Vorname und charakter

ich hab ja schon lange die vermutung, daß eines menschen vorname aussagen über dessen charakter macht.
und da hab ich doch vor kurzem auch mal ein kleines artikelchen drüber gelesen, was die deutschen so mit vornamen verbinden. z.b. wird von einer gudrun erwartet, daß sie durchsetzungsvermögen hat (oder sowas in der art) usw…

frage: gibt’s da gar richtig wissenschaftliche untersuchungen drüber? oder is das alles ziemlicher schmarrn?

gruß

michael

hallo michael

es war der hamburger erziehungswissenschaftler peter struck, der diese these aufstellte.
z.B. http://www.berlinx.de/ego/0300/art6.htm

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ich hab ja schon lange die vermutung, daß eines menschen
vorname aussagen über dessen charakter macht.
und da hab ich doch vor kurzem auch mal ein kleines
artikelchen drüber gelesen, was die deutschen so mit vornamen
verbinden. z.b. wird von einer gudrun erwartet, daß sie
durchsetzungsvermögen hat (oder sowas in der art) usw…

frage: gibt’s da gar richtig wissenschaftliche untersuchungen
drüber? oder is das alles ziemlicher schmarrn?

Hallo Michael,
das Gefühl habe ich auch manchmal. Es ist auch garnicht so abwägig. Der Name sagt wohl eher was über den Namensgeber, also die Eltern aus und der Apfel fällt ja bekanntlich nicht weit vom Stamm :smile: Überbewerten sollte man das aber auch nicht, denn im Einzelfall kann es dann ja doch ganz anders sein.

Jörg

Glosse
…nun, mein Name ist Diana (= römische Göttin der Jagd) und ich bin von Berufs wegen head hunter…aber ob das deswegen so kommen mußte :wink:)…??!

Sind wir nicht alle irgendwie auf der Jagd?
Es ist unstreitig die Jägerei eine von den schönsten Lustbarkeiten …

(Geheimes Jäger-Cabinet, 1. Capitel)

Georg Christoph Becher, pfälzischer Landjägermeister.

;o)

…nun, mein Name ist Diana (= römische Göttin der Jagd) und
ich bin von Berufs wegen head hunter…aber ob das
deswegen so kommen mußte :wink:)…??!

na wer weiß? :wink:

gruß

michael

…nun, mein Name ist Diana (= römische Göttin der Jagd) und
ich bin von Berufs wegen head hunter…aber ob das
deswegen so kommen mußte :wink:)…??!

*lach*

Hi Diana,

wenn ich nach meinem ersten Vornamen gehe, bin ich zum x-ten Mal wiedergeboren. Sicher, ich glaube an die Reinkarnation (schließlich ist Recycling eine durchaus vernünftige Sache), das liegt aber eher an meinem Horoskop und an der Tatsache, daß sich meine Ur-Ur-Großmutter just ein paar Minuten nach meiner Geburt in Richtung der Elysischen Felder verabschiedete.

Ciao

Tessa

Hallo Michael,

ich hab ja schon lange die vermutung, daß eines menschen
vorname aussagen über dessen charakter macht.

Die Vermutung habe ich auch *g* Allerdings mehr so in die Richtung der Lebenseinstellung der Eltern (wie ja auch weiter unten schon erwähnt wurde). Ich meine, wer seine Tochter Solveijg nennt, obwohl man einen häufigen deutschen Nachnamen trägt hat wohl auch ne andere Einstellung zum Leben und damit nen entwas anderen Erziehungsstil, als ein Elternpaar, das den Sohn nach dem Vater, dem Großvater, dem Urgroßvater und dem Ur-Urgroßvater Karl nennt *lach* Darum glaube ich, daß die Persönlichkeit eher indirekt durch den Namen geprägt wird…

Trotzdem war ich neugierig und hab mir das Buch „Dein Name, Dein Schicksal“ von Gertraud Dimde gekauft ISBN: 3453171365 Buch anschauen Die Autorin versucht da wirklich anhand einer seltsamen Methode Rückschlüsse vom Namen auf den Charakter zur schließen. Allerdings fand ich das nicht unbedingt wissenschaftlich überzeugend *lach* und teilweise ein bisserl gewagt. Auch fand ich ihre Aussagen weder auf meinen Namen noch auf die Namen von Freunden besonders treffend, aber kannst Dir das Buch ja mal anschauen, liest sich ganz nett durch…

Liebe Grüße

Petzi

*gg*

… und ich dachte schon, Du würdest noch in einer ungeöffneten Umzugkiste stecken :smile:)))

Dein göttliches Vorbild hat aber nicht nur heads gehuntet - ehm - soweit ich mich erinnere… … …

Metapher

Actaeon

… und ich dachte schon, Du würdest noch in einer
ungeöffneten Umzugkiste stecken :smile:)))

Meine gesamten Bücher tun dies leider noch…nein, nein, inzwischen jage ich die Hausmäuse, die unfreiwillig miteingezogen sind…

Dein göttliches Vorbild hat aber nicht nur heads gehuntet -
ehm - soweit ich mich erinnere… … …

:wink:…z.B. auch Mäuse…aber vor allem ist es gefährlich, Diana in bester Absicht in den Weg zu stolpern…im falschen Moment…das kann einen dann schon leicht zum Hirsch machen…*zwinker*

Diana

Hallo Michael!

Wir haben schon öfters mal drüber diskutiert und sind zu folgenden 7 Thesen gekommen:

  1. die historische Bedeutung eines Namens ist für den Namensträger weniger von Bedeutung - außer er ist noch/wieder akut oder hochgradig emotional, politisch etc. besetzt (nenne heute mal ein Kind Adolf…darf man evtl. sogar gar nicht). Daß z.B. Claudia „die Hinkende“ heißt wissen und realisieren nur wenige - die Betroffenen oft auch nicht.
    Wenn der Name in der Familie stark besetzt ist (benannt nach Großmutter usw.), dann kann das Vorteile haben oder quälen (wenn man denjenigen mag oder nicht).

  2. häufige Namen können „langweilig“ (da so normal) wirken (Thomas, Michael (tschuldigung), Stefan), aber auch vertrauensvoll, da sie bekannt und gängig sind. Extravagante Namen können Stolz erzeugen bei den Namensträgern („ich bin was seltenes“) oder auch nerven - da immer wieder valsch geschrieben usw. Das bildet auch Charkter oder etwa nicht?!
    Vorteil von seltenen Namen kann übrigens sein, daß man seltener vergessen und verwechselt wird.

  3. für kleine und ganz kleine Kinder mag noch mehr eine Rolle spielen, wie der Name k l i n g t (schrill wie IRENE oder dunkel wie Ulla), außerdem, wie Eltern usw. dabei aussehen, wenn sie ihn aussprechen (Mundwinkel nach oben oder unten - „Stefanie und Magda“, also lächelnd oder eher maulend).

  4. Die Länge der Namen ist auch von Bedeutung - nicht ohne Grund sind Spitznamen oder Kosenamen „immer“ zweisilbig (man kann sie besser rufen) So werden lange Namen auf zwei Silben verkürzt und kurze, z.B. Jan, gestreckt - meistens durch Endungen mit i oder e®.

  5. Modenamen (Kevin…) können ziemlich plump und damit peinlich sein.

  6. Interessant ist, wie Namen in anderen Ländern oder Kulturen gebildet werden - z.B. nennen englisch/amerikanische Eltern ihre Kinder nach allem möglichen (sky, melodie, joke, true usw.); bei uns gibt es mehr Regelungen (vgl. Pumuckl-gerichtsbeschluß).
    In England man Lee männlich wie weiblich sein (bei uns aber eher mit Männern verbunden); Andrea war/ist in Italien ein gängiger Männername (bei uns gar nicht); Geza ist (ich glaube in Israel) männlich - Gesa bei uns weiblich usw.

  7. Wenn man seinen eigenen Namen aus den genannten oder anderen Gründen mag oder eben nicht gerne mag, dann kann das sicherlich einen starken Einfluß auf das Selbstbewußtsein, das Selbstwertgefühl und damit letztlich auf den Charakter haben.

Es ist also die Reaktion auf Erfahrungen mit dem eigenen Namen
als der Name an sich.

Grüße,

Thorwald (ist z.B. auch ein „Pseudonym“, ohne große Hintergedanken)

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König Hirsch

:wink:…z.B. auch Mäuse…aber vor allem ist es gefährlich,
Diana in bester Absicht in den Weg zu stolpern…im falschen
Moment…das kann einen dann schon leicht zum Hirsch
machen…*zwinker*

wieso im „falschen“ Moment? Immerhin hatte der gute Hirschkönig
sie doch beim Bade beäugelt *gg*

viel Spaß mit den Mäusen - und mach nicht den Mausbock zum Gärtner *kch*

Gruß
Metapher

die spielregel

wieso im „falschen“ Moment? Immerhin hatte der gute
Hirschkönig
sie doch beim Bade beäugelt *gg*

Der richtige Moment ist der, den man selbst hoheitsvoll gewährt, keinesfalls der, den der Dieb bestimmt.

viel Spaß mit den Mäusen - und mach nicht den Mausbock zum
Gärtner *kch*

Der Mausbock hat gerade Totfallen durchgesetzt :frowning:( Freuden des Zusammenlebens…

Vielleicht läuft das dumme Viech ja doch in meine igluförmige Lebendfalle…

Grüße
Diana (die humane Jägerin)

was man hat, das hat man *g*

Der richtige Moment ist der, den man selbst hoheitsvoll
gewährt, keinesfalls der, den der Dieb bestimmt.

Spielregel hin - Spielregel her… was der gute Aktaion gesehen hat, konnte ihm auch seine Hundemeute nicht mehr nehmen, als sie ihn auffraß - hihi

Vielleicht läuft das dumme Viech ja doch in meine igluförmige Lebendfalle…

Guten Appetit!

Metapher (dessen Haustier auch nur Lebendnahrung frißt)

…nun, mein Name ist Diana (= römische Göttin der Jagd) und
ich bin von Berufs wegen head hunter…aber ob das
deswegen so kommen mußte :wink:)…??!

nun mein name ist anaid, göttin der fruchtbarkeit *ups* und nu?
mein beruf, *ähm* studier noch *g*

charakter liegt in den genen und ein vorname hat da sicher nichts mit zu tun, vielleicht noch die erziehung…

mfg
Ulrike

charakter liegt in den genen und ein vorname hat da sicher
nichts mit zu tun, vielleicht noch die erziehung…

ja. aber erziehung und namensgebung hängen schon irgendwie zusammen.

gruß

michael

Hallo Michael,

ich hab ja schon lange die vermutung, daß eines menschen
vorname aussagen über dessen charakter macht.

Die Vermutung habe ich auch *g* Allerdings mehr so in die
Richtung der Lebenseinstellung der Eltern (wie ja auch weiter
unten schon erwähnt wurde). Ich meine, wer seine Tochter
Solveijg nennt, obwohl man einen häufigen deutschen Nachnamen
trägt hat wohl auch ne andere Einstellung zum Leben und damit
nen entwas anderen Erziehungsstil, als ein Elternpaar, das den
Sohn nach dem Vater, dem Großvater, dem Urgroßvater und dem
Ur-Urgroßvater Karl nennt *lach* Darum glaube ich, daß die
Persönlichkeit eher indirekt durch den Namen geprägt wird…

Das klingt einleuchtend…
aber was ich mich auch schon gefragt hatte : Was sind das fuer Eltern, die mit Nachnamen „Albers“ heissen und ihr Kind Albert nennen ? - oder aehnlich…
(Gibt’s wirklich !)