Erreichen von Zielen

Huhu!

Ich suche Literatur zum Thema. Könnt ihr mir da etwas empfehlen? Thema: Wie erreiche ich die mir selber gesteckten Ziele? Wie überwinde ich mich, irgendwas zu tun? Bitte nicht so arg theoretisch :wink:

Danke, Vanessa

Hi Vanessa!

Swjatoslaw Richter, einer der größten Musikers des XX. Jhts., stellte als Jugendlicher ein Ziel vor sich: jeden Tag eine bestimmte Zahl von Stunden am Klavier zu üben. Wenn er sein tägliches Pensum nicht komplett erledigte, ging der Rest als eigene Verschuldung rüber. Im hohen Alter trug der Pianist einen Berg von mehr als 200 Übungsstunden als Schulden. Du kannst dir diese Belastung vorstellen.
Soweit zum Thema, „nicht so arg theoretisch“ :smile:
Liebe Grüße

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… durch Erfolgsintelligenz
Hi Vanessa,

möglicherweise gibt dir die folgende Checkliste, die ich manchmal in meinen Seminaren einsetze, einige hilfreiche Anregungen.

Die 20 Aspekte der Erfolgsintelligenz (nach Robert J. Sternberg)

Jeder von uns kennt Menschen, die in einem Standardintelligenztest zur Erfassung der analytischen Fähigkeiten vermutlich sehr gut abschneiden würden, in ihrem Leben aber dennoch versagen.

Der amerikanische Psychologe Robert J. Sternberg vertritt die Auffassung, dass erfolgsintelligente Menschen sowohl über analytische als auch über kreative und praktische Intelligenz verfügen. Dabei kommt es auf das rechte Mischungsverhältnis an.

Hinzutreten muss aber eine Reihe von persönlichen Merkmalen und Einstellungen, die den Einzelnen befähigen, das Beste aus seinen Fähigkeiten zu machen.

Die folgenden 20 „Zutaten“ des Erfolgs tragen zur Selbstaktivierung bei, sie sind notwendig, um die eigenen Stärken optimal zu nutzen und die Schwächen zu kompensieren.

  1. Menschen mit Erfolgsintelligenz motivieren sich selbst.
    Ohne Motivation helfen alle Talente nichts. Für manche kommt sie von außen, aus der sozialen Anerkennung für das Geleistete oder aus der materiellen Entlohnung. Andere sind ausschließlich aus sich selbst heraus motiviert.
    Wie sieht es bei Ihnen aus? Ziehen Sie Befriedigung aus der Tätigkeit, der Sie nachgehen? Haben Sie das gelernt bzw. studiert, was wirklich mit Ihren Fähigkeiten und Interessen übereinstimmt? Sind Sie in der Lage, sich selbst zu motivieren, wenn Ihre aktuelle Tätigkeit an sich wenig attraktiv ist? In welchem Maße sind Sie von sozialer Anerkennung und einem hohen Gehalt abhängig?

  2. Menschen mit Erfolgsintelligenz lernen, Ihre Impulse zu kontrollieren.
    Es gibt Momente im Leben, in denen impulsives Verhalten unvermeidlich bzw. überlebenswichtig ist. Gewohnheitsmäßige Impulsivität steht einer optimalen Leistung im Wege.
    Sie verhindert das Ausschöpfen der intellektuellen Ressourcen, wenn sie dazu führt, dass man sich auf die erste beste Problemlösung stürzt.
    Nicht nur im intellektuellen Bereich ist Impulsivität schädlich, ebenso im sozialen. Wer kennt keinen Choleriker, mit dem man am liebsten nicht zusammenarbeiten möchte. Daniel Goleman betrachtet die Fähigkeit, sich selbst zu beherrschen, als zentralen Bestandteil seines Konzeptes der „Emotionalen Intelligenz“.
    Sind Sie in der Lage, Ihre Emotionen zu kontrollieren?

  3. Menschen mit Erfolgsintelligenz wissen, wann sie durchhalten müssen.
    Manche Menschen, intelligente eingeschlossen, geben zu schnell auf. Wenn sich die Dinge nicht sofort nach ihren Vorstellungen entwickeln oder erste Versuche erfolglos bleiben, geben sie einfach auf. Fast scheint es, als ob die kleinste Frustration genügt, sie am Weitermachen zu hindern.
    Ausdauer gehört zu den Grundeigenschaften von Menschen mit Erfolgsintelligenz.
    Das andere Extrem sind Menschen, die noch lange an einem Problem weiterarbeiten, obwohl klar geworden sein sollte, dass sie es zumindest zum gegebenen Zeitpunkt nicht lösen können. Oder sie haben das Problem im Grunde schon gelöst und lösen es von nun an immer wieder.
    Wie sieht es mit Ihrer Durchhaltefähigkeit aus? Neigen Sie dazu, sich in Detailarbeit zu verzetteln und den rechten Zeitpunkt zum Aufhören zu verpassen?

  4. Menschen mit Erfolgsintelligenz wissen das Beste aus Ihren Fähigkeiten zu machen.
    Es ist erschreckend, wie viele Menschen ihre eigenen Stärken nicht einmal kennen. Gut kann man das bei Bewerbern sehen. Kaum jemand kann - direkt gefragt - seine beruflichen und persönlichen Fähigkeiten aufführen.
    Nur derjenige, der seine Stärken kennt, kann sich optimal verkaufen. Dazu gehört auch das Engagement für Aufgaben und Projekte, von denen man weiß, dass sie mit dem persönlichen Stärken- und Schwächenprofil übereinstimmen.
    Haben Sie ein präzises Selbstbild? Kennen Sie Ihre Stärken bzw. Ihre Schwächen?

  5. Menschen mit Erfolgsintelligenz setzen Gedanken in Taten um.
    Einige Menschen sind sehr geschickt im Ausdenken von Lösungen für ihre eigenen Probleme und die ihrer Mitmenschen, aber scheinen nicht in der Lage, ihre Gedanken in die Tat umzusetzen. Der Psychologe E. R. Guthrie beschrieb sie als „in Gedanken begraben“. Menschen mit Erfolgsintelligenz haben dagegen nicht nur gute Ideen, sondern können auch ihren Gedanken entsprechend handeln. Dasselbe gilt für den Prozess der Entscheidungsfindung. Menschen, die gut Entscheidungen treffen können, aber nicht willens oder in der Lage sind, danach zu handeln, werden keinen Nutzen davon haben, egal wie intelligent sie sind.
    Manchmal wirkt sich ein hoher IQ hinderlich auf die Bereitschaft zum Handeln aus; analytisch hochbegabte Menschen können dazu neigen, in Problemen ständig neue Aspekte zu sehen - und sind im Endeffekt wie gelähmt.
    Eine Studie zum Zusammenhang von Intelligenz und Führungskompetenz zeigte, dass hochbegabte Manager eher in stressfreien Situationen überlegen führten, weniger begabte dagegen in Situationen, in denen schnell gehandelt werden musste.
    Wie sieht es bei Ihnen aus? Neigen Sie dazu, sich in Gedanken zu verlieren? Analysieren Sie Probleme zu intensiv? Treffen Sie Entscheidungen, die Sie dann nicht umsetzen?

  6. Menschen mit Erfolgsintelligenz sind ergebnisorientiert.
    Manche Menschen sind mehr am Prozess als am Resultat interessiert. Letztlich werden wir alle an unseren Ergebnissen gemessen, daran, ob wir unsere Ziele erreicht haben.
    Die Zielorientierung ist mittlerweile in den Rang eines Managementsystems erhoben worden: „Management by Objectives“
    Welche Ziele haben Sie? Haben Sie überhaupt Ziele definiert? Was wollen Sie privat und beruflich in drei, fünf oder zehn Jahren erreichen?
    Was sind Ihre Lebensziele? Auf welchen Gebieten möchten Sie etwas leisten? Wofür möchten Sie Verantwortung übernehmen?

  7. Menschen mit Erfolgsintelligenz bringen ihre Aufgaben zu Ende.
    Es gibt Menschen, die Angst davor haben, Dinge zu Ende zu bringen, vielleicht, weil sie nicht wissen, wie es dann mit ihnen weitergehen soll.
    Andere lassen sich von den Details eines Problems überwältigen, so dass sie keine Fortschritte erzielen und letztlich aufgeben.
    Wie sieht es mit Ihnen aus? Neigen Sie dazu aufzugeben?

  8. Menschen mit Erfolgsintelligenz sind initiativ.
    Viele Menschen scheinen entweder nicht willens oder nicht in der Lage, Projekte zu initiieren. Sie warten darauf, dass man ihnen sagt, was sie tun sollen, oder sie grübeln endlos lange darüber nach, welches Projekt sie weiterverfolgen wollen.
    Häufig rührt diese mangelnde Initiative daher, dass sie sich nicht verbindlich auf etwas einlassen können. Viele Menschen schaffen es nicht, Beziehungen einzugehen, weil sie Angst haben, sich zu sehr zu binden.
    Die Fähigkeit, sich verantwortlich auf etwas einzulassen, ist ein Charakteristikum von Menschen mit Erfolgsintelligenz, das sich durch sämtliche Lebensbereiche zieht.

  9. Menschen mit Erfolgsintelligenz haben keine Angst vor Fehlschlägen.
    Einen Fehler zu machen, ist nicht gleichbedeutend mit Versagen oder Misserfolg. Ein Fehler ist normalerweise ein Zeichen dafür, dass wir ein Problem nicht gründlich genug durchdacht, oder eine übereilte Entscheidung getroffen haben. Wir müssen nur noch ein wenig mehr arbeiten, damit es beim nächsten Mal klappt.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz machen Fehler, aber niemals zweimal denselben; sie lernen aus ihren Fehlern.
    Die Angst vor Fehlschlägen ist sehr eng mit den Endpunkten des Kontinuums der Leistungsfähigkeit verbunden. Sehr Leistungsschwache haben schon in frühen Jahren viele prägende Misserfolgserlebnisse gehabt; extrem Leistungsstarke haben oft nicht gelernt, gelegentliche Fehlschläge als normal zu akzeptieren.
    Seien Sie fehlertolerant anderen - und vor allem sich selbst - gegenüber. Gerade Sie als Berufsstarter haben ein Recht darauf, Fehler zu machen!

  10. Menschen mit Erfolgsintelligenz schieben nichts auf die lange Bank.
    Leiden Sie unter „Aufschieberitis“? Schieben Sie gewohnheitsmäßig das Unangenehme bzw. das Wichtige vor sich her?
    Jeder von uns hat schon Dinge von heute auf morgen verschoben, obwohl es besser - oder sogar notwendig - gewesen wäre, sie sofort zu erledigen. Das Aufschieben wird aber erst dann zu einem echten Problem, wenn es zur grundsätzlichen „Bewältigungs“strategie wird.
    Der typische Zauderer sucht nach den kleinen Dingen, um deretwillen er die wichtigen Angelegenheiten aufschieben kann.
    Eventuell unterwirft er sich auch der „Tyrannei der Dringlichkeit“, übersieht, dass Wichtigkeit und Dringlichkeit grundverschieden sind.
    Wie ist es mit Ihnen? Setzen Sie bei Ihrer Arbeit Prioritäten; beurteilen Sie die anstehenden Aufgaben parallel nach ihrer Zielrelevanz einerseits und ihrer Dringlichkeit andererseits? Sind Sie für andere prinzipiell ansprechbar, wenn Sie einer wichtigen Arbeit nachgehen? Nehmen Sie die Gelegenheit zur Ablenkung gerne wahr?

  11. Menschen mit Erfolgsintelligenz akzeptieren berechtigte Kritik.
    Können Sie mit Kritik umgehen? Neigen Sie dazu, stets und automatisch alle Schuld auf sich zu nehmen, oder betrachten Sie sich als weitgehend fehlerlos?
    Worauf wir Dinge, die schiefgelaufen sind, zurückführen, hat großen Einfluss auf unser Herangehen an zukünftige Aufgaben. Wir selbst entscheiden darüber, ob wir mit Hoffnung auf Erfolg oder Furcht vor Misserfolg an die berufliche Zukunft herangehen.
    Erfolgsintelligente Menschen wissen, welche Anteile sie selbst an Erfolgen und Misserfolgen haben uns stellen sich darauf ein; deshalb sind sie offen für berechtigte Kritik und Anregungen.

  12. Menschen mit Erfolgsintelligenz lehnen Selbstmitleid ab.
    Wenn sich die Dinge nicht nach unseren Vorstellungen und Wünschen entwickeln, ist es schwer, sich nicht selbst zu bedauern. Gelegentlich scheint eine selbst verabreichte Seelenmassage notwendig.
    Dauerndes Selbstmitleid ist jedoch keinesfalls förderlich, wenngleich es auch anfangs zu Mitleidsreaktionen anderer führt. Selbstmitleid hindert einen daran, gute Arbeit zu leisten. Und für schlechte Arbeit ist es keine Entschuldigung.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz haben keine Zeit für Selbstmitleid. Wenn sie das Gefühl haben, sie seien ungerecht behandelt oder benachteiligt worden, versuchen sie sofort, die Situation ins Lot zu bringen.

  13. Menschen mit Erfolgsintelligenz sind unabhängig.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz vertrauen in erster Linie sich selbst. Was nicht heißt, dass sie teamunfähige Einzelkämpfer sind. Sie lehnen es ab, dass andere für sie Verantwortung übernehmen.
    Erfolgsintelligenten muss man nicht sagen, was sie tun sollen bzw. auch noch, wie das zu geschehen hat; sie lehnen Vorgaben ab.
    Unabhängigkeit und Selbstverantwortung als Elemente der Erfolgsintelligenz beziehen sich auch auf die langfristige berufliche Entwicklung. Der Erfolgsintelligente sorgt selbst für seine „Employability“, für seine berufliche Kompetenz und Einsatzfähigkeit. Er selbst übernimmt Verantwortung für die Steigerung seines Marktwertes, indem er für seine Weiterbildung sorgt bzw. Positions- und Firmenwechsel selbst in die Hand nimmt.

  14. Menschen mit Erfolgsintelligenz versuchen, persönliche Schwierigkeiten zu überwinden.
    Persönliche Schwierigkeiten und Probleme sind ebenso zwangsläufig wie Erfolgserlebnisse. Der Erfolgsintelligente betrachtet die persönliche Sorge als normal und stellt sich ihr. Er versucht aber, seinen Beruf und das Privatleben weitgehend zu trennen.
    Er hat gelernt, Probleme nicht aus dem einen Bereich in den anderen mitzunehmen.

  15. Menschen mit Erfolgsintelligenz lassen sich nicht von ihren Zielen ablenken.
    Es gibt zahllose Menschen, die sich ihrer Intelligenz zum Trotz nie lange auf etwas konzentrieren können. Sie sind leicht abzulenken, neigen zu kurzen Konzentrationsspannen und arbeiten nicht sehr effektiv.
    Störungen und Ablenkungen sind natürlich nicht vollständig beeinflussbar und beherrschbar. Wir haben jedoch eine Vielzahl von Möglichkeiten, unsere Konzentrationsfähigkeit zu steigern bzw. Störungen zu minimieren.
    Haben Sie schon mal ein Konzentrationstraining absolviert? Wissen Sie, wodurch Sie regelmäßig gestört werden? Wie sieht es in diesem Zusammenhang mit Ihrer Arbeitsorganisation und Ihrem Schreibtisch aus? Sind Sie ein „Volltischler“, der sich erst dann wohl fühlt, wenn der Schreibtisch von mehreren Schichten Papier bedeckt ist?

  16. Menschen mit Erfolgsintelligenz kennen den schmalen Grat zwischen Überbelastung und Unterforderung.
    Menschen, die sich zuviel zumuten, haben oft den Eindruck, dass sie nicht wirklich vorankommen. Nicht etwa, weil sie zuwenig oder nicht hart genug arbeiten würden, sondern weil sie sich in zu vielen gleichzeitigen Projekten verzetteln und jeweils nur kleine Schritte schaffen.
    Wenn Sie gleichzeitig mehr als ein Projekt übernehmen, sollten Sie durch kluge Zeiteinteilung sicherstellen, dass sie diese auch abschließen können.
    Wer sich jedoch zu wenig vornimmt, verpasst möglicherweise Chancen und bleibt in seiner Entwicklung zurück.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz versuchen, Überlastungen und Unterforderungen zu vermeiden. Sie teilen ihre Zeit ein, um ihre Leistung zu maximieren.
    Betreiben Sie ein „professionelles“ Zeitmanagement? Erstellen Sie z. B. Tages- und Wochenpläne? Führen Sie ein Zeitplanbuch, in das Sie Ihre Aufgaben, geordnet in Prioritätenklassen, eintragen?

  17. Menschen mit Erfolgsintelligenz können lange auf Belohnungen warten.
    Wer nicht auf Belohnung warten kann, sucht Anerkennung in kurzfristig erreichbaren Zielen und verpasst die größere Anerkennung, die mit wichtigeren, längerfristigen Projekten einhergeht.
    Der Erfolg kommt selten über Nacht; er verlangt, dass man das Bedürfnis nach Anerkennung aufschiebt, manchmal für lange Zeit.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz versagen sich die vielen kleinen Belohnungen und Freuden des Lebens nicht. Aber ihre Zeit und ihre intellektuelle Energie fließen vornehmlich in jene Projekte - und persönlichen Beziehungen - die ihnen langfristig die größte Befriedigung und Freude verschaffen.

  18. Menschen mit Erfolgsintelligenz können den Wald und die Bäume sehen.
    Vor allem analytisch besonders Begabte neigen dazu, sich von der Mikrostruktur eines Problems bzw. eines Projektes so gefangen nehmen zu lassen, dass sie die Makrostruktur, den großen Entwurf aus den Augen verlieren.
    Es gibt Momente im Leben, in denen das Kleinste enorm wichtig ist. Aber häufig ist es notwendig, sich auf das Gesamtbild zu konzentrieren oder es zumindest nicht aus den Augen zu verlieren.
    Sie sollten sich bei dem, was Sie tun, die Frage stellen: „Warum tue ich das?“ bzw. „Was hoffe ich, damit zu erreichen?“
    Menschen mir Erfolgsintelligenz unterscheiden zwischen folgenschweren und folgenlosen Dingen. Sie wissen, was sie tun und ob es sie dorthin bringt, wohin sie wollen.

  19. Menschen mit Erfolgsintelligenz besitzen ein vernünftiges Maß an Selbstvertrauen und glauben an ihre Fähigkeit, ihre Ziele zu erreichen.
    Jeder braucht ein gerütteltes Maß an Selbstvertrauen, um sich durchs Leben zu schlagen. Das Selbstvertrauen vermittelt die Kraft, die wir zur Erreichung unserer Ziele benötigen. Mangel an Selbstvertrauen kann unsere Fähigkeit schwächen, etwas gut zu tun, da aus Selbstzweifeln schnell sich selbst erfüllende Prophezeiungen werden können.
    Unser Selbstwertgefühl ist das Resultat eines in der Regel nicht bewusst ausgeführten Bewertungsprozesses. In diesem Prozess messen wir unser Selbstbild an unserem Idealbild.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz haben ein präzises Bild von ihren Stärken und Schwächen. Ihr Idealbild ist in „Reichweite“ des Selbstbildes. Beim Abgleich von Selbst- und Fremdbild werden die Schwächen nicht überbetont; vielmehr akzeptiert, was nicht heißt, dass sie als unveränderlich betrachtet werden.
    Wie sieht es mit Ihnen aus? Kennen Sie Ihre Stärken und Schwächen? Ist Ihr ideales Selbstbild „realistisch“? Können Sie zu Ihren Schwächen stehen?

  20. Menschen mit Erfolgsintelligenz denken gleichermaßen analytisch, kreativ und praktisch.
    Sowohl analytische als auch kreative und praktische Intelligenz sind notwendig, um Erfolge zu erzielen. Eine Voraussetzung ist die Ausprägung dieser intellektuellen Teilfähigkeiten. Noch wichtiger aber ist die individuelle Kompetenz, situationsabgestimmt seinen Intellekt einzusetzen.
    Menschen mit Erfolgsintelligenz lernen, welche Art des Denkens in der jeweiligen Situation von ihnen erwartet wird. Und sie sind in der Lage, diese Erwartungen zu erfüllen.

Siehe dazu auch

Robert J. Sternberg: Successful Intelligence: How Practical and Creative Intelligence Determine Success in Life. Plume Books 1997, ISBN: 0-452-27906-2 Buch anschauen

Daniel Goleman: Emotionale Intelligenz. DTV TB, München 1997,
ISBN: 3-423-36020-8 Buch anschauen

Hallo, Burkhard,
Danke für diesen Text. Ich finde ihn extrem hilfreich.
Grüße Eckard.

Huhu!

(…)Im hohen Alter trug der Pianist
einen Berg von mehr als 200 Übungsstunden als Schulden. Du
kannst dir diese Belastung vorstellen.

*seufz* Du machst mir Mut! *g*

Bye, Vanessa

Huhu!

Danke für diesen Text. Ich finde ihn extrem hilfreich.

*seufz* ich leider nicht so. Ja, er war interessant, zeigt mir aber eher, was ich alles nicht bin, bzw. kann… Aber wie werde ich so!!!

Aber danke! Vanessa

Wer immer strebend sich bemüht …
…den können wir erlösen" meint Goethe
Von nix kommt nix, aber wenn man sich den Text durchliest und ihn jedesmal ein wenig mehr auf die eigenen Entscheidungen anwendet, übt sich ein Verhaltensmuster durchaus ein. Man muß es sich nur bewußt machen: „Du fällst jetzt eine Entscheidung, hast Du alles bedacht?“ (Zum Glück können wir schneller Denken als Lesen :smile:
Und wer sagt denn, dass man gar keine Fehler machen darf! Auf die Schnauze fallen ist keine Schande, nur daraus nichts zu lernen ist schändlich.
Liebe Grüße, Du packst das schon!
Eckard.

Theorie und Praxis
Hallo Vanessa,

was möchtest Du denn nun? Literatur oder nicht so arg theoretisch? Bücher haben nun einmal die Eigenschaft, allgemein und theoretisch zu sein. Die dort gegebenen Tipps hören sich auch immer ganz toll an, werfen einen aber letztendlich noch weiter zurück, weil es ja scheinbar jeder andere schafft, nur man selber nicht. Ähnlich ist es mit den Selbstmotivationsseminaren (Tschacka!!! Du schaffst es!!!), die bei manchen Menschen sogar zur Sucht werden können.

Dein Satz

Wie überwinde ich mich, irgendwas zu tun?

erinnerte mich stark an meine eigene, inzwischen glücklicherweise überwundene Situation. Ständig Ideen im Kopf, aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht realisiert. Auch gutgemeinte Ratschläge bzgl. Zeitmanagement, Selbstorganisation, etc. waren nicht wirklich hilfreich. Bis ich irgendwann einmal sämtliche anstehenden (Teil-)Aufgaben auf kleine Zettel schrieb und diese in eine Schüssel warf. Eignet sich für alles, was nicht dringend erledigt werden muß und was man ganz gerne vor sich herschiebt. Jetzt entscheidet der Zufall, welche Aufgaben erledigt werden.

Was ich damit sagen will, ist nicht, daß diese Methode für Dich den optimalen Lösungsweg darstellt, sondern daß es für jeden Menschen eine Möglichkeit gibt, die anstehenden Aufgaben zu regeln. Die Kontrollinstanz, die ich mir geschaffen habe, und deren Autorität ich anerkenne, könnte für Dich bspw. ein anderer Mensch oder ein Stundenplan sein. Es gilt halt, den für Dich passenden Ansatz zu finden.

Gruß Dirk

Setzen von Zielen
Moin Vanessa,

Ich suche Literatur zum Thema. Könnt ihr mir da etwas
empfehlen? Thema: Wie erreiche ich die mir selber gesteckten
Ziele?

Ich geh mal davon aus, dass du nicht so „Alltäglichkeiten“ wie „mal wieder Fenster putzen“ meinst, sondern eher langfristige Ziele ?

Wie überwinde ich mich, irgendwas zu tun?

Das klingt allerdings nun wieder eher nach den „Alltäglichkeiten“ und dazu kann ich dir leider auch nichts sagen (ich überleg grad, wann ich das letzte Mal Fenster geputzt hab *gg*).

Zum ersteren allerdings schon.
Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mir irgendwelche Bücher dabei überhaupt nicht geholfen haben. Ich schau da rein, finde das alles ganz toll und weise was da steht, versuch auch ansatzweise das umzusetzen und nach 3 oder 4 Wochen ist davon nichts mehr übrig und das Buch verstaubt irgendwo im Regal.

Wenn es allerdings um Ziele geht, hinter denen ich voll stehe, dann hab ich solche Bücher nie gebraucht (z.B. mein BWL-Diplom zu machen) und bin manchmal selbst überrascht, wozu ich fähig bin, um mein Ziel zu erreichen.

Vielleicht solltest du also erstmal die Bücher beiseite lassen und statt dessen deine Ziele hinterfragen ? Sind diese Ziele wirklich DEINE Ziele mit denen du dich voll und mit Begeisterung identifizieren kannst ? Kannst du dich mit dem Weg, den du gehen müsstest, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen, überhaupt anfreunden ? Oder ist es vielleicht auch an der Zeit, eine Umorientierung vorzunehmen und vielleicht neue oder andere Ziele zu definieren ? etc…

Mir haben solche Gedanken immer sehr weitergeholfen.

Gruss
Marion

Hallo Vanessa,

beim erreichen von Zielen muß man oft gegen Streit oder Neid ankämpfen.
Hierzu ( wenn Du so etwas suchst ) ein Buchtip:

„Die Neidfalle“
ISBN 3-593-36185-x Buch anschauen

Hat mir im Beruf ( auch Privat ) sehr geholfen dahin zu kommen, wo ich jetzt stehe.

Gruß Henry

Huhu!

Ich geh mal davon aus, dass du nicht so „Alltäglichkeiten“ wie
„mal wieder Fenster putzen“ meinst, sondern eher langfristige
Ziele ?

Ja, doch, das meinte ich eher.
Wobei, wenn ich meine Fenster so ansehe *g*

Ich hab die Erfahrung gemacht, dass mir irgendwelche Bücher
dabei überhaupt nicht geholfen haben. Ich schau da rein, finde
das alles ganz toll und weise was da steht, versuch auch
ansatzweise das umzusetzen und nach 3 oder 4 Wochen ist davon
nichts mehr übrig und das Buch verstaubt irgendwo im Regal.

Jaaa, das befürchte ich bei mir ja auch fast :wink:
In dem Moment, wo man es liest, denkt man, ui klasse, das mache ich auch! Und dann macht man das Wochen und dann…
Aber mich würde es trotzdem mal interessieren; vielleicht kann man ja doch das eine oder andere daraus ziehen?

Mir haben solche Gedanken immer sehr weitergeholfen.

Ja, danke. Ich glaube auch, dass das der Knackpunkt ist *seufz*

Bye, Vanessa

Huhu!

was möchtest Du denn nun? Literatur oder nicht so arg
theoretisch? Bücher haben nun einmal die Eigenschaft,
allgemein und theoretisch zu sein.

Nein, nicht unbedingt :wink: ich meinte jetzt allgemeinverständliche Werke, die nicht zur Hälfte aus Fussnoten bestehen, die ich dann leider auch nicht verstehe *g*

Dein Satz

Wie überwinde ich mich, irgendwas zu tun?

erinnerte mich stark an meine eigene, inzwischen
glücklicherweise überwundene Situation. Ständig Ideen im Kopf,
aber aus den unterschiedlichsten Gründen nicht realisiert.
Auch gutgemeinte Ratschläge bzgl. Zeitmanagement,
Selbstorganisation, etc. waren nicht wirklich hilfreich.

Nee, eben :frowning:

Bis
ich irgendwann einmal sämtliche anstehenden (Teil-)Aufgaben
auf kleine Zettel schrieb und diese in eine Schüssel warf.
Eignet sich für alles, was nicht dringend erledigt werden muß
und was man ganz gerne vor sich herschiebt. Jetzt entscheidet
der Zufall, welche Aufgaben erledigt werden.

Ja, ich bin gerade beim Listenprinzip angekommen. Also etwas Ähnliches. Alle Kleinigkeiten aufschreiebn - es macht auch viel mehr Spaß, wenn man viele Kleinigkeiten durchstreichen kann, als nur ein Oberthema :wink:

Die Kontrollinstanz, die ich mir geschaffen habe,
und deren Autorität ich anerkenne, könnte für Dich bspw. ein
anderer Mensch oder ein Stundenplan sein. Es gilt halt, den
für Dich passenden Ansatz zu finden.

Hmmh,… das wäre wohl ein anderer Mensch.
Aber verf*** ich will doch auch mal was ohne die Kontrolle von ‚oben‘ schaffen! *nörgel*

Danke dir, Vanessa

Huhu!

Danke, ich schau es mir mal an!

bye, Vanessa

Hi Vanessa,

ich kann dich momentan verstehen, bin selber antriebslos ewig müde und ich funktioniere nicht.

Aufschreiben von Pflichten und Aufgaben ist sicher wichtig,
das durchstreichen auch, die Aufgaben werden weniger.

Ich habe schon einige Jahre mehr am Rücken…und wenn ich so eine faule Phase habe…schreibe ich mir lieber die Ziele und Dinge auf die ich erreicht habe und lasse die Wunschziele einfach eine zeitlang weg.

Das sind Dinge wie „ich habe vor Jahren ein schönes Ölbild gemalt“ (darauf bin ich einfach auch heute noch stolz…auch wenn die Malutensilien schon lange ruhen)
od.
ich habe ca. 45 Fotoalben mit Beschriftung und Reimen gemacht…die schaue ich mir auch dann an.
od.
ich schreibe eine Liste der tollen Pullover, gestrickt von meiner Hand…dazu kommen noch Stickbilder (ich wundere mich immer wieder wieviel Zeit ich früher hatte…neben Kind arbeiten und Mann *man könnte es natürlich in anderer Reihenfolge schreiben *gg*)
od.
eine Liste der guten Gespräche die ich führte (die, wo eine Freundin dann…danke für`s zuhören gesagt hat, oder dein Rat hat mir geholfen)
od.
ich schreibe mir eine Liste der tollsten Arbeitstage auf…wo ich zwar fix und foxi war…aber ich habe was geschafft…ich war gut!
od.
die vielen Kochkünste in meinem Leben…wo ich selber gewußt habe…die waren gut!
od.
die Liebe und das Verständnis für meine Tochter…alle Gedanken an einen lieben Menschen…all meine gutgewollte Hilfe…

Ob das Ölbild…die Strickerei…Stickerei…Kocherei…Leistung im Beruf…meine Mutterliebe…meine Liebe…meine Fotoalben… für dich eine Leistung war…will ich gar nicht wissen…aber durch meine umgedrehten Listen, weiß ich für mich was ich alles kann und dann fühle ich mich gleich besser…und dann kommt der leise Wunsch…nicht nur dazusitzen und traurig zu sein…sondern wieder MUT und Vertrauen für die liebe Kerbi zu empfinden…und dann sehe ich wieder einen Weg…dann fühle ich mich stark genug was neues zu probieren

und dann erst, schreibe ich eine neue Liste meiner Wünsche und Ziele…und die machen dann wieder richtig Spass beim abhaken.

Mutmachende Grüße
Kerbi

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Strafe und Belohnung
Selber Huhu,

Ja, ich bin gerade beim Listenprinzip angekommen. Also etwas
Ähnliches. Alle Kleinigkeiten aufschreiebn - es macht auch
viel mehr Spaß, wenn man viele Kleinigkeiten durchstreichen
kann, als nur ein Oberthema :wink:

Ja, Durchstreichen ist geil! Denk auch daran, Dich zwischendurch zu belohnen.

Hmmh,… das wäre wohl ein anderer Mensch.
Aber verf*** ich will doch auch mal was ohne die Kontrolle von
‚oben‘ schaffen! *nörgel*

Warum denn? Niemand ist perfekt. Und wenn Du den Tritt in den Allerwertesten brauchst, dann ist es in Ordnung. Auf jeden Fall besser als gegen seinen Typ krampfhaft den Einzelkämpfer zu spielen. Diese andere Person muß allerdings absolut konsequent sein und eventuelle (vorher festgelegte) Strafen durchziehen. Was meinst du, wie Deine Wohnung bald glänzen wird, wenn Dein Freund den Beischlaf verweigert, weil Du die Fenster nicht geputzt hast? *g*

Gruß Dirk

PS: Oder Du suchst Dir jemand mit ähnlichen Problemen und Ihr kontrolliert Euch gegenseitig per Mail. Da dieses Problem hier schon öfter aufgetaucht ist, wirst Du mit Sicherheit jemand finden.