Frauen und Crepes
Von: , Frage gestellt am Mi, 10. Okt 2001
Jeden Tag in der Halle des Düsseldorfer Hauptbahnhofes beobachte ich folgende Szene:
Da ist eine kleine Bude aufgebaut, in welcher ein attraktiver - ungefähr 36-37jähriger - Typ leckere Crepes zubereitet. Süß mit Bananen und Nutella oder deftig mit Champignons und Käse oder so oder so oder so...
Und vor dem Tresen stapeln sich förmlich die Frauen, um sich diesem Gaumenschmauß hinzugeben. Es sind von der Schule kommende Mädchen - dralle Weibsbilder, die schon zuviel Speck auf den Rippen haben - bezaubernde Schön- und Schlankheiten, die sich den Spaß mit Sicherheit nicht zu häufig leisten - gutsituierte Mittfünfzigerinnen, die sich entgegen ihrer sonstigen Gewohnheiten ausnahmsweise gern in die Schlange einreihen - alte Frauen, die für so ein modernes Zeug sonst bestimmt nichts übrig haben... kurz, das ganze Repertoire der weiblichen Spezies läßt sich mit Crepes verwöhnen.
Aber wo sind die Herren?
Frauen in Scharen sind doch ein unwiderstehlicher Magnet für die Hauptproduzenten männlicher Hormone, oder? Warum nutzen sie nicht die Gelegenheit, relativ ungeniert auf den knackigen Hintern vor sich starren zu können und obendrein kulinarische Köstlichkeiten zu genießen? Schmecken tun ihnen die Crepes bestimmt auch. Aber nix da! Keine Männer, großteils Frauen!
Kann mir das jemand erklären?
Gruß!
Tino
