Schönen guten Morgen!
Ich würde gerne eure Meinung oder auch Ratschläge zum Umgang mit suizidgefährdeten Menschen erfahren.
Daß man sich Sprüche wie „Stell Dich nicht so an“ oder „Denk an die Menschen, die Du dann traurig machst“ oder auch „Das kann man so und so auch lösen“ sparen kann, ist klar.
Wie aber positioniert man sich selber wenn jemand Suizidgedanken äußert, also das typische „Drüber reden“ an den Tag legt?
Versucht man ihm Beratungsstellen zu nennen, ihn zu einer Therapie zu überreden, bemüht man sich Lösungen für die genannten Probleme zu finden?
Oder stellt man sich besser auf den Standpunkt „Ich bin Laie und kann eh nichts machen, wenn derjenige keine Beratung aufsuchen will“?
In meinem konkreten Fall weiß ich von ihren suizidalen Gedanken, ihre Meinung zu therapeutischer Hilfe ist aber „da werde ich sofort für verrückt erklärt, weggesperrt und komme monatelang nicht mehr in Freiheit, und dann bin ich auch meinen Arbeitsplatz los“.
Ich habe das Gefühl daß ich ihr nicht helfen kann (und mir auch die entsprechende Verantwortung nicht auferlegen lasse), nichts tun und die Augen davor verschliessen erscheint mir aber auch nicht der richtige Weg…
Wie denkt ihr ist mit dieser Situation umzugehen?
MecFleih

