Ein Delphin ist geistig um einiges weiter entwickelt als ein
Mensch, Affen sind verdammt nah an dem was einen Menschen
ausmacht.
Woher willst du das mit dem Delphin wissen?
Affen sind nur physisch dem Menschen ähnlich - zu 97%. Ich rede hier bloß nicht von Genen.
Einen Computer könnte man genauso programmieren, unter den
richtigen Umständen kann ein Computer die genau gleichen
Eigenschaften wie ein Mensch erfüllen. Nur sind wir zur Zeit
technisch noch nicht weit genug.
Vorsicht! Nur weil es die SF propagiert heißt das noch lange nicht das es auch wirklich funktioniert. Ich bin selber Hobby - Programmierer und hab’ zumindest einen ungefähren Eindruck von dem was Computer können und was sie nicht können. Schließlich und endlich bleiben Computer Computer, egal wie sie sich weiterentwickeln. Auch ein Quantencomputer ist nicht mehr als eine zu groß geratene Rechenmaschine.
Dieses „Ich denke also bin ich, Tiere denken nicht also haben
sie keine Seele“ ist genau diese Arroganz die ich an den
Menschen verabscheue.
Es geht nicht um das Denken - dann würde ich von Intelligenz reden. Ich rede von BEWUßTSEIN. Es gibt Tiere die ich als intelligenter einstufe als den ein anderen Menschen - ich weiß von einem Affen, der mich und viele andere in den Schatten stellen würde - aber darum geht es hier nicht. Es geht darum, daß das Bewußtsein, das Tiere ganz offensichtlich nicht haben, eines der Geheimnisse um dieses gewisse etwas des Menschen darstellt. Mit anderen Worten: Ich halte das Bewußtsein für einen „Nebeneffekt“ oder Bestandteil der Seele, weil es genau zu den Dingen gehört, die sich eben nicht ohne weiteres erklären lassen - bis jetzt nicht. Also kann man über das fehlende Bewußtsein bei Tieren darauf schließen, das sie warscheinlich nicht über dieses gewisse Etwas verfügen.
Hunde zum Beispiel denken, sie entscheiden genau wie Menschen
verdammt schnell ob sie jemanden mögen oder nicht, Menschen
jedoch entscheiden einfach aus Unwissenheit
Das hat nichts mit Bewußtsein zu tun. Das sind einprogrammierte Handlungen - Denkprozesse. So ziemlich jedes Tier denkt - das hat was mit Intelligenz zu tun - und noch mal: ICH REDE ABER VON BEWUßTSEIN. Das ist etwas anderes. Außerdem: Wer garantiert eigentlich das der Hund mit seiner Entscheidung immer richtig liegt? Übrigens: Hunde entscheiden darüber ob sie jemanden mögen oder nicht - Menschen auch. Beim Menschen findet die Warnehmung - der Denkprozess ob man jemanden mag oder nicht - lediglich nicht auf bewußter Ebene ab. Tatsächlich entscheiden Menschen unterbewußt über die Nase, ob sie jemanden mögen oder nicht. Das läuft auf dasselbe hinaus wie beim Hund. Man ist dabei auf grundlegende Instinkte angewiesen - genau wie der Hund. Sollten die Instinkte eine Situation falsch einschätzen, ist es egal, ob ein Hund oder Mensch beteiligt ist: Aus Unwissenheit wird jemand/etwas abgelehnt/gemocht.
„Ich bin kein Hund ich weiss ned ob die denken aber ich
bezweifle es mal da nur ich als Mensch dazu in der Lage bin“
Hunde denken definitiv, deswegen haben sie noch lange kein Bewußtsein, aber das hatte ich ja schon zig mal gesagt.
Übrigens, auch Atheisten übernehmen Dinge aus der christlichen
Erziehung, das sind Dinge die sich in frühester Jugend
einbläuen, ansonsten würden wir hier nicht über eine „Seele“
diskuttieren.
Tatsächlich? Da gehst du von einer fehlerhaften Annahme aus. Soweit ich weiß ist die Seele nämlich keine Erfindung des Christentums. Ich hab’ die Situation für mich selber neu bewertet und bin für mich zu dem Schluß gekommen, daß mir die Vorstellung von einer Seele einleuchtend erscheint - obwohl ich genauso offen für die Möglichkeit bin, daß es keine Seele gibt und wir nur intelligente Tiere sind. Ich tendiere aber eben in erstere Richtung. Bis nichts genaueres bewiesen bzw. widerlegt ist, ist es unmöglich einen endgültigen Schluß zu ziehen. Ich sage ja auch nur „ich glaube an eine Seele“ und nicht „es gibt eine Seele, das ist so und fertig“.
Florian