Ich hab mal eine für mich sehr schwierige Frage. Ich find sie schwierig zu stellen und zu beantworten!
In letzter Zeit haben mir zwei Bekannte von ihren Beziehungen erzählt. Von den Problemen, die sie haben. Die eine hat nichts mit der anderen zu tun, aber bei beiden das gleiche Problem.
Alter: 18 und 17 Jahre!
Nach ihren Erzählungen zu beurteilen, finde ich, dass beide noch nicht reif genug für eine Beziehung sind.
Die Eine ist schon seit 5 Jahren mit ihrem Freund zusammen und sie haben nur noch Probleme, zwischendrin spielt bei ihr mal ein anderes männliches Wesen die Hauptrolle und sie glaubt, sich in diesen anderen verliebt zu haben, aber bleibt trotzdem mit ihrem langjährigen Freund zusammen und macht so, als wäre nichts!
Sie reden nicht über Probleme, es wird nur immer wieder versprochen, dass man sich ändert, dass schon irgendwann alles wieder gut wird.
In meinen Augen ist das keine Liebe (weil wie gesagt: Dieses Wort ist in meinen Augen zu hochgegriffen), sondern die Gewohnheit oder Abhängigkeit.
Aber warum sehen die das nicht ein? Warum ist es so schwer das einzusehen? Ist das die Angst, nach diesem Partner auf einmal alleine da zu stehen, niemand anders mehr zu finden (obwohl man selbst sagt, dass es nur besser kommen kann)?
Es ist doch nicht total bescheuert, seinen Partner zu verarschen (sorry) oder ihn hinzuhalten, um ihm ab und an zu sagen: ich liebe dich… sowas finde ich lächerlich und nicht gerade fair.
Sie reden nicht über Probleme, es wird nur immer wieder
versprochen, dass man sich ändert, dass schon irgendwann alles
wieder gut wird.
In meinen Augen ist das keine Liebe (weil wie gesagt: Dieses
Wort ist in meinen Augen zu hochgegriffen), sondern die
Gewohnheit oder Abhängigkeit.
Aber warum sehen die das nicht ein? Warum ist es so schwer das
einzusehen? Ist das die Angst, nach diesem Partner auf einmal
alleine da zu stehen, niemand anders mehr zu finden (obwohl
man selbst sagt, dass es nur besser kommen kann)?
Es ist doch nicht total bescheuert, seinen Partner zu
verarschen (sorry) oder ihn hinzuhalten, um ihm ab und an zu
sagen: ich liebe dich… sowas finde ich lächerlich und nicht
gerade fair.
So, also: Warum das alles?
Gruß
anke
Ich vermute mal, daß das sich mit Gewöhnung, wie Du schon vermutet hast, begründen läßt. Wenn man an etwas gewöhnt ist, dann hat man Angst vor dem Ungewissen, daß nach der Beendung der Beziehung lauert. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.
Daß es nicht fair ist, seinen Partner zu verarschen ist sicher richtig, und wenn man verspricht sich zu bessern, sollte man das auch ernsthaft versuchen. Klar. Aber vielleicht ist den zweien egal, ob sie den Partner verarschen oder nicht. Offenbar ist der Satz „Ich liebe Dich“ nur eine Ausrede und ein Ablenkungsmanöver. Der Partner läßt sich darin aber anscheinend auch leicht einspinnen.
Ich finde, es ist wichtig als erstes dem Partner nichts vorzumachen, und außerdem sich selbst.