Ich bin grad dabei, eine Bibliographie zum Thema Suizidprophylaxe (Selbstmordverhütung) zu erstellen. Sie soll ca. 80 Titel umfassen. Das ganze wird ein Beleg, in dem es v.a. um formalen Aspekte geht. Genauer gesagt: Die Gliederung ist sehr wichtig. Und die ist auch mein eigentliches Problem. Ich habe schon im Brett Sozialwissenschaften (allgemeines) versucht, Hilfe zur sinnvollen Untergliederung der Suizidprophylaxe zu finden. Vielleicht bin ich hier eher richtig. (Es ist ja auch schwer, das Thema einzuordnen, weil es fächerübergreifend ist.)
Hallo,
also ich würde Suizidprophylaxe unter „Psychosomatische Medizin“ einordnen. Aus dieser Richtung, die sich ja im Konzert der Wissenschaften vom Menschen ganzheitlich versteht, sind Mitte dieses Jahrhunderts wesentliche theoretische und praktische (spät auch institutionelle) Impulse ausgegangen (Siehe das Lebenswerk von Erwin RINGEL, Wien). Die psychosomatische Medizin oder „medizinische Psychologie“ ist auch ein Ort, der interdisziplinäres Arbeiten aus seinem Selbstverständnis am ehesten zuläßt.
Viel Glück bei dieser interessanten Arbeit.