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Mord in Gedanken!!!



Tag,

ich hab ein etwas eigenartiges "Problem"... Ich dachte, ich frag einfach mal hier um Rat, wenn es mir auch etwas peinlich ist...

Seit ich denken kann, sehe ich immer eine gewisse Szene vor mir... Ich sehe mich mit einer Waffe in der Hand und drücke ab! In letzter Zeit wird es sogar noch konkreter, ich sehe jemand am Boden liegen, mich vor ihm stehen und abdrücken, aber es ist nie ein Gesicht zu erkennen! Ich bin mir sicher, dass ich das, was ich in meinen Gedanken tue, aus reiner Selbstverteidigung tue, weil ich mich von etwas bedroht fühle! - Aber von was????

Mehr nicht, immer nur diese eine Szene, jeden Tag das Gleiche, der Gedanke daran kommt von ganz alleine! Hatte das ja immer als normal abgestuft, keine Beachtung geschenkt, aber solangsam frage ich mich selbst, woher das kommt! Ich hab keine Angst in eine solche Situation zu kommen, das ist es nicht! Aber solche Gedanken können trotzdem nicht normal sein und ich würde der Sache gern auf die Spur gehen!

Meine Frage: Wie sehen Sie das? Wie würden Sie diese Bilder deuten?

DANKE!!!
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Re: Mord in Gedanken!!!


Hallo Jens,
ich möchte Dir dazu eine kurze Anregung geben,vielleicht hilft es Dir weiter,mal in diese Richtung zu schauen:
Das Bild,das immer wieder in Dir aufsteigt halte ich,ebenso wie z.B. Träume für eine Botschaft Deines Unbewußten,die sich Dir immer wieder "aufdrängt" um ins Bewußtsein integriert zu werden.
Nur dadurch kannst Du auch Einfluss nehmen,indem Du den Inhalt des Bildes anerkennst als Teil von Dir kann er sich wandeln.
Mit diesem Prozess hast Du ja auch schon begonnen,indem Du drüber nachdenkst und hier postest.

In der Traumdeutung gibt es die subjektstufige Herangehensweise,das bedeutet,daß jeder Teil eines Traumes oder in Deinem Falle Bildes ein Teil Deiner Selbst ist.
So wäre auf dieser Ebene jede Person im Bild ein Persönlichkeitsanteil von Dir.

Das würde bedeuten,daß ein möglicher Ansatz wäre,Dich zu fragen,welchen Teil Deines Selbst Du so dringend (Du schreibst das Bild käme Dir fast täglich) und gewaltsam abtöten musst.Und warum.Und durch dieses konkretisieren auch Raum zu schaffen,das Bild durch ein "gesünderes",weniger dramatisches zu ersetzen.

Ich persönlich halte es in der Tat für sehr wichtig,sich mit solchen Bildern auseinanderzusetzen,denn sonst würde Deine Seele sich nicht "die Mühe machen",es Dir regelmäßig wieder vorzusetzen,wenn darin nicht eine Botschaft enthalten wäre.
Für mich steckt dahinter der "Wunsch" der Seele,heiler und ganzer zu werden,und einen Teil der Persönlichkeit zu integrieren,der sich sonst immer selbstständiger machen würde (Du schreibst ja auch davon,daß das Bild konkreter wird) und wenn er über lange Zeit nun gar nicht beachtet würde sich auch somatisieren könnte,also auf der körperlichen Ebene zeigen.Weil wir ,wenn wir krank werden meist geneigter sind,die Botschaften wahrzunehmen.

Um welchen Teil von Dir es sich handeln könnte,der so gewaltsam "abgemurkst", zum Schweigen gebracht werden soll,das kannst Du nur in Dir selbst finden und wenn Du darin nicht geübt sein solltest könnte es auch sehr hilfreich sein,dazu einige Stunden bei einem guten Therapeuten zur Hilfe zu nehmen.
Es ist so etwas meiner Erfahrung nach ein Prozess,der einige Zeit und Aufmerksamkeit in Anspruch nimmt.Und der sich lohnt,weil er ganzer macht und heiler.

Du schreibst am Anfang,es sei Dir etwas peinlich.Ich persönlich finde,daß es Dir in überhaupt keiner Weise peinlich sein muss,den Schritt nach aussen zu wagen,im Gegenteil,ich halte sowas für mutig und bewundernswert,zu sich selbst zu stehen,in jeder Hinsicht und bei so wichtigen Fragen auch Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Vielleicht haben Dich meine Gedanken ein wenig anregen können,weiterzugehen in die Richtung,die Botschaft deiner Seele verstehen zu lernen.

Liebe Grüße,Anja




ich hab ein etwas eigenartiges "Problem"... Ich dachte, ich
frag einfach mal hier um Rat, wenn es mir auch etwas peinlich
ist...

Seit ich denken kann, sehe ich immer eine gewisse Szene vor
mir... Ich sehe mich mit einer Waffe in der Hand und drücke
ab! In letzter Zeit wird es sogar noch konkreter, ich sehe
jemand am Boden liegen, mich vor ihm stehen und abdrücken,
aber es ist nie ein Gesicht zu erkennen! Ich bin mir sicher,
dass ich das, was ich in meinen Gedanken tue, aus reiner
Selbstverteidigung tue, weil ich mich von
etwas bedroht fühle! - Aber von was????

Mehr nicht, immer nur diese eine Szene, jeden Tag das Gleiche,
der Gedanke daran kommt von ganz alleine! Hatte das ja immer
als normal abgestuft, keine Beachtung geschenkt, aber
solangsam frage ich mich selbst, woher das kommt! Ich hab
keine Angst in eine solche Situation zu kommen, das ist es
nicht! Aber solche Gedanken können trotzdem nicht normal sein
und ich würde der Sache gern auf die Spur gehen!

Meine Frage: Wie sehen Sie das? Wie würden Sie diese Bilder
deuten?

DANKE!!!

Psychologie ist keine Tütensuppe


Hi mina
Nur dadurch kannst Du auch Einfluss nehmen,indem Du den Inhalt des Bildes anerkennst als Teil von Dir kann er sich wandeln.
Damit drängst du den Poster in eine spezielle Richtung, die dir selbst naheliegen mag, von der du aber nicht wissen kannst, ob sie für ihn sinnvoll ist. Es geht aus keiner Andeutung seines Schreibens hervor, daß es hier um eine "Wandlung" geht.
In der Traumdeutung gibt es die subjektstufige Herangehensweise,das bedeutet, daß jeder Teil eines Traumes oder in Deinem Falle Bildes ein Teil Deiner Selbst ist.
"subjektstufig" - kurioser Ausdruck, der, woher du ihn auch immer hast, mit Psychologie wenig zu tun hat. Dieses "Herangehensweise" ist übrigens nur dann verantwortbar, wenn zugleich auch andere Interpretationsgrundlagen zur Sprache kommen.

Du legst dem Poster aber nahe, ausschließlich innerhalb dieses speziellen Modells der Selbst-Repräsentanzen (das ist nämlich das, was du eigentlich meinst) eine ganz spezielles Deutungsmuster zu verwenden: das mit der "Abtötung" von was auch immer. Es gibt aber in dem von ihm verfaßten Text vorerst noch gar keinen Hinweis, ob es überhaupt um eine "Tötung" geht!! Wenn du es nochmal nachliest: er schreibt ausschließlich "abdrücken" (und "Mord" steht ausschließlich im Titel - ohne Andeutung, auf was es sich bezieht)

Mit deinem Posting drängst du ihn aber in eine Richtung, die diese Möglichkeit (also daß es um etwas anderes als "Tötung" geht) blockiert und somit dem analytischen Prozeß unzugänglich macht.
...welchen Teil Deines Selbst Du so dringend (Du schreibst das Bild käme Dir fast täglich) und gewaltsam abtöten musst.
Woraus entnimmst du das "dringend"??? Du liest doch: "seit ich denken kann"...
... das Bild durch ein "gesünderes",weniger dramatisches zu ersetzen.
Woraus entnimmst du, daß das Bild "ungesund" sei? Woraus, daß es "dramatisch" ist?

Das sind alles von außen an den Poster herangetragene Assoziationen, von denen niemand weiß, ob dies auch die seinigen sind. Wie ich im FAQ unten schrieb: Vorsicht mit Deutungsmustern, die von der eigenen "Traumarbeit" des Gesprächspartners abgekoppelt sind - das ist Esoterik, keine Psychologie. Verantwortliche Psychologie geht nicht quick & easy wie Tütensuppe! Du erinnerst dich vielleicht, daß ich interveniert habe, als das jemand einmal mit dir ansatzweise machte....?
Ich persönlich halte es in der Tat für sehr wichtig,sich mit solchen Bildern auseinanderzusetzen
Das ist nur dann wichtig, wenn es ihm selbst wichtig erscheint!
Für mich steckt dahinter der "Wunsch" der Seele,heiler und ganzer zu werden,und einen Teil der Persönlichkeit zu integrieren,der sich sonst immer selbstständiger machen würde
"für dich" - ganz richtig, das mag ja sein, wenn es dein Bild wäre! Aber was hat das mit dem Poster zu tun??
wenn er über lange Zeit nun gar nicht beachtet würde sich auch somatisieren könnte,also auf der körperlichen Ebene zeigen.Weil wir ,wenn wir krank werden meist geneigter sind,die Botschaften wahrzunehmen.
Alles Warnungen, Drohungen aus deinem persönlichen Vorstellungsreservoir (oder aus einer "esoterischen" quick&easy-Liste?), die du dem Poster aufdrückst. Es ist empfehlenswert, sowas zu unterlassen, erst recht wenn man nicht weiß, ob der Poster genügend Selbtsicherheit hat, um sich solche Drohungen vom Leib zu halten...
Um welchen Teil von Dir es sich handeln könnte,der so gewaltsam "abgemurkst", zum Schweigen gebracht werden soll
Wirklich! Das nimmt fast schon die Form von Psycho-Terror an :-)
Du schreibst am Anfang,es sei Dir etwas peinlich.Ich persönlich finde,daß es Dir in überhaupt keiner Weise peinlich sein muss
Im Gegenteil, wenn es ihm "peinlich" erscheint, dann ist das therapeutisch zunächst einmal ernst zu nehmen, ganz unabhängig davon, ob es "objektiv" peinlich ist oder nicht.

Grüße
Metapher

Re: Psychologie ist keine Tütensuppe


Hallo Metapher,
Nur dadurch kannst Du auch Einfluss nehmen,indem Du den Inhalt des Bildes anerkennst als Teil von Dir kann er sich wandeln.
"Nur" ist nicht gemeint als "ausschließlich",sondern als "aber".

Damit drängst du den Poster in eine spezielle Richtung, die
dir selbst naheliegen mag, von der du aber nicht wissen
kannst, ob sie für ihn sinnvoll ist. Es geht aus keiner
Andeutung seines Schreibens hervor, daß es hier um eine
"Wandlung" geht.
Das erübrigt sich damit.
In der Traumdeutung gibt es die subjektstufige Herangehensweise,das bedeutet, daß jeder Teil eines Traumes oder in Deinem Falle Bildes ein Teil Deiner Selbst ist.
"subjektstufig" - kurioser Ausdruck, der, woher du ihn auch
immer hast, mit Psychologie wenig zu tun hat. Dieses
"Herangehensweise" ist übrigens nur dann verantwortbar, wenn
zugleich auch andere Interpretationsgrundlagen zur
Sprache kommen.

Wenn Du ihn kurios findest,kannst Du ja.Ist aber in der Jung´schen Form ein gängiger Begriff.
Und hat mit Psychologie eine Menge zu tun.Es bedeutet,das Bild auf der Subjektstufe anzuschauen.KAnn wirklich nichts ungewähnliches daran finden.
Was meinst Du mirt dem zweiten Satz?
Finde es in keiner Weise unverantwortbar,eine von vielen Herangehensweisen anzubieten,wenn erwähnt wird,daß es eben nur eine (von mehreren) ist.Ich glaube das geht aus meinem posting hervor.
Du legst dem Poster aber nahe, ausschließlich innerhalb dieses
speziellen Modells der Selbst-Repräsentanzen (das ist
nämlich das, was du eigentlich meinst)
Nicht "eigentlich",so nennst Du es in Deiner Sprache.Ich meine genau das,was ich hier "subjektstufig "nenne.

eine ganz spezielles
Deutungsmuster zu verwenden: das mit der "Abtötung" von was
auch immer. Es gibt aber in dem von ihm verfaßten Text vorerst
noch gar keinen Hinweis, ob es überhaupt um eine "Tötung"
geht!! Wenn du es nochmal nachliest: er schreibt
ausschließlich "abdrücken" (und "Mord" steht ausschließlich im
Titel - ohne Andeutung, auf was es sich bezieht)
Ich lege es ihm nicht nahe,ich habe es mehr als einmal so formuliert,daß ich es ihm anbiete.Mehr nicht.
Erstens sagt er es im Titel,und der bezieht sich sehr wahrscheinlich doch auf das nachgeschilderte Bild und zweitens,wenn man in meinem modell bleibt,dann führt beides auf dasselbe Ziel hinaus,einem Persönlichkeitsanteil Gewalt anzutun mit dem Ziel,ihn zu überwältigen.

Mit deinem Posting drängst du ihn aber in eine Richtung, die
diese Möglichkeit (also daß es um etwas anderes als "Tötung"
geht) blockiert und somit dem analytischen Prozeß unzugänglich
macht.
Ich habe wie gesagt mehrfach gesagt,daß es eine Anregung sein soll die vielleicht helfen kann.Und bleibe dann bei "wenn"(man es in diesem Modell deutete)
Des weiteren kann ich natürlich meine Intuition anführen,aber die Ebene zählt bei euch Philosophen ja eher wenig...
...welchen Teil Deines Selbst Du so dringend (Du schreibst das Bild käme Dir fast täglich) und gewaltsam abtöten musst.
Woraus entnimmst du das "dringend"??? Du liest doch: "seit ich
denken kann"...
Eben,seit ich denken kann...wenn ein Bild so konsequent bleibt,dann halte ich das schon für dringend,und er sagt auch,daß es "in der letzten Zeit konkreter "wird.
... das Bild durch ein "gesünderes",weniger dramatisches zu ersetzen.
Woraus entnimmst du, daß das Bild "ungesund" sei? Woraus, daß
es "dramatisch" ist?
Na,wenn es nicht dramatisch und ungesund ist,jemanden zu ermorden.
Aber diese Worte resultieren auch aus meiner wirklich langen Erfahrung mit dieser Deutungform auf der Subjektstufe ,bei mir und vielen anderen.Noch habe ich es erlebt,daß derartige Bilder denjenigen,der sie hatte entspannt und zufrieden gelassen hätten,wenn er sie denn emotional an sich ranlässt.

Das sind alles von außen an den Poster herangetragene
Assoziationen, von denen niemand weiß, ob dies auch die
seinigen sind. Wie ich im FAQ unten schrieb: Vorsicht mit
Deutungsmustern, die von der eigenen "Traumarbeit" des
Gesprächspartners abgekoppelt sind - das ist Esoterik, keine
Psychologie. Verantwortliche Psychologie geht nicht quick &
easy wie Tütensuppe! Du erinnerst dich vielleicht, daß ich
interveniert habe, als das jemand einmal mit dir ansatzweise
machte....?
Ja,aber derjenige hat mir unterstellt und daß etwas genauso ist,wie er es sieht und ist auch dabei geblieben.Ich habe hier ,denke ich deutlich gemacht,daß es sich um Vorschläge,Angebote handelt,die ich keine Sekunde wqeiterverfolgen würde,wenn Jens entweder nicht drauf reagiert,oder sagt,das kommt gar nicht hin.
Auch nicht gedanklich für mich.Dann hätte ich halt danebengelegen oder diese Form passt nicht im Moment.
Im übrigen habe ich deinen Thread zur Traumdeutung gelesen und stimme in einigen Punkten nicht mit Dir überein.
Ich persönlich halte es in der Tat für sehr wichtig,sich mit solchen Bildern auseinanderzusetzen
Das ist nur dann wichtig, wenn es ihm selbst wichtig
erscheint!
Und warum posted er sonst hier?
Ausserdem schreibe ich ja "ich persönlich".
Für mich steckt dahinter der "Wunsch" der Seele,heiler und ganzer zu werden,und einen Teil der Persönlichkeit zu integrieren,der sich sonst immer selbstständiger machen würde
"für dich" - ganz richtig, das mag ja sein, wenn es
dein Bild wäre! Aber was hat das mit dem Poster zu
tun??
Mit dieser Form,Angebote zu machen habe ich schon wirklich gute Erfolge erzielt bei meinen Mitmenschen.Auch wenn ich weder Philosophie noch Psychologie studiert hat,so ganz unbedarft bin ich auf dieser ebene sicher nicht.
Mehr kann ich Dir da nicht antworten,aber ich denke,mir reicht das.
wenn er über lange Zeit nun gar nicht beachtet würde sich auch somatisieren könnte,also auf der körperlichen Ebene zeigen.Weil wir ,wenn wir krank werden meist geneigter sind,die Botschaften wahrzunehmen.
Alles Warnungen, Drohungen aus deinem persönlichen
Vorstellungsreservoir (oder aus einer "esoterischen"
quick&easy-Liste?), die du dem Poster aufdrückst. Es ist
empfehlenswert, sowas zu unterlassen, erst recht wenn man
nicht weiß, ob der Poster genügend Selbtsicherheit hat, um
sich solche Drohungen vom Leib zu halten...
Mit dem letzten Satz magst Du recht haben,vielleicht.
Und,nun,Deine abwertende Bemerkung nehm ich mal so hin,denn die könnte ja auch Deinem Vorstellungsreservoir entspringen...
Um welchen Teil von Dir es sich handeln könnte,der so gewaltsam "abgemurkst", zum Schweigen gebracht werden soll
Wirklich! Das nimmt fast schon die Form von Psycho-Terror an
-)
Das Wort ist recht dramatisch,aber Psychoterror?Ich denke nicht,daß Du dich da angemessen ausdrückst.
Du schreibst am Anfang,es sei Dir etwas peinlich.Ich persönlich finde,daß es Dir in überhaupt keiner Weise peinlich sein muss
Im Gegenteil, wenn es ihm "peinlich" erscheint, dann
ist das therapeutisch zunächst einmal ernst zu nehmen, ganz
unabhängig davon, ob es "objektiv" peinlich ist oder nicht.
Du hast eine deutlich andere Art,an die Menschen,die hier posten und an Deine Klienten heranzugehen,als ich.
Mehr drückt der letzte Satz eigentlich nicht aus,und das wusste ich schon,bevor ich hier geantwortet habe.

Ich habe die Aussage nicht nicht ernst genommen,ich habe ihm nur Feedback gegeben.
Und das darf ich wohl schon,wenn ich es als meine persönliche Meinung festhalte.

Du schreibst hier eine Menge fundierter Sachen,eigentlich so gut wie immer,und ich bin durchaus geneigt,Deine Kritik ernstzunehmen.Aber in diesem Fall kann ich wirklich überhaupt nichts damit anfangen,ich habe vielmehr dasGefühl,daß Du Deine persönliche Einstellung zur Grundlage zu machen versuchst,und habe nicht den eindruck,daß Du bereit bist, Formen und Denkweisen,die sich existentiell von Deinen unterscheiden zu tolerieren.

Auch lese ich zwischen den Zeilen eine gewisse gereiztheit,die ich,wenn ich daS richtig empfinde nicht verstehe.
Und,am wichtigsten,fragen wir doch Jens,wenn er mag,wie das posting auf ihn wirkt,und ob es ihn anregt oder stört.
wenn das der Fall sein sollte tut es mir leid,offensichtlich das Falsche gesagt zu haben.


Anja

Re^2: Psychologie ist keine Tütensuppe


Und,am wichtigsten,fragen wir doch Jens,wenn er mag,wie das
posting auf ihn wirkt,und ob es ihn anregt oder stört.
wenn das der Fall sein sollte tut es mir leid,offensichtlich
das Falsche gesagt zu haben.
Nein, es stört mich nicht und das Falsche hast du, denk ich mal, auch nicht gesagt! Ich kann nicht beurteilen, ob es psychologisch richtig ist, was du geschrieben hast, aber ich hab darüber nachgedacht und außerdem gefällt mir deine Art, wie du schreibst und versuchst mir zu helfen!

Würde mich also freuen, wenn ich, neben Postings von Metapher, auch mit dir rechnen kann!

JENS

Nur ein Ansatz


Hallo Jens,

das Internet scheint mir in der Tat nicht der optimale Raum,sich tief und dauerhaft mit solchen wichtigen "Dingen" zu beschäftigen.Schon gar nicht,wenn es in Richtung Beratung mit therapeutischem Anspruch geht.
Dafür braucht es meiner Ansicht nach auf jeden Fall einen Menschen,der einem gegenübersitzt und den man ganz wahrnehmen kann.Ob Freund,Therapeut,Lehrer,oder auch Fremder.
Was ich aber für möglich halte,ist feedback zu bekommen und auch Hinweise,Anregungen und vielleicht auch Ratschläge,die aber nie mehr als das sein können und vorraussetzen,daß der Andere,in diesem Falle Du, weiß,daß er selber die letzte Instanz ist.Das finde ich sehr wichtig.

Auf dieser Basis kann das,was im Internet möglich ist nur der Anfang,eine Orientierung sozusagen sein.

Ich habe bei Dir nicht den Eindruck,daß Du das alles nicht selber weißt,möchte aber dennoch nicht vergessen haben,das zu erwähnen,auch vor dem Hintergrund Metaphers`Kritik nicht.

Sollte ich irgendetwas ,was Du geschildert hast ,falsch verstanden haben,auch wenn Du nur das Gefühl hast,das stimmt so irgendwie nicht,wäre es schön.,wenn Du mir das gleich sagtest.

Du schreibst,daß Du Dich bedroht fühlst und aus Selbstverteidigung Du "mit Entschlossenheit abdrückst".
Ich bleibe mal bei der Form der Subjektstufe.
Wenn der ,der Dich bedroht ein Teil Deines Selbst wäre,könnte es hilfreich sein,ihn oder sie Dir anzuschauen.
Nicht nur mit dem Kopf,auch mit dem Gefühl.
Wie sieht dein Gegenüber aus?
Was empfindest Du,was könnte Dich bedrohen?Alles,auch was Dir spontan einfällt und vielleicht auch unsinnig erscheint wäre da wichtig und beachtenswert.Weil es eben aus Dir kommt,und ich davon ausgehe,wenn Deine seele Dir wiederholt solche Bilder schickt und Du sie nicht ignorierst,Deine Seele Dir auch helfen wird,den Weg dann zu gehen.Zum Beispiel mit weiteren,genaueren Bildern.
Es gibt auch die Methode der aktiven Imagination,die Dir hier weiterhelfen könnte.
Dazu versucht man aktiv ins Unbewußte zu steigen indem man ,nachdem man sich vorher so weit es geht entspannt hat, die Gedanken versucht loszulassen,ähnlich wie in der Meditation,und um Bilder "bittet",versucht zuzulassen,was da aufsteigt um dem dann zu begegnen.
Dieses ist sehr grob vereinfacht,um es ein wenig zu veranschaulichen,wenn Du sowas für Dich machen wolltest würde ich Dir raten, Dir vorher zumindest einen etwas ausführlicheren Einstieg in die Technik zu verschaffen.
Ein Buch,das ich sehr empfehlen kann,wenn Dich solche Techniken ansprechen,das auch nicht zu umständlich und kompliziert ist ist von Verena Kast "Imagination als Raum der Freiheit".
Sie ist eine anerkannte Analytikerin des Jung-Instituts in Zürich
und sicher nicht der unseriösen Esoterikkiste zuzuordnen.

Was ich auch nicht unerwähnt lassen möchte ist,daß beim Arbeiten mit inneren Bildern ein wesentlicher Faktor die grundsätzliche Akzeptanz und "Begrüßung" der einzelnen Figuren ist.
Selbst derjenige,der Dich bedroht ist auf dieser Ebene ein Teil von Dir und will gesehen werden.Ihn abzuwehren hätte zur Folge,daß er noch mehr ins Unbewußte verschoben wird und weniger erreichbar wird.
Ausserdem,wenn er nun da ist,ist er eben da,und dann kannst Du ihn Dir ja auch mal freundlich anschauen.
Du könntest ihn oder sie zum Beispiel fragen,was er möchte.Vielleicht ändert sich seine Bedrohlichkeit schon damit,daß er ernstgenommen wird.
Das gleiche gilt natürlich für Dich,der sich gegen ihn oder sie
wehrt in Deinem Bild.
Auch Dich selber könntest Du fragen,was Dich so bedroht und zunächst einmal die Not "dieser Person in Dir" annehmen,akzeptieren und ernst nehmen.

Mit der Zeit könnte ein Dialog Deiner inneren Figuren entstehen der vielleicht dazu führt,daß neue Lösungen für innere Konflikte erscheinen,die solange Du noch mit dem Dich wehren beschäftigt warst keinen Raum fanden.

Mit der Zeit sage ich sehr bewußt,denn schnell geht sowas nicht,es ist ein Weg,der Schritt für Schritt gegangen werden will,im Vertrauen auf Deine seele,die ihren Weg finden wird,wenn Du ihr den Raum dafür gibst.

Es kann dieses alles,wie gesagt nur Anregung sein,zu schauen,ob Du in diese Richtung weitergehen magst.
Für Dich selber zuerst einmal,mit Hilfe geeigneter Literatur,vielleicht,wenn Du den Wunsch verspürst mit Gesprächen mit einem Therapeuten (Therapie ist nicht für "Gestörte" sondern für Menschen,die Hilfe wollen,für eine Weile, ihren Weg zu finden),und im Austausch,Gespräch mit Freunden oder welche Wege auch sonst sich Dir öffnen.

Mir ganz persönlich kommt Dein Versuch,Dich mit dem Bild auseinanderzusetzen sehr kreativ vor,gibt es doch viele Menschen,die solche Konflikte lieber mit diversen Drogen,Oberflächlichkeit oder sonstigen Mechanismen zu verdrängen versuchen.

Solltest Du von mir noch was brauchen oder wollen,steh ich Dir gerne zur Verfügung.

Lieben Gruß,Anja

Re: Nur ein Ansatz


Hi Anja,

danke für deine Tips! Klingt in der Tat net schlecht! In meiner Antwort an Metapher hab ich auf seine Fragen geantwortet. Dabei hab ich mich ja auch gezielt mit diesem Bild auseinander gesetzt, zwar nicht durch Meditation, aber immerhin... Wenn du möchstest, sieh es dir mal an, vielleicht hast du ja ein Kommentar dazu!

Über diese Meditationsmethode werde ich mich aber auch informieren!

Grüße - JENS

Re^2: Nur ein Ansatz


Hallo Jens,
der Weg,den Metapher mit Dir eingeschlagen hat, dürfte auf dieser Ebene,in der es letztendlich darum geht,das Bild genauer anzuschauen ,in der Form wie er es Dir anbietet völlig ausreichen.
Darum möchte ich dazu nichts sagen.Schon gar nicht es analysieren.
Denn das halte ich,wie gesagt im Medium Internet ohne persönlichen Kontakt für umso bedenklicher,je individueller es wird.
Mehr als Anregungen geben und mögliche Ansätze aufzeigen kann nicht zu Deinem Guten sein.
Es gibt verschiedene Tiefen in denen man sich mit sich selber,mit Bildern,Träumen usw. auseinandersetzen kann.Ein ganzes Stück weit geht das in Form von "Selbstfindung" ,aber irgendwo kann man dann auch an Punkte kommen,die viel auslösen können und dann halte ich es für notwendig einen ganzen Menschen ansprechen zu können.
Du wirst den für Dich richtigen Weg finden,solltest Du professionelle Hilfe wollen,und sei es nur aus großer Bereitschaft,Dich auseinanderzusetzen,ohne direkte Not ,dann kann ich Dir empfehlen,einen Therapeuten zu suchen,der eine solide Ausbildung vorweisen können sollte.
Solltest Du da Interesse haben,aber keine Ahnung,wie Du Dich im Therapiedschungel zurechtfinden sollst,es gibt hier im Brett eine Hilfe dazu.Ansonsten könntest Du ja auch noch mal fragen.

So,lange Rede,aber das halte ich für wichtig.
Mit meinen Antworten wollte ich Dich anregen,mal in die Richtung zu schauen,was Du ganz für Dich alleine tun kannst und Dir ausserdem sagen,daß ich es für sehr wichtig halte,solche und eigentlich alle Bilder und Traumbilder anzunehmen und mit Interesse anzuschauen.
Und daß Bilder meines Erachtens eine Botschaft der Seele sind und sich wandeln und entwickeln können,wenn wir es zulassen.
Und das zu unserem Guten geschieht,auch wenn Bilder manchmal unangenehm sind.
Die Bilder sind ein wunderbares Mittel,das Bild,das wir uns von uns selbst und der Welt machen kennenzulernen und daran zu arbeiten.
Natürlich kann man sie auch analysieren -ansatzweise habe ich das ja auch getan, aber ohne Dich persönlich zu kennen kann ich da gar nicht weitergehen.
Vor allem aber wirken Bilder meiner Erfahrung nach dadurch,daß sie lebendig wahrgenommen werden und wir uns von ihnen berühren lassen,sie "schmecken" sozusagen.
Das ist wie gesagt ein langsamer Prozess,alles was es braucht ist Bereitschaft und Geduld,ja und Vertrauen natürlich in diesen Prozess.
Diesen Weg wollte ich Dir zeigen,daß es ihn gibt und ein wenig auch,wie er "schmeckt",ich hoffe letzteres ist mir ein kleines bisschen gelungen.

Es gibt noch viele weitere Wege,es gibt auch den Weg,ein bisschen zu gucken,und dann das Bild wieder liegenzulassen.
Ich denke,Du wirst den für Dich richtigen finden.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

da fehlt noch was...


Und nun hab ich aus Versehen auf den "Abschickenknopf" gedrückt und war noch nicht ganz fertig.Sorry.
Wollte Dir noch sagen,daß,wenn Du noch Fragen zu diesem Weg,den ich Dir hier aufgezeigt habe hast,dann will ich Dir da gerne zur Verfügung stehen.
Und hoffe,daß es mir gelungen ist verständlich zu machen ,warum ich inhaltlich nicht weiter auf Dein Bild weiter eingehen kann.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen alles Gute,daß Du Dein Bild so klären kannst,daß Du zufrieden damit bist.
Anja

Es kann nur einen geben...


Hi Metapher,

Um mal eine Metapher zu gebrauchen, oder ist es vielleicht gar keine?

Ich finde den Artikel und die Herangehensweise von Mina sehr interessant und hilfreich. Ich habe nicht den Eindruck, daß sie etwas exklusives oder ausschließendes geschrieben hat.

MfG Harald

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