Schizo-affektive Psychose

Hi,
bin ich hier richtig oder muß ich diesen Beitrag in „Medizin“ reinsetzen?
Es geht um das Krankheitsbild der schizo-affektiven Psychose. Wenn sie denn einmal über Jahre hinweg immer wieder von verschiedenen Fachleuten diagnostiziert wurde, gibt es dann eigentlich noch Aussicht auf Heilung ohne medikamentöse Dauertherapie?
Der Betroffene (war schon mehrmals stationär wegen LSD-Überdosis und daraus resultierender Totalverwirrung) hat desöfteren leichte Wahnvorstellungen, lebt zeitweise in einer Art Scheinwelt und kriegt die weltlichen Dinge des Alltags nicht so recht auf die Reihe.
Die Frage ist auch, welche Mittel man da verschrieben bekommt und ob man sie jemals wieder absetzen kann usw…
Donovan

Es geht um das Krankheitsbild der schizo-affektiven Psychose.
Wenn sie denn einmal über Jahre hinweg immer wieder von
verschiedenen Fachleuten diagnostiziert wurde, gibt es dann
eigentlich noch Aussicht auf Heilung ohne medikamentöse
Dauertherapie?

Es ist sicher nicht ganz sinnvoll, daß Du diese Frage hier stellst. Denn darüber sollten ausschließlich diejenigen Ärzte, die „immer wieder“ die Diagnose einer schizoaffektiven Störung gestellt haben, Ankunft geben - und geben können.

Der Betroffene (war schon mehrmals stationär wegen LSD-Überdosis und daraus resultierender Totalverwirrung)

Das „schon mehrmals“ klingt angesichts der „über Jahre hinweg immer wieder“ gestellten Diagnose sehr merkwürdig: Wenn LSD-Mißbrauch trotz der Diagnose vorliegt, sollte irgendjemand dem „Betroffenen“ mal ordentlich auf Finger klopfen oder am besten gleich in Ketten legen. Wenn LSD-Mißbrauch aber der Auslöser der Verfassung sein sollte, dann fragt man sich, wie diese Diagnose zustandekommen soll. Denn „schizoaffektive Störung“ schließt IMHO organische Ursachen ja gerade aus :smile:

… hat desöfteren leichte Wahnvorstellungen, lebt zeitweise in einer Art Scheinwelt und kriegt die weltlichen Dinge des Alltags nicht so recht auf die Reihe.

Willst Du hier prüfen lassen, ob die Diagnose richtig ist? Es gibt hier 1. keine Ferndiagnose (siehe Brettbeschreibung) und 2. reichen die Ausdrücke „zeitweise“ und „desöfteren“ bei weitem nicht hin (und die übrigen Ausdrücke schon gar nicht), um überhaupt irgendetwas dazu zu sagen…

Die Frage ist auch, welche Mittel man da verschrieben bekommt und ob man sie jemals wieder absetzen kann usw…

Siehe oben - es gibt da keine andere Möglichkeit, als die behandelnden Psychiater zu befragen. Jedoch ist sicher keine Frage, daß es möglich ist, in absehbarer Zukunft mal LSD abzusetzen :smile:

Gruß
Metapher