Hallo,
Mein Partner leidet unter dieser Angststörung, leider ist darüber weniger bekannt als über andere Störungen. Daher meine Frage, ob jemand eine Seite oder ein Buch kennt, das sich spezieller damit beschäftigt. (neben denen, die im FAQ genannt sind) Ratschläge zur Selbsthilfe und/oder für Angehörige gibt.
Mein Partner ist in therapeutischer Behandlung, aber ich denke, auch „nebenbei“ sollte man sich damit beschäftigen.
Danke, Kerstin
Hi Kerstin
Mein Partner leidet unter dieser Angststörung, leider ist
darüber weniger bekannt als über andere Störungen.
Nicht daß ich wüßte. Die sog. „generalisierte Angst“ ist in der Psychotherapie und auch in der Psychiatrie eine wohldefinierte Erscheinung.
Frage, ob jemand eine Seite oder ein Buch kennt, das …
Ratschläge zur Selbsthilfe und/oder für Angehörige gibt.
Mein Partner ist in therapeutischer Behandlung, aber ich denke, auch „nebenbei“ sollte man sich damit beschäftigen.
Ich wüßte nicht, warum man „sollte“.
Denkt dein Partner das auch?
Also: Allgemein gilt, daß man Selbsthilfe-Prozeduren besser unterlassen sollte, sobald man eine Psychotherapie angefangen hat (es sei denn in Absprache mit dem Therapeuten) - es könnte den therapeutischen Prozess erheblich stören und ist darüber hinaus ja auch ein Zeichen mangelnden Vertrauens in den Therapeuten. Ggf. wäre es sehr sinnvoll, das zusätzliche Bedürfnis zur Selbsthilfe in der Therapie zur Sprache zu bringen.
Auch Hinweise für Angehörige (insbesondere, wenn zusätzlich sog. Panikattacken auftreten) sollten empfehlenswerterweise von dem betreffenden Therapeuten eingeholt werden. Denn auch, wenn, wie hier, die diagnostische Einordnung der Erscheinung recht eindeutig ist, so hat doch jede individuelle betroffene Person auch individuelle diesbezügliche Merkmale und Hintergründe.
Ein kleines, aber sehr informatives Büchlein über Angsterscheinungen (da steht auch was über die generalisierte Angst drin) ist:
Friedrich Strian: „Angst und Angstkrankheiten“
München 1996, Beck’sche Reihe
ISBN 3406390072 Buch anschauen
Gruß
Metapher
Ich gebe es zu ich habe auch solche Angstzustände und gehe in Therapie!! Es hilft mir sehr mit dem Therapeuten zu reden und ich fühle mich danach immer besser!! Ich hoffe das es mir bald wieder besser geht!!
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Hallo!
Kann jemand mal kurz (!) sagen, was generalisierte Angst ist. Ich kenne jemanden der auch mal eine Panikattacke ohne erkennbaren Grund hatte. Möglicherweise ist es das, was mit generalisierter Angst gemeint ist. Die betroffene Person ist in therapeutischer Behandlung und es geht wohl auch schon wieder sehr gut.
Das einzige, was übrig geblieben ist, ist das ständige an sich selbst Zweifeln und alles gedanklich hinterfragen, ohne es zu wollen.
Ich will nicht therapieren, aber ich frage mich, ob es vielleicht ein Gewinn für diese Person ist, möglichst viel Spannendes mit dem eigenen Geist anzustellen (keine Extremen Sachen, nur was Spaß macht, aber vielleicht auch mal eine Barriere des Täglichen überschreitet).
Barbarossa
Hallo!
Kann jemand mal kurz (!) sagen, was generalisierte Angst ist.
Hallo,
die meiner Meinung nach beste Seite mit einer Erklärung für „Anfänger“ gibts hier
http://www.panik-attacken.de/angst/generalisierte.html
Tschüssi Kerstin
hallo Metapher
Das kann ich mir schon denken, daß du als Psychologe da schon öfter von gehört hast wie ein Anfänger 
Bei meiner Suche im Internet oder Amazon ist es aber so, daß man über Panikattaken oder Agoraphobie spezielle Seiten und spezielle Bücher findet. Zur generalisierten Angst aber nur Randbemerkungen. Dabei finde ich, ist gerade für Angehörige schon wichtig zu wissen, wie man sich *speziell* bei dieser Angstform verhalten sollte.
das übermäßige Sorgen ist nervend für den Partner, aber wie verhält man sich da am besten wenn man zu x. Mal gebeten wird ihm bei der Lösung eines Problems (aber was mache ich wenn…?) zu helfen? Allein die Hilfe ist ja schon für ihn eine Möglichkeit der Flucht,also er muß es nicht selbst lösen. Du weißt schon, was ich meine. Daher nur ganz knapp hier beschrieben.
wo finde ich Tips für Angehörige, was ja letztlich auch eine Hilfe für *ihn* ist, wenn ich mich richtig verhalte.
Kerstin
sorry - ich dachte du meintest, daß die generalisierte Angst generell in der Psychologie nciht beschrieben würde.
Bei meiner Suche im Internet oder Amazon ist es aber so, daß
man über Panikattaken oder Agoraphobie spezielle Seiten und
spezielle Bücher findet. Zur generalisierten Angst aber nur
Randbemerkungen.
Kann schon sein - weiß ich auch nicht, warum es so ist. Sie wird jedenfalls im DSM III R diagnostisch normiert wie alle anderen Ängste auch.
Dabei finde ich, ist gerade für Angehörige
schon wichtig zu wissen, wie man sich *speziell* bei dieser
Angstform verhalten sollte.
Dazu hab ich ja oben was geschrieben. Das einfachste ist, man spricht darüber mit dem Therapeuten.
… Allein die Hilfe ist ja schon für ihn eine Möglichkeit der Flucht, also er muß es nicht selbst lösen. Du weißt schon, was ich meine. Daher nur ganz knapp hier beschrieben.
Das stimmt. Bei Ängsten gibt es ähnliche Verhaltensweisen der Angehörigen wie bei Alkoholikern die sog. Co-Abhängigkeit: Ohne es zu wollen, bzw mit gegenteiliger Absicht, werden die psychischen Mechanismen unterstützt und verstärkt, statt gebremst.
Werde mich mal umhören…
Gruß
Metapher