Angst-Krieg Warnung:Text nur f. robuste Naturen.
Von: (abgemeldet) , Frage gestellt am So, 16. Sep 2001
Ich bin so wie Millionen andere Menschen betroffen von dem, was in Amerika passiert ist.
Ich war auch betroffen, als ich die verhungernden Kinder in Afrika gesehen habe; das Leid in Ex-Jugoslawien; die v. Soldaten bewachten Schulkinder auf ihrem Weg in die Schule in Irland. Die Bilder d. ermordeten Juden, Frauen u. Kinder; das war eigentlich das Schlimmste. Ich brauchte Jahre, um diese Bilder zu verdauen.
Trotzdem..die Bilder d. Flieger, die ins WTC schossen...sie waren von solch einer Brutalität u. zuerst wohl nur unbewusst wahrgenommenen Sympolhaftigkeit (Flieger u. Freiheit; Wolkenkratzer u. Macht/Gottesnähe; WTC/Herz d. Feindes usw.), d. sie bis ins Mark schockierten. Denn man wusste instinktiv...das kann einem auch passieren. Heute noch. Man war mom. persönlich involviert u. hatte deswegen automatisch Angst.
Ich jedenfalls.
Und nun kommts noch schlimmer.
Die USA will da irgendwo einmarschieren. Der Gegner will sich rächen, der Krieg hat begonnen u. wir, ich sind noch immer mitinvolviert.
Es wird mir Stunde um Stunde bewusster, dass ich mich im Grunde, wenn auch noch nicht wirklcih praktisch, nun in Kriegszeiten befinde, obwohl das Leben dzt. noch normal für mich abläuft (v. meinen Emotionen mal abgesehen).
Ich habe Angst. Wie wohl viele. Seltsamerweise sprechen die wenigsten darüber, jedenfalls in meinem Bekanntenkreis.
Vielleicht dauert es ein wenig länger, bis sie es für sich realisieren können? Od. übertreibe ich?
Wenn ich mich beruhigen will, dann sage ich mir, dass ich übertreibe. Den Teufel an die Wand male usw., es nie so heiss gegessen wie gekocht wird.
Trotzdem sitzt mir die Angst in den Knochen.
Was können wir tun.
Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Sterben. Ich habe Angst, langsam an Krebs zu sterben, dahinzusiechen...Haarausfall, Abmagerung, Schwäche, Schmerzen.
Aber das was mich wirklich fertig macht ist meine Sorge um mein Kind. Um alle Kinder. Aber natürlich vor allem meines.
Was ist, wenn wirklich die Atombomben fliegen. Wenn wir nicht gleich davongeweht werden, sondern langsam u. qualvoll sterben müssen. Dafür habe ich kein Kind bekommen. Dafür hat niemand ein Kind bekommen.Ich kann mich noch erinnern, d. mein Mann gesagt hat, er möchte eigentlich kein Kind in die Welt setzen, in einer Zeit wo andere Atomkraftwerke errichten.
Wir haben das Kind dann trotzdem bekommen wollen, weil wir (od. v.a. ich) an die Zukunft glaubten; an die Vernunft d. Menschen. An seinem (heute sage ich nur mehr "vermeintlichen") Vermögen zu Lernen.
Und diese Gedanken an einen eventuellen Krieg mit der Möglichkeit d. Einsatzes v. Atombomben od. chemischen Angriffen auf unsere westl. Welt, entspringen nun keinem kranken Gehirn, sind abstrus u. völlig realitätsfern, sondern sind eine konkrete u. durchaus wahrscheinliche Möglichkeit der polit. Ereignisse, die uns in diesen Tagen widerfahren bwz. erwarten könnten. Könnten. Ich bin schon auch Optimist, vertraue auch auf die Intelligenz u. d. Verantwortungsbewusstsein anderer Staaten u. Menschen. Auch in China, Nahem Osten etc. Egal wo. Überall leben MENSCHEN, Frauen mit ihren Kindern. Frauen machen 50 %d. Bevölkerung aus. Sind wir zu spät wach geworden?
Was meint ihr?
Wie geht es euch damit?
Wie verarbeitet ihr diese Tatsachen, die uns dzt. überfallen?
Wie geht ihr damit um.
Hoffe, ich habe euch nicht allzusehr erschreckt. Aber ich denke, man muss darüber sprechen, u. die Ängste teilen.
Ich war auch betroffen, als ich die verhungernden Kinder in Afrika gesehen habe; das Leid in Ex-Jugoslawien; die v. Soldaten bewachten Schulkinder auf ihrem Weg in die Schule in Irland. Die Bilder d. ermordeten Juden, Frauen u. Kinder; das war eigentlich das Schlimmste. Ich brauchte Jahre, um diese Bilder zu verdauen.
Trotzdem..die Bilder d. Flieger, die ins WTC schossen...sie waren von solch einer Brutalität u. zuerst wohl nur unbewusst wahrgenommenen Sympolhaftigkeit (Flieger u. Freiheit; Wolkenkratzer u. Macht/Gottesnähe; WTC/Herz d. Feindes usw.), d. sie bis ins Mark schockierten. Denn man wusste instinktiv...das kann einem auch passieren. Heute noch. Man war mom. persönlich involviert u. hatte deswegen automatisch Angst.
Ich jedenfalls.
Und nun kommts noch schlimmer.
Die USA will da irgendwo einmarschieren. Der Gegner will sich rächen, der Krieg hat begonnen u. wir, ich sind noch immer mitinvolviert.
Es wird mir Stunde um Stunde bewusster, dass ich mich im Grunde, wenn auch noch nicht wirklcih praktisch, nun in Kriegszeiten befinde, obwohl das Leben dzt. noch normal für mich abläuft (v. meinen Emotionen mal abgesehen).
Ich habe Angst. Wie wohl viele. Seltsamerweise sprechen die wenigsten darüber, jedenfalls in meinem Bekanntenkreis.
Vielleicht dauert es ein wenig länger, bis sie es für sich realisieren können? Od. übertreibe ich?
Wenn ich mich beruhigen will, dann sage ich mir, dass ich übertreibe. Den Teufel an die Wand male usw., es nie so heiss gegessen wie gekocht wird.
Trotzdem sitzt mir die Angst in den Knochen.
Was können wir tun.
Ich habe keine Angst vor dem Tod, aber vor dem Sterben. Ich habe Angst, langsam an Krebs zu sterben, dahinzusiechen...Haarausfall, Abmagerung, Schwäche, Schmerzen.
Aber das was mich wirklich fertig macht ist meine Sorge um mein Kind. Um alle Kinder. Aber natürlich vor allem meines.
Was ist, wenn wirklich die Atombomben fliegen. Wenn wir nicht gleich davongeweht werden, sondern langsam u. qualvoll sterben müssen. Dafür habe ich kein Kind bekommen. Dafür hat niemand ein Kind bekommen.Ich kann mich noch erinnern, d. mein Mann gesagt hat, er möchte eigentlich kein Kind in die Welt setzen, in einer Zeit wo andere Atomkraftwerke errichten.
Wir haben das Kind dann trotzdem bekommen wollen, weil wir (od. v.a. ich) an die Zukunft glaubten; an die Vernunft d. Menschen. An seinem (heute sage ich nur mehr "vermeintlichen") Vermögen zu Lernen.
Und diese Gedanken an einen eventuellen Krieg mit der Möglichkeit d. Einsatzes v. Atombomben od. chemischen Angriffen auf unsere westl. Welt, entspringen nun keinem kranken Gehirn, sind abstrus u. völlig realitätsfern, sondern sind eine konkrete u. durchaus wahrscheinliche Möglichkeit der polit. Ereignisse, die uns in diesen Tagen widerfahren bwz. erwarten könnten. Könnten. Ich bin schon auch Optimist, vertraue auch auf die Intelligenz u. d. Verantwortungsbewusstsein anderer Staaten u. Menschen. Auch in China, Nahem Osten etc. Egal wo. Überall leben MENSCHEN, Frauen mit ihren Kindern. Frauen machen 50 %d. Bevölkerung aus. Sind wir zu spät wach geworden?
Was meint ihr?
Wie geht es euch damit?
Wie verarbeitet ihr diese Tatsachen, die uns dzt. überfallen?
Wie geht ihr damit um.
Hoffe, ich habe euch nicht allzusehr erschreckt. Aber ich denke, man muss darüber sprechen, u. die Ängste teilen.
