Psychiater, während der Vierschrot bei Erziehungsschwierigkeiten einfach den Gürtel abschnallt.
Daß man als Psychologe gereizt reagiert, hat damit zu tun, daß „psychische Krankheit“ schlechtmachend verwendet wird. Es wirkt geradezu lächerlich, sich den folgenden Satz als Beschimpfung vorzustellen: „Du hast Dir ja das Bein gebrochen!“. Ganz anders hingegen „Du bist ja verückt!“ Automatisch kommt da die Tendenz der Abwehr. Vielleicht ist ja doch was dran? Ebenso wie die Behauptung plausibel ist: „Bauarbeiterlehrlinge sind meist die kräftigeren Leute der Gesellschaft“.
Dieses Beispiel ist wiederum wertneutral. In der Öffentlichkeit kann man aber beobachten, daß im Gegensatz dazu Psychologen allgemein verunglimpft werden. Die sind schuld, daß die Sexualverbrecher frei rumlaufen, die ergötzen sich an Quälerein von Häftlingen (Film „Das Experiment“) oder ticken eben selber nicht ganz richtig (Film „Teachers“ oder in abgeschwächter Form „Fitz für alle Fälle“) etc.
Auf politischem Parkett ist das nachvollziebar, wenn Psychologen unbequeme Wahrheiten untersuchen (Möglichkeit der „Aussschreitungen“ im Faschismus und Milgram-Experiment).
Bei Dir habe ich das Gefühl, Du willst Deine WG-Bewohnerin besser verstehen. Tja, da scheint die These eine Hypothese zu sein. Aber weiterhelfen wird sie kaum, denn eine Erklärung bietet sie nicht. Warum ist Deine Bekannte kompliziert und konfliktträchtig? Weil sie Psychologie studiert? Und wenn schon, hilft Dir das weiter? Da wirst Du letztlich individuell herausfinden müssen, wie Du die Beziehung zu ihr gestaltest oder auch abbrichst, wenn Du das für notwendig hältst. Immerhin weißt Du schon einiges von ihr und kannst Dich besser drauf einstellen. na denn.
Tschuess, Sven.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
nun, dies ist mein erster post in diesem forum überhaupt, entschuldigt also bitte eventuelle mängel bezüglich meiner umgangsformen.
ich habe nur den doch recht provokativen post von ulrike und die beinahe genauso provokative antwort von metapher gelesen.
an dieser ist mir dann doch einiges säuerlich aufgestossen.
ich würde gerne wissen, woher aus dem (scheinbaren) nichts diese anspielungen gegenüber den juristen kommen?
ich meine es war doch ein reiner zwist unter psychologen, oder?
warum zieht ihr da die juristen mit rein?
Jurastudenten Großväter haben, die Knastis waren oder
Steuerhinterzieher.
meinne großväter waren keines von beiden. es sei denn, sie haben eine dunkle vergangenheit, von der sie ihrem enkel nichts zu berichten wagten. ich kenne auch keine juristen, deren großväter derart schlecht beleumundet waren. als frage an einen (wie mir scheint) psychologen nun: warum um himmels willen werden in solchen situationen stets juristen als schlechtes beispiel, über das alle lachen, zitiert? worauf ich hinaus will: man benötigt einen halbwegs witzigen vergleichspunkt und sofort werden die juristen bemüht. das passiert im folgenden text noch mehrere male? spielen da irgendwelche unbewältigten kindheitsängste eine rolle? (bitte versteht es nicht als persönlichen angriff, ich betrachte diesen post nur als amüsement und würde gerne erfahren inwieweit den menschen gewisse ängste vor juristen immanent sind)
in meiner WG ist auch eine psychologie studentin
naja ich wohne mit einem politikwissenschaftler zusammen und mit dem gibts auch ab und an zoff. allerdings nur, weil er nie abwaschen und saubermachen will. dann zitiert der eine das mietrecht und faselt was von mietminderung und der andere bemüht carl schmitts antipositivismus. (und ja, ich bin mir durchaus darüber im klaren, dass dies einer von ulrikes sätzen ist. ich möchte aber auf alle eure äußerungen eingehen und wollte dieses scherzwort gerne anbringen. mein werter mitbewohner hat ein breites grinsen nicht unterdrücken können und wie alle publicitygeilen juristen konnte ich es mir daraufhin nicht verkneifen oben genanntes in die welt hinauszuposaunen)
Sensible Menschen kommen mit Menschen, die nie und nimmer
Psychoprobleme haben (*gg*) immer sehr schwer zurecht.
ja, ich finde auch, dass mein mitbewohner ein grober klotz ist und mir nicht genügend fürsorge und interesse entgegenbringt.
Übrigens kenne ich auch viele solche komplizierte Menschen:
das sind Psychologen, Taxifahrer, Mathematiker,
Kassiererinnen, Literaturwissenschaftler, Briefträger,
Politiker, Buchhalter, Fußgänger, Autofahrer, Zeitungsleser,
Flohmarktbummler… und - kaum glaublich - auch Juristen.
da haben wirs schon wieder! wieder gehen alle auf die juristen. nätürlich sind wir sensibel. (*tränennurmühsamunterdrückenkönnundumfassungring*)
außerdem habe ich mal ne studie gelesen, dass bei auffallend
vielen psychologiestudenten die eltern geschieden sind,
mindestens doppelt so viele wie bei anderen studenten.
ja und bei juristeneltern halten die ehen immer besonders lange, da ihnen die filiusse (das äquivalent ist mir nicht bekannt, es liegt also an einem mangelnden wortschatz, nicht an antifeministischen tendenzen. juristen sind nämlich keinesfalls frauenhasser [nur um eventuellen gerüchten vorzubeugen, die ja anscheinend sehr schnell zu entstehen scheinen *g*].) beim leiseten anzeichen der verschlechterung der ehelichen verhältnisse sofort die schwärzesten zukunftsvisionen (natürlich nur „rechtliche“ zukunftsvisionen) an die weissen wände zaubern.
weiterhin stand da, dass sie das studieren, um ihre eigenen
probleme besser zu bewältigen können.
also ich studiere jura um meine eigenen probleme besser bewältigen zu können.
Ach ja - übrigens sagen ebensoviele Jurastudenten, daß sie das
studieren, um für Gerechtigkeit in der Welt zu sorgen, und
Mediziner, um die Menschen vom Leiden zu erlösen, und
Architekten, um die Städte lebbarer zu machen…
und? was sagt uns das?
so und hier will ich nun mal meinen (so scheint mir zumindest) besten hebel ansetzen. ich studiere keinesfalls jura, um für gerechtigkeit in der welt zu sorgen. ich studiere es aus tausend anderen gründen, aber nicht aus diesem. pauschalisieren möchte ich sogar behaupten, dass ein jurastudent, der nach spätestens dem ersten semester immer noch an gerechtigkeit glaubt, irgendetwas falsch gemacht haben muss. einer meiner lieblingssätze zu diesem thema ist: erwarte von einem juristen recht, aber niemals gerechtigkeit.
gustav radbruch schieb hierzu, es sei die berufspflicht des richters, den geltungswillen des gesetzes unbedingt zu vollstrecken, das eigene rechtsempfinden dem autoritären rechtsbefehl zu opfern, nur zu fragen, was von rechts wegen gelte und niemals, ob dies auch gerecht sei. verehrung verdiene der richter, der sich durch sein widerstrebendes rechtsgefühl in seiner gesetzestreue nicht beirren lasse.
dies allerdings 1932, was das ganze in einem etwas bedenkenswerterem licht erscheinen läßt, führte es doch in die kathastrophe von 1933-1945, bei der bemerkenswert viele juristen mitwirkten. nun, herr radbruch hat ja 1947 mit seiner formel vom gesetzlichen unrecht und übergesetzlichen recht alles wieder gut gemacht und dem bverfg zu einer zweifelhaften legitimation in bezug auf die mauerschützen prozesse verholfen.
wenn das der fall wäre,
wie können die denn dannn sich das recht nehmen, über anderer
leute probleme zu urteilen.
ja, find ich auch eine frechheit, wo doch jeder weiss, dass nur juristen über alles urteilen dürfen. ausgestattet mit einer der perfektion nahekommenden objektivität sind sie der einzige menschenschlag der hierzu in der lage sein mag.
Das interessiert mich auch sehr, worauf diese paranoide
Vorstellung beruhen mag: Psychologen seien Menschen, die
hinter Leuten herlaufen, um sie mit Urteilen über ihre
Probleme zu traktieren - lange nicht mehr so gelacht - danke!
jup, „you better ask your lawyer indeed“
Ich hätte da mal eine Frage an dich:
Was ist das eigentlich - ein „Urteil über ein Problem“??
Ist das sowas wie:
„Du bist eine Heldin, weil du stotterst“?
„Du bist der letzte Dreck, weil du Höhenangst hast“?
„Du bist bewundernswert, weil du lebensmüde bist“?
„Du bist geil, weil du Orgasmusstörungen hast“?
hey, ich hab auch orgasmusstörungen, ist das etwas schlimm? *g*
ich bin zu humorlos um euren andeutungen folgen zu können.
Vielleicht hilft da folgende Sachinformation, um so manchen
phobischen Exzess zumindest zu mildern:
- Ein Psychologe ist nicht zugleich automatisch ein
Psychotherapeut!!! Ebensowenig wie ein Jurist automatisch ein
Staatsanwalt ist - du verstehen?
ja, im zuge der kritik am bestehenden ausbildungsystem bei den juristen wird nämlich bemängelt, dass juristen automatisch anwälte sind. also nix da mit staatsanwalt. beinahe 80 % gehen in die freie wirtschaft.
Wenn einer ein Psychologiestudium abgeschlossen hat, dann ist
er Psychologe. Aber um Psychotherapeut zu werden, muß er
danach noch eine 3-5-jährige sehr arbeitsintesive und
kostenaufwendige (je nach Therapierichtung selten weniger als
DM 30000.-) Spezialausbildung machen. Logisch, daß so einer
dann von den Varianten psychischer Probleme und von
Möglichkeiten der Behebung ebensowenig Ahnung haben kann wie
etwa eine Jurastudentin im 4. Semester…
hier nun wieder eine frage die sich aufdrängt: warum heisst es „ebensowenig“ und nicht "ebensoviel. ihr wollt doch die juristen wieder nur fertigmachen, oder?
die studie muss ja nicht stimmen, aber man bekommt ja doch von
der umwelt einiges mitBist du sicher, daß du von deiner Umwelt auch
urteilsfrei etwas mitbekommst?
hähä geil (typisch juristische händegereibe, wenn sich zwei streiten. der dritte der sich immer freut, weil er mit leuchtenden augen an die brago denkt ist nämlich immer der anwalt)!!!
und an vorurteilen ist ja bekanntlich auch ein fünkchen wahrheit dran.
Das zeigt, daß du hervorragende Begabung für eine Richterin
hast.
frechtheit!!! richter sind die vorurteilsfreiesten menschen auf der ganzen welt. wahre kampfmaschinen der objektivität. verfechter des bundesdeutschen wertesystems. retter von moral und anstand. sieht man recht als ethisches minimum an und betrachtet die zahlreichen vergewaltigungen des bestehenden rechts, so kann man viel eher zu dem schluss kommen, dass juristen die einzigen menschen in unserer geliebten republik sind, die noch an ethik glauben. (sie sind ja auch die einzigen, die in diesem kontext wissen, was ethik überhaupt ist *g*)
Ich bin selbst keiner - sorry - und - laut Adressregister
kenne ich nur so ca. 150 persönlich (incl. ihrer Biographie)
Gegenfrage: Kennst du irgendeinen Menschen außer dir,
der keine hat?
und da wage nochmal einer zu behaupten, juristen wären die streitgeilsten menschen auf der welt. wir wollen doch immer nur richten und schlichten (und wenn ich das letzte lese: „dichten“)
und aus welchem grund seid ihr psychologen?
Ich geh mal davon aus, daß du in Wirklichkeit nach
Psychotherapeuten fragst - ja?
Die, die ich kenne, sind es aus Interesse und Begabung…
was braucht man denn für eine begabung, um psychotherapeut zu werden?
als jurist muss man arschloch und zyniker sein, sonst wird es nix.
Naja, wenn du sie in deiner dir eigenen urteilsfreien Art
danach fragst, werden sie dir sicher anders antworten, als du
es erwartest *g*
bei all dieser liebe auf der welt wundere ich mich wirklich manchmal, warum im stgb auch straftaten gegen das leben bzw. die körperliche unversehrtheit geregelt sind. entspringt wahrscheinlich alles dem juristischen regelungswahn. „hilfe ich brauche eine regel sonst kann ich nicht überleben“ (oder mich fortpflanzen… [ei ei ei war das niveaulos, typisch juristisch eben]).
Da war übrigens mal eine Posterín hier im Forum, die darüber
die Nase rümpfte, daß eine andere Posterin kein korrektes
Deutsch schrieb…
ja, sowas mache ich auch gerne, wenn ich andere postings kritisiere. das wirkt so schön krümelkackerisch. let´s be sophisticated *g*
Herzlichen Gruß
hyperbel 
Hallo Hyperbel,
wenn Du auf den Namen eines Autoren klickst, siehst Du Seine Visitenkarte. So sah Metapher in der ViKa von Ulrike, dass sie Jura studiert.
Da Ulrikes Posting etwas vorurteilsschwanger war, was Metapher sicher nicht mochte, schoss er mit gleichen Waffen zurueck und zitierte Vorurteile gegen Juristen. Ich glaube nicht, dass er etwas gegen Juristen hat, aber berechtigterweise hat er etwas gegen Vorurteile. Sogesehen war’s doch halb so wild - finde ich.
Gruss, Marcus
hallo zurück 
hab dank für die freundliche antwort.
ich atme erleichtert auf, da ich feststellen muss, dass doch noch manche menschen nett zu juristen sind 
aber: nomen est omen das galt vor allem für mein posting 
Hallo Hyperbel,
ich atme erleichtert auf, da ich feststellen muss, dass doch
noch manche menschen nett zu juristen sind
Aber aber…ich komme mit meinen Anwalt wesentlich besser klar als mit meinem Zahnarzt *g*…und überhaupt…Juristen sind klasse…ich liebe diesen Zynismus, diese trockene Ironie.
Lieben Gruß,
Vanessa
Jetzt muss ich aber doch mal fuer die armen Psychologen in die Bresche springen. Bin keine Vollakademikerin, aber habe zwei Jahre lang an einer Privatschule Psychotherapie studiert. Als wir starteten (22 Leute in einer Klasse), waren 2 davon in Therapie. Nach zwei Jahren waren 20 in Therapie! (einschliesslich mir selbst). Erstens gehoert zu einem Psycho-Studium (zumindest bei uns war das so) eine gehoerige Portion Pflicht-Selbsterfahrungs-Stunden. Da kommt bei praktisch jedem eine ganze Menge alter Kram hoch, der angeschaut und verarbeitet werden muss - das geht am besten in einer Therapie.
Zweitens: JEDER (aber wirklich jeder) hat seine Kindheitstraumata und Erfahrungen, die sich haeufig im Erwachsenenleben zu Verhaltensmustern auswachsen, die sich negativ auf unsere Beziehungen und unser ganzes Leben auswirken koennen. Wenn jemand Psychologie/-therapie studiert, wird er sich dieser Dinge sehr viel staerker bewusst als „Otto Normalverbraucher“. Ausserdem werden Therapeuten in spe natuerlich auch darauf GETRIMMT, solche Muster in sich und anderen zu erkennen. Kein Wunder also, dass so viele in Therapie gehen.
Drittens: In der Schule wurde uns sogar EMPFOHLEN, selber eine Therapie zu machen, weil es nicht angehen kann, dass der Therapeut seine ungeloesten Probleme auf seine Klienten projiziert.
Viertens: Ich habe oft die Beobachtung gemacht, dass Leute denken, wenn jemand Psychologe/Therapeut ist, sollte er gefaelligst keine eigenen Probleme haben. Das finde ich komplett unrealistisch. Gibt es EINEN Menschen auf der Welt, der keinerlei Probleme hat? Weder im Job, noch in seiner Beziehung, noch mit seinem Selbstbewusstsein, etc.? Denkt mal drueber nach.
Andererseits muss ich zugeben, dass gerade Menschen mit schweren psychischen Problemen sich sehr zur Psychologie hingezogen fuehlen. Dasselbe habe ich bei Leuten mit Wahnvorstellungen und der Esoterik festgestellt. Ich bin selber sehr esoterisch angehaucht, aber mittlerweile habe ich gelernt, diejenigen mit echten ESP-Wahrnehmungen oder hellseherischen Faehigkeiten von den anderen zu unterscheiden.
Viele Gruesse, Shannara
du fühlst dich aber schnell angegriffen!
sieh das leben doch mal ein bißchen lockerer *g*
mfg
Ulrike
betreibt eine Praxis für Krisen-, Konflikt- & Kommunikationsmanagement und Trainings in personaler Interaktion
das ich nicht lache!
aber anerkennung für den physikabschluss (wenns stimmt)
betreibt eine Praxis für Krisen-, Konflikt- &
Kommunikationsmanagement und Trainings in personaler
Interaktiondas ich nicht lache!
was gibts denn da bitte zu lachen?
aber anerkennung für den physikabschluss (wenns stimmt)
warum sollte das nicht stimmen?
ich weiss zwar, dass man als jurastudent im zuge seiner ausbildung eigentlich nur mit lügnern und ähnlichen strauchdieben zu tun hat, aber ich glaube manchmal beinahe, dass es im „wirklichen leben“ viel weniger davon gibt, als man denkt.
und klammerinhalte wie „wenns stimmt“ relativieren deine anerkennung eigentlich auch schon wieder, oder?