Deja-vu

Hi!

Ehrlich gesagt weiß ich noch nicht einmal ob man Deja-vu überhaupt so schreibt :smile:. Trotzdem wollte ich mal rumfragen, ob es hier vielleicht jemanden gibt, der zu diesem Thema etwas zu sagen weiß. Ich weiß gar nicht ob das unter Psychologie fällt, aber ich würde es jetzt mal vermuten. Der Grund warum ich poste: Ich hab’ selber ziemlich oft Deja-vus und weil ich gerade gestern wieder ein ziemlich starkes hatte ( bei mir gibt’s da Abstufungen ), wollte ich mal fragen ob jemand generell etwas dazu sagen kann. Falls mir jetzt jemand mit der wissenschaftlichen Erklärung kommt „Das eine Auge sieht langsamer als das andere“ dem kann ich nur sagen das er wirklich keine Ahnung hat wovon er redet - aber das kann man auch nicht von jemandem erwarten dem das noch nie passiert ist.
Ich bitte darum die Sache wirklich ernst zu nehmen weil ich sie auch sehr ernst nehme und ich poste hier bestimmt nicht, weil ich mir einen Scherz erlauben will.

Ich bin selber der Ansicht, daß man alles was existiert wissenschaftlich erklären kann - gut möglich das es nicht mit unserer heutigen Physik zu erklären ist aber vielleicht mit der von 50 oder 100 Jahren… .

Also falls jemand etwas dazu sagen kann würde ich mich über einen Artikel sehr freuen.

Danke im Voraus!

Florian

Ich weiß nicht ob Deja-vu zu psychologie gehört aber ich kann es ganz simpel erklären. Ich bin in diesem gebiet ( falls es überhaupt dazu ein gebiet gibt :smile: auch Laie.
Ich kann es dir nur so erklären wie es mir jemand erklärt hat:

Also wir haben ein Langzeitgedächtnis und ein Kurzzeitgedächtnis.
Ein Deja-vu (französisch: schon gesehen) ist eigentlich ein Fehler des gehirns; du siehst eine bestimmte Szene im alltag ( sagen wir ein rotes auto fährt an dir vorbei) und dein gehirn speichert diese information nicht im Kurz- sondern im Langzeitgedächtnis. Von dort wird diese info sofort wieder ins Bewußtsein gerufen und du denkst, du hättest die gleiche szene schon vor langer zeit mal gesehen.

Ich hoffe alle Mediziner und Psychologen hier, können mir wenigstens teilweise recht geben :smile:

Ciao
Shorty

Dies ist insofern korrekt wenn es sich um ein klassisches Deja-vu handelt, jedoch kenn ich zum Beispiel von mir persönlich dass ich von der Zukunft Träume, von ganzen Gesprächen.

Wenn es dann dazu kommt weiss ich genau was die nächste Person gleich sagen wird (aber es ist mir unmöglich diesen Ablauf zu ändern)

Wiesteht die Psychologie denn dazu?

Die Frage wurde ja schon in etwa beantwortet. Die Antwort, dass etwas, das man gerade erst gesehen hat, das Bewusstsein ueberholt und einem als schon einmal erlebt erscheint, vermag aber nicht jeden recht zu befriedigen. Allerdings sollte die Frage dann im Brett „Parawissenschaften“ erneut gestellt werden. Es gibt sicher einige nicht belegbare Spekulationen ueber die Gabe, Momente aus der Zukunft zu erleben, geknuepft an die Vorstellung, das alles vorherbestimmt sei.

Gruss Moriarty

Hi!

Ehrlich gesagt neige ich dazu der gegebenen Erklärung Glauben zu schenken, weil ich meine eigene Urteilskraft in diesem Fall stark in Zweifel ziehe allerdings muß ich sagen, habe ich das Deja-vu auch immer als ein „von der Zukunft träumen“ wargenommen. Ich sage jetzt wargenommen und nicht das es so ist! Ich kann nur sagen wie es mir erscheint. Bei mir ist es z.B. so, daß ich mich an Träume grundsätzlich nicht erinnere - jedenfalls fast nie. Wenn denn die Situation eintritt, daß ich ein Deja-vu habe, meine ich mich immer daran zu erinnern, daß ich geträumt habe das genau das passieren würde - und zwar sind alle Sinne miteingebunden - Sehen und besonders Hören. Bloß weil ich mich nie an die Träume erinnere, kann ich nicht etwa vorhersehen, was der nächste im nächsten Moment sagen wird, denn meine Deja-vus sind nur wenige Sekunden kurz und jeder noch so kleine Moment des Deja-vus wird mir erst dann als solches bewußt, wenn ich ihn erlebe…d.h. auch wenn die Tatsache das gleich jemand „Hallo“ sagt noch zum Deja-vu gehört kann ich mich trotzdem nicht eine Sekunde vorher daran erinnern…von daher würde das mit dem Überholen des Bewußtseins schon passen. Da bleibt bloß noch, das ich auch immer den Eindruck habe, ich würde mich daran erinnern das ich es geträumt hätte.
Vorgestern hatte ich wie gesagt ein ziemlich starkes Deja-vu und es war ein ausgesprochen seltsames Paradoxon, weil: In dem Moment wo ich gemerkt habe, daß ich ein Deja-vu hab’, hab’ ich irgendwie deswegen „scheiße“ geflucht und mich in diesem Moment daran erinnert - so erschien es mir jedenfalls - das ich irgendwann mal den Traum hatte, daß ich in diesem Moment scheiße fluchen würde, weil mir dann bewußt werden würde, daß ich davon geträumt habe das eben das passieren würde. Recht verstrickt, oder?

Florian

Ich war vor 2 Wochen in Amberg im Hallenbad, ich war mein ganzes Leben noch nicht dort aber kaum war ich drin erinnerte ich mich an das ganze Bad, ich wusste genau wo was ist.

Ich erinnerte mich auch an einen Traum der genau dort spielte, mit jeder genauen Einzelheit des Traumes (ich habe es vor etwa 3 Jahren geträumt)

auch deja vu?

Hi!

Ich war vor 2 Wochen in Amberg im Hallenbad, ich war mein
ganzes Leben noch nicht dort aber kaum war ich drin erinnerte
ich mich an das ganze Bad, ich wusste genau wo was ist.

Das ist eine erstaunliche Fähigkeit. Ich bin wie gesagt nicht in der Lage in irgendeiner Weise nutzen daraus zu ziehen - wenn es überhaupt mehr sein sollte als ein Gehirnfehler.

Ich erinnerte mich auch an einen Traum der genau dort spielte,
mit jeder genauen Einzelheit des Traumes (ich habe es vor etwa
3 Jahren geträumt)

auch deja vu?

Wenn die bisherige Erklärung nicht zutrifft und das Deja-vu tatsächlich etwas komplexeres ist, das sich mit der heutigen Physik noch nicht erklären läßt, müßte es - zumindest laut meiner Erfahrung - grundsätzlich auf Zukunftsvisionen in Träumen zurückzuführen sein.
Wie gesagt kann es natürlich sein, daß das Gehirn einen Fehler macht der einen nur glauben läßt, man hätte mal die Zukunft geträumt. Trifft dies aber nicht zu und hätte das Deja-vu einen realen Hintergrund, würde der Traum - zumindest bei der Art Deja-vu, die ich und offensichtlich du kennst - die grundlegende Basis bilden. Deshalb würde ich gerade in obigem Fall von einem Deja-vu reden.

Würde das zutreffen, könnte man vielleicht alle Deja-vus bei allen Betroffenen auf diese Art von Traum zurückführen - nur vielleicht sind nicht alle in der Lage sich daran zu erinnern das es ein Traum war der ihnen die Information gegeben hat. Die Idee, das man das Leben mehrfach durchlebt ist nämlich schon allein physikalisch überhaupt nicht haltbar - wie sollte das denn bitte funktionieren? Ich würde aber nicht ausschließen, daß Menschen in der Lage sein könnten wirklich die Zukunft zu sehen - eigentlich alle Dinge den menschlichen Geist betreffend sind der Physik bis jetzt verschloßen geblieben. Wenn ich es auch nur im Ansatz erklären sollte würde ich sämtliche Phänomene auf bisher unbekannte quantenphysikalische Mechanismen zurückführen…mir fällt jedenfalls keine bessere Erklärung ein. Wenn man davon ausgeht das es einen menschlichen Geist gibt - und davon gehe ich aus - müßte man es erstmal schaffen, diesen durch die vorhandenen physikalischen Theorien zumindest recht umfassend zu erfassen. Erst dann kann man weitersehen.

Florian

Wieso sollte es Physikalisch nicht möglich sein mehrmals zu leben?

Ich persönlich glaube an den Lebensstrom, das bedeutet jegliche Form auf der Erde, sei es ein Wassertropfen, ein Stein, ein Baum oder ein Mensch bestehen aus einer gewissen Anzahl Energie, stirbt ein Mensch geht diese Energie über in den Planeten, aus dieser Energie formt sich neues Leben. Daher glaube ich an Wiedergeburt.

Wieso sollte es Physikalisch nicht möglich sein mehrmals zu
leben?

Mit mehrmals leben meinte ich mehrmals dasselbe Leben leben - das käme einer Art Zeitschleife gleich - wie willst du das bitte physikalisch festmachen? Warum sollten alle Menschen in einer Zeitschleife feststecken?

Ich persönlich glaube an den Lebensstrom, das bedeutet
jegliche Form auf der Erde, sei es ein Wassertropfen, ein
Stein, ein Baum oder ein Mensch bestehen aus einer gewissen
Anzahl Energie, stirbt ein Mensch geht diese Energie über in
den Planeten, aus dieser Energie formt sich neues Leben. Daher
glaube ich an Wiedergeburt.

Ein Wassertropfen und Stein sowie alle anderen anorganischen Komponenten besitzen unmöglich so eine Form von Energie. Bei Lebensformen ist das nichts anderes als der Glaube an eine Seele. Ich für meinen Teil halte den menschlichen Geist für einen Quantenprozess - wie der aber funktioniert falls es überhaupt einer ist bleibt vorerst ein Rätsel. Diese Energien würden sich dann in Form der für ein Quantenfeld/Quantenfeldern zugeteilten Energiemengen manifestieren. Das ist keine gesonderte Form von „Energie“ sondern ist auf die 4 grundlegenden Wechselwirkungen des Universums zurückführbar. Ich bezweifle aber stark, daß sämtliche Formen von Leben davon betroffen sind. Tatsächlich halte ich die Menschen für die einzige betroffene Spezies auf der Erde - ob es darüber hinaus andere Spezies gibt, die möglicherweise eine Seele haben bleibt völlig offen und kann nicht beantwortet werden. Man sollte sich einfach vor Augen halten, daß man z.B. die Verhaltensweisen eines Tieres durchaus theoretisch im Computer simulieren könnte. Das was am Menschen besonders ist ist sein Bewußtsein und andere Eigenschaften, die ich auf das Vorhandensein eines solchen gesonderten Prozesses zurückführen würde - und man merkt schnell, daß es nicht ohne weiteres simulierbar ist. Mit anderen Worten: Es gibt da nur an uns etwas ganz besonderes und es gibt keine andere bekannte Spezies oder Form von Leben, die ebenfalls von diesem Phänomen betroffen ist…
Ehrlich gesagt wird mir die Diskussion jetzt zu esotherisch und da halt’ ich dann auch lieber mal die Klappe.

Florian

man gebe mir einen Computer der weiss dass er existiert und der die Reaktionen von Menschen auf bestimmte Gegebenheiten beobachtet, dazu programmiert man ihm einige Instinkte ein und Voila man hat einen Menschen (rein Theoretisch)

Wer sagt ein Hund habe keine Seele aber ein Mensch schon der ist bei mir an der falschen Adresse, genau wegen solchen Sprüchen habe ich damals dem Christentum den Rücken gekehrt (von wegen Krone der Schöpfung *pff*)

Hi!

Wer sagt ein Hund habe keine Seele aber ein Mensch schon der
ist bei mir an der falschen Adresse, genau wegen solchen
Sprüchen habe ich damals dem Christentum den Rücken gekehrt
(von wegen Krone der Schöpfung *pff*)

Nur zu deiner Information: Ich bin Atheist und habe auch schon lange dem Christentum den Rücken gekehrt - zum Teil aus genau denselben Gründen. Es bleibt aber doch unabstreitbar - und zwar vom rein naturwissenschaftlichen Standpunkt aus betrachtet - das der Mensch über geistige Fähigkeiten verfügt, die keine andere Spezies auf dem Planeten besitzt. Ein Hund hat nun mal kein Bewußtsein wie ein Mensch! Es gibt ein paar Tatsachen, die man trotz aller Tierliebe deutlich einsehen kann oder willst du mir erzählen es gäbe auf dem Planeten irgendeine Spezies die nur annähernd so weit entwickelt ist wie unsere? Versteh’ mich nicht falsch: Ich halte nichts davon Spezies auszurotten weil für mich die Intelligenz und der Entwicklungsstand einer Rasse prinzipiell kein Kriterium für ihren Wert ist - trotzdem sind die anderen Spezies nicht so weit entwickelt wie wir! Rein körperlich sind wir einem halben dutzend Rassen in vielen Punkten unterlegen - was macht uns also auf geistiger Ebene so einzigartig? Sind wir nur intelligente Tiere oder ist da vielleicht mehr? Und wenn da mehr ist, wie erklären wir es physikalisch? Ich bin der Meinung das da mehr ist und genau dieses „mehr“ bezeichne ich als Seele. Dank dieser Seele haben wir ein paar zusätzliche nette Fähigkeiten ( Bewußtsein etc. ) - da aber die anderen Spezies so etwas offensichtlich nicht besitzen, stelle ich also logisch fest, daß die anderen Spezies dieses mehr nicht besitzen können.
Übrigens halte ich die Menschen auch nicht für die Krone der Schöpfung. Es ist ein vernünftiger Anfang aber da gibt es meiner Meinung nach bestimmt viel weiter entwickelte Formen von Leben - aber nicht auf der Erde.

man gebe mir einen Computer der weiss dass er existiert und
der die Reaktionen von Menschen auf bestimmte Gegebenheiten
beobachtet, dazu programmiert man ihm einige Instinkte ein und
Voila man hat einen Menschen (rein Theoretisch)

Eben nicht! Genau das ist es ja! Außerdem: Das „man gebe mir einen Computer der weiß daß er existiert“ gehört ja gerade zu dem unlösbaren Problemen…zu dem was den Menschen menschlich macht und ihn von anderen Spezies unterscheidet. Aber Bewußtsein ist nicht nur „man weiß was man ist“. Das Bewußtsein hat ganz erstaunliche Eigenschaften - z.B. diese Fähigkeit zur Sprunghaftigkeit - alles mögliche, was eben den Geist zum Geist macht. Diese teils sehr unerklärlich anmutenden Verhaltensweisen lassen sich deshalb meiner Meinung nach nur über Quantenphysik abhandeln, denn nur in dieser physikalischen Theorie ist ebenfalls das Chaos und die Unbestimmtheit Bestandteil der Welt.

Florian

Ein Delphin ist geistig um einiges weiter entwickelt als ein Mensch, Affen sind verdammt nah an dem was einen Menschen ausmacht.

Ein Mensch hat das Selbstbewusstsein übrigens nicht von Anfang an, das entwickelt sich erst mit 2-3 Jahren.

Einen Computer könnte man genauso programmieren, unter den richtigen Umständen kann ein Computer die genau gleichen Eigenschaften wie ein Mensch erfüllen. Nur sind wir zur Zeit technisch noch nicht weit genug.

Dieses „Ich denke also bin ich, Tiere denken nicht also haben sie keine Seele“ ist genau diese Arroganz die ich an den Menschen verabscheue.

Hunde zum Beispiel denken, sie entscheiden genau wie Menschen verdammt schnell ob sie jemanden mögen oder nicht, Menschen jedoch entscheiden einfach aus Unwissenheit

„Ich bin kein Hund ich weiss ned ob die denken aber ich bezweifle es mal da nur ich als Mensch dazu in der Lage bin“

Übrigens, auch Atheisten übernehmen Dinge aus der christlichen Erziehung, das sind Dinge die sich in frühester Jugend einbläuen, ansonsten würden wir hier nicht über eine „Seele“ diskuttieren.

Ein Delphin ist geistig um einiges weiter entwickelt als ein
Mensch, Affen sind verdammt nah an dem was einen Menschen
ausmacht.

Woher willst du das mit dem Delphin wissen?
Affen sind nur physisch dem Menschen ähnlich - zu 97%. Ich rede hier bloß nicht von Genen.

Einen Computer könnte man genauso programmieren, unter den
richtigen Umständen kann ein Computer die genau gleichen
Eigenschaften wie ein Mensch erfüllen. Nur sind wir zur Zeit
technisch noch nicht weit genug.

Vorsicht! Nur weil es die SF propagiert heißt das noch lange nicht das es auch wirklich funktioniert. Ich bin selber Hobby - Programmierer und hab’ zumindest einen ungefähren Eindruck von dem was Computer können und was sie nicht können. Schließlich und endlich bleiben Computer Computer, egal wie sie sich weiterentwickeln. Auch ein Quantencomputer ist nicht mehr als eine zu groß geratene Rechenmaschine.

Dieses „Ich denke also bin ich, Tiere denken nicht also haben
sie keine Seele“ ist genau diese Arroganz die ich an den
Menschen verabscheue.

Es geht nicht um das Denken - dann würde ich von Intelligenz reden. Ich rede von BEWUßTSEIN. Es gibt Tiere die ich als intelligenter einstufe als den ein anderen Menschen - ich weiß von einem Affen, der mich und viele andere in den Schatten stellen würde - aber darum geht es hier nicht. Es geht darum, daß das Bewußtsein, das Tiere ganz offensichtlich nicht haben, eines der Geheimnisse um dieses gewisse etwas des Menschen darstellt. Mit anderen Worten: Ich halte das Bewußtsein für einen „Nebeneffekt“ oder Bestandteil der Seele, weil es genau zu den Dingen gehört, die sich eben nicht ohne weiteres erklären lassen - bis jetzt nicht. Also kann man über das fehlende Bewußtsein bei Tieren darauf schließen, das sie warscheinlich nicht über dieses gewisse Etwas verfügen.

Hunde zum Beispiel denken, sie entscheiden genau wie Menschen
verdammt schnell ob sie jemanden mögen oder nicht, Menschen
jedoch entscheiden einfach aus Unwissenheit

Das hat nichts mit Bewußtsein zu tun. Das sind einprogrammierte Handlungen - Denkprozesse. So ziemlich jedes Tier denkt - das hat was mit Intelligenz zu tun - und noch mal: ICH REDE ABER VON BEWUßTSEIN. Das ist etwas anderes. Außerdem: Wer garantiert eigentlich das der Hund mit seiner Entscheidung immer richtig liegt? Übrigens: Hunde entscheiden darüber ob sie jemanden mögen oder nicht - Menschen auch. Beim Menschen findet die Warnehmung - der Denkprozess ob man jemanden mag oder nicht - lediglich nicht auf bewußter Ebene ab. Tatsächlich entscheiden Menschen unterbewußt über die Nase, ob sie jemanden mögen oder nicht. Das läuft auf dasselbe hinaus wie beim Hund. Man ist dabei auf grundlegende Instinkte angewiesen - genau wie der Hund. Sollten die Instinkte eine Situation falsch einschätzen, ist es egal, ob ein Hund oder Mensch beteiligt ist: Aus Unwissenheit wird jemand/etwas abgelehnt/gemocht.

„Ich bin kein Hund ich weiss ned ob die denken aber ich
bezweifle es mal da nur ich als Mensch dazu in der Lage bin“

Hunde denken definitiv, deswegen haben sie noch lange kein Bewußtsein, aber das hatte ich ja schon zig mal gesagt.

Übrigens, auch Atheisten übernehmen Dinge aus der christlichen
Erziehung, das sind Dinge die sich in frühester Jugend
einbläuen, ansonsten würden wir hier nicht über eine „Seele“
diskuttieren.

Tatsächlich? Da gehst du von einer fehlerhaften Annahme aus. Soweit ich weiß ist die Seele nämlich keine Erfindung des Christentums. Ich hab’ die Situation für mich selber neu bewertet und bin für mich zu dem Schluß gekommen, daß mir die Vorstellung von einer Seele einleuchtend erscheint - obwohl ich genauso offen für die Möglichkeit bin, daß es keine Seele gibt und wir nur intelligente Tiere sind. Ich tendiere aber eben in erstere Richtung. Bis nichts genaueres bewiesen bzw. widerlegt ist, ist es unmöglich einen endgültigen Schluß zu ziehen. Ich sage ja auch nur „ich glaube an eine Seele“ und nicht „es gibt eine Seele, das ist so und fertig“.

Florian

geben wirs auf
Ich denke es bingt nichts mehr weiter zu diskuttieren, beide haben sich hier auf ihre Standpunkte versteift.

Nur eines noch von wegen Computer werden das nie können.

Besorg dir mal die Spiele Creatures1-3 respektive das Spiel Black and White, die Kreaturen dort zeigen schon Ansätze davon.

In meinen Augen ist ein Mensch auch nichts anderes als ein Roboter mit gewaltiger Rechenleistung.

Besorg dir mal die Spiele Creatures1-3 respektive das Spiel
Black and White, die Kreaturen dort zeigen schon Ansätze
davon.

Nö, zeigen sie nicht. Die verhalten sich bloß wie Menschen oder Tiere im Alltag…aber darum geht es doch gar nicht, denn diese Prozesse können durchaus rekonstruiert werden. Gib’ einem Creature z.B. mal die Aufgabe ernsthaft über seine Existenz nachzudenken und du wirst sehen, daß es dazu nicht in der Lage ist, weil es sich nur um eine Ansammlung von Algorithmen handelt, die nicht in der Lage sind ein Bewußtsein zu simulieren.

bist du dir da so sicher?

Ich nicht, übrigens bin ich auch Informatiker und ich weiss dass Computer viel mehr leisten können als wir zur Zeit denken.

bist du dir da so sicher?

Ich nicht, übrigens bin ich auch Informatiker und ich weiss
dass Computer viel mehr leisten können als wir zur Zeit
denken.

Jetzt haenge ich mich hier auch noch rein - allerdings gedanklich
etwas weiter oben!
Und zwar zum Thema Bewusstsein bzw. Denken:
Soweit man bisher weiss gab es in der Evolution einen Schub
der Gehirnvergroesserung mit dem Aufkommen der Sprache! Durch
die Sprache ist das richtige Denken (so wie wir es kennen) erst
möglich geworden. Das Bewusstsein ist (bisher) der Gipfel dieser
„Denkprozesse“. Wenn man sich letztlich auf die Evolution
beruft, dann muss man akzeptieren, das es keine „Seele“ gibt,
sondern das dieses Ich-Empfinden aus der Komplexität unseres
Gehirns folgt! Wer was anderes behauptet, kann nicht sagen, das
der Atheist ist (m.M.)!
Aber nochmal: Die Spache war entscheidend für unsere geistige
Entwicklung. Wir denken schliesslich in unserer Sprache! Mir
soll mal jemand erklären, wie er (bewusst) ohne Sprache denkt!
Oder kann sich jemand von euch an Dinge erinnern, die ihr getan oder gedacht habt, bevor ihr sprechen konntet??

Kai

beweise mir das Tiere nicht in ihrer Sprache denken :smile:

‚falsche‘ erinnerung

soweit ich weiß ist ein deja-vu sozusagen ein fehler im gehirn. vereinfacht ausgedrückt beudeutet dies: normalerweise werden informationen vom gehirn verarbeitet und anschließend abgespeichert oder für nutzlos eingestuft(nicht gespeichert). bei einem deja-vu hingegen wird die sutiation sofort ohne umweg ins langzeitgedächtnis befördert, was zur folge hat dass man sogar unter folter :stuck_out_tongue: schwören könnte genau dasselbe schoneinmal erlebt zu haben. soweit weiß ich das.

der Traum selbst hatte aber ausser dem Ort nichts mit der momentanen Situation gemeinsam, und dies ist öfters der Fall.

Ich erinnere mich oft genau WANN ich davon geträumt habe. Ich kann den Zeitraum meisstens auf wenige Wochen eingrenzen.

Ich hab vor nem halben Jahr geträumt ich würde mit meiner family ferien auf einem Bauernhof machen, dort hätten wir Marmelade verkauft.

Vor 3 Wochen bin ich an genau diesem Bauernhof vorbei gelaufen (sogar das Auto welches vor der Türe stand war dasselbe)