Hallo Sax76,
das erste Problem dabei ist doch die Frage nach der Häufigkeit selbst. Dazu müsste zunächst zu klären sein, wie oft "normale" Menschen ein Déjà-vu erleben, um von einer "anormalen" Häufung zu sprechen.
In der Tat ist es so, dass eine Erhöhung (wie auch immer diese zu quantifizieren ist) einhergeht mit Intoxikationen mit Alkohol oder Halluzinogenen, aber auch im Rahmen von psychischen Störungen gehäuft auftreten kann.
Hierzu Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Deja_vu
Nun ist es aber so, dass Déjà-vus IM RAHMEN von Intoxikationen und oder psych. Störungen gehäuft vorkommen können. Das bedeutet aber nicht, dass häufige Déjà-vu-Erlebnisse gleichbedeutend mit psych. Störungen sind und auch nicht, dass sie dafür ein Prädiktor sind.
Man würde ja auch nicht davon ausgehen, dass jemand, der wenig schläft zwangsläufig eine Depression hat. Vielleicht braucht derjenige einfach nur wenig Schlaf. Erst wenn andere Symptome hinzukommen, ist ggf. an eine Störung bzw. Krankheit zu denken.
Eine Skalierung von Déjà-vus wird sich sicherlich schwer gestalten, da diese retrospektiv allgemein schwer erinnerlich sind. Weitere Infos über Auftretenshäufigkeiten bei unterschiedlichen Menschen siehe Wiki-Artikel.
Liebe Grüße
TAndrija